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Bertahütte, Mittagskogel

Bergtour zur Bertahütte am Mittagskogel und zur Ferlacher Spitze

Der markanteste Berg Kärntens und zugleich einer der höchsten Gipfel der westlichen Karawanken lacht uns von unserem Urlaubsdomizil entgegen. Markant und einer der höchsten – das klingt beeindruckend. Nicht so für einen (Süd-)Tiroler. Mit seinen 2.145 Metern ist der Mittagskogel nur unwesentlich höher als unser Hausberg, der Roen. Und der zählt im Vergleich zu Südtirols Bergen nun wirklich nicht zu den Großen.

Mich würde der Gipfel trotzdem reizen, weil Grenzberge irgendwie immer ein bisschen Abenteuer versprechen. Ein Bein in Österreich eines in Slowenien wäre schon cool.

Doch weil die beste Ehefrau von allen heute mit im Boot sitzt, sogar der Normalweg als anspruchsvolle Bergwanderung, die Trittsicherheit erfordert, gilt und wir es im Urlaub etwas gemütlicher angehen wollen, entscheiden wir uns gegen den Mittagskogel. Schließlich möchten wir am Abend auch noch in den Faaker See springen.

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Kärnten, Weißensee, rasten, wandern

Wanderung zur Naggler Alm über dem Weißensee

Heuer verschlägt es uns bereits zum zweiten Mal ins Mutterland Österreich – genauer gesagt nach Kärnten. Doch bevor wir am Wörthersee Quartier beziehen, gönnen wir uns noch einen Zwischenstopp am Weißensee. Schließlich hat auch ein Anreisetag etwas Besseres verdient, als nur im Auto abgesessen zu werden.

Der auf 930 Metern Seehöhe gelegene Weißensee wirkt auf den ersten Blick erstaunlich klein. Schuld daran ist eine Brücke, die ihn scheinbar in zwei Hälften teilt. Tatsächlich täuscht der Eindruck. Mit 11,6 Kilometern Länge, 99 Meter maximaler Tiefe und insgesamt 6,5 Quadratkilometern Fläche gehört er sogar zu den größten Seen Kärntens.

Wir fahren über die ihn teilende Weißensee-Brücke vom Hauptort Techendorf  zum gegenüberliegenden Ortsteil Schattenseite hinüber und dann weiter bis zur Talstation des Sessellifts Weißensee Bergbahn.

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Freizeit, Kalterer See, Kalterersee, Sport, Stand-Up-Paddling, sports

Die Kalterer Seerundtour – diesmal wirklich am Wasser

Herrliches Wetter. Da wollen wir an den See. Eine Kalterer Seerundwanderung der etwas anderen Art wartet auf uns. Wir wollen heute zwar wie so oft um den Kalterer See, aber dieses Mal ganz nahe am Wasser. Am besten so nahe, dass wir das kühle Nass greifen können. Geht das am Kalterer See? Ja, das geht!

Hmm – wird eine Stunde ausreichen? Wir wissen es nicht. Ok, dann auf jeden Fall eine Stunde und eventuell verlängern. Der sympathische Bursche an der Kassa meint: „Kein Problem.“

Kassa wie was? Muss man zahlen, wenn man auf den Kalterer Seerundweg will? Wir schon!

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Bergsee, Lago di Tenno, See, Tenno, Tennosee, lago, lake

Postkarten-Wanderung am Gardasee: Monte Misone & Lago di Tenno

Wer beim Wandern landschaftliche Postkartenmotive sucht, ist hier in der Gardaseeregion genau richtig. Diese Bergtour beschreibt eine herrliche Rundtour mit Start in einem der I Borghi più belli d’Italia – mit Gipfelerlebnis, Gardaseeblick, Badesee-Idylle am Lago di Tenno und herrlicher bäuerlicher Architektur im Borgo Canale di Tenno.

Die Ortschaft Canale di Tenno trägt das Prädikat „Borghi più belli d’Italia”.
Die Ortschaft Canale di Tenno trägt das Prädikat „Borghi più belli d’Italia”.

Ich bin mit Andreas über das Valle dei Laghi bis nach Villa del Monte, einer Fraktion der Gemeinde Tenno, gefahren.

Erst einmal kehren wir in der Bar al Borgo auf einen Espresso und ein Brioche ein. Ohne Espresso geht bei uns nämlich nix. Der „Lischo“ ist schnell getrunken, das Brioche genossen. Auf geht es nach Canale, einem Ortsteil von Villa del Monte.

Schon auf dem mit Natursteinen gepflasterten Saumweg wird uns klar: Wir schreiten einem ganz besonderen Juwel entgegen.

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Kalterer See, Kalterersee, Lochweg Ausblick, Termeno, Tramin

Wanderung von Tramin nach Penon über den Grauner Lochweg

Von Tramin nach Penon wollen wir. Ostern bei Oma feiern. Mit dem Auto wären das entspannte zehn Minuten – fast schon langweilig. Erst noch schnell in Tramin Sport machen und dann mit dem Auto nach Penon? Nachhaltig ist anders.

Also gut: Wir gehen zu Fuß rauf ins Bergdorf. Sind ja nur 8 km und 600 Höhenmeter. Lächerlich.

„Gel Anna?“

Aufstieg über den Kastelazweg und den Grauner Lochweg

Unten im Tal, im Südtiroler Unterland, stehen die Apfelbäume in Vollblüte, während wir den Kastelazweg Richtung Kurtatsch hinausmarschieren. Ein Tag, der wettertechnisch seinesgleichen sucht.

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Winterlicher Panoramaweg in Deutschnofen

Heute ist Deutschnofen unser Ziel, denn die Tota wird besucht. Trotzdem darf unsere tägliche, kurze Mittagsrunde nicht fehlen. Also spazieren wir vom Kreisverkehr bei der Dorfeinfahrt zuerst hinauf in die Handwerkerzone und dann hinüber zum Hotel Pfösl. Unser Weg führt hinter dem Hotel vorbei, direkt an einem Unterstand für graue Vierbeiner. Anna muss natürlich die Eselchen streicheln.

Nun folgen wir der Beschilderung Richtung St. Helena, wandern bis zur Landesstraße 72, begleiten sie ein paar Meter und biegen dann links in den schönen Panoramaweg ein. Er führt uns um den St.-Helena-Hügel herum, vorbei an einzelnen Hofstellen. Der Panoramaweg verdient seinen Namen zurecht: Die Spitzen der Rosengartengruppe und des Latemars begeistern. Heute sind sie – im Unterschied zu vor 5 Monaten – weiß. Ein traumhafter Dolomitenblick, der seinesgleichen sucht.

Bauernhof am Panoramaweg unter dem St.-Helena-Kirchlein in Deutschnofen. Im Hintergrund der angezuckerte Rosengarten.
Bauernhof am Panoramaweg unter dem St.-Helena-Kirchlein in Deutschnofen. Im Hintergrund der angezuckerte Rosengarten.

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Nebel, Oachner Höfeweg, Schloss Prösels, Völser Höfeweg, wandern

Törggelewanderung am Völser/Oachner Höfeweg

Der Völser Höfeweg – auch Oachner Höfeweg – soll es heute richten. Als eine der beliebteste Herbstwanderungen in Südtirol dürfte er uns fünf Männer trotz düsterer Wetterprognose zu einer halbwegs brauchbaren Wanderung verhelfen, bevor wir am späten Vormittag beim Fronthof in Völser Aicha zum Törggelen einkehren.

Wir fahren nach Oberaicha, stellen das Auto ab und machen uns auf den Weg. Über dem Tierser Tal liegt schweres Wolkengrau. Doch jetzt um 9.30 Uhr regnet es nicht.

Entlang des Oachner Höfewegs

So dürfen wir trockenen Fußes starten. Nebelbilder haben für mich etwas ungemein Faszinierendes: Dort lugt ein Hof aus der weißen Wand, weiter hinten ragt der Kirchturm von Steinegg über die Schwaden, und hier setzen ein paar gelbe Blätter kleine Farbtupfer ins monotone Grau. Mir gefällt’s.

Andreas, Armin, Dietmar und Kurt. Es sind ja nur vier. Der Fotograf hat sich aus der Affäre gezogen. 😉

Wir wandern, mal zu zweit, mal zu dritt, in ständig wechselnden Gruppen, plaudernd entlang des Oachner Höfewegs. Unsere Gesprächsthemen springen munter hin und her: Fitness, Wein, Wirtschaft, Elektromobilität und natürlich Frauen. Die ersten Themen im Detail auszubreiten, wäre für dich, lieber Leser, wohl der direkte Weg ins Mittagsschläfchen. Über unsere Frauen und unsere Höhen und Tiefen mit ihnen zu schreiben, das ist hochspannend. Also – ups, lassen wir das lieber. Ist wohl besser, ich zensuriere diesen Abschnitt. 😉

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Hochschwangau, Schloss Neuschwanstein, Schwansee, Spiegelung

Schlösserwanderung um die Königsschlösser am Schwansee & Alpsee

Die Bayern haben keine Dolomiten, aber sie haben Königsschlösser – und als Draufgabe einen Schwansee und einen Alpsee. Genau das Richtige, um Annas Überraschungs-Geburtstagsausflug würdig zu zelebrieren.

Während der ganzen Anfahrt hat Anna immer wieder neugierig gefragt: „Wo fahren wir hin?“

Das ist so eine Sache mit Anna. Einerseits will sie immer alles sofort wissen, andererseits möchte sie auch überrascht werden. Die beste Ehefrau von allen und ich blieben stur, wir rückten nicht mit der Sprache heraus. Und tatsächlich hielt die Überraschung bis Hochschwangau. Der Routenplaner zeigte zwar dauernd Füssen als Ziel, aber da hat bei Anna nichts geklingelt. Selbst die Schilder „Königsschlösser“ kurz vor Füssen hat sie übersehen. Erst als uns das prächtige Schloss Neuschwanstein entgegenstrahlte, ging ihr ein Licht auf. Nun ist zum Glück die Freude groß.

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Herbstwanderung von Kohlern nach Seit über die Köhlwände zurück

Im Osten der Südtiroler Hauptstadt Bozen, auf 1.100 m ü. d. M., liegt Kohlern. Der kleine, verschlafene Weiler ist mit der Kohlern-Seilbahn in nur fünf Minuten zu erreichen. Diese Auffahrt ist unbedingt zu empfehlen, denn Parkplätze sind in Kohlern keine Massenware. Da wir uns jedoch heute außerhalb der Hochsaison befinden und die meisten Italiener ohnehin erst nachmittags aktiv werden, riskieren wir es und fahren die in Herbstfarben gekleidete Kohlernstraße bis nach Bauernkohlern hinauf. Und siehe da – ein Plätzchen ist noch frei. Super.

Bauernkohlern und Herrenkohlern – zwei Gesichter eines Weilers

Bauernkohlern? Nicht einfach Kohlern? Bauernkohlern stimmt tatsächlich, denn Kohlern ist zweigeteilt. Es besteht einerseits aus dem Ortsteil Bauernkohlern („Colle di Villa“) und andererseits aus Herrenkohlern („Colle dei Signori“).

Herrenkohlern war im 18. Jahrhundert vor allem von Stadtbewohnern und Adligen – den „Herren“ – bewohnt. Es war die Sommerfrische der Bozner Patrizier.

Bauernkohlern hingegen war bäuerlich geprägt – erste Höfe gab es hier bereits im Hochmittelalter – und ist der Teil mit den älteren Bauernhöfen. Doch auch in Bauernkohlern stehen Villen, wie die Villa Bittner eindrucksvoll beweist.

Die Villa Bittner in Bauernkohlern
Die Villa Bittner in Bauernkohlern

„So a Haus möcht i a hobn“, meint Anna.

„Liegt wahrscheinlich nicht in unserer Preisklasse“, antworte ich, während wir vom Gebäudensemble rund um die Altmann-Kapelle, den Gasthof Kohlern und den Gasthof Klaushof um die Villa Bittner herumwandern, um bald darauf die Seitnerstraße zugunsten des Wanderwegs Nr. 1 Richtung Schneiderwiesen zu verlassen.

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Bergsee, Lagazuoi See, Lech de Lagaciò

Rundwanderung zum Lagazuoi-See und Lagazuoi – Dolomitentour mit Panoramablick

Dolomitenwanderung gesucht. Am liebsten eine Rundtour, aber eine neue! Ich mag ungern zwei Mal die gleiche Bergtour gehen, wenn es doch hier in Südtirol und in den Dolomiten genug verschiedene Touren für mehrere Wanderleben gibt!

Wohin also diesmal? Hm, da fällt mir ein: In meiner Rubrik „Schutzhütten“ fehlen noch bei einigen wenigen Hütten eigene Fotos – das könnte also die richtige Gelegenheit sein. Also nachgesehen: Von welcher Dolomitenhütte habe ich noch kein eigenes Bild? Genau, von der Scotoni-Schutzhütte im Naturpark Fanes-Sennes-Prags.

Praktischerweise liegt in der Nähe der Hütte auch ein idyllischer Bergsee, der Lagazuoi-See. Der steht ohnehin schon länger auf meiner Merkliste, seit Charly mir ein Foto vom wunderschönen Lech de Lagaciò (so nennen ihn die Ladiner) gezeigt hatte.

Smaragdgrün leuchtet der periodische Bergsee Lech de Lagaciò.
Smaragdgrün leuchtet der periodische Bergsee Lech de Lagaciò.

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2009, Gipfelkreuz, Pordoijoch, Setsas, Settsass

Dolomitenrundwanderung vom Valparolapass auf den Setsas und rund um den Sas de Stria

Vom Valparolapass, nur ein paar hundert Meter vom Falzaregopass entfernt, startet eine aussichtsreiche Dolomitenwanderung hinauf auf den Setsas (ital. Settsass). Der Gipfel steht in Sachen Bekanntheit im Schatten seiner berühmten Nachbarn wie Lagazuoi, Cinque Torri, Col di Lana oder Piz Cunturines. Genau deshalb verirren sich auf seinen Gipfel kaum Touristen – und schon gar keine Hotspotsammler. Perfekt. So ist alles wunderbar aufgeteilt: die wenigen Fotomagnete den internationalen Besuchern, dafür uns Einheimischen die riesige Fülle der unscheinbaren, aber großartigen Aussichtsberge.

Der Setsas (rechts neben der Sonne) bei Sonnenuntergang
Der Setsas (rechts neben der Sonne) bei Sonnenuntergang

Wir sind über Alleghe und den Falzarego-Pass angereist, denn die Valparola-Passstraße ist diesen Winter zwischen St. Kassian und dem Pass wegen größerer Bauarbeiten gesperrt.

Nur wenige Meter vor dem Rifugio Valparola parken wir am Straßenrand, auf einem freien Schotterplatz zwischen unzähligen Campern und Vans. Wir sind die einzigen mit einem normalen Pkw – offenbar auch die einzigen, die eine ordentliche Bergtour im Sinn haben.

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Hängebrücke Mezzolombardo, Toresela

Wanderung von Mezzolombardo nach Fai della Paganella

Man hat es nicht leicht mit der besten Ehefrau von allen. Wandern ja – aber die Tour darf nicht weit weg sein. Und auch nicht hoch hinauf. Und schon gar nicht gefährlich. Und, und, und.

Hm. Und weil auch ich meine Ansprüche habe – vor allem einen: Ich will immer Neues sehen – wird die Sache langsam knifflig. Richtung Südtirol haben wir schon fast alles durchstreift. Also: ab in den Süden, hin zu den italienischen Nachbarn.

Mezzolombardo ist in einer halben Stunde erreicht, der Parkplatz im Nu gefunden.

Mezzolombardo am Eingang des Nonstals
Mezzolombardo am Eingang des Nonstals

Auf dem Weg hinauf zum Friedhof kommt uns ein Gedanke: Schon seltsam – so nah, und doch so weit. Beruflich weit weg, sozial weit weg, wir haben mit den Trentinern eigentlich wenig zu tun. Sprache und Kultur sind dann eben doch die größere Hürde als die paar Kilometer Distanz.

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