Schlagwort-Archive: Gummerer Hof

Von Tramin über den Zoggler zum Gummererhof

Wir beginnen die Rundwanderung am Rathausplatz in Tramin. Zwischen dem Cafe „sˋPlatzl“ und dem Eingang zu Weinbar des Weinguts J. Hofstätter zeigt ein hölzerner Wegweiser den Kirchensteig an. Dieser bring uns zwischen zwei Mauern, am B&B Gartenheim vorbei bis vor den Ansitz Überbacherhof. Hier biegen wir scharf nach rechts ab und dürfen nun über den Kirchensteig mitten durch Weinberge zum St. Jakob Hügel aufsteigen. Der Steig gewinnt schnell an Höhe, sodass das Weindorf Tramin bald in der Totalen erfasst werden kann.

Der steile Kirchensteig führt, vorbei an einem Herrgott, hinauf auf die Schneckenthalerstraße
Der steile Kirchensteig führt, vorbei an einem Herrgott, hinauf auf die Schneckenthalerstraße

Bei einer Bank mündet der Kirchensteig in der Schneckenthaler Straße. Wir folgen ihr nach rechts. Hinter dem Zedernhof bei der Frühstückspension Panorama gabelt sich die Straße. Wir halten uns rechts, denn wir wollen zum St. Jakob Kirchlein hinüber. Das ist mit einem Abstecher von nur 100 m schnell erreicht. Im Inneren des Kirchleins begeistern einmalige Fresken den Kultur interessierte, von außen hat der Landschaftsbegeisterte einen traumhaften Weitblick über Tramin, der vom Kalterer See im Norden bis zur Rungg im Süden reicht.

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Tramin-Weiße Risen-Göller eine kurze deftige Bergtour

Eine schnelle Nachmittagsrunde. Wohin? Anna: „Af die Weißen Risen aui!“

In Reichweite des Gummerer Hofes

Ok, das heißt zuerst durch das Rappental den Wandersteig Nr. 10 hinauf zum Gummerer Hof. Kein Problem, das ist einer unserer täglichen Mittagsspazierwege und stellt somit keine große Herausforderung dar. Auf der Magerwiese vor dem Berggasthof blühen bereits die pelzigen, lilafarbenen Kuhschellen. Wir schenken ihnen heute wenig Beachtung, es geht nun den Gummerer-Forstweg (Nr. 10) zum Kalterer Höhenweg hinauf. Anna rennt voraus. Obwohl wir bald nach dem Eichwaldele den gemütlichen Forstweg zugunsten des steilen, heute mit trockenem Laub übersäten, Steig verlassen, sie nur alte, das Profil auf null runter gewetzte Turnschuhe trägt, schießt sie wie ein Pfeil voraus. Wir Große kommen richtig ins Schwitzen.

Beim Brandschutzweiher auf dem Kalterer Höhenweg angekommen, schreitet Anna, dem Wegweiser Nr. 10 folgend, zügig weiter. Eigentlich dachte ich, dass wir hier umkehren bzw. gemütlich zum Bad Klapf flach hinein spazieren, um dann entlang des Höllentalbaches schnurstracks nach Hause zu marschieren.

Doch wenn ein Traminer Madl, so richtig in Fahrt ist, dann soll man es nicht aufhalten und so bleibt uns zwei Erwachsene nichts anderes übrig als hinterher zu dackeln.

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Bergtour Gummerer Hof – Überetscher Hütte (Tscherba)

Die Überetscher Hütte hoch über Tramin wird im Volksmund "Tscherba" genannt.
Die Überetscher Hütte hoch über Tramin wird im Volksmund „Tscherba“ genannt.

Tap, tap, sechs Uhr in der Früh. Die beste Ehefrau von allen schickt sich an ihren täglichen Morgenlauf anzutreten. Ich raffe mich auf und fange sie gerade noch ab. „Ach, gean mr schnell af di Tscherba aui!“ Die Überetscher Hütte (im Volksmund „Tscherba“), ist die einzige Schutzhütte Tramins. Sie ist über mehrere Wanderwege zu erreichen. Vom Gummererhof aus startet der Steig Nr. 10 der über die Lungenfrisch, den Göller umkreisend und übers Taurisjoch bis zur Überetscher Hütte führt. Angeschrieben ist die Bergtour mit 3 Stunden. Aber jeder Traminer weiß, dass das nur für Sonntagswanderer und „Teitsche“ gilt. Da wir heute nur einen halben Tag fürs Wandern zur Verfügung haben, machen wir uns früh auf die Socken und starten um halb sieben Uhr in der Früh vom Gummererhof (750 m).

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