Archiv der Kategorie: bis 25 km

Cramond Island

Cramond Island bei Edinburgh in Schottland
Cramond Island bei Edinburgh in Schottland

03.07.2012. Vorige Woche, am 28.06, waren wir schon einmal am Meeresufer von Cramond, wo der Pfad zur Insel Cramond Island beginnt. Leider war damals gerade Flut, sodass der Pfad unter Wasser stand.

Cramond Island ist nämlich eine kleine Insel im Firth of Forth (der Mündung des Flusses Forth, wobei die Mündung ganz und gar nicht nach einer Mündung ausschaut, sondern nach einer riesigen Bucht im Meer), die bei Ebbe mit dem Festland verbunden und bei Flut vom Festland getrennt ist. Trockenen Fußes kann man also nur bei Ebbe hinüber gelangen, wobei es sehr ratsam ist, sich genauestens zu informieren, wann genau die Flut bzw. die Ebbe einsetzen.

Die Insel Cramond Island ist nur bei Ebbe trockenen Fußes erreichbar.
Die Insel Cramond Island ist nur bei Ebbe trockenen Fußes erreichbar.

Nach unserem letzten, missglückten Versuch haben wir heute am 03.07 vorgesorgt und uns erkundigt, um welche Uhrzeit die Ebbe einsetzt und der Pfad gefahrlos begangen werden kann.

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Herbstwanderung Ritten-Barbian – Barbianer Wasserfälle

Barbianer Wasserfälle - Oberer Wasserfall
Barbianer Wasserfälle – Oberer Wasserfall

Herbst. Für eine Gipfel Wanderung sind die Temperaturen zu niedrig, in der Talsohle des Unterlandes will ich nicht bleiben. Der sonnige Ritten bietet sich zu dieser Jahreszeit optimal zum Wandern an.

Also rauf auf das Rittner Hochplateau bis nach Klobenstein, wo vor dem Eisstadion gerade eine Schafschau stattfindet. Wir fahren weiter, vorbei an den Erdpyramiden nach Lengmoos und Maria Saal.

Von hier wollen wir über Grindlegg, Rittner Schritzenholz und Saubacher Schritzenholz bis zu den Saubacher Wasserfällen, dann runter nach Barbian und über Saubach und den Keschtnweg zurück nach Maria Saal. Wie der Name vermuten lässt, ist Maria Saal ein Wallfahrtsort.

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Wandern durch die Sextner Dolomiten: Zsigmondy Hütte – Büllelejochhütte – Drei Zinnen Hütte

Vierter Ferientag im Dolomiten Urlaub. Für jeden Sextner Wanderurlauber eine Pflichtwanderung ist die Rundwanderung vom Talschluss des Fischleintales (Fischleinboden) zur Zsigmondy (Comici) Hütte, weiter zur Büllelejoch Hütte, dann zur Drei Zinnen Hütte und zurück zum Fischleinboden.

Wanderung zur Drei Zinnen Hütte
Wanderung zur Drei Zinnen Hütte

Unsere Gastgeberin rät uns, die Wanderung im Uhrzeigersinn zu machen, damit wir den Aufstieg zur Comici Hütte im Schatten machen können.

Mit dem Auto hinein ins Fischleintal bis zur Fischleinbodenhütte. Dort befindet sich ein gebührenpflichtiger Schotter-Parkplatz.

Start um 8:30 Uhr direkt bei der Fischleinbodenhütte (1.462 m). Der erste Teil der heutigen Bergtour führt uns ziemlich flach bis zu Talschlusshütte. Hinter der Talschluss Hütte gabelt sich der Weg. Rechts ginge es direkt zu den Drei Zinnen empor, links führt uns der Steig Nr. 103, der zugleich der Dolomiten Höhenweg Nr. 5 ist, zum Giralba Joch und zur Zsigmondy Hütte (Rifugio Comici) hinauf.

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Lago Santo – Wandern im Cembratal

Auf dem Europäischen Fernwanderweg E5 durch das Cembra Tal zum Lago Santo.
Auf dem Europäischen Fernwanderweg E5 durch das Cembra Tal zum Lago Santo.

Schlechtwetter ist angesagt. Besser ziemlich im Süden bleiben und lieber nicht zu hoch hinauf. Wohin wandern? Von Buchholz hinüber ins Cembratal, entlang des europäischen Fernwanderwegs E5 bis zum Lago Santo und über den Albrecht Dürer Weg zurück nach Buchholz.

8.00 Uhr, nur wenige Meter geht es vom Zentrum von Buchholz der Straße entlang Richtung Gfrill bis wir zu unserer Rechten den Steig Nr.  3, der mit Passo Pozmar markiert ist, erreichen. Nun müssen wir durch dichten Wald steil empor wandern. Kein gefährlicher Wanderweg, aber nachts hat es geregnet, die Porphyrsteine und Wurzeln sind glitschig und somit extrem rutschig. Wir sind heilfroh die Wanderstöcke als zusätzliche Gleichgewichtshilfen mit zu haben. Trotz Wolken verhangenem Himmel bzw. genau wegen der dichten Wolkendecke, ist es extrem schwül. In Nullkommanichts ist unsere Wanderbekleidung durchgeschwitzt.

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wandern in den Brenta Dolomiten: Lago di Tovel – Sasso Rosso

Gestern hatte ich in meinem Wanderkarten-Stapel zufällig eine mir noch unbekannte Kompass Wanderkarte vom Nonstal (Val di Non) gefunden. Was liegt da näher als die Karte aufzuschlagen und auf gut Glück das erstbeste Wanderziel auszusuchen.

Dolomiti di Brenta, das klingt gut. Molveno See. Nein, da war ich schon mal. Nehmen wir lieber diesen kleinen See. Was steht da? Lago di Tovel. Hört sich gut an. Also auf ins Nonstal, nach Tuenno, dann links weiter ins Val di Tovel bis ans Ende der befahrbaren Straße zum Tovelsee.

Lago di Tovel (Tovelsee auch Roter See genannt)
Lago di Tovel (Tovelsee auch Roter See genannt)

7.15 Uhr, das Auto ist auf einem großen, auf mehrere Ebenen aufgeteilten, Waldparkplatz abgestellt. Wir sind schon gespannt auf den See. Die beste Ehefrau von allen hat gerade eben vor einer Panoramatafel in Erfahrung gebracht, dass es sich bei dem Lago di Tovel um den „Roten See“ handelt, der ihr von einer Kollegin als wunderschönes Ausflugsziel wärmsten angepriesen wurde.

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Wanderung über den Sesvenna Pass durch die Uina Schlucht ins Engadin

Tramin, 5.45 Uhr frühmorgens: 23,5°. Fahrt nach Schlinig (ital.: Slingia), Ankunft 9.15 Uhr: 13°, leichter Nieselregen. 10.30 Uhr, die Bergschuhe sind angezogen, der Nieselregen ist vorbei, aber der kalte Wind fährt in Mark und Knochen.

Wir kehren in der Bar Uina ein, trinken einen Kaffe und lassen uns von der Wirtin beraten. „Die meisten Wanderer gehen bis zum ersten Hof nach der Uina Schlucht und kehren dann wieder um.“ Genau so werden wir das auch machen.

Felsenweg in der Uina Schlucht
Felsenweg in der Uina Schlucht

Um 9.45 Uhr starten wir auf 1.740 m vor der Kirche in Schlinig bei 13°, gefühlten 10° mit Wolken behangenem Himmel, begleitet von einer kalten und recht starken Brise. Entlang der asphaltierten, einspurigen Straße geht es über die Schliniger Alm zur Sesvenna Hütte empor. Die Beschilderung in Schling hat 2,5 Stunden veranschlagt. Mal schauen…

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Wandern im Naturpark Puez-Geisler – Grödner Tal / Dolomiten

Zur Puezgruppe oder zu den Geisler-Spitzen? Ist keine leichte Entscheidung. Da wir am Fuße der Geisler schon mal waren, entscheiden wir uns heute für die Puezgruppe mit den Puezspitzen (Pizes de Puez, 2.913m).

Im Herzen der Südtiroler Dolomiten: Naturpark Puez-Geisler mit Crespeina See.
Im Herzen der Südtiroler Dolomiten: Naturpark Puez-Geisler mit Crespeina See.

Die Anfahrt erfolgt durchs Grödner Tal (Val Gardena), vorbei an St. Ulrich bis nach St. Christina. Hier erwartet uns eine kleine Überraschung: der 5te Sellaronda Bike Day versperrt die Weiterfahrt. Heute ist die Sellarunde augenscheinlich für Radfahrer reserviert. Für uns bedeutet das in St. Christina links abbiegen und über eine Nebenstraße bis nach Wolkenstein weiter fahren, was sich alsbald als ideal erweist, denn die Straßenschilder führen uns direkt zu unserem geplanten Ziel ins Langental hinein. Am Ende der Langental-Straße befindet sich ein kostenpflichtiger Parkplatz (4 Euro für den ganzen Tag). Der Ausgangspunkt unserer heutigen Dolomiten Wanderung ist erreicht.

Durch das Grödner Langental

La Ciayota und 1.620 m steht auf meiner Wanderkarte. Auf geht’s durch das rechts und links von den mächtigen Felsformationen des Naturparkes Puez-Geisler flankierte Langental. Der Wanderweg Nr. 14 durch das Langental ist flach und breit, trotzdem wollen wir nicht allzu schnell gehen, um nicht im Vorfeld all unsere Energie zu verbrennen.

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Heiligkreuzkofel – Sass dla Crusc (Rosskofel oder L‘Ciaval)

Südtirol erwandern: Die Heiligkreuzkofel-Gebirgsformation (ladinisch Sass dla Crusc, auch Rosskofel oder L’Ciaval) mit dem Zehner und dem Heiligkreuzkofel hat mich in den letzten Wochen bereits zwei Mal stark beindruckt.

Wallfahrtskirche Heiligkreuz mit Heiligkreuzkofel
Wallfahrtskirche Heiligkreuz mit Heiligkreuzkofel

Einmal in natura, als wir den Peitlerkofel umrundet haben und ein zweites Mal auf dem Papier, als ich das wunderbare Buch bzw. den herrlichen Bildband „Dolomiten: Die schönsten Berge der Welt“ von Reinhold Messner und Jakob Tappeiner durchgeblättert und den Bericht zur Erstbesteigung des Mittelpfeilers durch Reinhold und Günther Messner gelesen habe.

Mich persönlich haben besonders die Bilder tief beindruckt und dabei den Wunsch gefestigt, den Heiligkreuzkofel zu bewandern (nicht zu erklettern!). Außerdem möchte ich heuer noch unbedingt einen weiteren 3.000er erklimmen.

Aus all diesen Eindrücken und Überlegungen ergibt sich nun die heutige Wanderplanung: Fahrt ins Gadertal nach Pedratsches (Pedraces) bis zur Talstation des Sesselliftes Heiligkreuz, hinauf zur Wallfahrtskirche Heilig Kreuz, über den Bergsteig Nr. 7 zum Kreuzjoch (Jud dla Crusc), dann zum Heiligkreuzkofel und weiter zum Zehner. So zumindest die Wander-Planung.

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Umrundung Latemar – Bergtour vom Karerpass nach Pampeago/Obereggen an der Grenze Südtirol – Trentino

Heute steht die Umrundung des Latemars an. Da die beste Ehefrau von allen auf keinen Fall einen Klettersteig begehen möchte, habe ich mich gestern ausführlich per Internet informiert. So ganz schlau bin ich aber nicht geworden. Meistens hat es geheißen: Trittsicherheit erforderlich, einige kleinere Klettereien, schwieriger Alpinweg, aber keine Seilsicherung erforderlich, kein Klettersteig.

Da mir das etwas wenig aussagekräftig vorgekommen ist, habe ich mich zusätzlich bei meiner Schwester erkundigt, die schon einmal eine Latemar-Runde gemacht hat. Sie sagte: alles problemlos machbar, maximal 4 bis 5 Stunden. Mir kam das zwar etwas Spanisch vor, da laut trekking.suedtirol.info die Tour mit circa 9 Stunden veranschlagt wird, aber was soll‘s.

Auf dem Weg zum Latemar. Blick zum Nachbarberg dem weltberühmten Rosengarten.
Auf dem Weg zum Latemar. Blick zum Nachbarberg, dem weltberühmten Rosengarten.

Proviant, Bekleidung und natürlich Fotoausrüstung eingepackt und auf geht es, vorbei am Feriendorf Carezza hinauf zum Karerpass. Wir parken unseren Wagen direkt bei der Talstation des neuen Skiliftes (circa 1.750 m) auf der rechten Seite der Straße und starten zuerst über den Wanderweg Nr. 17 und dann über den Bergsteig Nr. 18 zur kleinen Latemarscharte (circa 2.500 m) empor. Wir haben uns absichtlich für diesen Startpunkt und für diese Richtung entschieden, um den anstrengenden Teil, mit den direkten Höhenmetern (circa 900 m) am Beginn der Bergtour hinter uns bringen zu können.

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Wandertour von Laag nach Gfrill und weiter zum Trudner Horn

Als die beste Ehefrau von allen (damals noch beste Freundin von allen) und ich im Frühling zusammen mit meiner Schwester und ihrem Sohn Laurin von Laag nach Buchholz gewandert sind, hatten wir ein Schild mit dem Hinweis Gfrill gesehen. Damals hatten wir beschlossen, dass wir diesen Wanderweg unbedingt mal gehen werden.

Blick nach Salurn und Salurner Klause
Blick nach Salurn und Salurner Klause

Da heute noch sechs Freunde mit sollen, wir ihnen aber nicht 2.000 Höhenmeter und 22,2 Kilometer Marsch zumuten können, starten die beste Ehefrau von allen und ich zu zweit in Laag vor der Diskothek Melodie. Die anderen Sechse fahren direkt nach Gfrill, dort werden wir sie treffen, um gemeinsam zur Trudner Horn Alm zu wandern.

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