Archiv der Kategorie: bis 05 km

Das Akrostichon und der Traminer „Gewürztraminer Weg“

Ein Akrostichon ist ein antikes Schreibspiel, bei dem die Buchstaben eines Wortes untereinander geschrieben werden. Zu den Buchstaben werden Sätze oder Wörter geschrieben, sodass ein Gedicht oder ein Text, der Sinn macht, entsteht. Liest man den Text, dann ergeben die Anfänge – hintereinander gelesen – ein Wort oder sogar einen Satz.

Was hat das mit dem Gewürztraminer Weg zu tun hat?

Suchen, finden und lesen ist hier am Gewürztraminerweg angesagt.

Genauso ein Akrostichon findet man entlang des Traminer Wein-Themenweges. Die Anfangsbuchstaben der Stationen ergeben ein Wort. Welches ist sehr schwer zu erraten! Man muss schon beim Spazieren durch die Weinberge höllisch gut aufpassen keine einzige Station des Gewürztraminer Weinweges zu übersehen, sonst wird es schwierig das Wort am Ende zusammensetzen zu können.

Das Akrostichon und der Traminer „Gewürztraminer Weg“ weiterlesen

Auf der Pirsch am Wasserfall des Höllentalbaches

Der Wildbach „Höllentalbach“ fließt direkt an unserem Haus vorbei. Nach der Höllentalbach-Katastrophe im Jahre 1986 hat die Wildbachverbauung, den höllischen Bach gezähmt und in seine Schranken verwiesen. Wild und urig ist er jetzt nur noch oberhalb des Zogglerweges. Dort spaltet er sich in drei Arme, den Weissbach, den Schmidbach und den Höllentalbach. Genau da oben, wo die Traminer Welt noch ursprünglich ist, soll es einen Wasserfall geben.

Seit kurzem haben einige Traminer, vom Taurisweg ausgehend, der rechten Flanke der Bachschlucht einen begehbaren Steig abgerungen. Der Pfad ist noch nicht markiert. Wir sind trotzdem guten Mutes, dass wir den Zugang zum Wasserfall des Gebirgsbaches finden werden.

Durch das Rappental mit Blick auf den Mendelkamm. Der markante Schwarze Kopf und der unscheinbare Roen unsere beiden Hausberge, blicken uns entgegen.

So marschieren wir flotten Schrittes das Rappental hinauf bis zur Zoggler-Forststange und dann über den Taurisweg weiter Richtung Roen.

Auf der Pirsch am Wasserfall des Höllentalbaches weiterlesen

Regenspaziergang zu einem nicht alltäglichen Ausblickspunkt auf Tramin und zurück durch den Bikepark

„I will zur Fohn aui. Wenn gean mir aui zur Fohn?“ Von unserem Fenster sehen wir jeden Tag, oberhalb des Kastelazweges, mitten im steilen Bannwald, zwei Tiroler Fahnen wehen. Die untere steht auf einem rot-weiß bemalten, etwas vorstehenden, Felsblock. Genau da will Anna heute hinauf.

Es nieselt. Aber nur ganz leicht, so leicht, dass die Fotoapparate es aushalten. Über den Kastelaz Kreuzgang, vorbei an Glockenblumen, dann weiter entlang des Kastelazweges geht es bis hinter dem ersten Strommasten zu einer weiten Kurve. Hier hat Armin mit seinem Team erst kürzlich die MTB-Wippe, an die Anna nie ohne zwei-dreimal drüber zu laufen, vorbeikommt, erneuert. Wenige Meter nach dieser Mountainbike-Technik Attraktion biegt rechts, rückwärts nach oben, ein Forstweg ab, der nirgends hinführt, einfach irgendwann aufhört. Da müssen wir rauf.

Tiroler Fahne inmitten vom steilen Bannwald auf dem Felsblock „Roatwandlerknot“

Das Laubdach bietet Schutz vor dem Nieselregen. Eine 180 Grad Kurve und wir marschieren genau von unserem Ziel, der Fahne, weg. Ich bin mir unsicher ob ich den Weg richtig im Kopf habe. Ich erinnere mich nur noch, dass das letzte Stück hinauf zur Fahne ein Steig war.

Regenspaziergang zu einem nicht alltäglichen Ausblickspunkt auf Tramin und zurück durch den Bikepark weiterlesen

Täglicher Mittagssport – rund um das Traminer Höllental

Täglicher Wandersport, jeden Tag, zur Mittagszeit. Zuerst den steilen 6er Steig hinauf zur Zoggler-Wiese und dann gemütlich über den Traminer Geoweg durch das Höllental zurück zum Mandlhof. Mittlerweile kennen wir jeden Stein, jede Wurzel auswendig. Nur selten ändern wir diese erprobte, seit Corona bei uns eingebürgerte, Wanderrunde. Wenn die Lust auf Steigung fehlt, was recht nicht oft passiert, dann geht es „nur“ den flachen Kastelazweg hinaus nach Kurtatsch und zurück und wenn aufgrund des Wochenende eine zeitliche Verlängerung möglich ist, dann wandern wir von der „Zogglerstange“ nicht direkt den 10 Weg hinunter nach Tramin, sondern verlängern die Runde über den Wanderweg 4B nach Altenburg, um dann über Söll zurück zum Mandlhof zu gelangen.

Gewitterstimmung, Höllental, Mohnblumen

Fotoapparat ist da, außer dem Smartphone, keiner dabei. Nur einmal habe ich eine Kamera mitgenommen, weil ich es schade fand, genau die Wanderwege die wir am öftesten austreten, nicht zu dokumentieren.

Täglicher Mittagssport – rund um das Traminer Höllental weiterlesen

Von Leifers hinauf auf die Gampnerknott

Dienstag, das heißt Annas Schwimmkurstag. Ich bin heute führ den Fahrdienst nach Leifers eingeteilt.

Das Kreuz auf dem Gampenknott über Leifers

Anna, ist bereits beim Tauchen. Eine Dreiviertelstunde warten oder doch lieber ein wenig die Beine vertreten? Das markante Kreuz vis-à-vis der Kapelle Peterköfele muss doch irgendwie zu Fuß zu erreichen sein? Ich riskiere es. Schlimmstenfalls – wenn es sich zeitlich nicht ausgeht – muss ich umkehren. Über die Weißensteiner Straße schreite ich zügig bis zum Wanderschild „Deutschnofen“ hinauf. Ich folge dem Schild nach links und komme so auf einen Wandersteig. Sendemasten der RAS stehen rechts des Pfades. Nicht schön anzusehen, aber wer mobil kommunizieren will, der weiß, irgendwo müssen sie stehen, diese technischen Dinger.

Von Leifers hinauf auf die Gampnerknott weiterlesen

Kriegsmuseum Tree Sassi & Bergtour auf den Hexenstein – Dolomitenblick pur

Blick vom Hexenstein auf die Dolomitengipfel Monte Antelao, Averau und Sorapis

Durch Schützengräben hinauf auf den geschichtsträchtigen Aussichtsberg Hexenstein (Sass di Stria), genau die richtige Kurztour, um die gerade eben absolvierte Bergtour hinauf auf den Lagazuoi etwas zu ergänzen.

Es ist 15.00 Uhr. Das  Kriegsmuseum auf dem Valparola-Pass bietet uns die Möglichkeit zuvor noch etwas Zeit zu vertrödeln. Ich möchte nämlich nicht zu früh oben sein, sodass wir beim Abstieg genau den Sonnenuntergang treffen.

Kriegsmuseum Tree Sassi & Bergtour auf den Hexenstein – Dolomitenblick pur weiterlesen

Lazise am Gardasee

Ein Ausflug zum Gardasee ist für uns Südtiroler verkehrstechnisch keine große Sache. Wer noch dazu, so wie wir, im Süden der Alpenprovinz wohnt, ist in einer Stunde am Nordrand des „Gardameeres“.

Wir wollen heute ein klein wenig weiter hinunter nach Lazise.

Enge sind die Gassen in Lazise und dioch voller Leben.

Lazise ist einer der Touristenmagnete am Gardasee. Wen wundert‘s. Das malerische fast 7.000 Seelen Gemeinde, die sich selbst als antikste Gemeinde Italiens bezeichnet, vermittelt auf dem Punkt gebracht, das Klischee von „Bella Italia“. Enge Gassen, vollgepumpt mit Leben, keinem hektischen Leben, nein mit „Dolce Vita“. Mir gefällt der Anblick des auf uns so stressfrei wirkenden Straßenlebens. Gelateria rechts, Kleiderständer links, Souvenirgeschäfte, Duft von Kaffee und Brioche in der Luft; Einheimische, die im Unterschied zu den Urlaubern, nicht einen Anflug von Stress zeigen. Herrlich!

Via Rosenheim mit Stadttor

Wir sind über die Via Rosenheim, durch eines der drei Stadttore, vorbei an der markanten Burg Castello Scaligero, hereinspaziert. Lazise ist von einer mächtigen teil gut erhaltenen Stadtmauer umgeben. Die Festigungsanlage der Scaligeri haben wir nicht besichtigt (ist nicht möglich, Privatbesitz), aber dafür geht es nun vom Hauptplatz Vittorio Emanuele in die Kirche der Heiligen Zeno e Martino. Die beste Ehefrau von allen kommt einfach an keinem Gotteshaus vorbei. In dem Fall ist mir das nicht ganz unrecht. Markiert so eine Kirche doch meist das Zentrum einer Stadt und veranschaulicht viel von Geschichte und Kultur.

Lazise am Gardasee weiterlesen

20 Jahre Weinlehrpfad Kurtatsch

Der Weinlehrpfad Kurtatsch heute mit schatten spendenden Zelten

20 Jahre gibt es ihn schon den Weinlehrpfad Kurtatsch. Zum runden Geburtstag findet heute ein Genussfest inmitten der Weinberge statt. Kurtatscher Vereine vom AVS über die freiwillige Feuerwehr bis zur Bauernjugend sorgen fürs leibliche Wohl, die Kurtatscher Böhmische und das Trio Heinz, Günther & Lex für die musikalische Untermalung, das Museum Zeitreise Mensch präsentiert die Entwicklung der Weinerstellung von der Römerzeit bis heute.

Ausstellung des Museums „Museum Zeitreise Mensch“ entlang des Themenweges

Wir lassen uns die entspannende Veranstaltung nicht entgehen und finden uns um 14.45 Uhr bei der Glasausgabe am nördlichen Anfang des Weinlehrpfades ein. Ob wir das Glas mit Wein befüllen werden, wissen wir noch nicht, es ist fürs Wein trinken schlicht und einfach zu heiß. Man versichert uns, dass wir entlang der 8 Genussstationen das Glas auch mit Mineralwasser füllen dürfen. Perfekt.

20 Jahre Weinlehrpfad Kurtatsch weiterlesen

Dorf Tirol mit Schloss Tirol und Brunnenburg

Will man von Dorf Tirol nach Schloss Tirol da ist eine Wanderung oder zumindest ein kurzer Spaziergang Pflicht. Pflicht, weil es anders nicht geht, denn nur Anrainer dürfen mit dem Fahrzeug bis nach Schloss Tirol hinauf. Das ist aber auch gut so. So hat der Wanderer und der Spaziergänger den aussichtsreichen Schlossweg für sich und kann gemütlich Tirol erkunden. Vielleicht fällt ihm dabei auf, dass es unter dem allseits bekannten Schloss Tirol noch eine Burg gibt. Eine märchenhafte Burg, die ein klein wenig an Hohenschwangau erinnert.

Die Brunnenburg
Die Brunnenburg

Was viele nicht wissen, die Burg Brunnenburg beherbergt ein Landwirtschaftsmuseum und kann somit besucht werden (Website: Brunnenburg). Man muss nur am Ende der Häuser von Dorf Tirol, bevor der frei stehende Teil des Schlossweges beginnt, links hinunter in die Straße Brunnenburg abbiegen. Dann steht der Erkundung der Burg unter Schloss Tirol nichts mehr im Wege.

Dorf Tirol mit Schloss Tirol und Brunnenburg weiterlesen

Vom Naturlehrpfad zum Krampus-Buggelkorb

Wintereinbruch im Mai, keine Seltenheit in Südtirols höher gelegenen Tälern. Anders südlich des Kalterer Sees. Hier bei uns ist es schon etwas Besonderes, wenn gleichzeitig mit roten Mohnblumen, grünen Feigen auch weiße Berggipfel auf Bild gelangen.

Wir nutzen die besondere landschaftliche Schönheit für einen kurzen Spaziergang. Vorbei an den drei Häusern und dem Wimpissinger Hof spazieren wir hinauf nach Söll.

Söll

Söll / Tramin

Unter uns, umgeben von frisch getriebenen Gewürztraminer Weinreben, die kleine Fraktion mit dem malerischen Kirchlein, dahinter der Kalterer See und darüber die angezuckerten Bergkuppen – ein nicht alltäglicher Ausblick.

Vom Naturlehrpfad zum Krampus-Buggelkorb weiterlesen