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Wanderkarte

2.000er

Almerlebnisweg im Pfossental

Durch das Pfossental zur Stettiner Hütte

Das Pfossental ist das größte Seitental des Schnalstals. Es ist ein uriges, von Skipisten verschontes, Tal. Wer Ursprünglichkeit sucht, der ist hier goldrichtig. Wandertechnisch bietet das Tal einen Almerlebnisweg mit 4 Einkehrmöglichkeiten.

Gasthof Jägerrast - Vorderkaser - Pfossental
Gasthof Jägerrast – Vorderkaser – Pfossental

Wir sind bis über die enge Straße bis nach Vorderkaser gefahren, wo der Gasthof Jägerrast (1.693 m), das Ende der befahrenen Straße markiert und zugleich einen gebührenpflichtigen Parkplatz (sehr fairer Preis: 3 Euro inkl. 2 Euro Gutschein für Getränk) bietet.

Der Wanderer hat nicht die Qual der Wahl, es führt nämlich nur ein einziger Wanderweg, der Almerlebnisweg Pfossental, in das Innere des Tales hinein.

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wandern im Val San Nicolò

Festa Ta Mont und Wanderung im Val San Nicolò

Im Val di San Nicolò soll diese Tage ein Almenfest stattfinden. Das Fest „Festa Ta Mont“ ist, ähnlich wie das Südtiroler „Schupfenfest“ am Salten und die „König Laurin Schupfenwanderung“ am Fuße des Rosengartens, ein traditionelles Almfest, bei dem der Almwanderer von Hütte zu Hütte schlendert und bei jeder Hütte unterschiedliche traditionelle Gerichte bekommt. Der Unterschied bei dem Fest „Festa Ta Mont“ ist die Sprache der Veranstalter. Im Nikolaustal, einem Seitental vom Fassatal, spricht man nämlich noch Ladinisch. Somit vermittelt das Fest ein klein wenig ladinische Kultur und Folklore.

Wir fahren nach Pozza di Fassa (1325 m ü.d.M.) und folgen dann rechts der Beschilderung Val di San Nicolò.

Das Tal ist heute für den Verkehr gesperrt. Der Festbesucher muss zu Fuß das Fest erwandern. Für Gehfaule steht ein Shuttlebus zur Verfügung. Uns interessiert das nicht. Wir wollen nicht geradeaus zum Fest hinein, sondern über den Wanderweg Nr. 643 und über die Maerins den Festbesuch mit einer Wanderung verknüpfen. Die Maerins sind zwei mächtige Kalkpfeiler, die bei Kletterern aufgrund des sehr schwierigen Klettersteigs „Via ferrata I magnifici 4“ beliebt sind. Wir werden die Maerins selbstverständlich umwandern, für Kletterpartien sind wir nicht zu haben.

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Wanderung Rittner Horn Sarner Scharte

Wanderung vom Rittner Horn zur Sarner Scharte

Ein Blick durch unser Küchenfenster zeigt die Sarner Scharte, den Hausberg der Sarner, jenes Völkchens das den Urbegriff des folkloristischen Südtirolers darstellt. So verbindet die beste Ehefrau von allen und mich, mit den Sarnern, ein Blick durchs Küchenfenster.

Heute wollen wir diese Verbindung etwas stärken, indem wir die Sarner Scharte besteigen. Wer den traditionellen Steig von Sarnthein steil zur Scharte empor wählt, der sollte fit sein. Darum entscheiden wir beide uns für den gemütlicheren, aber etwas längeren, Anstieg vom Rittner Horn aus.

Von Pemmern (1.538 m) geht es mit der Rittner Horn Seilbahn bis zur Schwarzseespitze auf 2.068 m hinauf.

Eine Begegnung, die Freude bereitet.
Eine Begegnung, die Freude bereitet.

Obwohl wolkenloser Himmel und verhältnismäßig hohe Temperaturen benötigen wir unser Wanderhemd; des ständig pfeifenden Windes wegen. Ich bin eigentlich recht froh darüber, weil ich mir gestern auf dem Alplerspitz einen leichten Sonnenbrand geholt habe. So mit langen Ärmeln laufe ich zumindest nicht Gefahr den heizenden Brand zu verstärken.

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Mahdalm unterm Hirzer

Von Klammeben zum Alplerspitz

Der Andreas spielt mit dem Gedanken, beim Südtirol Ultrarace mitzulaufen. Fit ist er, Trainingseinheiten von 40 km und 3.000 Höhenmeter sind für ihn kein Problem. Der Ultrarace Berglauf ist zwar dreimal so lang, aber auch das würde er schaffen. Was ihm Sorgen macht, ist die Gefährlichkeit der Strecke. Das Bergrennen verläuft fast die ganze Strecke entlang des Hufeisenweges, einem Weitwanderweg entlang der Hauptkämme des Sarntales. Der Name ist von dem hufeisenförmigen Verlauf der Wandertour abgeleitet. Ein normaler Wanderer bewältigt die konditionell sehr anspruchsvolle Weitwanderung in 7 Tagen. Das Ultrarace sieht eine maximale Zeit von 40 Stunden vor. Damit ist auch Nachtlauf vorprogrammiert.

Ein Teil der Route führt abseits des Hufeisenweges auf einem laut meiner Kompass Karte gepunkteten Weg. Die Kompass Legende klärt auf: Eine gepunktete Linie bedeutet Steig, Bergpfad, teilweise nur für Geübte, meist markiert. Vor allem das „nur für Geübte“ und das „meist (also nicht immer) markiert“ machen uns Sorgen. Darum wollen wir heute genau diesen Teil des Südtirol-Ultrarace in entgegengesetzter Richtung erkunden.

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Geislergruppe

Von der Col Raiser Bergstation zum Pic – St. Christina im Grödner Tal

Mit der Col Raiser Kabinenumlaufbahn geht es hinauf auf den Col Raiser
Mit der Col Raiser Kabinenumlaufbahn geht es hinauf auf den Col Raiser.

Die Col Raiser Kabinenumlaufbahn in St. Christina im Grödner Tal bringt uns von 1550 Höhenmetern auf 2106 Höhenmeter zum Almhotel Col Raiser hinauf.Schon während der Bergfahrt bietet sich ein fantastischer Ausblick auf den Langkofel.

Ich freue mich schon auf die gemütliche Wanderung über die Cisles Alm – oder sollte ich besser sagen, den gemütlichen Spaziergang auf den Pic? Viel vor haben wir heute nicht, da wir nachmittags zur Geburtstagsfeier von Lisa eingeladen sind. So wandern wir gemütlich im Bogen unterhalb der Seceda bis zur Fermada Hütte und bestaunen die wie aus dem Ei gepellten Almhütten; oder sollte ich besser Tourismusoasen sagen.

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Lè Vert See auf der Fanes Alm

Fanesalm – Almwanderung im Naturpark Fanes-Sennes-Prags

Das „Parlament der Murmeltiere“ möchte die beste Ehefrau von allen gerne einmal sehen. Ob das bei dieser Hitze so eine gute Idee ist, bin ich mir nicht sicher. Trotzdem soll ihr Wunsch erfüllt werden. Auf geht’s ins schöne Gadertal! In St. Vigil am Enneberg biegen wir links ab und fahren über eine mautpflichtige Waldstraße bis nach Pederü.

Start bei der Pederü Hütte

Trotz der 1.548 Höhenmeter herrscht hier eine Affenhitze. Wir starten trotzdem und gehen am Schutzhaus Pederü vorbei den Wandersteig Nr. 7 hinauf, der durch einen Hangrutsch entstanden ist. Alternativ hätten wir links des Tales eine Schotterstraße nutzen können, wir bleiben aber lieber auf dem Steig. Vor allem italienische Familien sind mit uns unterwegs.

Schatten ist leider Mangelware hier im Fanes Tal, wir befinden uns bereits in der Latschenzone.

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Pale di San Martino

Cima Fradusta – Pale di San Martino

Vor der Rosetta Schutzhütte auf den Hochplateau Pale di San Martino
Vor der Rosetta Schutzhütte auf den Hochplateau Pale di San Martino

Das Buch „Normalwege in den Dolomiten” von Rudolf Wutscher enthält nur wenige Steige, die wirklich für den durchschnittlichen Wanderer geeignet sind. Die meisten der beschriebenen Dolomiten-Normalwege weisen Passagen der Schwierigkeitsgrade I, II und sogar III auf. Das ist für die beste Ehefrau von allen dieses Jahr nicht zu schaffen. Also suche ich eine der wenigen Touren ohne Schwierigkeitsgrade heraus. Pale di San Martino, Fradusta (2.938 m), ist somit eingelocht.

Auf geht’s durch das Fleimstal nach Predazzo. Dort biegen wir rechts ab und fahren weiter über den Rollepass bis nach San Martino di Castrozza (1.467 m im Primierotal westlich der Palagruppe) zur Talstation der Kabinenseilbahn Col Verde. Die freundliche Italienerin bei der Kartenausgabe fragt: „Stazione Col Verde o Rosetta?” Ich habe kurz überlegt und dann Col Verde andata e ritorno genommen. Wir wollen schließlich nicht hinauffahren, sondern hinaufwandern.

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Seiser Alm – Puflatsch – Saltria

Die Temperaturen sind gestiegen, das Südtirol Wetter ist fabelhaft, die beste Ehefrau von allen will leider immer noch nicht raus zum Wandern. Ich rufe den Andreas an. Habe zwar Bedenken, dass das keine so gute Idee ist, denn der Andreas hat den ganzen Winter über jeden Tag trainiert und für mich ist das heute nach der Winterpause die erste Wandertour. Egal, wird schon irgendwie gehen.

Wir haben uns für eine Schneeschuhwanderung auf der Seiser Alm entschieden. Früh Aufstehen ist angesagt, denn die Straße von Seis zur Seiser Alm hinauf darf nur vor 9.00 Uhr und nach 17.00 Uhr mit dem Auto befahren werden. Ab 9.00 Uhr muss man die Umlaufbahn auf die Seiser Alm hinauf nehmen, was uns Schneeschuhwanderer einiges an Flexibilität bzgl. Heimfahrt nehmen würde.

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Vom Monte Pin ins Val di Non

Bergwanderung von Bresimo zum Monte Pin im Val di Non

Das Jahr ist ja schon etwas fortgeschritten; zumindest aus Sicht der Wanderer. Darum zieht es uns heute nicht in den kalten Norden. Lieber bleiben wir im Süden. Ich konnte mich gestern noch nicht zwischen dem Monte Pin in der Maddalene Gruppe bei Bresimo (in der Nähe von Cles im Nonstal) und dem Val di Rabbi, einem Seitental des Val di Sole entscheiden. Heute scheint die Sonne vom wolkenlosen Himmel, da ist mir eine Talwanderung zu schade. Es muss also nochmal ein Gipfel sein, das Ziel der Wandertour ist somit fixiert: Monte Pin (2.420 m).

Von Tramin ausgehend entscheide ich mich dieses Mal gegen die Weinstraße und fahre über die Autobahn bis nach St. Michele all’Adige. Dort verlassen wir die A22 und folgen der Beschilderung ins Nonstal. Ein neuer, längerer Tunnel dient als Umfahrung für Mezzocorona und Mezzolombardo.

Das Nonstal, das Val di Non, ist fast flächendeckend mit Apfelbäumen bedeckt. Von hier kommt der bekannte Melinda-Apfel. Über den Damm des Stausees Santa Giustina wechseln wir auf dessen linke Seite, fahren anschließend durch Cles, den Hauptort des unteren Val di Non, hindurch, um dann am Eingang des Val di Sole in Richtung Livo, dann nach Preghena und schließlich nach Bresimo zu fahren.

Das Dörfchen Bresimo

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Hochwart, Ultner Hochwart, Vedetta Alta, Nonsberggruppe

Bergtour von Proveis zum Hochwart

Ob mein Knie wohl mitmachen will, nach der gestrigen Tortur am Punta Telegrafo über dem Gardasee? Schaut gut aus, nix zu merken. Also, auf zum Wandern nach Proveis, einer der vier deutschen Gemeinden am Deutschnonsberg. Auf den Hochwart, der den Deutschnonsberg vom Ultental trennt, wollen wir hinauf.

Von Proveis wandern wir zuerst zum Dorfteil Mazlaun, biegen dort leicht rechts ab und folgen dem steilen Wanderweg Nr. 11.

Auf dem Weg zum Hochwart treffen wandern wir über einen Erlebnisweg bis zur Kesselalm hinauf.
Auf dem Weg zum Hochwart treffen wandern wir über einen Erlebnisweg bis zur Kesselalm hinauf.

Bald merken wir, dass wir uns auf einem Naturerlebnis-Pfad befinden und zwar auf einem besonders schönen! Man hat entlang des Wanderweges keinen Aufwand gescheut: ein Kneipp-Wasser Parcours, verschiedene Zaunsysteme, ein Erzstollen, ja sogar eine funktionierende Miniaturmühle, dann geschnitzte Wellnessliegen neben einem Bach, verschiedene Glocken usw.

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Gipfel Punta Telegrafo

Wandern am Gardasee: Monte Baldo-Punta Telegrafo

Gespannt warten wir – der Andreas und ich – auf die Kabine der Malcesine – Monte Baldo Seilbahn. Sie soll nämlich ein einzigartiges Highlight sein, sich während der Fahrt drehen und somit dem Gardasee-Wanderer ein herrliches Rundumpanorama bieten.

Wir sind gerade erst in Malcesine am Gardasee angekommen und haben unser Auto unter der futuristischen Station der Seilbahn geparkt. Jetzt möchten wir hinauf auf den Monte Baldo (1.670 m) um dann, ohne viele Höhenmeter überwinden zu müssen, zur Punta Telegrafo (2.184 m) hinüber zu wandern.

Kabinenumlaufbahn Malcesine - Monte Baldo
Kabinenumlaufbahn Malcesine – Monte Baldo

Es stellt sich heraus, dass die Seilbahn Monte Baldo in zwei Abschnitte unterteilt ist. Die erste, riesige Seilbahn mit 1.512 m Länge und 463 m Höhenunterschied bringt uns von Malcesine hinauf zur Fraktion S. Michele und begeistert dabei mit Tiefblicken hinunter nach Malcesine und natürlich zum Gardasee. Dann heißt es umsteigen in die erwartete drehbare Panoramakabine der zweiten Seilbahn, welche uns mit 2.813 m Länge, 1.187 m Höhenunterschied und einer vollen 360° Drehung hinauf auf den Monte Baldo bringt

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Zufallhütte

Spaziergang vom Marteller Talschluss zur Zufallhütte

Die Fahrt vom Dorf Martell bis zum Marteller Talschluss ist länger als gedacht. Vorbei an Erdbeerfeldern – Martell ist bekannt für den Anbau der süßen Früchte und hat sogar eine Erdbeerkönigin, so wie wir eine Weinkönigin haben – und vorbei am Zufritt Stausee fahren wir bis zum Ende der Straße, wo wir einen gebührenpflichtigen Parkplatz vorfinden.

Ein breiter Wanderweg führt uns zuerst über Wurzeln, dann über Schotter und Erde, in circa 40 Höhenmetern, zur Zufallhütte hinauf. Scheinbar ein extrem beliebtes Ziel für Spaziergänger mit Familie.

Die Gletscherzungen der Zufallspitze bzw. des Cevedale reichen zwar nicht bis zu unserem Wanderweg herunter, wie es bei unserer letzten Bergtour auf dem Neves Höhenweg der Fall war. Trotzdem können wir auch hier das besondere Flair der Gletscherriesen erleben. Mit Blick auf die Zufallspitze gerichtet, lassen wir uns einen Strudel und einen Kaffee schmecken. Hier vor der Zufallhütte ist es heute trotz der Nähe zum Gletscher regelrecht heiß.

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