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Wanderkarte

Leichte Wanderungen in Südtirol – familienfreundliche Touren für Genießer

Nicht jede Wanderung muss steil und lang sein – in Südtirol gibt es viele leichte Touren für Einsteiger, Familien und Genießer. Diese Wege sind kurz, führen oft zu schönen Almhütten oder Seen und bieten herrliche Ausblicke ohne große Anstrengung. Unsere Auswahl zeigt einfache Routen mit Fotos, Karten und GPS-Tracks.

Haderburg

Wanderung zur Ritterburg Haderburg

Sonnig, aber Gewitter anfällig. Die heutige Wetterprognose ist durchwachsen. Hm, wohin soll uns die heutige Sonntagswanderung führen? Wie wärs mit einer Ritterburg? „Zem, wo sie es Schweinl oi gworfn hobn?“ Beim Wort Burg schießt Anna sofort das Sauschloss in den Kopf. Kein Wunder, die Legende zur Namensgebung der Burg Greifenstein, musste die beste Mami von allen ihr jedes Mal erzählen, wenn sie bei einer Autofahrt eine Burg erblickte.

Nein, nicht zur Sauburg, wir werden zur Haderburg hinauf wandern; das ist ganz im Süden Südtirols bei der Salurner Klause.

Über die Weinstraße nach Kurtatsch, weiter nach Margreid und bis fast nach Eichholz, dann links über die Etsch hinüber nach Salurn. Die Anfahrt ist schnell erledigt.

Ein zwei Regentropfen erinnern uns Schirme einzupacken, doch richtig brauchen tun wir sie noch nicht.

vor dem Eingang der Haderburg
vor dem Eingang der Haderburg

Der Einstieg zum Burgenweg befindet sich südlich von Salurn und ist mit entsprechenden Hinweisen gut markiert.  Wir wandern den Forststraßen breiten, nachts beleuchten, Burgenweg – auch Weg der Visionen genannt – im Schneckentempo empor. Mit einer Horde Kinder geht das nicht schneller. Der eine hat Durst, der andere will einen Stecken aufheben, dem nächsten drückt der Schuh – so ist das wenn zwei Familien mit Kinder wandern.

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Fahrt mit der Rittner Bahn

Mit der Rittner Bahn zu den Erdpyramiden

„Eine Zugfahrt die ist lustig, eine Zugfahrt die schön!“ und „Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen!“ Dies sind die zwei Gründe warum wir heute in Oberbozen vor dem historischen Triebwagen der Rittner Bahn stehen.

Rittner Bahn

In der Rittnerbahn
In der Rittnerbahn

Wir steigen ein und setzen uns auf die rechte Sitzreihe, denn ich weiß, die Rittner Panoramabahn bietet einen herrlichen Ausblick nicht nur auf das Rittner Hochplateau, sondern auch – zu unserer Rechten – auf die Dolomiten.

Schuhe ausgezogen, auf die Sitzbank hinauf gestiegen und nun mit dem Gesicht an der Fensterscheibe klebend – Anna ist begeistert! Das „Pfiff-Pfiff“ des „Rittner Bahnls“ entlockt ihr jedes Mal al ein lauthalses Lachen. Dem Tati gefällt es, wenn sein Mädl lacht, er ist zufrieden mit sich und der Welt.

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Greifvogelschau Schloss Tirol

Frühlingsspaziergang zur Greifvogel Flugschau auf Schloss Tirol

Den Flug der Greifvögel von Schloss Tirol bestaunen, das war schon länger unser Ansinnen. Heute ist der ideale Tag um zur Greifvogel-Flugschau vom Pflegezentrum für Vogelfauna auf Schloss Tirol zu wandern und den Besuch mit einer Frühlingswanderung zu kombinieren. Die erste Flugvorführung findet um 11.15 Uhr statt, aber wir möchten zuvor noch in Ruhe die Vögel in ihren Gehegen besichtigen. Darum wollten wir pünktlich bei der Öffnung um 10.30 Uhr auf Schloss Tirol sein.

Schlossweg zum Schloss Tirol

Wir sind bereits um 8.45 Uhr in Dorf Tirol angekommen und spazieren nun durch die Touristenhochburg, vorbei an der Dorf Tiroler Pfarrkirche zum hl. Johannes, zuerst den Weinweg und dann den Schlossweg Richtung Schloss Tirol hinauf.

Schloss Tirol zur Zeit der Apfelblüte
Schloss Tirol zur Zeit der Apfelblüte

Von der Brüstung der Friedhofsmauer öffnet sich der Blick auf Meran, Marling, Algund bis hinauf zur Töll, dem Eingang des Vinschgaus. Wir haben keinen Stress, so geht sich für mich ein Abstecher in die blühenden Apfelbäume aus, von wo ich die Stammburg der Grafen von Tirol, umrahmt von Apfelbaumblüten, einfangen kann.

Von unten schaut die, den Königsschlösser von Ludwig II ähnelnde, Brunnenburg herauf. Sie beherbergt heute das „Ezra Pound Literaturzentrum“ (The Ezra Pound Centre for Literature) und ein Landwirtschaftsmuseum über bäuerliche Kultur in Südtirol, das besichtigt werde kann

Unser Ziel ist ein anderes. Wir wollen hinauf zum Schloss Tirol wandern, das Vogelpflegezentrum besuchen und uns Adler, Eulen, Uhu, Habicht und Co. anschauen. Der Schlossweg führt uns über den Köstengraben, durch einen Tunnel, dem sogenannten Knappenloch, dann in einer Linkskurve hinauf zum Schloss Tirol und schon stehen wir vor dem Gasthaus Schloss Tirol und zugleich vor dem Eingang von „Gufyland„. Zu früh, Einlass ist erst um 10.30 Uhr.

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Castelfeder mit Kiechlberg, St. Daniel

Castelfeder – Kraftort, Kultort?

Kraftbaum Eiche auf Castelfeder
Kraftbaum Eiche auf Castelfeder

Kraftort nennen ihn die Neumenschen, Ort der Besinnung die Meditierenden, Kultort die Esoteriker. Uralte Eichen, Fruchtbarkeitsrutsche, markiges Antlitz, die schönster Weindörfer dieses Erdballs im Blickfeld, das ist kein Kraftort, kein Meditationsort, kein Kultort – das ist der Ort wo die Götter wohnen. Alte Götter, keltische Götter.

Taranis, Teutates und Esus vom Neumenschen als heidnische Götter verteufelte werden heute keine große Freude haben. Sind wir doch nicht die einzigen neuzeitlichen Spaziergänger die heute Castelfeder für ihren Sonntagsausflugsort missbrauchen.

Spielende Kinder, fotografierende Erwachsene, Drohnen steuernde Technikfreaks, Geschichten von früher erzählende Senioren, meditierende Kursbesucher – alle Menschengattungen sind hier auf dem frühhistorischen Porphyrhügel Castelfeder zwischen Auer, Neumarkt und Montan zu finden. Kein Wunder, dass sich trotz Allerseelentag vor der Tür (neumodern Halloween) kein keltischer Gott blicken lässt.

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Letzte Fuhre Girlan

Weinlehrpfad Girlan

„Die letzte Fuhre“ in Eppan/Girlan, das ist gelebte Tradition. Es geht natürlich um die letzte Traubenfuhre, die in einem Weinbottich per Fuhrwagen zum Girlaner Dorfplatz gebracht wird.

Hier wartet, neben zahlreichen Schaulustigen, auch ein traditioneller Saltner.

Der Saltner - Hüter der Weinberge
Der Saltner – Hüter der Weinberge

Der Saltner ist eine Figur aus Großvaters Zeiten. Damals waren in Südtirols Weinbergen öfters Diebe unterwegs. Darum hat man junge Burschen auserwählt die Weinberge zu bewachen. Die Burschen haben Ledergamaschen, lederne Bundhosen, einen bestickten, breiten Gurt, um den Hals Ketten mit Eberzähnen und Gebisse von Nagetieren getragen. Die Kopfbedeckung der Saltner war ganz besonders interessant: ein Hut mit Pfauen-, Spielhahnfedern und Fuchsschwänze. Als Waffe hat der Saltner einen hellebardenartigen Spieß benutzt.

Genauso ein Bursche steht jetzt auf dem Girlaner Dorfplatz. Leider hat man ihn zum lächelnden Fotomodel degradiert. Mir gefällt das gar nicht, obwohl Anna – trotz lächeln – schon ein Respekt vor dem bärtigen Wachmann hat. Mit etwas Geduld kann ich eine halbwegs stilgerechte Pose einfangen.

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Naturlehrpfad St. Pankraz

Naturlehrpfad St. Pankraz

St. Pankraz im Ultental
St. Pankraz im Ultental

Am nördlichen Dorfeingang von St. Pankraz, neben dem Tourismusverein, haben wir das Auto abgestellt und spazieren jetzt hinauf auf den Dorfplatz. Der Gasthof „Weißes Rössl“ und die Pfarrkirche bestimmen das Aussehen des Dorfkerns des 1.500 Seelen Dorfes.

Rechts abgebogen wandern wir nun über den Widumanger zum Hotel St. Pankraz und weiter bis zum Einstieg in den Naturlehrpfad hinauf.

Beginn Naturlehrpfad

Der Naturlehrpfad führt uns zuerst über einen Lochweg bergauf und dann leicht abfallend zum Kirchbach hinein.

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Erlebnisteich auf der Schwemmalm

Schwemmalm & Seeweg

In der Schwemmalm Kabinenumlaufbahn
In der Schwemmalm Kabinenumlaufbahn

„Aui afn Berg, obr nit zu Fuaß!“ Mit der Kabinenumlaufbahn geht es schneller. Die Schwemmalm Seilbahn bringt und ruckzuck die 2,8 km vom Stausee in Kuppelwies (1.150 m) zum Alm- und Wanderparadies Schwemmalm, auf 2.140 m ü. d. M. hinauf.

Wow, unten in Kuppelwies war es noch so richtig schwül-heiß, fast nicht zum Aushalten, hier oben herrschen angenehme frische Temperaturen; fast schon etwas zu wenig Sonne. Mächtige Wolken, die nicht so recht wissen wo sie hin sollen, hängen über den Ultner Bergen.

Egal wir wollen eh nicht weit. Schlimmstenfalls fahren wir einfach wieder runter. Seilbahn fahren macht auch Spaß. Vor allem wenn die Fahrt kostenlos ist. Wir haben in unserem Wanderhotel Waltershof die „Ultner Card“ erhalten. Dieselbe ermächtigt uns einmal pro Tag mit der Kabinenbahn Schwemmalm rauf und runter zu fahren. Toll!

Die beste Mami von allen ist zwar keine begeisterte Seilbahnfahrerin, aber sie wäre nicht die beste Mami von allen, wenn sie sich nicht, dem Nachwuchs zuliebe, überwinden würde.

Waldbrunnenweg

Von der Bergstation der Schwemm Alm Kabinenumlaufbahn bis zur Alm Außerschwemm sind es nur 10 Gehminuten. Zu kurz um einzukehren. Darum wandern wir – trotz Protest des Nachwuchses – über den Waldbrunnenweg weiter Richtung Innerschwemm Alm. Obwohl der Waldbrunnenweg Kinderwagen tauglich ist, haben wir das Gefährt nicht mit.  Anna hat über Mittag, als wir über den Höfeweg von Kuppelwies nach St. Nikolaus zurück gewandert sind, geschlafen. Jetzt sollte sie marschieren. Sollte, denn praktisch will das heute nicht so recht klappen.

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Hexen am Sagenweg Truden

Sagenweg in Truden

In Truden gibt es einen besonderen Themenweg, einen Sagenweg. Ein Weg bei dem sich alles um Legenden und Sagen dreht, ist als Familienwanderung sicherlich interessant. Darum fahren wir, über die Mühlen, hinauf nach Truden und parken am großen Parkplatz unterm Lotschenhof, oberhalb des Dorfkerns.

Rundweg Forchwaldegg

Der Sagenweg umrundet den bewaldeten Hügel Forchwaldegg (1.285 m). Wir folgen dem Wanderwegweiser Nr. 8 in Richtung Runggano (Markierung Nr. 8). Der Sagenweg mit seinen Stationen beginnt bzw. endet beim Weiher kurz vor dem Runggano-Hof. Wir wollen die Rundwanderung so absolvieren, sodass der Sagenweg die zweite Hälfte markiert, sprich den Sagenweg rückwärts, gegen den Uhrzeigersinn, absolvieren. Darum wandern wir über die wenig befahrene Straße Rungganoweg bis zum Weiher Runggano.

Beginn Sagenweg

Station "Die kopflosen Franzosen" -Sagenweg Truden
Station „Die kopflosen Franzosen“ -Sagenweg Truden

In Runggano biegen wir vor einem mit Seerosen überwucherten Teich links in den Sagenweg ein. Die erste Station ein Tisch mit Stühlen, auf dem Tisch festgenagelte tönerne Krüge und Becher. „Trudner Roatwein“ steht auf dem Krug und die „Die kopflosen Franzosen“ auf der Informationstafel dem Sitz-Ensemble.

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Einsiedelei, Maria Weißenstein

Spaziergang zur Leonardikapelle in Maria Weißenstein

Als Abschluss unseres dreiwöchigen Deutschnofen Urlaubes (es waren leider nur 3 Wochenenden), stehen heute 3 kleinere Urlaubsunternehmungen an. Spaziergang in Maria Weißenstein mit Besuch der Messe, Besuch des Waldfestes der Musikkapelle Deutschnofen und ein Spaziergang in Deutschnofen. Mehr Zeit hat die beste Mami von allen nicht, den sie will die Ferienwohnung ihrer Tota sauber hinterlassen – putzen ist angesagt.

Wie immer, ist die beste Mami von allen um 6.15 Uhr vom Morgen-Jogging zurückgekehrt. Im Gegensatz zu Nichturlaubstagen wollen wir gemeinsam zum Bäcker. Eine gute Gelegenheit Anna dazu zu bewegen einige Schritte zu Fuß zu machen. Das ist leider nicht unbedingt einfach, aber da sich auf dem Weg ein Stall mit zwei Eselchen befindet, können wir die Kleine überreden.

Esel
Esel

„Eselchen, Eselchen die Anna isch do!“ Zum Glück sind die grauen „Iah-Iah“-Tiere auch Frühaufsteher wie wir. So können wir obwohl unser Versprechen die Eselchen zu besuchen einhalten.

Es ist Sonntag, der Bäcker hat zwar geschlossen, trotzdem erhält man in der Bar nebenan seine frischen Brötchen.

Nach dem Frühstück wird geputzt und geschrubbt bis circa 9.15 Uhr, denn die beste Mami von allen will die Messe in Maria Weißenstein nicht versäumen.

Leonhardikapelle in Maria Weißenstein

Ich will vor der Messe noch zur Leonardikapelle und „St.-Peregrinus-Ermitage“ hinaus, wo sich der Legende nach, der von Wahnsinnsanfällen und Epilepsie geplagte Leonhard in den Tot stürzen wollte. Das wäre ein kurzer gemütlicher Spaziergang, wenn wir nicht den Kinderwagen mit dabei hätten.

Leonhardikapelle, Maria Weißenstein
Leonhardikapelle, Maria Weißenstein

Sie letzten paar dutzend Meter geht es steil über Stock und Stein recht holprig hinauf. Dann ist es aber geschafft.  Von der Sonne umstrahlt steht da „Ave Maria“ über der Pforte der Leonhard Kapelle.  Hinter der Kapelle fällt das Gelände recht steil bergab. Anna alleine durch die Gegend toben lassen ist hier überhaupt nicht angebracht!

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Wandern mit Kinderwagen - Alpenrosen

Spaziergang von der Laabalm zur Alm Neuhütt

Wochenendurlaub in Deutschnofen. Samstag 13.00 Uhr, ein kurzer Wolkenbruch ist herüber gezogen. Es ist schwer abzuschätzen ob die Regenfront nun weiter zieht oder uns nochmals treffen wird. Darum wäre ein kurzer gemütlicher Spaziergang von Alm zu Alm gefragt.

Laab Alm

Von der Laab Alm 1.649 m ü. d. M. soll ein schöner, recht flacher Forstweg in circa einer Stunde Gehzeit zur Alm Neuhütt 1.793 m ü. d. M. führen. Ideal für uns drei.

Bis zur Laab Alm fahren wir heute mit dem Auto. Wir haben nämlich den Alpine Perls Weg von Deutschnofen zur Laab Alm bereits voriges Jahr zu Fuß erwandert.

Mittlerweile lugt die Sonne zwischen den Wolken hervor. Es scheint, wir haben Glück mit dem Wetter. Der Kienerweg auch Wanderweg Alpine Perls Nr. 1 ist ein Forstweg und absolut Kinderwagen tauglich.

Wandern mit Kinderwagen, entlang von Alpenrosen
Wandern mit Kinderwagen, entlang von Alpenrosen

Auffallend sind die Alpenrosen am Wegesrand. Die rote Alpenblumenpracht weckt Erinnerung an unsere Bergtour auf den Hirzer. Dort wetteiferte das Rot der Alpenrosen regelrecht mit dem Grün der Almwiesen um die Wette. Hier am Fuße des Weißhorns bilden die roten Blumen nur vereinzelte Farbtupfer zwischen dem bemoosten und mit Gras durchzogenen lichten Waldboden.

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Märzenbecher im Frühlingstal

Spaziergang Kalterer See – Frühlingstal

Wenn die ersten Osterglöckchen ihre weißen becherförmigen Köpfchen aus der Erde stecken, dann macht sich der Südtiroler aus dem Süden auf ins Gebiet zwischen Kalterer See und Montiggler See.

Die Wanderung durch das Frühlingstal markiert für uns Südländer den Beginn der Wandersaison.

Wir sind heuer mit Mitte März eher spät unterwegs. Trotzdem hoffen wir noch einige Märzenbecher anzutreffen. Direkt durchs Frühlingstal hindurch werden wir nicht wandern, denn mit Kinderwagen ist der Weg durch das beliebte Spaziergänger- und Wandertal teils zu eng. Auch wäre eine Treppenpassage zu bewältigen. Und in unserem Fall kommt noch erschwerend hinzu, dass ein Hinterrad des Kinderwagens etwas Luft verliert. Eine Pumpe haben wir zwar mit aber auf einem engen Steig mit Gegenverkehr würde eine Reiffeinpasse unweigerlich zu peinlichen Staus führen.

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Eiswagen am Hotel Seegarten am Kalterer See

Kalterer Seerunde

Über die Seerunde rund um den Kalterer See spazieren oder wandern wir fast einmal pro Monat. Heute ist wieder so ein Spaziertag.

Der große Parkplatz der Seebäder oder wie der Italiener sagt der Lidos bietet den notwendigen Abstellplatz fürs Auto. Die meisten Seerundwanderweg-Spaziergänger absolvieren die Seerunde im Uhrzeigersinn. Wir wollen heute dagegen halten und schlendern vorbei am Eiswagen aus Omas Zeiten, der vor dem Hotel Seegarten als Blickfang dient zum Seestrand von Gretl am See hinunter. Die Anna sitzt noch nicht im Kinderwagen. Darum bietet sich ein kurzer Abstecher zum Steg hinunter an. Einmal über die Latten laufen, Leute schauen und den Enten nachglotzen, das genügt und schon werden die Augenlieder der Kleinen schwerer.

Kaum sind wird wieder draußen auf dem Seerundwanderweg ist die Müdigkeit allerdings verflogen 🙁 So brauchen wir gute 10 bis 15 min schnelles Schieben und ordentliches Kinderwagenwackeln bis das Sandmännchen wieder angelockt werden kann.

Die Seerunde

Apfelbäume untermalen die Leuchtenburg
Apfelbäume untermalen die Leuchtenburg

Über die Seerunde brauche ich sicherlich viel zu berichten. Schon unzählige Male (Herbstspaziergang SeerundeSommerspaziergang Seerunde) ist dieselbe hier in meinem Wanderblog behandelt worden. Wo es geht – vor allem am Südufer entlang des Biotops – spazieren wir über die Stege. Der Kinderwagen „hottelt“ auf den Holzlatten recht lustig und ich liebe es durch das Gebüsch des Biotops, wie durch einen Urwald, hindurch zu gehen.

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