Spaziergang von Tramin nach Söll

Spazierweg Tramin-Söll
Spazierweg Tramin-Söll

Wandern macht heute mein Rücken nicht mit. Darum muss ein kurzer Spaziergang von Tramin nach Söll und zurück reichen. Vom Mandlhof (Urlaub auf dem Bauernhof: Zimmer mit Frühstück), Ausgangspunkt der meisten Traminer Wandertouren, spazieren wir über den Höllentalbach zum Schloss Rechtenthal hinüber. Über die beinahe überhaupt nicht befahrene Straße wandern wir zu den „Drei Häusern“ hinauf und gehen anschließend, uns rechts haltend, weiter in Richtung Söll. Angenehme Temperaturen von fast 20 Grad machen den Spaziergang zu einer echten Genusswanderung. Beim mediterran anmutenden Maratscherhof haben wir einen tollen Ausblick auf Tramin, den Kalterer See und das Südtiroler Unterland.

Nach dem Maratscherhof verlassen wir den öffentlichen Weg und spazieren durch die Weinberge über Privatgrund auf direktestem Weg der Fraktion Söll entgegen. Wir beide hoffen, dass die Besitzer uns diesen Frevel verzeihen mögen.

Am Urlaub auf den Bauernhof Betrieb Hanspeterhof (Zimmer mit Frühstück) vorbei gelangen wir bis ins Zentrum der Fraktion Söll. Zentrum ist etwas übertrieben, denn Söll besteht neben dem kleinen Söller Kirchlein und der Söller Straße nur aus wenigen vereinzelt gestreuten Häusern.

„Nur“ ist wiederum etwas untertrieben, denn Söll kann mit einem Gasthaus aufwarten. Der Plattenhof ist Gasthaus, Restaurant, Pizzeria und Weingut zugleich.

Hier bewirtet der Traminer Bürgermeister nicht nur Kardinäle, die dann Papst werden, sondern auch bürgerliche Gäste wie dich und mich.

Wir beide machen noch einen kurzen Abstecher hinaus zur Kanzel, einem Aussichtspunkt am Rand der Gewürztraminer-Weinberge des Plattenhofes, wo man wunderbar hinunter zum Kalterer See blicken kann. Im Hintergrund ragen die weißen Gipfel der Sarner Scharte und das Rittner Horn empor, rechts, hoch über dem Kalterer See, thront die Leuchtenburg und „schwenkt“ die Tiroler Fahne (dafür muss man schon sehr genau hinschauen).

Über den neuen Spazierweg Tramin-Söll, den wir im Spätherbst 2011 das erste Mal begangen haben, geht es zurück nach Tramin. Bei einer Bank überrascht mich ein kahler, bemooster Porphyrfelsen, den ich im Herbst nicht gesehen hatte.

Vom Felsen aus kann man wunderbar den Ausblick auf die Nordseite Tramins mit dem markanten Kastelazkirchlein, welches über die Landesgrenzen hinaus bekannte Fresken (Bestiarien) beherbergt, genießen. Weisshorn und Schwarzhorn (heute auch weiß) bilden hier im Unterland die markantesten Dolomitengipfel.

Zurück nach Tramin spazieren wir nun entlang der Weinberge. Beim Hotel Winzerhof heißt es rechts abbiegen und entgegen der Fließrichtung des Höllenbaches vorbei am Johannes Nepomuk Bildstöckchen, das auf einem mächtigen Felsbrocken steht, der einst vom Höllentalbach hierher geschwemmt wurde, wandern wir beide zurück nach Hause zum Mandlhof.

Erkenntnis des heutigen Sonntags: Ein idealer Frühlings- und Herbstwanderspaziergang, den wir nun sicherlich häufiger machen werden, der aber vielleicht auch zur Sommer-Abend-Runde oder einer gemütlichen zu-Fuß-zum-Pizza-Essen-Bummelei umfunktioniert werden kann.

GPS Daten des Spazierganges Tramin – Söll

Fotos Spaziergang von Tramin nach Söll

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