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Wanderkarte

Wanderungen im Südtiroler Mittelgebierge

Hornalm

Wanderung von Gfrill über den Weißensee zur Hornalm

An heißen Sommertagen bietet sich zum Wandern in Südtirol das Bergdörfchen Gfrill als Ausgangspunkt und die Hornalm am Trudner Horn als Ziel an. Das kommt uns gerade recht, denn Gfrill liegt nicht weit von uns entfernt und wir wollen unsere heutige Mittagsrunde in temperaturmäßig erträglichere Gefilde verlegen.

Gesagt, getan: Während unten das Unterland brät, erwartet uns Gfrill mit erstaunlich angenehmen 28 Grad. Das ist ein deutlich größerer Temperaturunterschied, als wir uns von den rund 1.000 Höhenmetern erhofft hatten. Toll!

Aufstieg von Gfrill durch den Naturpark Trudner Horn

Von Gfrill aus marschieren wir nun über den Dolomiten-Höhenweg Nr. 8 (E5) hinauf in den Naturpark Trudner Horn.

Der Weg fordert uns weder mit Steigung noch mit Aussicht. Dafür spendet der Wald genau das, weshalb wir hergekommen sind: Schatten.

Alm "Olm fan Korlfranz"
Alm „Olm fan Korlfranz“

Bald erreichen wir die Alm „Olm fan Korlfranz“. Was für ein herrlich lustiger Name.

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Wassererlebnisweg Gnoppnitzbach

Wassererlebnisweg Gnoppnitzbach in Greifenburg

Medizin für alle Sinne – Wassererlebnisweg Gnoppnitzbach steht auf dem Wanderschild, unter dem wir gerade hindurchschreiten.

Warum wir plötzlich in Greifenburg im Oberen Drautal gelandet sind, weit weg vom Wörthersee? Ganz einfach: Leider geht auch die schönste Urlaubswoche irgendwann zu Ende und wir befinden uns bereits auf der Heimreise nach Südtirol.

Kurz bevor wir Kärnten Richtung Tirol verlassen, wollen wir aber doch noch eine letzte Wandertour mitnehmen.

Und was bietet sich an einem Hitzetag wie heute besser an als ein Themenweg, bei dem sich alles ums Wasser dreht?

Wir werden dem wilden Gnoppnitzbach durch die Gnoppnitzklamm folgen und dabei die große Rundwanderung über die Heregger Alm zurück nach Greifenburg unter die Sohlen nehmen: 7,94 Kilometer und rund 440 Höhenmeter. Das passt genau in unseren Rückreisetag.

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Alpenrosen, Kaiserburg, Nockberge, wandern

Wandern auf den Wöllaner Nock bei Bad Kleinkirchheim

Wir geben es zu: Nach Bad Kleinkirchheim sind wir heute eigentlich nur unterwegs, weil Anna dort eine Sommerrodelbahn – genauer gesagt eine Rollbobbahn – erwartet. „Kärntens modernste Rollbobbahn“, war in der Broschüre zu lesen. Das hat Anna natürlich schwer beeindruckt.

Aber wer Sommerrodeln will, muss sich das zuerst einmal verdienen. Eine Bergtour von Bad Kleinkirchheim hinauf auf den Wöllaner Nock erscheint uns für eine Bobfahrt dann doch etwas zu viel verlangt. Also lassen wir uns von der Kaiserburg-Umlaufbahn ganz bequem von 1.070 m auf 2.043 m bis knapp unter den gleichnamigen Berggipfel hinaufgleiten und schauen uns hier oben nach einer Wanderrunde um, die unsere Kondition heute nicht über Gebühr strapaziert.

Zuerst aber erkunden wir den Kaiserburg-Gipfel. Laut einer Sage soll sich unterhalb des Gipfels eine geheimnisvolle Höhle befinden. Darin gibt es zwei Tore: ein eisernes und ein goldenes. Wer das eiserne Tor durchschreitet, gelangt tief ins Innere des Berges zu unermesslichen Schätzen. Das goldene Tor hingegen führt unaufhaltsam in den Abgrund. Einst versuchte ein habgieriger Hirte sein Glück, wählte jedoch in der Dunkelheit das falsche Tor und stürzte in die Tiefe. Seit diesem Unglück sind beide Tore für immer im Fels verschwunden.

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Wasserfall, Wildensteiner Wasserfall

Wildensteiner Wasserfall

Nachdem es gestern mit den Obir-Tropfsteinhöhlen nicht geklappt hat, wagen wir heute einen zweiten Versuch. Und weil der Wildensteiner Wasserfall fast direkt auf dem Weg nach Bad Eisenkappel liegt, nehmen wir ihn kurzerhand ebenfalls in unseren Tagesausflug auf. Schließlich wollen wir uns auch wandertechnisch ein wenig austoben.

Am geplanten Ausgangspunkt der Rundwanderung folgt gleich die erste Ernüchterung: Zwar führt der Weg durch den Wald, asphaltiert und für den Verkehr freigegeben ist er trotzdem. Nicht ganz unser Fall. Also fahren wir weiter bis zum Parkplatz direkt unterhalb des Wildensteiner Wasserfalls. Der Plan lautet nun: zuerst den Wasserfall anschauen. Und anschließend wird sich rundherum wohl eine nette Wanderrunde finden lassen.

Der Parkplatz vor dem Gasthof „Zum Wildensteiner Wasserfall“ ist ziemlich leer. Es scheint fast so, als hätten heute nicht besonders viele Wanderer hierher gefunden.

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Wanderung in Jezersko

Für heute steht ein Tagesausflug nach Ljubljana – auf Deutsch Laibach – auf dem Programm. Weil die Anfahrt auch über den Seebergsattel möglich ist, nutzen wir die Gelegenheit und statten dem Bergsteigerdorf Jezersko – auf Deutsch Seeland – einen Besuch ab.

Jezersko zählt mit nur 670 Einwohner zu den ruhigsten und ursprünglichsten Alpentälern Sloweniens. Es liegt direkt südlich des Seebergsattels an der Grenze zu Kärnten. Der deutsche Name Seeland kommt nicht von ungefähr: Vor rund 10.000 Jahren erstreckte sich hier ein gewaltiger Gletschersee. Der See ist längst verschwunden – der Name ist geblieben.

Also fahren wir vom Wörthersee Richtung Seebergsattel. Da wir durch Bad Eisenkappel kommen, fällt uns plötzlich ein: Hier gibt’s doch die Obir-Tropfsteinhöhlen! Also Blinker raus, wenden, Parkplatz suchen. Wo ist denn der Eingang? Ah, dort vorne. Doch statt Tropfsteinen erwartet uns ein Mann mit einer denkbar kurzen Auskunft: Heute geht nix. Stromausfall!

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Wanderung am Dreiländereck mit Bergbahn und Rundweg

Heute wollen wir uns eine ganz gemütliche Wanderung gönnen. Höhe brauchen wir wegen der Hitze aber trotzdem. Hmm … wie wäre es mit einer Bergbahn hinauf auf einen Bergkamm und dann oben gemütlich und nahezu flach weiterwandern?

Wir entscheiden uns für die Dreiländereck-Bergbahn. Wenn es gestern schon nichts mit einem Grenzgipfel werden wollte, dann muss uns heute eben das Dreiländereck entschädigen.

Mit der Dreiländereck-Bergbahn zum Taubenkogel

Etwas oberhalb von Arnoldstein, bei Seltschach auf 690 Metern, startet der 3-Länder-Jet hinauf auf den Taubenkogel (1.450 m). Der Jet ist in Wirklichkeit allerdings kein Flieger, nicht einmal eine Seilbahn, sondern ein Dreier-Sessellift. Und jetmäßig schnell ist er auch nicht unterwegs. Verglichen mit einem Fußmarsch stehen wir aber trotzdem in Nullkommanix oben auf dem Kärntner Grenzberg.

Ein Vorgeschmack auf das Dreiländereck.

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Kärnten, Weißensee, rasten, wandern

Wanderung zur Naggler Alm über dem Weißensee

Heuer verschlägt es uns bereits zum zweiten Mal ins Mutterland Österreich – genauer gesagt nach Kärnten. Doch bevor wir am Wörthersee Quartier beziehen, gönnen wir uns noch einen Zwischenstopp am Weißensee. Schließlich hat auch ein Anreisetag etwas Besseres verdient, als nur im Auto abgesessen zu werden.

Der auf 930 Metern Seehöhe gelegene Weißensee wirkt auf den ersten Blick erstaunlich klein. Schuld daran ist eine Brücke, die ihn scheinbar in zwei Hälften teilt. Tatsächlich täuscht der Eindruck. Mit 11,6 Kilometern Länge, 99 Meter maximaler Tiefe und insgesamt 6,5 Quadratkilometern Fläche gehört er sogar zu den größten Seen Kärntens.

Wir fahren über die ihn teilende Weißensee-Brücke vom Hauptort Techendorf  zum gegenüberliegenden Ortsteil Schattenseite hinüber und dann weiter bis zur Talstation des Sessellifts Weißensee Bergbahn.

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Kalterer See, Kalterersee, Lochweg Ausblick, Termeno, Tramin

Wanderung von Tramin nach Penon über den Grauner Lochweg

Von Tramin nach Penon wollen wir. Ostern bei Oma feiern. Mit dem Auto wären das entspannte zehn Minuten – fast schon langweilig. Erst noch schnell in Tramin Sport machen und dann mit dem Auto nach Penon? Nachhaltig ist anders.

Also gut: Wir gehen zu Fuß rauf ins Bergdorf. Sind ja nur 8 km und 600 Höhenmeter. Lächerlich.

„Gel Anna?“

Aufstieg über den Kastelazweg und den Grauner Lochweg

Unten im Tal, im Südtiroler Unterland, stehen die Apfelbäume in Vollblüte, während wir den Kastelazweg Richtung Kurtatsch hinausmarschieren. Ein Tag, der wettertechnisch seinesgleichen sucht.

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Hochschwangau, Schloss Neuschwanstein, Schwansee, Spiegelung

Schlösserwanderung um die Königsschlösser am Schwansee & Alpsee

Die Bayern haben keine Dolomiten, aber sie haben Königsschlösser – und als Draufgabe einen Schwansee und einen Alpsee. Genau das Richtige, um Annas Überraschungs-Geburtstagsausflug würdig zu zelebrieren.

Während der ganzen Anfahrt hat Anna immer wieder neugierig gefragt: „Wo fahren wir hin?“

Das ist so eine Sache mit Anna. Einerseits will sie immer alles sofort wissen, andererseits möchte sie auch überrascht werden. Die beste Ehefrau von allen und ich blieben stur, wir rückten nicht mit der Sprache heraus. Und tatsächlich hielt die Überraschung bis Hochschwangau. Der Routenplaner zeigte zwar dauernd Füssen als Ziel, aber da hat bei Anna nichts geklingelt. Selbst die Schilder „Königsschlösser“ kurz vor Füssen hat sie übersehen. Erst als uns das prächtige Schloss Neuschwanstein entgegenstrahlte, ging ihr ein Licht auf. Nun ist zum Glück die Freude groß.

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Herbstwanderung von Kohlern nach Seit über die Köhlwände zurück

Im Osten der Südtiroler Hauptstadt Bozen, auf 1.100 m ü. d. M., liegt Kohlern. Der kleine, verschlafene Weiler ist mit der Kohlern-Seilbahn in nur fünf Minuten zu erreichen. Diese Auffahrt ist unbedingt zu empfehlen, denn Parkplätze sind in Kohlern keine Massenware. Da wir uns jedoch heute außerhalb der Hochsaison befinden und die meisten Italiener ohnehin erst nachmittags aktiv werden, riskieren wir es und fahren die in Herbstfarben gekleidete Kohlernstraße bis nach Bauernkohlern hinauf. Und siehe da – ein Plätzchen ist noch frei. Super.

Bauernkohlern und Herrenkohlern – zwei Gesichter eines Weilers

Bauernkohlern? Nicht einfach Kohlern? Bauernkohlern stimmt tatsächlich, denn Kohlern ist zweigeteilt. Es besteht einerseits aus dem Ortsteil Bauernkohlern („Colle di Villa“) und andererseits aus Herrenkohlern („Colle dei Signori“).

Herrenkohlern war im 18. Jahrhundert vor allem von Stadtbewohnern und Adligen – den „Herren“ – bewohnt. Es war die Sommerfrische der Bozner Patrizier.

Bauernkohlern hingegen war bäuerlich geprägt – erste Höfe gab es hier bereits im Hochmittelalter – und ist der Teil mit den älteren Bauernhöfen. Doch auch in Bauernkohlern stehen Villen, wie die Villa Bittner eindrucksvoll beweist.

Die Villa Bittner in Bauernkohlern
Die Villa Bittner in Bauernkohlern

„So a Haus möcht i a hobn“, meint Anna.

„Liegt wahrscheinlich nicht in unserer Preisklasse“, antworte ich, während wir vom Gebäudensemble rund um die Altmann-Kapelle, den Gasthof Kohlern und den Gasthof Klaushof um die Villa Bittner herumwandern, um bald darauf die Seitnerstraße zugunsten des Wanderwegs Nr. 1 Richtung Schneiderwiesen zu verlassen.

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Hängebrücke Mezzolombardo, Toresela

Wanderung von Mezzolombardo nach Fai della Paganella

Man hat es nicht leicht mit der besten Ehefrau von allen. Wandern ja – aber die Tour darf nicht weit weg sein. Und auch nicht hoch hinauf. Und schon gar nicht gefährlich. Und, und, und.

Hm. Und weil auch ich meine Ansprüche habe – vor allem einen: Ich will immer Neues sehen – wird die Sache langsam knifflig. Richtung Südtirol haben wir schon fast alles durchstreift. Also: ab in den Süden, hin zu den italienischen Nachbarn.

Mezzolombardo ist in einer halben Stunde erreicht, der Parkplatz im Nu gefunden.

Mezzolombardo am Eingang des Nonstals
Mezzolombardo am Eingang des Nonstals

Auf dem Weg hinauf zum Friedhof kommt uns ein Gedanke: Schon seltsam – so nah, und doch so weit. Beruflich weit weg, sozial weit weg, wir haben mit den Trentinern eigentlich wenig zu tun. Sprache und Kultur sind dann eben doch die größere Hürde als die paar Kilometer Distanz.

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Roccolo del Sauch

Rundwanderung Roccolo del Sauch und Lago Santo

Eine gemütliche Nachmittagsrunde mit Besichtigung des Roccolo del Sauch und einem Sprung in den Lago Santo. So zumindest der Plan: Die Rundwanderung ist mithilfe der Alpenvereinaktiv-App entworfen worden, der Startpunkt ist der Parkplatz Lago Santo. Das klingt doch nach einem runden Programm. Die Mädels sind überredet, die Messe ist vorbei – also los!

Sprung in den Bergsee Lago Santo
Sprung in den Bergsee Lago Santo

Anfahrt über Faedo

Eine Anfahrtsplanung braucht es nicht, dafür hat man ja den Routenplaner. Der will uns allerdings schon vor St. Michele all’Adige über eine Abkürzung nach Faedo hochlotsen. Dem traue ich nicht und fahre lieber bis St. Michele, biege dort links ab und kurve Richtung Faedo. Bei den Molini di Faedo will der elektronische Lotse schon wieder links – und weil ich hier noch nie war und mich somit nicht auskenne, folge ich ihm blind. Prompt wird die Straße steiler, enger, immer enger – und plötzlich stehen wir vor einem Weinbergweg. Na bravo! Also kehrt Marsch, zurück auf die SP58 und weiter nach Faedo.

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