Meditatierende Nonne

Spaziergang von Deutschnofen zur Laabalm

Nonnen spazieren ums Kloster von Maria Weißenstein
Nonnen spazieren ums Kloster von Maria Weißenstein

Besuch der Großtante in Deutschnofen. Was liegt auf dem Weg? Der Wallfahrtsort Maria Weißenstein. Einfach vorbeifahren? Geht natürlich nicht!

Während die beste Mami von allen und die beste Tochter von allen das Innere der Kirche erkunden, schaue ich mich außen um. Arbeitsteilung ist das halbe Leben *g*

Zahlreiche junge Nonnen sind unterwegs. Komisch, den das Kloster Maria Weißenstein wird von Padres des Serviten Ordens geführt. Vielleicht hat es etwas mit dem heutigen Anna Tag etwas zu tun.

Einmal gemütlich rund ums Kloster spaziert und schon ist die Messe vorbei. Zumindest diejenige in der meine beide besten Frauen von allen waren. Vor der Kirche bereitet man sich auf eine größere Open Air Messe vor. Aha, Hochmesse für die heilige Anna und des heiligen Joachim (Eltern der Gottesmutter). Jetzt ist klar, warum so viele Nonnen umherschwirren; wahrscheinlich alles Anna-Schwestern.

Waldfest in Deutschnofen

Nach der Stippvisite fahren wir von St. Petersberg nach Deutschnofen hinüber. Die Großtante besuchen wir später, zuerst geht es auf das Waldfest der freiwilligen Feuerwehr. Ein toller Festplatz zwischen dem Dorf und den Sportanlagen im lichten mit hohen Fichten bewachsenen Wald.

Wir speisen und trinken, versorgen die Kleinen (die Irene und der Uwe sind mit Lisa und Hannes mit dabei) und halten uns dann ein klein wenig bei den Kinderattraktionen auf. An einer Hüpfburg kommt man natürlich mit 3 Kindern nicht vorbei.

Anschließend will ich mit der besten Mami und der besten Tochter von allen auf die Laabalm hinauf. Das dafür vorgesehene Zeitfenster ist leider recht eng, da mit der Großtante ist eine fixe Uhrzeit vereinbart worden ist. Da kann die Lisa (4 Jahre) nicht mithalten. Darum trennen sich die beiden Familien.

Eigentümliche Gestalten am Wegesrand
Eigentümliche Gestalten am Wegesrand

Recht zügig schieben wir den Babywagen den Perlenweg (Alpine Pearls) an vereinzelte Villen und Höfen vorbei. Vor dem Eintritt in den Wald sehen wir zu unserer Linken den Schor Hof. Am Giebel des Heuschupfens baumelt eine riesige – leicht irritierende – Holzfigur. Eine hagere Gestalt, offensichtlich ein Mann, stützt mit seinem erigiertem besten Stück eine Meter lange Schlange.

Nach der Hofstelle wird die einspurige Straße etwas steiler, das Schieben etwas anstrengender. Nach circa 150 Metern lichtet sich der Wald. Wieder ein Bauernhof. Dieses Mal werden wir von einem recht grimmig bellenden Hund begrüßt. Ich schiebe mich vor meine beiden Frauen und wende die schon oft erprobte Technik an. Keine hastigen Bewegungen, stur den vorgesehen Weg weitergehen, keinen Millimeter vom geplanten Kurs abweichen und das Wichtigste: eine zornige Gewalt bereite Mimik aufsetzten, den eigenen Adrenalin Spiegel hochpumpen. Das klappt nur wenn man sich innerlich vorsagt: komm nur her, dann verpasse ich dir einen deftigen Tritt oder haue dir eine runter. Das muss man so stark verinnerlichen, dass man es selbst glaubt. Sogar eine Angst versprühen beste Mami von allen kann man mit dieser Technik gut abschirmen. Damit wir uns richtig verstehen, der Hund darf natürlich nicht angegriffen werden! Bei Kampfhunden klappt das wahrscheinlich nicht, aber bei Hof-Hunden habe ich bis jetzt gute Erfahrungen gemacht.

Nach dem Unterbühl-Hof geht es wieder in den Wald hinein. Wir bleiben auf der Walzstraße, die Abkürzungen über den Einsersteig, den Perlenweg sind nicht Kinderwagen tauglich.

Scheinbar darf man sogar mit dem Auto diese Straße hochfahren. Wir müssen öfters Platz für sie motorisierten „Wanderer“ machen.

Auf der Laabalm

Die Laabalm
Die Laabalm

Nach circa einer Stunde kommen wir auf der Laabalm an. Eine schöne neu wirkende Tiroler Hütte. Tische innen und außen, ein Kinderspielplatz, ein zusätzliche kleinere Hütte wo ein Grillmeister auf Kundschaft wartet, dahinter ein Käfig mit Häschen. Die Bedienung trägt Dirndl, alles so wie man es sich auf einer touristisch erschlossenen Alm erwartet.

Gegessen haben wir schon auf dem Waldfest in Deutschnofen und Zeit ist auch nicht viel übrig. Darum gehen sich nur ein Kaffee und ein Hefeweizen aus.

100 Meter hinter der Laabalm können wir hinunter nach Weißenstein sehen. Schaut fast so aus, also ob das Kloster nur einen Steinwurf weit entfernt wäre. Schlussendlich bräuchte es aber doch einen recht fitten Steinwerfer (Luftlinie 1,5 km).

Den Rückweg absolvieren wir im Laufschritt. Der Kinderwagen macht das anstandslos mit und der Anna gefällt es.

St. Leonhard Kapelle in Maria Weißenstein
St. Leonhard Kapelle in Maria Weißenstein

Beim Hof mit der „lustigen“ Holzfigur sehen wir links auf einem steil abfallenden bewaldeten Hügel die Kapelle St. Leonhard, wo der Legende dem Weißensteiner Leonhard die Muttergottes erschienen ist.

Anna bekommt es inzwischen mit dem Hunger zu tun. Der Laufschritt muss somit schneller werden. Doppelt gut, denn so schaffen wir es bis zur vereinbarten Uhrzeit zurück nach Deutschnofen.

GPS-Track Spaziergang Deutschnofen Laabalm

Fotos Maria Weissenstein und Deutschnofen Laabalm

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