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Gassen in Cembra

Spaziergang durch das Dorf Cembra

Fortsetzung von: Seerundwanderung Altopiano di Pinè

Lases

Spät ist es noch nicht, darum fahren wir durch das Cembratal in Richtung Heimat. Wir wollen bei Lases noch gemütlich um den kleinen See „Lago di Lases“ spazieren.

Lago di Lases im Cembratal
Lago di Lases im Cembratal

Dieser kleine See, an dessen nördlichen Ende das Dörfchen Lases, das nicht zur Hochebene Pinè, sondern zur Comunità della Valle di Cembra gehört, liegt, bietet einen Rundwanderweg. Das Auto ist bereits geparkt, die ersten 50 m bis zum Seeufer hinunter liegen hinter uns, da hüpfen plötzlich allerhand Insekten über die Wasseroberfläche. Leider sind das keine Mücken, sondern Regentropfen. Schnell zurück zum Auto und schon geht ein deftiges Sommergewitter auf uns nieder. Die Umwanderung des Lases Sees ist somit abgeblasen.

Cembra

Durch das Cembratal fahren wir weiter bis kurz vor Segonzano um dort vom östlichen Talhang zum westlichen Talhang hinüber zu wechseln. Ich möchte den Hauptort des Cembratales kurz besuchen. Das Dorf Cembra (deutsch: Zimmers oder Zimber) liegt auf 666 m Seehöhe. Wie die meisten Dörfer des Cembratales liegt es über bewirtschafteten Weinbergen, die steil zum Talboden, wo sich der Aviso (deutsch: Laifserbach) seinen Weg bis zur Etsch bahnt, abfallen.

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Kastelatz Kirchlein bei Nacht mit Sternenhimmel

Nachtwanderung in Tramin

Das schönste Dorf der Welt ist und bleibt das eigene Heimatdorf Tramin. Obwohl heuer das Wetter nicht so recht mitspielt und für morgen auch wieder Schlechtwetter angesagt ist, funkeln heute Nacht die Sterne vom Himmel. Da bietet sich eine fotografische Nachtwanderung unter dem Traminer Sternenhimmel regelrecht an.

Tramin bei Nacht mit Tirolerfahne
Tramin bei Nacht mit Tirolerfahne

Natürlich geht es wieder mal zum Kastelaz Kirchlein und zum Kirchensteig hinüber, dann kreuz und quer durch die nächtlichen Weinberge. Ein Nachtsichtgerät habe ich leider keines dabei, aber dafür den Fotoapparat mit Stativ und Fernauslöser. Das Nacht-Wandern oder vielmehr Spazieren erweist sich aufgrund des fehlenden Lichtes des Mondes und der nicht freien Hände als recht abenteuerlich.

Da morgen der Tag der Republik gefeiert wird, sind die Fahnen gehisst. Irgendetwas stimmt da nicht. Ein Süd-Tiroler hisst doch nicht wegen dem italienischen Nationalfeiertag die Fahnen… Komisch…

Trotzdem hängen die Tiroler Fahnen an ihren Fahnenstangen und bieten mir somit ein tolles Zweitmotiv neben dem Sternenhimmel.

Klar müssen auch das Kastelazkirchlein und der höchste gemauerte Kirchturm Tirols als Models herhalten. Und den Kalterer See habe ich dann auch noch überreden können Model zu stehen…

Fotos Nachtwanderung Tramin

Schongau - Oberbayern

Schongau – Spaziergang und Mittelalterfest

Schongau, ein nettes, mit einer Stadtmauer eingesäumtes Städtchen auf einem sanften Hügel im schönen Oberbayern. Wir haben Glück. Der kurze Spaziergang (circa 45 min) rund um die Stadtmauer, den wir uns ausgesucht haben, ist gerade heute besonders interessant, da das mittelalterliche Flair des Städtchens heute von einem echten Mittelalter Fest, dem alljährlich stattfindenden „Schongauer Sommer“, noch verstärkt wird. Aber später mehr.

Kamel und Dromedar beim mittelalterlichen Fest Schongauer Sommer
Kamel und Dromedar beim mittelalterlichen Fest Schongauer Sommer

Jetzt spazieren wir erst einmal rund um die Stadtmauer:

Wir beginnen unseren Stadtmauer-Spaziergang nahe dem Kasselturm, nördlich vom Lechtor, einem der Eingangstore der Stadtmauer. Wie imposant das Tor mit seinen einst 3 Türmen vor 1704 gewesen sein muss, kann man hier am Kasselturm noch erahnen. Halbschattig führt der ebene Spazierweg von diesem Stadtmauerensemble im Uhrzeigersinn an der Ostseite der Stadtmauer entlang weiter zum „Alten Einlass“, der auch Polizeidienerturm genannt wird.

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Novella Schlucht, Novellaschlucht

Wanderung durch die Novella-Schlucht

Am Donnerstag widmete die Tageszeitung Dolomiten dem Nonstal eine ganze Seite. Thema: Saisoneröffnung im Parco Fluviale Novella am kommenden Wochenende. Das trifft sich hervorragend, da wollte ich immer schon mal hinein.

Eingang Flusspark Novella
Eingang Flusspark Novella

Jahrtausende grub sich der Wildbach Novella seit der letzten Eiszeit durch Sedimente, Phyllit- und Porphyr-Schichten und hartes Dolomitgestein rund um den Lago di Santa Giustina. Entstanden ist eine abenteuerlich tiefe Schlucht, die – bis vor wenigen Jahren unbegehbar – im Verborgenen lag. Seit der Gründung des Parco Fluviale Novella ist die mehrere 100 Meter tiefe Novella-Schlucht durch einen 3,5 Kilometer langen Weg erschlossen, der sich – zunächst am oberen Rand des Canyons verlaufend – über einen befestigten Steig immer weiter in die Tiefe schraubt. Mitten in einem kleinen Waldstück beginnt der schmale Teil der Schlucht, in dem metallene Stege abenteuerliche Tiefblicke erlauben.

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Biotop, Fiavè, Pfahlbauten

Zu den Pfahlbauten in Fiavè

Einige selten Regentage reihen sich aneinander. Stellt sich die Frage: Wohin an diesem Samstag? Es regnet in Südtirol, es regnet im Trentino, ein Bummel durch die Apfelblüte lohnt da kaum, also fällt die Wahl auf die Kultur.

Hab‘ da vorgestern in den Dolomiten einen Artikel über die Eröffnung eines neuen Pfahlbauten-Museums gelesen. In Fiavè (660 m ü. d. M.) soll bereits vor den Ausgrabungen am Ledrosee aktiv die Suche nach diesen faszinierenden Zeugnissen der frühen menschlichen Siedlungsgeschichte betrieben worden sein, zugunsten der Funde am Lago di Ledro, nur wenige Kilometer von Fiavè entfernt, sind die Arbeiten aber wohl längere Zeit auf Eis gelegt worden.

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Geier Knöttl

Spaziergang von Tramin nach Söll

Wandern macht heute mein Rücken nicht mit. Darum muss ein kurzer Spaziergang von Tramin nach Söll und zurück reichen. Vom Mandlhof (Urlaub auf dem Bauernhof: Zimmer mit Frühstück), Ausgangspunkt der meisten Traminer Wandertouren, spazieren wir über den Höllentalbach zum Schloss Rechtenthal hinüber. Über die beinahe überhaupt nicht befahrene Straße wandern wir zu den „Drei Häusern“ hinauf und gehen anschließend, uns rechts haltend, weiter in Richtung Söll. Angenehme Temperaturen von fast 20 Grad machen den Spaziergang zu einer echten Genusswanderung. Beim mediterran anmutenden Maratscherhof haben wir einen tollen Ausblick auf Tramin, den Kalterer See und das Südtiroler Unterland.

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Winterspaziergang im Val di Non

Fahrfaul, aber gehlustig und nach dem leichten Schneefall von Freitagnacht vor allem sonnenhungrig geht es zum Sonntagsspaziergang heute ins wenige Kilometer entfernte Romeno im Val di Non. Das Hochtal erfreut sich strahlend blauen Himmels und einer Sonne, die schon beinahe Frühlingsgefühle weckt. Die kurze Anfahrt noch flink mit einem Besuch beim Bäcker in Sarnonico verbinden und schon kann es losgehen.

Blick auf die Maddalene
Blick auf die Maddalene

Gleich am Ortseingang von Romeno, beim Hotel Villa Nouva, bringt uns eine Nebenstraße nach einer engen Rechtskurve hinauf zum Spielplatz im Wäldchen.

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Burgberg von Arco

Zur Burgruine Arco

Es ist der vorletzte Tag des alten Jahres. Das Wetter ein bisschen grau, ein bisschen feucht, in jedem Fall aber nicht gerade einladend, wenn es um einen gemütlichen Spaziergang geht. Die Lösung: ab ins Tal und ab in den Süden. Nach einer Durchquerung des Val di Non geht es durch die Galleria Rupe nach Trento und von dort über die SS45bis durch das Tal der Seen vorbei am Lago di Toblino nach Arco.

Die kleine Stadt am Sarca, dem Zufluss des Gardasees, strahlt adlige Würde aus. Ein kostenfreier Parkplatz nahe der Piazza 3 Novembre, dem Hauptplatz mit der Kirche Santa Maria Assunta di Arco, ist schnell gefunden. Ein kleiner Bummel durch den Ort, und obwohl auch hier das Wetter heute bei weitem nicht Gardasee-like ist, so ist es doch gefühlte 10° wärmer und wenn ich recht sehe, dann sind die Chancen darauf, einen Blick auf ein Stückchen blauen Himmel zu erhaschen, gar nicht so schlecht.
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Antholzer See Hotel

Seerundwanderung Antholzer See

Wanderurlaub, siebter Ferientag. Antholz ist vor allem durch die alljährliche Biathlon Weltmeisterschaft bekannt. Der Biathlon Weltcup hat dem Tal ein tolles Biathlon Zentrum beschert. Zum Glück merkt man jetzt hier am Antholzer See nichts von diesem Wintertrouble. Der Bergsee liegt idyllisch am Fuße der über 3.000 m hohen Gletscherriesen. Einige wenige – vor allem junge Badegäste – harren zwar noch zu dieser späten Uhrzeit im und am See aus, trotzdem ist es nicht laut oder hektisch.

Der Antholzer See
Der Antholzer See

Wir beide spazieren den markierten Seerundweg am Westufer in südlicher Richtung entlang und genießen den Ausblick auf den in der Abendsonne glitzernden, kristallklaren Bergsee. Seit dem Jahr 2003 ist der Antholzer See mit einem Lehrpfad erschlossen. Am Südufer werden wir über Gesteine wie Tonalit – Quarzdiorit, Pegmatitgneis oder Amphibolit aufgeklärt. Dann führt ein Steg über ein Moorgebiet, das direkt an der Antholzer Straße endet.

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Oleander an der Promenade

Spaziergang Guntschnapromenade in Gries (Bozen)

Zu den bekanntesten Spazierwegen und Promenaden Südtirols zählen sicherlich der Tappeinerweg in Meran, die Oswald-Promenade in Bozen und die Guntschnapromenade in Gries bei Bozen. Letztere ist mir genauso bekannt wie erstere, trotzdem war ich noch nie dort. Das soll sich heute ändern!

Der Südtiroler Wetterbericht hat vormittags passables Wetter und nachmittags Regen angesagt. Darum und weil die beste Ehefrau von allen später ihre Lieblingsdestination im Zentrum von Bozen, die Unibibliothek, aufsuchen will, finden wir uns am Morgen bei dem kleinen Parkplatz am Kulturzentrum unweit der Grieser Pfarrkirche ein.

Wir haben Glück und ergattern noch eine der begehrten Autoabstellflächen, bevor eine Hochzeitsgesellschaft den Parkplatz voll pumpt. Die Geladenen wollen anscheinend zur alten Grieser Pfarrkirche. Wir auch, aber wir gehen nicht hinein sondern spazieren rechts daran vorbei, dem Berghang entgegen.

Die Wandelhalle an der Guntschnapromenade im Bozner Stadtteil Gries
Die Wandelhalle an der Guntschnapromenade im Bozner Stadtteil Gries

Die dem Erzherzog Heinrich von Habsburg gewidmete Guntschnapromenade präsentiert sich im aristokratischen, herrschaftlichen Stil des vergangenen Jahrhunderts. Damals war der Bozner Stadtteil genau wie die Kurstadt Meran ein beliebter Kurort für Aristokraten und Adelsfamilien.

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Schneeschuhwanderung vom Mendelpass zum Penegal an der Grenze zwischen Südtirol und dem Trentino

Die weiße Pracht meint es dieses Jahr gut mit Südtirol. Das bedeutet für unsere heutige Schneeschuhwanderung die Qual der Wahl. Hmm… wohin also? Wir wollen unsere Qual noch verstärken und beziehen das Schneeschuhwandergebiet Nonstal-Trentino in die Auswahl mit ein. Die Italiener im Nonstal (Val di Non) sind ziemlich begeisterte Schneeschuhwanderer. Sie haben für Schneeschuhe sogar ein eigenes Wort: „ciaspole“ und für Schneeschuhwanderung „ciaspolata“.

Wandern Südtirol: Schneeschuhwanderung vom Mendel Pass zum Penegal: Ausblick auf das Südtiroler Unterland mit dem Kalterer See und der Leuchtenburg.
Wandern Südtirol: Schneeschuhwanderung vom Mendel Pass zum Penegal: Ausblick auf das Südtiroler Unterland mit dem Kalterer See und der Leuchtenburg.

Südtirol komplett verschmähen geht natürlich nicht, also was liegt näher als uns für die Grenze zwischen Südtirol und dem Trentino zu entscheiden. Damit steht fest: Es geht vom Mendelpass hinauf zum Penegal.

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Schneeschuhwandern auf der Marmolata (Marmolada)

Die Marmolata (die Italiener sagen und schreiben Marmolada) wird nicht umsonst als die Königin der Dolomiten bezeichnet. Mit 3.343 Metern ist sie der höchste Berg der Dolomiten und beherbergt zugleich den einzigen größeren Gletscher.  Für uns beide soll die Marmolata heute, nach dem Hasenöhrl, der zweite Gletscher werden. Wegen der lawinengefährdeten Jahreszeit werden wir uns aber sicherlich nicht bis zum Gipfel hinaufwagen. Eine sichere Schneeschuhwanderung entlang der Skipiste muss heute genügen.

Der Korblift ist nichts für uns, wir starten am Lago di Fedaia mit den Schneeschuhen
Der Korblift ist nichts für uns, wir starten am Lago di Fedaia mit den Schneeschuhen

Wir fahren über Auer und Montan ins Fleimstal (Val di Fiemme), passieren Cavalese und Predazzo und gelangen schließlich ins Fassatal (Val di Fassa) bis nach Canazei. Dort biegen wir rechts ab und folgen dem Straßenverlauf in Richtung Fedaia-Pass (Passo di Fedaia). Dieser befindet sich an der Nordflanke der Marmolata. Er verbindet die Region Trentino-Südtirol, Provinz Trient, mit der Region Venetien, Provinz Belluno. Auf 2.057 m Höhe befindet sich ein Stausee, der auf beiden Seiten eine Staumauer aufweist.

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