»Mein« Wanderbuch

Ein Südtirol Wanderführer mit 20 Wohlfühlwegen zum Thema »Wandern für die Seele«

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Bergtour von Kurtatsch über Penon nach Fennhals

Ostersonntag, wir wollen nach Penon. Könnte ja sein, dass dort oben der Osterhase auch etwas hinterlassen hat. Mit dem Auto? Nein zu Fuß!

Von Kurtatsch nach Penon

Wir haben unter dem Kurtatscher Dorfzentrum, am Parkplatz der an der Wegkreuzung Weinstraße – Kirchgasse liegt geparkt und sind nun auf den Weinlehrpfad unterwegs. Wie immer auf diesem besonderen Weinthemenweg ist Anna von den Duft-Amphoren, die an Wegesrand stehen, begeistert. Obwohl wir schon zig Mal hier waren, will sie noch immer an jeder Amphore riechen und die ausströmende Duftnote zu erraten. Mittlerweile liegt sie öfters richtig als ich. Kein Wunder, mit ihrem Elefantengedächtnis kann sie sich an die Auflösung fast jeder Station erinnern.

Zwei Barrique Fässer, die zu eine Sitzgelegenheit verarbeitet wurden, laden uns Genusswanderer zu einer kleinen Rast ein. Die rastloseste Ehefrau von allen, keine Genusswandererin, sie entspricht eher dem Typus Sportwandererin, die mit Anhalten gar nichts anfangen kann. Für sie ist jede Minute stehen bleiben verlorene Zeit. Zum Glück kommt Anna diesbezüglich eher nach mir. Sie testet gerne die Sessel und nimmt sich natürlich auch wieder die Zeit an der danebenstehenden Duftamphore zu riechen. Das freut mich besonders, denn so kann ich zumindest ein zwei Augenblicke die mediterran anmutenden Äste der Olivenbäume mit den Weinbergen fotografisch in Verbindung bringen.

Die Rechnung folgt auf dem Fuß. Wir müssen der rastlosesten Ehefrau von allen, den steilen Weinbergweg hinauf nachrennen. Das kostet uns einiges an Atem. Doch wir schaffen das! Vor der Waldpassage holen wir die voraus Eilende ein, queren das Bachbett des Penoner Baches, verlassen nun den Kurtatscher Weinlehrpfad und wandern die Franz-von-Frenner Straße (Wanderweg Nr. 7) nach Penon hinauf.

Kurz vor den Penon genehmigen wir uns einen Exkurs mitten durch die Weinberge (der GPS-Track führt über offizielle Wanderwege!).

Löwenzahn Pracht in den Weinbergen
Löwenzahn Pracht in den Weinbergen

Unten im Tal blühen die Apfelbäume, hier heroben auf höheren Lagen haben die Reben noch nicht einmal begonnen auszutreiben. Dafür malen zahlreiche Löwenzahnblüten kräftiges Gelb in die Weinbergzeilen. Noch ein Panorama reicher Blick hinunter auf das Weindorf Kurtatsch und schon sind wir in Hinterpenon, bei der Oma, angekommen.

Zeitsprung

Von Penon nach Fennhals

Von Hinterpenon könnte man gemütlich zum Sulzhof hinein wandern und dann vorbei an den „Penoner Eislöcher“, ich glaube sie werden hier „Kalter Keller“ genannt, über einen nicht markierten Trampelpfad zum Forst- und Wanderweg Nr. 7 hinaufsteigen. Leider führt diese Route durch Privatgrund und kann somit nicht nachgewandert werden. Der Wanderer muss von Hinterpenon auf Asphalt aber aussichtsreich hinauf bis zum Plattenhof und kommt so zum gleichen Wanderweg Nr. 7.

Er ist zuerst ein gemütlicher Forstweg, dann ein stetig steiler werdender Steig und führt uns ziemlich nahe an die Felswand, die von Fennhals nach Penon abfällt. Diese gilt es nun zu überwinden.

Blick hinein in die Fenner Schlucht
Blick hinein in die Fenner Schlucht

Seit Hinterpenon ist die Schwägerin mit Familie mit dabei, das heißt wir sind nun 4 Erwachsene und 3 Kinder. Den beiden Frauen ist das Gelände, das an einigen Stellen zu unserer Rechten hurtig abfällt, nicht ganz geheuer. Wir Männer sollen doch bitte auf die Kinder schauen, sie am besten an die Hand nehmen.

Der Pfad führt hinauf auf den sogenannten Hurst (1.053 m), einer Bergkuppe zwischen Fennhals und der Fenner Schlucht, doch orientiert er sich nicht an der Abbruchkannte zur Schlucht, sondern an jener von Fennhals nach Penon. Das freut mich, den so erhasche ich tolle – wenn auch teure – Tiefblicke hinunter auf Kurtatsch und Penon. Teuer, weil sie mich zuerst einige vorwurfsvolle Blicke und dann den ausgesprochenen Vorwurf, was ich mir nur erlauben würde, hier wo es so gefährlich sei, einfach durch den Fotoappart zu schauen und dabei die Kinder aus den Augen zu lassen! Naja, was nichts kostet…

Am Ende des Aufstiegs erspähen wir eine wunderbares und noch dazu tipptopp mit Zaun abgesichertes Aussichtsplätzchen. So dürfen wir ohne böse Blicke stehen bleiben und den Panoramablick auf das Gemeindegebiet von Kurtatsch auskosten. Links auf einem abgegrenzten Hochplateau sehen wir die Fraktion Graun. Unter uns von der Fraktion Penon bis ins Dorfzentrum des Hauptortes Kurtatsch hinunter wechseln sich unregelmäßige Weinbergflächen mit verstreuten Häusergruppen ab. Ganz unten im Tal breiten sich flach und regelmäßig Apfelbaumfelder aus. Auf der gegenüberliegenden Talseite sehen wir Neumarkt, über Castelfeder Montan und darüber die beiden fürs Südtiroler Unterland so typischen Zwillingsgipfel Weißhorn und Schwarzhorn.

Es hat sich ausgezahlt an dieser Stelle etwas zu verweilen, denn nun verlieren wir die Aussicht. Wir marschieren jetzt flach nach Fennhals hinein.

Auf dem "Hurst". Gemütlich geht es nun nach Fennhals hinein.
Auf dem „Hurst“. Gemütlich geht es nun nach Fennhals hinein.

In Fennhals dürfen wir beim Weiher hinter dem Ansitz Fennhals einen Mammutbaum bewundern bevor wir über den Römerweg zurück nach Penon absteigen.

Abstieg nach Penon über den Römerweg

Die Sonne ist bereits untergegangen. Wir haben es eilig, weil wir in 30 min unten in Hinterpenon sein müssen. Das geht sich zwar nicht ganz aus aber abwärts flotten Schrittes fehlt nicht viel.

Blick vom Römerweg hinunter nach Penon
Blick vom Römerweg hinunter nach Penon

Bei einer Kirschbaumplantage treten wir aus dem Wald heraus und bald darauf sind wir in Hinterpenon.

Zeitsprung

Zurück von Penon nach Kurtatsch

Den Abstieg von Penon nach Kurtatsch bestreiten wir nun wieder zu dritt auf dem gleichen Weg wie wir hergekommen sind, also über den Franz-von-Frenner Weg und den Weinlehrpfad. Eigentlich nicht ganz gleich, denn dieses Mal genehmigen wir uns noch eine zweite Eskapade in die herrliche Weinberglandschaft der Kurtatscher. Weil gerade eine mystische Abendstimmung vorherrscht und ich drüben bei der Josef Kapelle wo drei herrliche Naturdenkmäler, drei Zürgelbäume, die sich so überlappen, dass sie wie ein Solitär aussehen, schon immer vorbei wollte. Darum jage ich meine beiden Mädels, mit dem Versprechen, dass es eine Abkürzung sei, quer durch du Weinberge.

Mit diesem Exkurs schließen wir die Wanderrunde nach Penon, die sich unverhofft in eine Bergtour nach Fennhals erweitert hat ab und freuen uns alle drei über ganz Verschiedenes. Anna, weil sie in Penon auch einen Osterhasen gefunden hat, die rastloseste Ehefrau von allen, weil sie wieder einmal zu Hause sein durfte und ich, weil sich aus der der schon oft erlebten Standardwanderung eine neue Bergtour ergeben hat, mit einem Steig (Nr. 7 Hurst), auf dem ich noch nie war.

Karte mit Wegverlauf auf offiziellen Wanderwegen

GPX-Track , Position: -km, -m GPX

50 100 150 200 5 10 15 distance (km) elevation (m)
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimalhöhe: Keine Daten
Maximalhöhe: Keine Daten
Differenz max/min: Keine Daten
Höhengewinn (~): Keine Daten
Höhenverlust (~): Keine Daten
Dauer: Keine Daten

Fotos Kurtatsch, Penon, Fennhals

Im Nonstal auf den Spuren des Cammino Jacopeo d’Anaunia

Eines unserer Nachbartäler ist das Val di Non. Obwohl Luftlinie nur 10 km entfernt, verbindet uns Südtiroler Unterlandler eher wenig mit dem interessanten Tal. Das Mendelgebirge trennt uns vom Nonstal. Das Gebirge ist zwar kein hoher Bergzug, doch weil wir Unterlandler uns auf nur 250 m ü. d. M. befinden, gilt es bis zum Mendelpass hinauf 1.400 Höhenmeter zu überwinden oder über Mezzocorona fast 50 km zu fahren um das Parallel-Tal zu erreichen. Dieser Umstand zusammen mit der Sprachgrenze stellt dann doch eine relevante Hürde dar.

Apfelbäume soweit das Auge reicht bzw. zumindest bis zum Horizont, wo die das Brenta Gebirge das Nonstal begrenzt
Apfelbäume soweit das Auge reicht bzw. zumindest bis zum Horizont, wo die das Brenta Gebirge das Nonstal begrenzt

Was uns mit dem Trientner Tal verbindet ist der Apfel. So wie bei uns findet man im Val di Non Obstgärten soweit das Auge reicht. Wir Unterlandler müssen dabei neidvoll anerkennen die Nonsberger können durchgehend Bergäpfel liefern. Ihre Apfelhaine befinden sich auf circa 800 m über dem Meeresspiegel. Klar das gesamte Tal befindet sich mehr oder weniger auf dieser Höhenlage, wenn man von den tiefen Schluchten des Noce, der sich bisweilen auf 268 m ü. d. M. in das Tal hineingräbt, absieht.

Heute werde ich mit dem Andreas die hügeligen Apfelhaine des Val di Non erkunden. Für die Apfelblüte sind wir etwas zu früh unterwegs, auf 800 m blüht es heute noch nicht, doch dafür bieten die Apfelbäume eine gewisse Transparenz, um durch sie hindurch die imposanten Burgen und malerischen Dörfer gut bestaunen zu können.

Wir werden dem beliebten Wanderweg „Cammino Jacopeo d’Anaunia“ folgen. Nicht den gesamten, das wäre zu viel verlangt. Dafür müssten wir mehrere Tage an Zeit mitbringen. Er verläuft nämlich rund um das gesamte Nonstal und reicht sogar ein kleines Stück in Val di Sole hinein. Wir werden „nur“ von Cles nach Nanno und über Tuènno zurück nach Cles wandern. Damit für uns, die wir das Bergwandern und nicht das Talwanderen gewöhnt sind, die geplante Rundtour durch die Apfelhaine nicht allzu Kalorien verbrennungsarm ausartet, werden wir zusätzlich ein wenig in die Berge von Cles hinauf wandern. So zumindest der Plan.

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Frühlingswanderung am Marlinger Waalweg

Die Sonne lacht vom Himmel, frische Triebe überall, die ersten Apfelblüten erblicken das Licht der Welt – ein Frühlingspalmsonntag wie er im Buche steht. Der Vormittag war für den Kirchgang mit Segnung der Palmwedel reserviert nun, 12.00 Uhr, packen wir flugs den Rucksack mit einer Brotzeit ein und machen uns auf nach Marling zum gleichnamigen Waalweg.

Der Marlinger Waalweg ist für mich kein Unbekannter, aber Anna war noch nie dort. Sie kennt den Algunder Waalweg, den Latschander Waalweg, den Schnalser Waalweg, den Stabener Waalweg und den Maiser Waalweg. Der Tschermser- und der Marlinger Waalweg fehlen in ihrer Kollektion. Das kann ich als Tati und Wanderliebhaber natürlich nicht so stehen lassen! Abhilfe folgt heute.

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Einstieg zwischen den beiden Waalwegen: Tschermser Waal-Marlinger Waal

Tschermser Waalweg

Wir steigen zwischen dem Marlinger- und Tschermser Waalweg, etwas nördlich von Schloss Lebenberg, in den flachen Wanderweg ein. Zuerst spazieren wir den Tschermser Waal entlang. Dabei folgen wir der Fließrichtung des Wassers Richtung Süden. Keine 15 Minuten spaziert, genau unter Schloss Lebenberg, lädt eine Bank zum Rasten ein. Der Magen knurrt, klar es ist bereits 13.30 Uhr. So nutzen wir die Sitzgelegenheit, breiten uns auf der Bank aus und greifen tief in den Rucksack. Wir müssen die Füße etwas einziehen. Die Bank steht nahe am beliebten Wanderweg und da heute nicht nur einzelne Wanderer, sondern auch zahlreiche Spaziergänger unterwegs sind, müssen wir stetig aufpassen niemandem ein Bein stellen.

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Frühlingstal-Großer Montiggler See

So früh wie noch nie blühen heuer die Großen Schneeglöckchen im Frühlingstal zwischen Kaltern und Eppan. Mitte Februar und schon will der Frühling anklopfen. Ok dann auf ins Tal der Frühlingsknotenblumen. Die kurze Wanderung ist uns mittlerweile bestens bekannt. Wie immer starten wir im Süden. Das Ziel ist zwar der Große Montiggler See, doch der Grund für die Frühlingswanderung sind natürlich die vielen Märzenbecher, die im klimatisch begünstigten Frühlingstal unzählig an der Zahl wachsen.

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Große Schneeglöckchen im Frühlingstal

Die Weinberge über dem Kalterer See befinden sich noch im Winterschlaf. Doch kaum sind wir am südlichen Zipfel des Fabiontals, wie das Frühlingstal auch genannt wird, angekommen können wir die ersten weißen Glöckchen der Frühblütler erspähen.

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Kalterer Höhenweg und Rastenbachklamm

Schnelle Mittagsrundwanderung die Zehntausendste. Wie so oft hinauf durch das Höllental, auch Rappental genannt, bis zum Zoggler Forstweg. Hier müssen wir eine Entscheidung treffen. Entweder links hinüber zur Zoggler Wiese, gerade aus hinauf zum Wasserfall bzw. zum „Klapf“ oder rechts hinüber nach Altenburg.

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Rappental, da passt ein Schimmel eigentlich nicht…

Es ist Sonntag. Die schnelle Mittagsrunde darf somit gerne auch etwas länger werden. Wie wäre es mit einer Verlängerung: Gummerer Hof, Traminer Höhenweg, Ziegelstadel und dann Altenburg? Die beste Ehefrau von allen hat gegen eine längere Wanderrunde nichts einzuwenden. Anna muss diesbezüglich erst überzeugt werden. Doch schlaue Eltern schaffen das!

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Weihnachtsmarkt in Rango und Winterwanderung auf den Monte Sera

Ich will mit dem Andreas zu einer Schneeschuh-Winterwanderung aufbrechen. Beide haben wir ziemlichen Respekt vor Lawinen. Darum entschließen wir uns Richtung Süden zu fahren. Je weiter entfernt vom Alpenhauptkamm umso weniger Lawinengefahr, so zumindest unsere Überlegung. Der Monte Sera über Ragno soll ein einfacher Aussichtsberg sein. Und da die Fraktion Ragno, die zur Gemeinde Bleggio Superiore steht, weitum bekannt für seinen besonderen, bäuerlichen Weihnachtsmarkt ist, ist die Entscheidung schnell gefallen.

Die Anfahrt ins Trentino nach „Borgo di Ragno“ erweist sich mit 1 h 10 min kürzer als gedacht. Vor dem Ort, der das Siegel „I Borghi più belli d‘Italia“ trägt, werden wir abgefangen. Man weist uns an auf einer Wiese zu parken. Eigentlich wollten wir hinauf zum Passo del Durone und von dort den Monte Sera erklimmen und erst nach absolvierter Wandertour in Rango vorbeischauen. Doch der italienische Parkplatzanweiser sagt, die Straße sei gesperrt.

So stehen wir nun auf einer zu einem Parkplatz umfunktionierten Wiese über 2 km vom gewünschten Ausgangspunkt unserer Schneeschuhwanderung entfernt und schauen uns verdutzt an?

Ich sage: „Naja, dann verlängert sich eben unser Fußmarsch.“ Der Andreas meint, in dem Fall die Schneeschuhe im Auto lasse. Ich schließe mich an.

So wandern wir nun auf Asphalt hinauf ins Zentrum von Ragno.

Weihnachtsmarkt Borgo di Rango

Wow, was für ein Dorf: Dove il tempo si é fermato! Recht haben sie die Macher der „Schönsten Dörfer Italiens“. Hier in Rango ist die Zeit tatsächlich stehen geblieben. Ursprüngliche, bäuerliche Architektur, großartigen Gewölbe, Städel und verwinkelten Verbindungsgänge – Borgo di Rango trägt das Prädikat „I Borghi più belli d’Italia“ zu recht. Und wow, was für ein Weihnachtsmarkt! Der „Mercatino di natale“, wie die Italiener zum Weihnachtsmarkt sagen, ist mit dem Dorf regelrecht verwoben. Ihm können wir es verdanken, dass wir in zahlreiche Innenhöfe, Verbindungsräume und Dorfwinkel reinschauen dürfen, die ohne Weihnachtsmarkt sicherlich nicht öffentlich zugänglich wären. Ich bin von der architektonischen Ursprünglichkeit des Bauerndorfes schlichtweg begeistert!

Auch der Andreas ist überwältigt. Beide sind wir nun froh, dass uns der Parkplatzanweiser in die Parkweise hineingezwungen hat. So einen Ort muss man einfach gesehen haben. Ich hatte zwar geplant kurz vorbeizuschauen, aber nur als kurzen Abstecher nach der Wandertour. Jetzt haben wir das Glück zwei Mal mitten durch zu dürfen. Jetzt vor Beginn unserer Winterwanderung und ein zweites Mal, wenn wir zurück kommen werden. Und da wir jetzt schon sehen, dass es sich lohnt, werden wir fürs zweite Mal genug Zeit einplanen.

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Winterspaziergang vom Gummererhof über den Traminer Höhenweg zum „Bad Klapf“

Der erste Schnee. Huhu! Anna ist begeistert. Sie will raus einen Schneemann bauen. Doch vor der Haustür liegt für solche ein Vorhaben etwas zu wenig von dem weißen Stoff. So fahren wir zum Gummerer Hof, dem höchsten Hof Tramins, hinauf. Hier liegt genug Schnee für einen weißen Mann.

Nur mit viel Mühe können wir Anna überreden das Bauen auf nach der Schneewanderung zu verschieben.

„Wenn du jetzt den Schneemann baust, dann bekommst du kalte Hände …“

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Schnee am Gummerer Hof

Schlussendlich sieht sie es ein und so starten wir vom Gummererhof hinauf auf der Wandermarkierung Nr. 10 Richtung Kalterer- und Traminer Höhenweg.

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Rundwanderung vom Kreithsattel über den Mitterberg nach Montiggl

Vor zwei Wochen erkundeten wir auf dem Mitterberg gleich vier Aussichtspunkte, die einen traumhaften Panoramablick auf den Kalterer See ermöglichen. Auf den Geschmack gekommen, will ich heute mit Anna eine etwas längere Runde über den Mitterberg wagen und dabei an seiner Ostkante, hoch über seinen Porphyrwänden, entlang wandern.

Wir starten auf 360 m ü. d. M., circa 20 m unter dem Kreitsattel und wandern den gleichen Steig wie vor zwei Wochen am ersten und am zweiten Kalterer See-Aussichtpunkt hinauf bis zur kreisrunden Lichtung. Vorbei an den Aussichtspunkten, ohne anzuhalten? Nein, so schnell nicht! An den großartigen Panoramapunkten kommen wir natürlich nicht mir nichts dir nichts vorbei. Natürlich, weil die beste Ehefrau von allen nicht dabei ist. Anna und ich sind im Gegensatz zur heute zu Hause Geblieben Genusswanderer!

Wir halten uns ganz selbstverständlich auf der ersten Felsplattform, welche die Sicht auf den Kalterer See frei gibt, gute 15 Minuten auf. Und das, obwohl wir nicht einmal ein Zehntel der geplanten Wanderung geschafft haben. Anna nimmt sich sogar die Zeit einen kleinen Erd-Staudamm zu bauen. Der Samstag ist noch lang, ein Weitergehdrängler nicht dabei – kein Problem.

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Wanderung über den Bozner Hörtenberg zur Oswald-Promenade

Hui, ist das lustig. So eine riesige Tiefgarage ist ideal, um den neuen Geburtstagsroller auszuprobieren. Anna hat ihren Spaß. Am liebsten würde sie den Roller mit auf die Wanderrunde nehmen. Doch Roller sind zwar für glatte Garagenböden geeignet aber nicht für Schotterwege. So muss der Roller im Auto bleiben.

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Den neuen Roller ausprobieren

Von der Bozner Parkgarage Mayr-Nusser schlendern wir über die Garibaldi-Straße zum Bozner Bahnhof hinauf, weiter über die Rittner-Straße und die Brenner-Straße bis zu unseren Linken die schmale Seitenstraße „Untermagdalena“ abzweigt. Es ist der Wanderweg „Via Alpina (Gelber Weg)“ der hier nach St. Magdalena hinauf führt.

Von Bozen hinauf nach St. Magdalena - Via Alpina (Gelber Weg)
Von Bozen hinauf nach St. Magdalena – Via Alpina (Gelber Weg)

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Traminer Bannwald

Zwischen dem Kastelazweg, der von Tramin nach Kurtatsch führt, und den Grauner Wänden befindet ich der Traminer Bannwald. Es ist ein steiler Wald mit Sträuchern und Bäumen, die auf Karbonatgestein stehen und mit Trockenheit gut zurechtkommen. Mannaeschen und Hopfenbuchen kommen hier ebenso vor wie Flaumeichen.

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Am Kastelazweg

Zwei Wanderpfade queren den steilen Bannwald. Am Beginn des Kastelazweges biegt rechts der 6er-Steig, unter den Einheimischen „über die Turmhöhe“ genannt, hinauf und bringt den Wanderer hinauf auf die Zoggler Wiese. Ungefähr auf Halbweg des Kastelazweges biegt der Wandersteig „Lochweg“ hinauf nach Graun, indem er die Grauner Wände überwindet.

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Top 6 Wander- und Bergtouren

Südtirol wandern – Wandertipps, Wanderreportagen, Wanderungen und Bergtouren mit der besten Freundin (jetzt Ehefrau und Mami) von allen.