Seiser Alm – Puflatsch – Saltria

Schneeschuhwandern auf der Seiser Alm am Fuße des Schlern
Schneeschuhwandern auf der Seiser Alm am Fuße des Schlern

Die Temperaturen sind gestiegen, das Südtirol Wetter ist fabelhaft, die beste Ehefrau von allen will leider immer noch nicht raus zum Wandern. Ich rufe den Andreas an. Habe zwar Bedenken, dass das keine so gute Idee ist, denn der Andreas hat den ganzen Winter über jeden Tag trainiert und für mich ist das heute nach der Winterpause die erste Wandertour. Egal, wird schon irgendwie gehen.

Wir haben uns für eine Schneeschuhwanderung auf der Seiser Alm entschieden. Früh Aufstehen ist angesagt, denn die Straße von Seis zur Seiser Alm hinauf darf nur vor 9.00 Uhr und nach 17.00 Uhr mit dem Auto befahren werden. Ab 9.00 Uhr muss man die Umlaufbahn auf die Seiser Alm hinauf nehmen, was uns Schneeschuhwanderer einiges an Flexibilität bzgl. Heimfahrt nehmen würde.

Geschafft, früh genug passieren wir das Wärterhaus der Straßensperre und können so auf das größten Hochplateau Europas hinauf fahren. Kompatsch nennt sich Örtlichkeit, wo sich die Bergstation der Kabinen-Umlaufbahn Seiser Alm befindet. Parken, der Parkwächter kommt. Der Andreas fragt: „Du wilsch a Geld fa ins?“. Der Parkwächter: „Na, dr Chef.“ Dann fragt er: „Schneaschuachwondern? Warum forts nit oi zum P1 Parkplotz. Ersports enk 14 Euro, a Mittogessn.“. Wir lassen uns nicht zweimal bitten, und fahren einige 100 m zurück zum ersten Parkplatz bei Spitzbichel.

Puflatsch

Los geht es mit meiner ersten Wandertour im Jahr 2012 auf 1.714 m ü. d. M. Die Schneeschuhe haben wir auf den Rucksack geschnallt, noch brauchen wir sie nicht. Obwohl wir neben den Skipisten hinauf nach Compatsch wandern könnten, gehen wir lieber der Straße entlang. Ist leichter.

Bei der Bergstation der Umlaufbahn kehren wir in der Bar auf einen Kaffee ein. Alles ziemlich neu und auf sehr hohem Niveau, hier oben auf der Seiser Alm. Wir bestätigen uns gegenseitig, welches Top Niveau Südtirol hat und wie froh wir sind, in einem Urlaubsland zu leben.

Von Kompatsch wandern wir in westlicher Richtung über den Golreau Weg leicht ansteigend zum Puflatsch (ital. Bullaccia) hinauf. Der Puflatsch, ein 2.100 Berg ohne echten Gipfel, mehr ein großräumiges Almgebiet, soll nämlich einen herrlichen Ausblick auf die Bergwelt rund um die Seiser Alm bieten. Wir werden sehen.

Vor zwei Jahren im April mussten wir genau auf dieser Strecke unsere Seiser Alm Rundwandertour abbrechen, weil zu viel weicher Schnee lag und wir keine Schneeschuhe dabei hatten. Damals sind die beste Ehefrau von allen und ich direkt unten bei der Talstation gestartet und bis hier herauf gewandert.

Heute möchte ich nun die Puflatsch Rundwanderung nachholen. Von Kompatsch, vorbei an der Puflatscher Hütte, wo wir damals gerastet haben, soll es bis zum Goller Kreuz gehen, dann vorbei an der Arnikahütte zu den Hexenbänken und dann zum Aussichtspunkt am Fillenkreuz.

Obwohl es sehr warm ist, ist der Schnee hart, sodass wir ohne Schneeschuhe der Markierung PU (Puflatsch Umrundung) folgen. Von Kompatsch bis auf die Höhe der Puflatschhütte sind nur 100 Höhenmeter zu bewältigen. Anschließend geht es nochmals circa 70 Höhenmeter leicht bergan bis zu einer Bank mit Hinweisschildern.

Auf der Seiser Alm mit Blick auf Schlern und Langkofel
Auf der Seiser Alm mit Blick auf Schlern und Langkofel

Eine Senke ist zu durchqueren. Heute kein Problem, damals vor zwei Jahren haben wir hier den Weg nicht gesehen und mussten durch tiefen Schnee querfeldein stapfen.

Nach der Senke wieder leicht ansteigend immer in Sichtweite der Abbruchkante geht es auf 2.000 Höhenmeter hinauf. Zu unserer Rechten ein Aussichtspunkt mit einer Bank.

Umrundung Puflatsch: Blick auf Rosszähne, Schlern und Ritten.Umrundung Puflatsch: Blick auf Rosszähne, Schlern und Ritten.

Der Blick reicht von der typischen Schlern Silhouette über die Adamella Gruppe und die Berggipfel rund um den Ortler auf den Ritten im Vordergrund und anschließend ins Eisacktal.

Nächste Station auf unserer Rundwanderung ist das Goller Wetterkreuz. Von hier aus können wir nach Kastelruth hinunter blicken. Der von dem Kirchengebäude getrennte Turm mit dem Zwiebelhut ist leicht auszumachen.

Hexenbänke

Die Hexenbänke auf der Seiser Alm
Die Hexenbänke auf der Seiser Alm

Nun halten wir uns leicht rechts und wandern leicht absteigend weiter bis zur Arnika Hütte, dann links abzweigend etwas ansteigend hinauf zu den Hexenbänken, einer alten heidnischen Kultstätte. Dort sollen bis ins späte Mittelalter hinein die Schlernhexen Hexentänze aufgeführt haben, bevor sie zum Schlern hinauf geflogen sind. Der heute vom Schnee bedeckte Porphyrfelsen wird darum Hexensessel genannt. Er bietet eine wunderbare Sicht auf die Puez-Geisler-Gruppe mit den Geislerspitzen und der davor gelagerten Seceda, den Sellastock und vor allem auf den Langkofel und den Plattkofel, sowie die Rosszähne und den Schlern mit Santner und Euringer.

Selbstverständlich reicht der Blick auch in die Ferne bis zu den Gletscherriesen der Adamello Gruppe im Süden, der Ortlergruppe im Westen und den Ötztaler Alpen im Nordwesten.

Fillen-Kreuz

Auf dem Puflatsch am Fillen Kreuz
Auf dem Puflatsch am Fillen Kreuz

Vorbei an Windverwehungsschutz-Wänden stapfen wir zum Fillenkreuz hinüber, wo uns ein herrlicher Tiefblick hinunter nach Pufels, einer Fraktion von Kastelruth, und nach Gröden mit St. Ulrich überrascht.

Hier am Filln Kreuz ist der Ausblick auf die weiß bedeckten Dolomiten Gipfel überwältigend. Im Norden beginnend in Richtung Uhrzeigersinn: Geislergruppe mit Geislerspitzen, Puez Gruppe, Sellagruppe, Langkofel, Plattkofel, Rosszähne, Schlern, in der Ferne die Ortlergruppe, dann im Vordergrund die Runde schließend der Raschötz, wo wir voriges Jahr im Jänner zum Schneeschuhwandern waren.

Blick vom Puflatsch hinunter nach Gröden mit St. Ulrich.
Blick vom Puflatsch hinunter nach Gröden mit St. Ulrich.

Eigentlich wollten wir einige Höhenmeter zur Kastelruther Fraktion Pufels absteigen. Aber da wir nun trotzdem lieber in der Sonne bleiben wollen, wird die geplante Schneeschuhtour kurzerhand umgeplant. So wandern wir nun quer über den Puflatsch, dem Rundwanderweg folgend, zum Berggasthaus Puflatsch und zum Aussichtspunkt Engelsrast hinüber.

Engelsrast

Der Berggasthof Puflatsch, neben der Bergstation der Seilbahn Puflatsch und neben dem Aussichtspunkt Engelsrast (auch Englswarte genannt) ist bald erreicht. Leider versäumen wir es zur Engelsrast hinaus zu gehen. Dort soll sich eine Plattform mit einem begehbaren Rondell befinden, in dem in einer Stahlplatte die Silhouetten der zu sehenden Berggipfel dargestellt sind.

Für den Abstieg von der „Aussichtskanzel“ Puflatsch wählen wir den direkten Weg, neben der Skipiste. Nicht unbedingt weil wir schneller sein wollen, sondern weil wir auf die Schnelle den Rundwanderweg aus den Augen verloren haben. Skifahrer sind nur ganz vereinzelt unterwegs, außerdem halten wir uns leicht außerhalb der Piste, sodass dieses Unterfangen ohne größere Probleme vonstatten geht.

Saltria

In Kompatsch angekommen ist es viertel vor eins. Der Andreas will unbedingt nach Saltria, um beim Tirler zum Mittagessen einzukehren. Ich hätte für heute zwar schon mit den bereits absolvierten 10 km und 500 Höhenmetern genug, aber da der Andreas meint, es geht eh nur immer leicht bergab, lasse ich mich breitschlagen.

Von Kompatsch bis nach Saltria sind 1,5 Stunden angeschrieben. Mit Blick auf den Langkofel und den Plattkofel wandern wir nicht nur – wie versprochen – leicht abwärts. Vorbei an Koflerschwaige, Zonnerschwaige, Tschonschwaige, Ritschschwaige und Roemerschwaige schaffen wir es in circa 45 min bis nach Saltria und in weiteren 10 min über den Tirlerbodenweg bis zum Alm-Gasthaus Tirler hinauf.

Alm Gasthaus Tirler

Das Gasthaus Tirler hat sich ganz dem Luis Trenker Look gewidmet. Von der Speisekarte bis zu Bekleidung der Bedingung erinnert alles an den Südtiroler Bergsteiger und Schauspieler.

Bandnudel mit Wildragout beim Tirler
Bandnudel mit Wildragout beim Tirler

Welch ein Glück, ein Tisch an der Sonne wird gerade eben für uns frei. Jetzt gemütlich trinken und speisen. Wir bestellen eine Jägerpfanne (Bandnudeln mit Wildragout) und eine andere Spaghetti Pfanne, dazu eine Halbe Südtiroler Lagrein.

Der Wein ist ausgezeichnet. Eine Familie Franzosen setzt sich zu uns an den Tisch. Der Junge packt Tabak aus und will eine Zigarette wuzeln. Ich fahre ihn an „Du do neben mir, ban essen rachn, mitn sem isch nix!“. Er schaut etwas verdutzt drein, scheinbar versteht er kein Deutsch, aber seine Eltern haben kapiert. Sie reden in Französisch auf ihn ein, bis er seinen Tabak wieder einpackt. Das Mittagessen ist gerettet. Zum Glück, das Pfandl mit dem Wildragout ist nämlich ausgezeichnet. Hätte mit Tabakgeruch in der Nase sicherlich nicht so gut geschmeckt.

Wir lassen es uns gut gehen. Die französischen Tischnachbarn trinken nur was. Nach einer halben Stunde wird woanders ein Tisch frei, was sie zum Wechseln animiert. Wahrscheinlich war es dem Sohn zu viel des Entzugs 😉

Wir beide haben noch was vor. Wir müssen zur Mahlknecht Hütte hinauf, um über die Mahlknecht Schwaige dem Weg Nr. 7 folgend nach Kompatsch zurück zu gelangen.
Zur Mahlknecht Hütte hinauf sind es circa 450 Höhenmeter. Ufa, das wird für meine erste Wandertour im aktuellen Jahr etwas viel.

Ein Handel muss her: der Andreas nimmt meinen 10 kg und ich seinen 1 kg Rucksack. In der Hoffnung, so den Andreas ordentlich einzubremsen, starten wir über den Tirlerboden Weg, entlang des Tanötscher Baches zur Mahlknecht Hütte hinauf. Der Weg ist zugleich Rodelbahn. Neidisch schaue ich dem Motorschlitten nach, der einige Rodler die Bahn hinauf fährt.

15.00 Uhr, wir haben einen schnellen Fuß. Eigentlich für mich zu schnell, ich muss mir auf die Zähne beißen. Nach 10 Minuten überholt uns ein Madl (Mädchen, Frau) und grüßt dabei auch noch recht nett. Ups, mir schwant Böses! Der Andreas lässt sich nämlich nicht gern von einem Madl überholen. Es nutzt nix, trotz Rucksacktausch kann ich fast nicht Schritt halten. Das Madl kann uns zwar nicht abhängen, aber einholen geht auch nicht. Sie circa 40 m voraus, wir hinterher. Dem durchtrainierten Andreas macht der 10 kg Rucksack auf dem Buckel nix aus. Bei mir machen sich Seitenstechen und leichter Muskelkrampf bemerkbar.

Eine Ausrede muss her. Ich muss mal, geh du einfach weiter. Wir treffen uns oben bei der Mahlknecht Hütte. Kaum gesagt, zieht der Andreas von dannen, während ich mich erleichtere und anschließend mit gemütlichen Schritten, den Muskelkrampf gerade nicht aufkommen lassend, weiter wandere.

Mahlknecht Hütte

Ein 10 min Hinweisschild heitert mich auf. Jetzt kann es nicht mehr weit sein. Da vorne lichtet sich der Wald und ja da weht eine Fahne im Wind. Der Andreas sitzt vor der Hütte bei einem Strudel mit Vanillesauce. Halb fertig gegessen wohlgemerkt!

„Und bisch ihr nochkemmen?“. „Ho obr ols i 2 m hinter ihr wor, hot sie die Steckn in die Händ gnummen und hot angfongn zu lafen!“. „Boa, dei muas wohrscheinlich öfter do aur gean, dass sie so fit isch.“ „Jo, drnoch hat sie do die Tisch ograump. Keart wohrscheinlich do hear.“

Sonnenuntergang auf der Seiser Alm bei der Kabinenumlaufbahn
Sonnenuntergang auf der Seiser Alm bei der Kabinenumlaufbahn

Ich muss mich noch schnell mit einem Jagertee stärken, bevor wir über die Mahlknecht Schwaige, den Blick dem Schlern entgegen, zurück nach Kompatsch wandern.
Der Sonnenuntergang hinter dem Schlern und das Abendrot über den Bergen schaffen eine herrliche Wanderkulisse, sodass ich meine sehr müden Glieder nicht allzu sehr spüre.

Kompatsch

Après Ski Trubel gibt es hier auf der Seiser Alm nicht. Nur mäßig enttäuscht stapfen wir von Kompatsch über die Jagglschwaige zum Spitzbichl Parkplatz hinunter und verlassen um 18.00 Uhr die Seiser Alm.

GPS Daten der Schneeschuhtour Seiser Alm

Fotos Seiser Alm, Puflatsch und Saltria

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2 thoughts on “Seiser Alm – Puflatsch – Saltria”

  1. Karl-Heinz Weller says:

    Hallo Ihr beiden

    Erstmal vielen Dank für deinen persönlichen Kommentar zum Thema „Puez-Langental“, habe mich sehr darüber gefreut .
    Heute habe ich nach „Hausarbeit“ Eure Schneeschuhtour im Bereich der Seiser-alm in Ruhe angeschaut, war wieder total begeistert, da ich natürlich auch in diesem Gebiet Gröden/Seiser Alm/Langkofel sowohl etliche Wandertouren wie auch 3X im Winter mit einer von mir geführten Gruppe zum Skifahren dort war, ist eines der tollsten Skigebiete (vor allem die traumhafte Seceda-Abfahrt durchs Anna-Tal nach St. Ulrich, meine top 1 unter den Talabfahrten in Südtirol) in denen ich in meinem Leben war.

    Mann habt ihr in den Tälern wenig Schnee, gleichzeitig ist es aber ein Vorteil für die Wanderer, welche in den niedrigeren Regionen schöne Touren so wie ihr hier beschrieben machen können.

    Vor vielen Jahren machte ich mal eine richtige Gewalttour in diesem Gebiet, also so wie über Spitzbüchl, Goldknopf, Durchstieg der Roßzahnscharte, Tierser-Alpl – Wandersteig zu den Schlernhäusern, Abstieg über Touristensteig und zurück wieder nach Kompatsch und denn zum Pkw an der Talstation des damaligen Sesselliftes Spitzbüchl, welcher natürlich zu der späten Abendstunde schon außer Betrieb war.

    War danach ziemlich k.o und es war bereits fast dunkel als ich dann zu meiner damaligen Pension nach Kaltern zurückkehrte. Aber es war wunderschön, als ich von den Schlernhäusern aufbrach, nachdem ich noch kurz auf den PEZ stieg, war ich beim Abstieg fast alleine ………………… und hatte die Berge fast für mich ……… Vor allem der letzte Aufstieg zu den Schlernhäusern aus Richtung Tierser Alpe kommend tat richtig weh und ich schaffte dann den nach dem Abstieg zum Bach vor der Seiser Alm den leichten Bergaufgang von der kleinen Hütte am Bach vor der Seiser-alm fast nicht mehr.
    Daher kann ich immer nach empfinden wenn deine beste Frau sich oft (mit Deiner Hilfe) schwer überwinden kann, noch weiter zu gehen als ursprünglich geplant.

    Daher war es schön Impressionen mit Hilfe eurer Bilder von diesem Gebiet zu bekommen, welches ich allerdings mittlerweile im Sommer wegen der Menschenmasse doch weitgehend meide.
    Doch wenn ich mal alters- oder gesundheitsbedingt nicht mehr alpin Skifahren kann werde ich dann auf die Winterwanderungen in Südtirol zurückgreifen, mann muss immer Ziele haben ….. !

    In diesem Sinne schöne „Natur-Tage in Eurer Heimat ,
    Euer Charly

  2. Dietmar says:

    Hallo Charly,

    ja im Tal gibt es hier in Südtirol keinen Schnee mehr. Prinzipiell ist es hier in Südtirol ziemlich üblich, dann man zu dieser Jahreszeit droben auf den Bergen Schneeschuhwandern, wärend man unten im Tal (vor allem südlich von Bozen) bereits die ersten Frühlingswanderungen unternehmen kann. Die Trauerweide bei uns vor der Haustüre treibt z.B. schon die ersten Knospen!

    Deine Gewalttour am Schlern:
    Ich habe mal kurz nachgeschaut: 24 km, 1600 Höhenmeter, Standardgehzeit 8 h 40 min, das ist auf jeden Fall eine Gewalttour. Bravo!

    Grüße
    Dietmar

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