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bis 500 Höhenmeter

Aldein, Gotteshaus, Kirche, chiesa, church

Mühlenweg in Aldein: Wandern zu Mühlen und zum Göllersee

Den Mühlenweg in Aldein sind wir vor neun Jahren schon einmal gegangen. Damals noch mit Kinderwagen – und deshalb nur auf dem kinderwagentauglichen Abschnitt. Heute braucht Anna längst kein Transportmittel mehr, also darf es diesmal der gesamte Mühlenweg sein.

Wir starten am Hauptplatz von Aldein. Hier oben, auf dem kleinen Hügel, auf dem der Dorfkern thront, stehen die Pfarrkirche zur hl. Helena, der schöne Dorfgasthof Krone und das Dorfmuseum mit seiner umfangreichen Sammlung sakraler Gegenstände aus der Barock- und Rokokozeit. Ein großer Teil davon geht auf die Stiftung des Benefiziums des Thalhofes mit der Kapelle Maria Schnee im Tal zurück.

Der Dorfplatz von Aldein
Der Dorfplatz von Aldein

Dem Wegweiser „Mühlenweg“ folgend verlassen wir den Hauptplatz und wandern hinunter in Richtung Landesstraße. Keine Panik: Wir müssen ihr nicht entlangmarschieren. Stattdessen geht es hinunter zum Parkplatz neben der Feuerwehrhalle – den hätten wir natürlich auch gleich nutzen können. Hier überqueren wir die Landesstraße 72 und folgen nun endgültig dem Mühlenweg, Wanderweg Nr. 18.

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Alm, Matte, Tabland, Tablander Alm, Weide

Wanderung über den Meraner Höhenweg zum Partschinser Wasserfall

Eigentlich wollte ich mit Anna über den Meraner Höhenweg, vorbei an der Nasereit Schutzhütte, zur Lodnerhütte hinauf. Von beiden Hütten fehlen mir nämlich noch eigene Fotos in meiner Liste der Südtiroler Schutzhütten. Ein Zustand, den ich natürlich nicht einfach so hinnehmen kann.

Doch die beste Ehefrau von allen: „Bisch narrisch, sechs Stunden, sel geat nit! Sel konsch dr Anna nit ontean! Und außerdem miats um holb siebn do sein!“
Mein Gott, was sind schon mickrige sechs Stunden? Das packt Anna doch leicht. Doch mit ihrem zweiten Argument trifft die beste Ehefrau von allen leider mitten ins Schwarze. Als Halbtagestour mit fest geplanter Rückkehrzeit geht sich eine sechs Stunden Wanderung plus jeweils eine Stunde An- und Rückfahrt tatsächlich nicht aus.

Also gut, dann nur zur Nasereithütte und eventuell auf dem Rückweg noch den oberen Teil des Partschinser Wasserfalls mitnehmen. Ein gemütlicher Spaziergang also.

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Corno Bianco, Gipfelkreuz, Sonnenuntergang, Weisshorn, Weißhorn

Wanderung aufs Weißhorn zur Sonnenfinsternis

„Hallo, hier ist die Anna. Habt ihr noch Sonnenfinsternisbrillen?“

Anna telefoniert gerade das ganze Unterland und Überetsch ab. Okay, nicht das ganze – nur die Optiker. Die Antwort ist meistens negativ, mal freundlich, mal harsch. Wie das eben so ist.

Bei Optik Zublasing in Eppan fällt sie besonders freundlich aus: „Eine haben wir noch, aber aufgrund der großen Nachfrage haben wir welche nachbestellt. Wenn sie rechtzeitig kommen, könntest du mehrere bekommen. Warte einfach bis morgen, denn eine ist dir sicher.“

Tag der Sonnenfinsternis

So kommt es, dass wir gerade nach Eppan fahren und bei Optik Zublasing anhalten. Wie versprochen ist eine Brille da. Und weil der Spediteur das nachbestellte Paket gerade eben geliefert hat, haben wir Glück: Es gibt sogar eine zweite.

Mit zwei zertifizierten Sonnenfinsternisbrillen im Gepäck fahren wir nun das Eggental hinauf.

Stau im Tunnel. Ein Unfall.

Macht nichts. Die paar verlorenen Minuten holen wir beim Aufstieg wieder raus. Aufstieg? Ja, wir wollen vom Jochgrimm auf das Weißhorn hinaufwandern. Und da die Sonne  nicht auf uns warten wird, muss  es eben heute etwas flotter gehen.

Plötzlich leuchtet die Tankanzeige auf. Ups.

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Hornalm

Wanderung von Gfrill über den Weißensee zur Hornalm

An heißen Sommertagen bietet sich zum Wandern in Südtirol das Bergdörfchen Gfrill als Ausgangspunkt und die Hornalm am Trudner Horn als Ziel an. Das kommt uns gerade recht, denn Gfrill liegt nicht weit von uns entfernt und wir wollen unsere heutige Mittagsrunde in temperaturmäßig erträglichere Gefilde verlegen.

Gesagt, getan: Während unten das Unterland brät, erwartet uns Gfrill mit erstaunlich angenehmen 28 Grad. Das ist ein deutlich größerer Temperaturunterschied, als wir uns von den rund 1.000 Höhenmetern erhofft hatten. Toll!

Aufstieg von Gfrill durch den Naturpark Trudner Horn

Von Gfrill aus marschieren wir nun über den Dolomiten-Höhenweg Nr. 8 (E5) hinauf in den Naturpark Trudner Horn.

Der Weg fordert uns weder mit Steigung noch mit Aussicht. Dafür spendet der Wald genau das, weshalb wir hergekommen sind: Schatten.

Alm "Olm fan Korlfranz"
Alm „Olm fan Korlfranz“

Bald erreichen wir die Alm „Olm fan Korlfranz“. Was für ein herrlich lustiger Name.

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Lago di Braies, Pragser Wildsee, Ruderboot

Pragser Wildsee

Eigentlich haben wir heute schon einiges erlebt. Aber wer kann schon am Pragser Wildsee vorbeifahren, wenn im Auto jemand sitzt, der ihn noch nie gesehen hat?

So ganz stimmt das zwar nicht, denn Anna war schon einmal auf dem Wildsee – ja, genau: drauf. Im Winter, bei richtig dickem Eis. Auch damals nur, weil wir zufällig in der Gegend waren.

Aber natürlich möchten wir Anna den bekanntesten aller Südtiroler Seen auch im Sommer zeigen. Wenn man wie wir gerne in Südtirol wandert, gehört es schließlich irgendwie dazu, den Pragser Wildsee zu kennen. Und weil die Zufahrtsbeschränkung erst ab dem 1. Juli greift, nutzen wir die Gelegenheit und fahren bis zum Parkplatz vor dem Grandhotel Pragser Wildsee hinein.

Fast zeitgleich mit unserem Einparken schieben sich dunkle Wolken vor die Sonne. Schade zwar, aber immerhin bekommen wir den Pragser Wildsee heute einmal nicht in seiner üblichen Instagram-Ausführung serviert.

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Wassererlebnisweg Gnoppnitzbach

Wassererlebnisweg Gnoppnitzbach in Greifenburg

Medizin für alle Sinne – Wassererlebnisweg Gnoppnitzbach steht auf dem Wanderschild, unter dem wir gerade hindurchschreiten.

Warum wir plötzlich in Greifenburg im Oberen Drautal gelandet sind, weit weg vom Wörthersee? Ganz einfach: Leider geht auch die schönste Urlaubswoche irgendwann zu Ende und wir befinden uns bereits auf der Heimreise nach Südtirol.

Kurz bevor wir Kärnten Richtung Tirol verlassen, wollen wir aber doch noch eine letzte Wandertour mitnehmen.

Und was bietet sich an einem Hitzetag wie heute besser an als ein Themenweg, bei dem sich alles ums Wasser dreht?

Wir werden dem wilden Gnoppnitzbach durch die Gnoppnitzklamm folgen und dabei die große Rundwanderung über die Heregger Alm zurück nach Greifenburg unter die Sohlen nehmen: 7,94 Kilometer und rund 440 Höhenmeter. Das passt genau in unseren Rückreisetag.

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Alpenrosen, Kaiserburg, Nockberge, wandern

Wandern auf den Wöllaner Nock bei Bad Kleinkirchheim

Wir geben es zu: Nach Bad Kleinkirchheim sind wir heute eigentlich nur unterwegs, weil Anna dort eine Sommerrodelbahn – genauer gesagt eine Rollbobbahn – erwartet. „Kärntens modernste Rollbobbahn“, war in der Broschüre zu lesen. Das hat Anna natürlich schwer beeindruckt.

Aber wer Sommerrodeln will, muss sich das zuerst einmal verdienen. Eine Bergtour von Bad Kleinkirchheim hinauf auf den Wöllaner Nock erscheint uns für eine Bobfahrt dann doch etwas zu viel verlangt. Also lassen wir uns von der Kaiserburg-Umlaufbahn ganz bequem von 1.070 m auf 2.043 m bis knapp unter den gleichnamigen Berggipfel hinaufgleiten und schauen uns hier oben nach einer Wanderrunde um, die unsere Kondition heute nicht über Gebühr strapaziert.

Zuerst aber erkunden wir den Kaiserburg-Gipfel. Laut einer Sage soll sich unterhalb des Gipfels eine geheimnisvolle Höhle befinden. Darin gibt es zwei Tore: ein eisernes und ein goldenes. Wer das eiserne Tor durchschreitet, gelangt tief ins Innere des Berges zu unermesslichen Schätzen. Das goldene Tor hingegen führt unaufhaltsam in den Abgrund. Einst versuchte ein habgieriger Hirte sein Glück, wählte jedoch in der Dunkelheit das falsche Tor und stürzte in die Tiefe. Seit diesem Unglück sind beide Tore für immer im Fels verschwunden.

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Bad Eisenkappel, Eisenkappel-Vellach, Kundesattel, Obel kamen, Waschnig

Panoramarundweg Bad Eisenkappel

Geparkt wird auf dem Parkplatz der Obir-Tropfsteinhöhlen. Ein großer Schotterparkplatz, der sich in der Mittagssonne in eine Art Pizzaofen verwandelt hat.

Doch ganz ohne Wanderrunde wollen wir uns noch nicht zufriedengeben. Hmm … da geht noch was. Statt den direkten Weg zur Kassa der Obir-Tropfsteinhöhlen einzuschlagen, hängen wir kurzerhand noch den Panoramarundwanderweg Nr. 2 dran. Über den Geotrail und den Wanderweg 2A soll’s hinauf zum Waschnig und auf der anderen Talseite wieder ins Zentrum von Bad Eisenkappel gehen. Laut Uhr müsste das gerade noch gutgehen – zumindest in der Theorie.

Also nicht lange trödeln – auf geht’s. Zuerst marschieren wir ein kurzes Stück entlang der Straße Richtung Osten, dann biegen wir links auf den Panorama-Rundweg Geotrail ab und steigen, vorbei an einem einzelnen Haus, bergauf. Es folgen ein Schotterweg und schließlich ein schmaler Waldpfad, der uns auf den Kundesattel bringt. Von hier sind es nur noch wenige Dutzend Schritte bis zum Gipfel, dem Waschnig. Wobei „Gipfel“ bei diesem Hügel vielleicht doch etwas hoch gegriffen ist.

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Freizeit, Kalterer See, Kalterersee, Sport, Stand-Up-Paddling, sports

Die Kalterer Seerundtour – diesmal wirklich am Wasser

Herrliches Wetter. Da wollen wir an den See. Eine Kalterer Seerundwanderung der etwas anderen Art wartet auf uns. Wir wollen heute zwar wie so oft um den Kalterer See, aber dieses Mal ganz nahe am Wasser. Am besten so nahe, dass wir das kühle Nass greifen können. Geht das am Kalterer See? Ja, das geht!

Hmm – wird eine Stunde ausreichen? Wir wissen es nicht. Ok, dann auf jeden Fall eine Stunde und eventuell verlängern. Der sympathische Bursche an der Kassa meint: „Kein Problem.“

Kassa wie was? Muss man zahlen, wenn man auf den Kalterer Seerundweg will? Wir schon!

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Winterlicher Panoramaweg in Deutschnofen

Heute ist Deutschnofen unser Ziel, denn die Tota wird besucht. Trotzdem darf unsere tägliche, kurze Mittagsrunde nicht fehlen. Also spazieren wir vom Kreisverkehr bei der Dorfeinfahrt zuerst hinauf in die Handwerkerzone und dann hinüber zum Hotel Pfösl. Unser Weg führt hinter dem Hotel vorbei, direkt an einem Unterstand für graue Vierbeiner. Anna muss natürlich die Eselchen streicheln.

Nun folgen wir der Beschilderung Richtung St. Helena, wandern bis zur Landesstraße 72, begleiten sie ein paar Meter und biegen dann links in den schönen Panoramaweg ein. Er führt uns um den St.-Helena-Hügel herum, vorbei an einzelnen Hofstellen. Der Panoramaweg verdient seinen Namen zurecht: Die Spitzen der Rosengartengruppe und des Latemars begeistern. Heute sind sie – im Unterschied zu vor 5 Monaten – weiß. Ein traumhafter Dolomitenblick, der seinesgleichen sucht.

Bauernhof am Panoramaweg unter dem St.-Helena-Kirchlein in Deutschnofen. Im Hintergrund der angezuckerte Rosengarten.
Bauernhof am Panoramaweg unter dem St.-Helena-Kirchlein in Deutschnofen. Im Hintergrund der angezuckerte Rosengarten.

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Ebenbergalm

Wanderung von Weißenbach zur Ebenbergalm im Sarntal

Vom Penser Joch kommend, fahren wir die schmale Passstraße hinunter nach Asten. Hier zweigt links das Tramintal ab. Ach, wieder treffen wir auf Traminer, wie gerade eben auf dem Zinseler. Dieses Mal sind es jedoch keine Menschen, sondern ein Tal. Interessant. Abbiegen ins Tal? Nein wir bleiben auf der Penser Joch Straße und fahren weiter über Pens bis nach Weißenbach.

Hier, 100 Meter rechts der Straße, direkt am Weißenbach, befindet sich ein großer Schotterparkplatz. Wir stellen das Auto ab. Obwohl wir weit weg von Zuhause sind, treffen wir heute immer wieder auf Tramin. Nun wollen wir das auf die Spitze treiben. Dieses Mal nicht mit Traminer Wanderern, nicht mit einem Tramin Tal, dieses Mal mit einem Traminer Almbetreiber. Der Steinegger Stefan betreibt mit seiner Familie im Unterbergtal die Ebenbergalm – es wird höchste Zeit, ihn zu besuchen.

Aufstieg von Weißenbach zu den Wink Höfen

Also marschieren wir von Weißenbach hinauf zu den Wink Höfe. Eine Bäuerin läuft aufgeregt mit einem Vogel in der Hand zum Bauern. Als wir näherkommen, erkennen wir einen kleinen Greifvogel – ich vermute ein Sperber. Vielleicht verletzt. Wer weiß.

Von Weißenbach geht es zunächst hinauf zu den Wink Höfen
Von Weißenbach geht es zunächst hinauf zu den Wink Höfen

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Gipfelkreuz, Zinseler

Wandern auf den Zinseler vom Penser Joch

Fährst du ins Herz von Südtirol hinein, ins Sarntal, und wagst dich noch weiter bis ins hinterste Tal nach Weißenbach und Pens, dann wird es still in Südtirol. Touristen begegnet man hier meist nur auf der Durchreise – meist auf Motorrädern, der Passstraße wegen.

„Hallo, wir sind’s!“, ruft mir eine Motorradbeifahrerin entgegen, während sie das Visier ihres Helms hochklappt. Ich bin verdutzt. „Wir, die Gäste. Wir fahren jetzt heim.“ Erst nach ein paar Sekunden kapiere ich: Es sind unsere Gäste vom Mandlhof, die zeitgleich mit uns in Tramin den Hof verlassen haben – und nun zufällig ebenfalls auf dem Penser Joch sind. Wir zum Wandern, sie auf der Durchreise. Wir wechseln ein zwei Worte und machen uns dann auf die Suche nach einem Parkplatz. Vor dem Alpenrosenhof ist zwar alles voll, aber hundert Meter darunter finden wir reichlich Platz.

Der Alpenrosenhof und das Windrad am Penser Joch
Der Alpenrosenhof und das Windrad am Penser Joch

Aufstieg auf den Zinseler

Zuerst wieder hinauf zur Passhöhe des Penser Jochs. Das markante Windrad steht heute still, ein kurzer Blick hinunter ins Sarntal, hinüber zum mächtigen Sarner Weißhorn – und schon stapfen wir los. Über den Wanderweg Nr. 14, auch Kirchsteig genannt, geht es nordwärts. Unser Ziel: der familienfreundliche Aussichtsberg Zinseler (2.422 m).

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