Schneewanderung Ritten von Oberbozen nach Klobenstein

Montagmorgen, strahlender Sonnenschein und super Fernsicht. Gut das wir gestern bereits für heute vorgearbeitet haben, denn das bedeutet, dass wir heute guten Gewissens zu einem Ausflug starten können.

Weihnachtsdekoration bei der Station Rappersbühl der Rittner Bahn
Weihnachtsdekoration bei der Station Rappersbühl der Rittner Bahn

Erste Station: Bozen. Kaum im Parkhaus Bozen Mitte geparkt, erfasst uns der Einkaufstrubel. Trotz wenig Verkehr auf den Straßen sind die Geschäfte alle mehr als voll. Nachdem wir unseren Einkauf erledigt haben, ist der Tag noch jung und wir starten – zum zweiten Mal innerhalb von 3 Wochen – auf den Ritten zum Wandern. Das Auto steht gut im Parkhaus, die Rittner Seilbahn ist nur wenige hundert Meter entfernt, da schultern wir die Rucksäcke und planen einen autofreien Aufstieg auf den Aussichtsberg.

Doch kaum kommt die Talstation der Bahn in Sicht, taucht auch schon die Frage auf: Warum eigentlich ohne Auto? Und obwohl die Antwort ganz klar lauten müsste: Weil uns die erst 2009 wieder in Betrieb genommene, neue Dreiseilumlaufbahn in nur 7 Minuten bequem und umweltschonend die rund 950 Höhenmeter hinauf bringen würde, entscheiden wir uns dann doch für unser Auto.

In Oberbozen angekommen, überlegen wir, wohin unsere Schneewanderung gehen soll. Ein Weg ist schnell gefunden und so starten wir in Erwartung des bekannten Super-Ausblickes – immerhin ist der Ritten einer der schönsten Aussichtsberge Südtirols – auf dem Panoramaweg Nr. 35 in Richtung Klobenstein. Etwas oberhalb der Strecke der Rittner Schmalspurbahn verläuft der Weg, auf dem auch schon der Psychoanalytiker Sigmund Freud gewandelt sein soll. Darum trägt der Weg auch den Namen Freudpromenade.

Durch den aussichtsreichen kleinen Ort Lichtenstern wandernd, genießen wir das Panorama von Weiß- und Schwarzhorn, von Zanggen, Latemar, Rosengarten und Schlern. Auch auf den Lang- und den Plattkofel hat man vom Weg 35 freie Sicht. Der Panoramaweg trägt seinen Namen mehr als zu recht.

Nur in die Ferne schauen ist aber leider heute nicht drin. Denn aufgrund der tiefen Temperaturen ist unser Spaziergang eher eine Rutschpartie. Teilweise müssen wir richtige Eisplatten überwinden, da wären Schlittschuhe eine echte Alternative gewesen.

Nach einer rutschigen Stunde erreichen wir schließlich Klobenstein und kehren in der Bar der Bahnstation ein. Frisch gestärkt geht es nach der Rast nicht mehr ganz so aussichtsreich weiter. Vorbei am Eisstadion Klobenstein führt der Weg Nr. 15 entlang der Gleise der Rittnerbahn. Und wenn wir dachten, bisher war es glatt, dann werden wir hier eines Besseren belehrt.

1 Stunde und 50 Minuten sind für den Weg veranschlagt. Aber wie meist erreichen wir schließlich, nach mehreren Überquerungen der Bahnstrecke, unseren Ausgangspunkt – trotz allen Schlitterns – schneller als geplant.

GPS-Daten der Schneewanderung auf dem Ritten

Fotos Rückweg Klobenstein-Oberbozen

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