Schlagwort-Archive: Dolomiten

Kriegsmuseum Tree Sassi & Bergtour auf den Hexenstein – Dolomitenblick pur

Blick vom Hexenstein auf die Dolomitengipfel Monte Antelao, Averau und Sorapis

Durch Schützengräben hinauf auf den geschichtsträchtigen Aussichtsberg Hexenstein (Sass di Stria), genau die richtige Kurztour, um die gerade eben absolvierte Bergtour hinauf auf den Lagazuoi etwas zu ergänzen.

Es ist 15.00 Uhr. Das  Kriegsmuseum auf dem Valparola-Pass bietet uns die Möglichkeit zuvor noch etwas Zeit zu vertrödeln. Ich möchte nämlich nicht zu früh oben sein, sodass wir beim Abstieg genau den Sonnenuntergang treffen.

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Kaiserjägersteig – Kleiner Lagazuoi – Kriegsstollen

Der Aufstieg über den Kaiserjägersteig zum Kleinen Lagazuoi mit anschließendem Abstieg durch den historischen Kriegsstollen gehört zum Must-have eines jeden Dolomiten Liebhabers. Obwohl wir als Südtiroler nicht ganz so weit weg von diesem Schauplatz des ersten Weltkrieges wohnen, fehlt diese Bergtour in unserer Liste. Das wollen wir heute ändern.

Aufstieg über den Kaiserjägersteig

Einstieg zum Kaiserjägersteig mit Blick auf die Cinque Torri

Vom Falzarego Pass starte ich mit dem Andreas, ausgehend von der Talstation der Lagazuoi Seilbahn. Wer kein Bergsteiger oder erprobter Wanderer ist, der könnte die Seilbahn nutzen um anstrengungslos auf das „Freilichtmuseum des Ersten Weltkrieges“ zu gelangen. Oben soll es Militärstützpunkte im Inneren von Felstürmen, Lauf- und Schützengräben, aber auch Kinderwagen- und Rollstuhl taugliche Wege geben. Das Hinaufschweben lässt uns natürlich kalt, wir wollen auf den Spuren der Kaiserjäger wandeln und so steigen wir den historischen Militärsteig hinauf.

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Monte Pelmo Umrundung

Der mächtige Monte Pelmo

Eine Rundwanderung um den Monte Pelmo steht heute auf dem Wanderprogramm. Der Dolomitenriese Pelmo, Thron der Götter, hat schon immer eine besondere Anziehungskraft auf mich ausgeübt. Eine Besteigung des massiven Dolomiten-3000er kommt für mich nicht in Frage. Klettern war nie das meine. Seit der Geburt von Anna merke ich, dass ich auch schon bei etwas exponierten Bergtour-Passagen immer mehr Schwierigkeiten im Sinne „muss ich nicht haben“ bekomme. Die im Italienischen sogenannten „sentieri attrezzati“ ausgenommen, sind für mich Bergtouren mit Kletterpassagen ein No-Go und Touren mit ausgesetzten Stellen und nur fußbreiter Gehfläche grenzwertig.

So bleibt mir zum Erleben des mächtigen Dolomitenklotzes nur die Umrundung. Eine kurze Recherche fördert zu Tage: der Aufstieg von den Campi di Rutorto bzw. der Venezia Hütte hinauf auf den Val d’Arcia Sattel ist steil und weißt am Fuß des unteren Felsturms von Forca Rossa einige schwierigere Passagen auf, die aber durch Drahtseile entschärft sind. Ok, das klingt machbar.

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Plattkofel und Langkofel Umrundung

Blick auf den Langkofel und Plattkofel vom Friedrich-August-Weg aus gesehen. Mitten zwischen den beiden Dolomitengipfel, genauer zwischen Langkofel und Fünffingerspitze, in der Langkofelscharte, die Toni Demetz Hütte.

Die beiden Dolomiten-Zwillingsberge Langkofel und Plattkofel haben wir schon einmal umrundet. Damals vor 12 Jahren war vieles anders. Meine Begleitung war damals die beste Freundin von allen, Anna ist damals noch mit den Mücken geflogen und damals hatten wir uns entschieden die Rundwanderung gegen den Uhrzeigersinn zu absolvieren. Heute – da nicht mehr bei den Mücken – wollen wir gemeinsam mit unserer vierjährigen Anna und der Familie der Schwägerin die Umrundung von Plattkofel und Langkofel im Uhrzeigersinn wagen.

Durch das schöne Grödnertal geht es durch St. Ulrich hindurch und an St Christina vorbei. Die Spitze des Langkofels schaut uns bereits entgegen. Jetzt noch durch Wolkenstein hindurch und dann die Sella-Passstraße hinauf auf 2.180 m über dem Meeresspiegel zum Sellajoch. Der Startpunkt der heutigen Wanderung ist erreicht.

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Auf dem Bindelweg vom Passo Pordoi zum Rifugio Viel del Pan – Wanderspaziergang entlang der Marmolata

Warum wir heute auf dem Pordoi Pass (2.239 m) gelandet sind, muss ich zensurieren. Ich hatte eigentlich geplant zum Wandern ins Gadertal zu fahren; jetzt spazieren wir aber vom Passo Pordoi die Via Alpina (Gelber Weg) hinauf. Der grenzüberschreitende Fernwanderweg führt von Bayern über die Alpen zur Adria. Er ist insgesamt circa 800 km lang. Wir sind von diesen Eckdaten unbeeindruckt, den die werden wir erst später erfahren. Jetzt wandeln wir ahnungslos auf den bekannten Wanderweg. Wir haben am Pordoi Joch angehalten und wollten uns nur kurz die Füße vertreten. Anna hat dann die kleine Kapelle entdeckt und darum spazieren wir nun auf sie zu.

Kapelle Regina Defensionis auf dem Pordoi Joch

Im Inneren des Gebetshaues „Regina Defensionis“ können wir eine Kerze auf einen Berg stellen. Nette Idee.

Der Alpinweg scheint gemütlich zu sein und eine großartige Panoramaaussicht zu versprechen. Darum wandern wir auf dem Meter breiten Weg, unter dem brüchigen Sas Bece, weiter.

Hinter uns das mächtige Dolomitenmassiv Sella mit dem Piz Boè als höchste Erhebung. In der Ferne hinter Arabba die Fanesgruppe und rechts daneben die Tofane. Ein Panoramasicht auf Dolomitengranden wie sie im Buche steht.

Das Rifugio Sas Becè liegt direkt an der Sellaronda; wir lassen es links liegen und erreichen auf 2.400 m ü. d. M. den “Grat“.

Marmolata – Gletscher mit 3.343 m Königin der Dolomiten

Wow! Die Königin in all ihrer grau-weißen Pracht! Greifbar nahe und doch für uns Anti-Kletterer und Steigeisen-Verweigerer unerreichbar. Die Dolomitenkönigin Marmolata (Italienisch Marmolada) zeigt sich von ihrer Schattenseite, sprich Nordseite, und ist dabei so wunderschön.

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Von Truden zur Cisloner Alm und zurück zum Spielplatz und dem Kneipp Parcour

Von Truden zur Cisloner Alm sind wird nicht nur einmal gewandert. Heute wollen wir nochmals auf die Alm hinaus. Neu dabei ist, dass wir uns einen anderen Wandersteig wählen und dass das alte Haus der Cisloner Alm abgerissen und mit einer komplett neuen Almhütte ersetzt wurde.

Von Truden, Mitglied bei Europas Wanderdörfern, folgen wir dem Wegweiser Nr. 2 und marschieren den Gostenweg hinauf. Es ist nicht der kürzeste Weg zur Cisloner Alm, dafür verspricht er aufgrund einer Aussichtsplattform am Wegesrand einen großartigen Panoramablick auf Truden zu bieten. Die Aussicht haben wir schon oft vom Dorfzentrum aus gesehen. Da steht nämlich ein Wetterkreuz und heute weht dort auch eine rotweiße Fahne.

Start der gepflasterte Gostenweg

Der teilweise mit Natursteinen gepflasterte Wanderweg ist nicht eben, aber trotzdem angenehm zu gehen. Anna hat Durst. Ich nutzte die Gelegenheit den Fotoapparat auszupacken. O Schreck! Was ist das denn? Speicherkarte fehlt. Argh! Ärgern hilft nichts. Jetzt muss das Smartphone seine Fotokompetenz unter Beweis stellen!

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Bergtour Radein-Weißhorn

Milch, Annas Lieblingsgetränk. Schade das die Milchkannen leer zu sein scheinen…

Der südlichste Dolomitengipfel, Aussichtsberg, Ursprung des Unesco Weltnaturerbes Bletterbach, ist unser Wanderziel. Schon seit Wochen löchert uns nämlich Anna immer wieder ob sie es schaffen werde, auf das Weißhorn rauf zu kommen; winkt dieser Dolomiten Gipfel, doch jeden Tag, beim Frühstück, uns entgegen.

Ich wollte Anna, als erste richtige Bergtour in ihrem jungen Leben, nur die 1,5 km und die 300 Höhenmeter, vom Jochgrimm aus, zumuten, aber die beste Mami von allen meint, 5 km und 800 Höhenmeter, das geht auch. Na, wenn die beste Mami von allen das meint…

Start in Radein

Wir fahren also nach Radein, parken kurz vor dem Dorf, bei dem neuen großen Parkplatz für Wanderer unter dem Gasthof Nigglhof.

Es braucht nicht viel um eine kleine Wanderin zu begeistern. Eine Handvoll Kühe reichen.

Das erste Stück Richtung Weißhorn führt uns über eine Forststraße nur leicht ansteigend bis zu einer Weide. Kühe grasen unbeeindruckt von unseren Zurufen. Wir halten uns links und wandern dem Wegweiser Weißhorn (Nr. 7B) folgend nun durch Schatten spendenden Wald.

Schwarze Gummistiefel, eine Rute in der Hand, ein Hirtenbub kommt uns entgegen. Das löst bei Anna eine Flut an Fragen aus. Warum der Bub Stiefel trage, warum er einen Stecken habe, was er nun machen werde… Fragen über Fragen….

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Wanderung vom Bewaller zum Karersee

Von Obereggen soll ein Kinderwagen tauglicher Wanderweg bis zum Karersee führen. Diesen gemütlichen Wald- und Wiesenweg wollen wir heute erwandern. Startpunkt ist der Bauernhof Bewaller bzw. der Parkplatz am Straßenrand kurz vor dem Bewaller.

Alpine Perls Wanderweg zum Karerersee
Alpine Perls Wanderweg zum Karerersee

Der Alpine Perls Wanderweg (Nr. 8) entpuppt sich – wie recherchiert – als Forststraßen breiter gemütlicher Spazierweg, der keine nennenswerte Hürden für den Kinderwagen aufweist. Super, denn wir sind heute zusammen mit Uwe, Irene, Lisa und Hannes unterwegs. Das heißt insgesamt zwei Kinderwägen und ein Vorschulkind.

Am Bauernhof Bewaller vorbei, dann eine kurze Steigung und schon können wir gemütlich, teilweise durch Wald, teilweise entlang von Wiesen, in Richtung Nordosten schlendern.

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Wanderurlaub in Deutschnofen – Sonnenuntergang, Nacht, Sonnenaufgang über den Dolomiten

In Deutschnofen ist man dem Himmel ein klein wenig näher. Das ist besonders nachts ziemlich reizvoll. Die Milchstraße am Sternenhimmel, die im Sonnenuntergang und Sonnenaufgang schimmernden Dolomiten Gipfel der Rosengartengruppe, des Latemar und des Weißhorns bis hinüber zu den Brenta Dolomiten und der Ortlergruppe; von Deutschnofen aus kann man dies alles nicht nur schnöde sehen, sondern mit Gänsehautfeeling erleben.

Sonnenuntergang in Deutschnofen

Das Dorf Deutschnofen mit dem Latemar im Hintergrund

Nachts in Deutschnofen

Milchstraße, Kirche mit Friedhof von Deutschnofen

Sonnenaufgang über Deutschnofen

Wenn die Sonne über den Dolomiten (Rosengartengruppe und Latemar) als auch über den Brenta Dolomiten übers Mendelgebirge bis hin zur Ortlergruppe aufgeht.

Wer, wie wir, einen Wanderurlaub in Deutschnofen verbringt, der sollte sich unbedingt denn Sonnenuntergang über den Dolomiten anschauen und der sollte auch unbedingt mindestens einmal zeitig in der Früh aufstehen und am höchsten Punkt von Deutschnofen, auf dem Obkircher Berg (der Hügel auf dem das Panoramahotel Obkircher steht) sich auch den  Sonnenaufgang anschauen. Es zahlt sich aus!

P.S. Tipp für Fotografen: Filter nicht vergessen (ich könnte mir die Haare raufen, dass ich keine dabei hatte)!

GPS-Datei Dolomitenblick Deutschnofen

GPX-Track , Position: -km, -m GPX

50 100 150 200 5 10 15 Entfernung (km) Höhe (m)
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimalhöhe: Keine Daten
Maximalhöhe: Keine Daten
Höhengewinn: Keine Daten
Höhenverlust: Keine Daten
Dauer: Keine Daten

 

 

Sonnenaufgang auf dem Roen: Dolomitenblick

Timelaps Sonnenaufgang über den Dolomiten


Den Sonnenaufgang auf dem Traminer Hausberg, dem Roen einfangen, dieses hohe Ziel habe ich mir gesteckt. Keine leichtes Unterfangen, wenn man die heurigen Wetterverhältnisse Revue passieren lässt.

Sonnenaufgang Roen
Sonnenaufgang Roen

„Anstrengender Steig mit leichtem Rucksack oder leichter Wanderweg und schwerer Rucksack?“ Der Andreas ist für die zweite Lösung. Mir persönlich ist die auch lieber, den so kann ich 12 kg Ausrüstung mitnehmen 🙂

Bereits mittags habe ich zwei Schlafplätze in der Überetscherhütte reserviert. Recht gemütlich wandern wir vom Mendelpass, von den Golfwiesen, über die Skipiste zur Halbweghütte hinauf. Damit ist für heute die maximale Steigung schon geschafft. Der Wanderweg, der im Winter zur beliebten Schneeschuhwanderstrecke wird, führt uns bis zur Alm Roen und dann links haltend weiter bis zur Überetscher Hütte.

Überetscher Hütte

Nachtaufnahme Überetscher Hütte
Nachtaufnahme Überetscher Hütte

Der Wirt hat schon den Tisch fürs Abendessen gedeckt. Wir speisen, trinken und vertreiben uns die Zeit mit Stichwatten und Trischetten. Beides sind typische Südtiroler Kartenspiele, wobei Trischettn schon fast vom Aussterben bedroht ist. Habe zwar in jungen Jahren mit der Urnena oft Trischetten gespielt, aber das ist lange her und meine grauen Zellen erinnern sich nicht so recht an die Regeln. Zum Glück hatte ich vor 5 Jahren die Idee die Trischetten-Regeln mittels Blog und der Hilfe einiger Kommentarschreiber zu ergründen. Somit hilft uns jetzt diesuedtiroler.it aus der Patsche.

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