Cholerweg, Brentalweg, Kastelazweg

Die Apfelblüte ist im vollen Gang. Da bietet sich ein Spaziergang über die Güterwege Choleraweg und Brenntalweg förmlich an. Wie so oft starten wir von zu Hause, dem Mandhof, aus. Über den Gelogie-Themenweg Geoweg geht es hinunter zum Winzerhof, dann über Gehsteige die Rechtenthaler Straße und anschließend die In-der-Au Straße bis zur Kellerei Tramin weiter. Nun bringt uns ein dem Höllentalbach entlangverlaufender Spazierweg bis zum Choleraweg.

Choleraweg

Rechts Weinberge, links Apfelbäume. Der Choleraweg, einstmals entstanden als Umgehung fürs Dorf Tramin entstanden, um dem Cholera verseuchten Ortskern, auszustellen, hat er heutzutage eine viel erfreulichere Funktion. Er dient nun nicht nur den Bauern als Zufahrtsweg zu ihren Weinbergen und Obstwiesen, sondern auch uns Spaziergänger als gemütliche Wandermeile.

Blick durch die Apfelblüte hinauf nach Tramin

Neben den ausnahmslos weißen Blüten der Apfelbäume blüht heute auch der gelbe Löwenzahn und so spazieren wir durch ein Blütenmeer aus Weißgelb.

Vor der Handwerkerzone Tramin, biegen wir rechts hinauf auf die Weinstraße, folgen ihr kurz Richtung Süden, um nach 100 m links in den Brenntalweg einzubiegen.

Brenntalweg

Auch der Brenntalweg bildet, gleich wie der Choleraweg, eine Scheide zwischen Wein- und Apfelanbau. Im Unterschied zum Choleraweg wird er rechts von einer Natursteinmauer begleitet, die an einer Stelle mit einem Tümpel, in dem sich oft Frösche tummeln, unterbrochen wird. Dadurch ist dieser Güterweg nicht nur anschaulicher, sondern auch Natur näher.

Mitten durch die Apfelbaumreihen, im Hintergrund die Natursteinmauer

Wir wandern den authentischen Güterweg Richtung Kurtatsch. Während die Weinstraße über uns leicht an Höhe gewinnt, bleiben wir fast gleich bzw. verlieren eher einige wenige Höhenmeter. So wird der Hangabbruch zwischen uns und der Weinstraße immer markanter, bis er in einer Felswand mündet. Wir könnten zur sogenannten „Milastiege“ weiter wandern, entscheiden uns aber etwas früher, über die Katzenleiter, hinauf nach Kurtatsch zu steigen.

Mit Katzenleitern werden bei uns in Südtirol spezielle sehr steile schmale Fußwege, die oft mittels Stufen einen steilen Hang überwinden, bezeichnet. Genauso ein Steig ist die Kurtatscher Katzenleiter. Kurz, aber sehr steil und mit vielen Stufen ausgestattet.

Die Kurtatscher Katzenleiter, viele Stufen flankiert von einer Natursteinmauer

So kommen wir heute das erste Mal ins „Schnaufen“ und sind darüber sogar ein wenig froh, denn gemütliche Spaziergänge sind nicht so ganz das unsrige. Eine spritzige Wanderung darf es schon sein.

Kastelazweg

Oben angekommen marschieren wir kurz entlang der Weinstraße, queren dieselbe unter dem Friedhof, wandern die Botengasse und Obergasse durch das Weindorf Kurtatsch hinauf und treffen so auf den Schießstandweg. Dieser geht recht bald in die Forststraße Kastelazweg über und so können wir gemütlich, im Teilschatten des Kurtatscher und später Traminer Bannwaldes, ab und zu von Mountainbikern überholt, nach Hause, zum Mandlhof zurückwandern.

zurück nach Hause über den im Frühling sehr schönen Kastelazweg

GPS-Track der Rundwanderung über der Traminer und Kurtascher Güterwege

GPX-Track , Position: -km, -m GPX

50 100 150 200 5 10 15 distance (km) elevation (m)
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimalhöhe: Keine Daten
Maximalhöhe: Keine Daten
Differenz max/min: Keine Daten
Höhengewinn (~): Keine Daten
Höhenverlust (~): Keine Daten
Dauer: Keine Daten

Fotos Cholerweg, Brenntalweg, Kastelazweg

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