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Wanderkarte

bis 15 km

Golfen, Hochhorn, Toblacher Höhenweg, wandern

Wandern im Gsiesertal: Auf den Rosskogel

Wanderurlaub, sechster Ferientag. Heute ist eher unbeständiges Wetter angesagt. Darum bleiben wir lieber in der Nähe. Wandern im Gsiesertal ist angedacht. Darum fahren wir nach Toblach und von dort weiter nach Frondeigen, bis zum Gasthaus Kurterhof.

Frondeigen über dem Gasthof Kurterhof
Frondeigen über dem Gasthof Kurterhof

Die Wanderung beginnt auf 1.650 m bei besserem Wetter als angekündigt, sodass der Blick auf die Sextner Dolomiten und ins Golfental hinein möglich ist.

Wir wandern auf dem breiten Toblacher Höhenweg dem Rosskogel entgegen. Himbeerstauden säumen den Wegesrand. Hätten wir einen Eimer, Lust und Geduld mit, dann könnten wir ohne Weiteres den Marmeladenvorrat für ein ganzes Jahr pflücken. Nach der Schuheralm treten wir in freies, mit recht hohem Gras bewachsenes Gelände hinaus und wandern etwas steiler zum Rosskogel hinauf. Wandern im Gsiesertal: Auf den Rosskogel weiterlesen →

Sexten

Spaziergang durch das Fischleintal

Zweiter Urlaubstag unseres Wanderurlaubs, erster Urlaubstag in Sexten. Wie angekündigt hat uns der Schlechtwettertag erreicht. Die beste Ehefrau von allen hat sich in den Kopf gesetzt, den Regentag kurzerhand in einen Arbeitstag umzufunktionieren. Damit bin ich natürlich nicht einverstanden. Ein, zwei unüberlegte Einwände und schon habe ich das Biest, mit dem ich verheiratet bin, herauf beschworen.

Zensiert. Zeitsprung.

Mit voller Regenbekleidung und zusätzlichem Regenschirm ausgestattet, schlendern wir durch das 1950 Einwohner zählende Dorf Sexten, überqueren dann den Sextner Bach und spazieren den Panoramaweg in Richtung Ortsteil Moos hinauf.

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Blick ins Pfunderer Tal

Pfunderer Almen am Pfunderer Höhenweg

Das Pfunderer Tal, ein weißer Fleck auf unserer Wanderkarte. Außerdem wollten wir heuer den Pfunderer Höhenweg (6 Tages Tour von Sterzing nach Pfalzen) bewandern, aber irgendwie schaffen wir es nicht, uns die Zeit zu nehmen. Das sind die zwei Gründe, warum wir heute auf der Pustertaler Straße bei Niedervintl rechts abbiegen und vorbei am Dorf Weitental bis nach Pfunders fahren. Die Ferienregion und Almenregion Gitschberg Jochtal bietet hier dem interessierten Wanderer felsige Steige in die Pfunderer Berge oder grasige Pfade auf die umliegenden Almen. Für Wander-Urlauber hat der Tourismusverein die kostenlose Almencard ausgearbeitet, welche viele Inklusivleistungen enthält wie z.B. die Nutzung der Bergbahn Gitschberg, der Bergbahn Jochtal, der Seilbahn Mühlbach-Meransen, die Busfahrt von Mühlbach auf die Rodenecker Alm, Gipfeltour zur Panoramaplattform des Gitschberg, Höfewanderung im Pfunderertal usw.

Auf der Letteralm im Pfunderer Tal
Auf der Letteralm im Pfunderer Tal

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Weißbrunnsee

Seen-Wanderung Weißenbrunn-Grünsee-Langsee-Oberweißbrunn Alm

Nachdem wir uns vorige Woche im Osten der Dolomiten beim Wandern vergnügt hatten, wollen wir heute in die westliche Richtung aufbrechen. Das urige Ultental soll unser heutiges Wanderziel werden.

Im urigen Ultental kurz vor der Oberweissbrunn Alm und kurz vor einem Wolkenbruch
Im urigen Ultental kurz vor der Oberweissbrunn Alm und kurz vor einem Wolkenbruch

Am Talschluss des Ultentals liegt der Weiler Weißbrunn mit dem Weißbrunnsee, einem Stausee, bei dem der Fluss Falschauer seinen Ursprung hat, der durch das gesamte Ultental nach Lana, durch die Gaulschlucht und dann in die Etsch fließt.

Wir parken vor dem Kraftwerk. Ich bin ein klein wenig enttäuscht, denn man hat uns die heutige Wanderung als idyllische Seenwanderung angepriesen. Angesichts des künstlichen Sees, des umzäunten Wasserkraftwerks und des augenscheinlich aufgelassenen, heruntergekommenen Appartementhotels ist das nicht unbedingt ein idealer Start in den heutigen Wandertag.

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Westansicht Cinque Torri

Rundwanderung Cinque Torri im Herz der Dolomiten

Vor den Dolomitentürmen: Cinque Torri
Vor den Dolomitentürmen: Cinque Torri

Das Herzstück des UNESCO Weltnaturerbes Dolomiten liegt nicht in Südtirol, sondern verteilt sich auf die drei Provinzen Südtirol, Trient und Belluno. Heute wollen wir außerhalb Südtirols wandern und dabei eines der bekanntesten Dolomitengebiete besuchen. Ein Eldorado für Kletterer: das Dolomitengebiet rund um die Cinque Torri.

Schaut man auf eine Landkarte, so befinden sich die Cinque Torri (5 Türme), die bei Sportkletterern weltweit bekannt sind, im Dolomiten-Dreieck Cortina d’Ampezzo (Belluno) – Corvara (Südtirol) – Alleghe (Belluno), wobei Cortina d’Ampezzo der nächstgelegene Punkt ist.

Obwohl wir im letzten Winter zumindest teilweise (ich die Hälfte der Abende, die beste Ehefrau von allen nur einen einzigen Abend *g*) einen Kletterkurs in der Kletterhalle Tramin besucht haben, wollen wir nicht klettern, sondern wandern. Der Kurs war zwar sehr interessant, hat uns aber darin bestärkt, dass Klettern für uns beide wohl auch in Zukunft nicht das Richtige sein wird. Toll, interessant, herausfordernd, aber uns beiden fehlt etwas sehr Wichtiges: die mentale Stärke!

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Martelltal mit Ortlergruppe

Bergtour St. Martin im Kofel – Vermoispitze

Das Martelltal soll zum Wandern recht schön sein. Was bietet sich an? Talschluss – Zufallhütte-Marteller Hütte. Hmmm… angesichts der Nähe zum Gletscher, der aktuellen Schneelage und der Null-Grad-Grenze unter 3.000 Metern könnte das für diese Jahreszeit noch etwas zu kalt sein. Nehmen wir lieber die andere Seite des Vinschgaus: den Sonnenberg. Das klingt schon viel wärmer. Die 2.929 m hohe Vermoi Spitze wird unser Ziel sein; sie soll laut Bergwetter-Prognose nur knapp über der heutigen Null-Grad Grenze liegen.

Bei der Bergstation der St. Martin im Kofel Seilbahn
Bei der Bergstation der St. Martin im Kofel Seilbahn

Von Latsch befördert uns die St. Martin im Kofel Seilbahn von 640 m ü.d.M. mit einem herrlichen Weitblick Richtung Vinschgau Westen und Vinschgau Osten bis auf 1.740 m ü.d.M. zum Weiler St. Martin im Kofel hinauf.

Herrliches Wetter, blauer Himmel nur ein paar kleine Quellwolken über den Gletschern des Ortlergebietes und ein freches, recht frisches Windchen begrüßen uns in St. Martin im Kofel.

Der Ausblick gegen Süden zum Marteller Hauptkamm ist, kurz gesagt, fantastisch. Von links nach rechts: die Gletscher Hasenöhrl (3.257 m), Veneziaspitze (3.386 m), Zufallspitze und Cevedale (mit 3.769 m der dritthöchste Berg des Ortlermassivs), weiter im Vordergrund der Gipfel der Laaser Spitze (3.305 m), auch Orgelspitze genannt.

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Bozen, Rosengartengruppe, Schönegg Ausblick

Wandern im Nonstal: von St. Felix zum Schönegg

Durch das Wassertal zum Mittagsschartl
Durch das Wassertal zum Mittagsschartl

Das Nonstal soll auch sehr gut zum Wandern geeignet sein. Leider müssen wir dabei auf die überaus vorteilhafte Planung mittels trekking.suedtirol.info verzichten. Macht nichts. „Chi non risica, non rosica“ sagt der Italiener. Auf geht’s über die kurvige Mendelstraße hinauf zum Mendelpass und von dort hinunter nach Fondo im oberen Nonstal.

Auf gut Glück am Straßenrand geparkt, Bergschuhe angezogen, nochmals die Karte konsultiert und – umentschieden. Lieber noch bis nach St. Felix weiter fahren und dann durch das Wassertal bis zum Mittagsschartl hinauf steigen.

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Großer Montiggler See

Spaziergang Kaltern-Frühlingstal-Montiggler See-Kaltern

„Und täglich grüßt das Murmeltier“, heißt es in einem bekannten Film von Harold Ramis. Für uns Südtiroler Wanderer müsste es heißen „Und jährlich grüßt das Frühlingstal“ heißen. Einen Tag vor Frühlingsbeginn machen wir uns wieder auf, die Schneeglöckchen im Frühlingstal zwischen Kaltern und Eppan zu besuchen und so den Frühling zu begrüßen.

Spaziergang vom Kalterer See (Kaltern) durch das Frühlingstal nach Montiggl (Eppan)

In diesem Jahr wollen wir dem großen Trubel ein wenig aus dem Weg gehen und so brechen wir bereits am Vormittag um 11 Uhr auf und biegen vor der Kellerei Manincor rechts in Richtung Frühlingstal ab. Wie vermutet, finden wir um diese Zeit noch viele Parkplätze entlang der wenig befahrenen Straße.

Keine Wolke am Himmel, grünes Gras zwischen den Weinbergen, ein blauer Himmel und weiße Berggipfel, ein Götterwetter bei circa 15° Celsius, die im Laufe des Tages sicherlich noch deutlich ansteigen werden.

Das Frühlingstal hat sich vom vorletzten und vorvorletzten „starken“ Winter etwas erholt. Leichtes Geäst hat man aber dennoch liegen gelassen, wahrscheinlich um der Natur willkommenen Humus, Unterschlupf und Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten.

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Tramin

Spaziergang Tramin-Kurtatsch-Egetmann Wagenschau

Wer zu dieser Jahreszeit wandern möchte, fährt am besten in den Süden Südtirols, nach Tramin. Die beste Ehefrau von allen und ich haben das Glück, dafür kein Auto zu benötigen. Wir können direkt vor der Haustür starten. Ausgehend vom Mandlhof in der Mühlgasse (Kreuzung Mühlgasse/St. Jakob) spazieren wir zuerst nach St. Jakob hinüber, dann unterhalb des Kastelaz Weinbergs, vorbei am Altersheim und am Hotel Schneckentalerhof bis zum Beginn des alten Dorfviertels Bethlehem.

Tramin mit Weinberg Kastelatz
Tramin mit Weinberg Kastelatz

Wir möchten über Rungg nach Kurtatsch, haben aber keine Lust, immer den gleichen Weg zu gehen. Darum biegen wir kurz entschlossen rechts ab und spazieren über den mit Kopfstein gepflasterten Weg bis in die Weinberge hinauf. Hier haben wir einen tollen Ausblick auf den Weinberg Kastelaz, das Kastelaz-Kirchlein und die Traminer Pfarrkirche mit dem höchsten gemauerten Kirchturm Tirols. Darauf sind wir Traminer natürlich besonders stolz. Das musste ich mal loswerden. 😉

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Schneeschuh wandern in Gröden: auf die Raschötzer Alm

„Bhooo, isch dei schnell!“

Die beste Ehefrau von allen und ich sind die Mendel-Standseilbahn gewöhnt, aber die Standseilbahn Raschötz (Resciesa) ist ein ganz anderes Kaliber. Zumindest bzgl. der gefühlten Geschwindigkeit, mit der sie uns von St. Ulrich in Gröden in nur 8 Minuten um 818 Höhenmeter höher zum Eingang des Naturparks Puez-Geisler (seit 2009 UNESCO Weltnaturerbe) bringt.

Gipfelkreuz Außerraschötz
Gipfelkreuz Außerraschötz

Die meisten Mitfahrer sind Rodler, welche die 6 km lange, heute nur bis zur Mittelstation der Standseilbahn befahrbare, Rodelpiste nutzen möchten. Wir beide sind mit den Schneeschuhen unterwegs.

Auf der Bergstation angekommen, genießen wir kurz den Ausblick auf das Grödnertal mit seiner eindrucksvollen Bergkulisse (Langkofel, Sella) bevor wir uns von den Rodlern trennen und rechts abbiegen in Richtung Cason Alm. Die Schneeschuhe haben wir noch nicht umgeschnallt, und so werden wir in den 5 Minuten – solange braucht man bis zur Cason Alm – immer wieder daran erinnert, wie viel leichter das Schneewandern mit den rutschfesten Gehhilfen ist.

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Schneewanderung Ritten von Oberbozen nach Klobenstein

Montagmorgen, strahlender Sonnenschein und super Fernsicht. Gut, dass wir gestern bereits für heute vorgearbeitet haben, denn das bedeutet, dass wir heute guten Gewissens zu einem Ausflug starten können.

Erste Station: Bozen. Kaum im Parkhaus Bozen Mitte geparkt, erfasst uns der Einkaufstrubel. Trotz wenig Verkehr auf den Straßen sind die Geschäfte alle mehr als voll. Nachdem wir unsere Einkäufe erledigt haben, ist der Tag noch jung und wir starten – zum zweiten Mal innerhalb von 3 Wochen – auf den Ritten zum Wandern. Das Auto steht gut im Parkhaus, die Rittner Seilbahn ist nur wenige hundert Meter entfernt, da schultern wir die Rucksäcke und planen einen autofreien Aufstieg auf den Rittner Bergrücken.

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Klettersteig Burrone Giovanelli

Klettersteig Burrone Giovanelli bei Mezzocorona

Ich glaube es kaum. Die beste Ehefrau von allen schlägt den Klettersteig Burrone bei Mezzocorona als Wanderziel vor. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Nach dem Erlebnis Gaetano-Falcipieri-Klettersteig auf dem Pasubio-Massiv hätte ich mir gedacht, dass sie nie wieder einen Klettersteig mitgeht.

„Do bin i friar schon amol gwesen und wor koan Problem.“

Naha dann…

Die Anfahrt ist recht kurz. Von Tramin bis nach Mezzocorona sind es über die Weinstraße nur circa 30 Autominuten. Wir parken auf einem kleinen Parkplatz, der schon ziemlich voll ist. Komisch, sind um diese Uhrzeit schon so viele Wanderer bzw. Kletterer losgezogen? Aha, ein Fischteich liegt direkt neben dem Parkplatz und ein Dutzend Fischer frönen ihrem Angelhobby. Darum also die vielen Autos.

Wenige Meter durch den Wald, über eine nigelnagelneue kleine Holzbrücke, dann entlang eines auch sehr neu aussehenden Drahtseils, und schon stehen wir neben einem eingekesselten Wasserfall vor einer senkrechten Wand.

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