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Wandelhalle Meran

Tappeinerweg und Meraner Weihnachtsmarkt

Erster Adventssonntag, herrliches Wetter, aber für Wanderungen im Mittel- oder Hochgebirge zu kalt. Dann lieber einen Spaziergang am Meraner Tappeinerweg mit einem Besuch des Meraner Christkindlmarktes kombinieren.

Christkindlmarkt in Meran.
Christkindlmarkt in Meran.

Geparkt wird unter dem Thermenplatz vor der Therme Meran. Der Aufzug von der Parkgarage bringt uns mitten in den Adventstrubel des Meraner Stadtzentrums.

Weihnachtsmusik klingt uns entgegen. Vor der Therme ist ein Schlittschuhlaufplatz für die Kleinen aufgebaut. Wir wollen uns aber erst später, zu abendlicher Stunde, dem Weihnachtsmarkt von Meran widmen, darum packen wir die Lisa in den Kinderwagen und spazieren über die Thermenbrücke zur Passerpromenade hinüber, wo der Christkindlmarkt bereits in vollem Gange ist. Durch die Menschenmenge hindurch, vorbei am Kurhaus Meran und dem Sandplatz spazieren wir mit dem Kinderwagen entlang der Passer über die Winter Promenade bis zur Gilf Promenade. Der Uwe schiebt, die beiden Frauen plaudern, ich fotografiere.

Schnell ein Foto vom Beginn der Gilfpromenade mit meinen Begleitern von hinten. Ach, dumm, da kommen uns drei Leute entgegen. Schon wieder ein Foto verpfuscht.

Auf der Gilf Promenade in Meran.
Auf der Gilf Promenade in Meran.

Irgendwie kommt mir der eine bekannt vor. Kaum vorbei dreht sich der Uwe zu mir um und fragt: „Hosch kennt?“ Da macht es Klick in meinem Kopf. Das war sie, die Formel 1 Größe Flavio Briatore! Der wird sich wohl hoffentlich nicht gedacht haben, dass ich ihn fotografieren wollte!?

Die Gilf Promenade, deren Name von der Gilfklamm, einer Schlucht der Passer zwischen Zenoberg und Obermais, abgeleitet wurde, ist sogar jetzt im Spätherbst noch wunderschön. Am Ende der Promenade könnten wir die Passer über eine Steinbrücke überqueren, wir biegen aber links ab und „fahren“ mit dem Kinderwagen in Serpentinen in Richtung Zenoburg und Pulverturm zum Zenoberg hinauf, wo der Beginn des Tappeinerweges auf uns wartet.

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Von St. Leonhard nach St. Martin

St. Leonhard – Wandern im Passeiertal

St. Leonhard im Passeiertal ist durch seine Berge von drei Seiten her geschützt. Nur im Süden, von Meran herauf, ist das Tal schön offen, sodass die Sonne, auch bei dem saisonal bedingt recht niedrigen Stand, das Dorf aufheizen kann. Zusätzlich liegt St. Leonhard auf mageren 680 m ü. d. M. Das ist heute ausschlaggebend für unsere Entscheidung, über Meran ins Passeiertal hinein zu fahren, obwohl der Herbst schon Einzug in Südtirol gehalten hat.

Die recht gute Passeiertaler Straße führt uns von Meran, vorbei an Dorf Tirol, Saltaus, dem Quellenhof und St. Martin im Passeiertal nach St. Leonhard.

Geplant wäre ein Spaziergang über den Passerpanoramaweg und den Andreas Hofer Rundweg.

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Weiler Tagusens

Herbst-Spaziergang im Schlerngebiet: Kastelruth – Tagusens

Zur Gemeinde Kastelruth gehören neben der bekannten Seiser Alm zehn weitere Fraktionen. Darunter auch die beiden kleinen Weiler Tagusens und Tisens. Alle drei Orte, also Kastelruth, Tagusens und Tisens, werden heute Stationen unseres Sonntagsspaziergangs werden.

Wir sind zu heute zu fünft unterwegs. Vier Erwachsene und ein Kleinkind, die Lisa, im Tragerucksack. Ich mache mir etwas Sorgen bzgl. der Temperaturen. Das Zentrum von Kastelruth liegt nämlich auf 1.060 m ü. d. M.!

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Barbianer Wasserfälle

Herbstwanderung Ritten-Barbian – Barbianer Wasserfälle

Herbst. Für eine Gipfelwanderung sind die Temperaturen zu niedrig und in der Talsohle des Unterlandes möchte ich nicht bleiben. Der sonnige Ritten bietet sich zu dieser Jahreszeit optimal zum Wandern an.

Also rauf auf das Rittner Hochplateau bis nach Klobenstein, wo vor dem Eisstadion gerade eine Schafschau stattfindet. Wir fahren weiter, vorbei an den Erdpyramiden nach Lengmoos und Maria Saal.

Von hier aus wollen wir über Grindlegg, Rittner Schritzenholz und Saubacher Schritzenholz bis zu den Saubacher Wasserfällen, dann runter nach Barbian und über Saubach und den Keschtnweg zurück nach Maria Saal. Wie der Name vermuten lässt, ist Maria Saal ein Wallfahrtsort.

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Etschtal, Terlan, Texelgruppe

Herbstwanderung Terlan-Montigl-Siebeneich

Terlan, das in Südtirol als Mekka des Spargels und des Terlaner Weißweins gilt, ist der Ausgangspunkt für unsere heutige Herbstwanderung. Vor dem Terlaner Klettergarten finden wir einen Parkplatz. Während ambitionierte Kletterer im Hochseilgarten von Baum zu Baum turnen, spazieren wir gemütlich zur Burgruine Neuhaus, die auch Burg Maultasch genannt wird, hinauf. Der recht breite Wanderweg führt uns hinter dem Hochseilklettergarten herum und bietet nach kurzer Gehzeit einen wunderbaren Ausblick auf das Etschtal mit den Orten Terlan und Andrian.

Blick von Montigl über Terlan nach Eppan an der Weinstraße.
Blick von Montigl über Terlan nach Eppan an der Weinstraße.

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Vom Monte Pin ins Val di Non

Bergwanderung von Bresimo zum Monte Pin im Val di Non

Das Jahr ist ja schon etwas fortgeschritten; zumindest aus Sicht der Wanderer. Darum zieht es uns heute nicht in den kalten Norden. Lieber bleiben wir im Süden. Ich konnte mich gestern noch nicht zwischen dem Monte Pin in der Maddalene Gruppe bei Bresimo (in der Nähe von Cles im Nonstal) und dem Val di Rabbi, einem Seitental des Val di Sole entscheiden. Heute scheint die Sonne vom wolkenlosen Himmel, da ist mir eine Talwanderung zu schade. Es muss also nochmal ein Gipfel sein, das Ziel der Wandertour ist somit fixiert: Monte Pin (2.420 m).

Von Tramin ausgehend entscheide ich mich dieses Mal gegen die Weinstraße und fahre über die Autobahn bis nach St. Michele all’Adige. Dort verlassen wir die A22 und folgen der Beschilderung ins Nonstal. Ein neuer, längerer Tunnel dient als Umfahrung für Mezzocorona und Mezzolombardo.

Das Nonstal, das Val di Non, ist fast flächendeckend mit Apfelbäumen bedeckt. Von hier kommt der bekannte Melinda-Apfel. Über den Damm des Stausees Santa Giustina wechseln wir auf dessen linke Seite, fahren anschließend durch Cles, den Hauptort des unteren Val di Non, hindurch, um dann am Eingang des Val di Sole in Richtung Livo, dann nach Preghena und schließlich nach Bresimo zu fahren.

Das Dörfchen Bresimo

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Hochwart, Ultner Hochwart, Vedetta Alta, Nonsberggruppe

Bergtour von Proveis zum Hochwart

Ob mein Knie wohl mitmachen will, nach der gestrigen Tortur am Punta Telegrafo über dem Gardasee? Schaut gut aus, nix zu merken. Also, auf zum Wandern nach Proveis, einer der vier deutschen Gemeinden am Deutschnonsberg. Auf den Hochwart, der den Deutschnonsberg vom Ultental trennt, wollen wir hinauf.

Von Proveis wandern wir zuerst zum Dorfteil Mazlaun, biegen dort leicht rechts ab und folgen dem steilen Wanderweg Nr. 11.

Auf dem Weg zum Hochwart treffen wandern wir über einen Erlebnisweg bis zur Kesselalm hinauf.
Auf dem Weg zum Hochwart treffen wandern wir über einen Erlebnisweg bis zur Kesselalm hinauf.

Bald merken wir, dass wir uns auf einem Naturerlebnis-Pfad befinden und zwar auf einem besonders schönen! Man hat entlang des Wanderweges keinen Aufwand gescheut: ein Kneipp-Wasser Parcours, verschiedene Zaunsysteme, ein Erzstollen, ja sogar eine funktionierende Miniaturmühle, dann geschnitzte Wellnessliegen neben einem Bach, verschiedene Glocken usw.

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Gipfel Punta Telegrafo

Wandern am Gardasee: Monte Baldo-Punta Telegrafo

Gespannt warten wir – der Andreas und ich – auf die Kabine der Malcesine – Monte Baldo Seilbahn. Sie soll nämlich ein einzigartiges Highlight sein, sich während der Fahrt drehen und somit dem Gardasee-Wanderer ein herrliches Rundumpanorama bieten.

Wir sind gerade erst in Malcesine am Gardasee angekommen und haben unser Auto unter der futuristischen Station der Seilbahn geparkt. Jetzt möchten wir hinauf auf den Monte Baldo (1.670 m) um dann, ohne viele Höhenmeter überwinden zu müssen, zur Punta Telegrafo (2.184 m) hinüber zu wandern.

Kabinenumlaufbahn Malcesine - Monte Baldo
Kabinenumlaufbahn Malcesine – Monte Baldo

Es stellt sich heraus, dass die Seilbahn Monte Baldo in zwei Abschnitte unterteilt ist. Die erste, riesige Seilbahn mit 1.512 m Länge und 463 m Höhenunterschied bringt uns von Malcesine hinauf zur Fraktion S. Michele und begeistert dabei mit Tiefblicken hinunter nach Malcesine und natürlich zum Gardasee. Dann heißt es umsteigen in die erwartete drehbare Panoramakabine der zweiten Seilbahn, welche uns mit 2.813 m Länge, 1.187 m Höhenunterschied und einer vollen 360° Drehung hinauf auf den Monte Baldo bringt

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Blick zum Piz Boè

Zum Piz Boè – Wandern in der Sellagruppe

Auf dem Gipfel des Piz Boè, auf über 3.000 m über dem Meeresspiegel.
Auf dem Gipfel des Piz Boè, auf über 3.000 m über dem Meeresspiegel.

Der pyramidenförmige Piz Poè, der höchste Gipfel der Sella-Gruppe, ist uns bei unseren zahlreichen Wanderungen immer wieder in der Ferne aufgefallen. Heute wollen wir näher ran und diesen aussichtsreichen, über 3.000 m hohen Dolomitengipfel, ausgehend vom Campolongopass, erwandern.

Über das Grödner Joch fahren wir ins Gadertal bis nach Corvara hinunter, biegen dort rechts ab und fahren hinauf bis zum Passo Campolongo auf 1.875 m über dem Meeresspiegel. Von hier aus werden wir jetzt knapp 1.300 Höhenmeter bis zum Gipfel hinauf wandern müssen.

Auf der italienischen Seite des Campolongo Passes sind die Hotels heute geschlossen, so finden wir leicht einen Parkplatz. Um 8.40 Uhr starten wir – für heuer sicherlich das letzte Mal – einem 3.000er entgegen. Der Schotterweg „Via Savine“ ist extrem steil aber für einen Geländewagen befahrbar. Ich wundere mich etwas. Zu spät merken wir, dass wir nicht auf dem ursprünglich geplanten Wanderweg Nr. 638 unterwegs sind, sondern auf der Schotterstraße die zum Gasthaus Beć de Roces / Kaiserhütte hinauf führt. Ups und jetzt? Umkehren kommt natürlich nicht in Frage, irgendwie werden wir schon zum geplanten Steig zurück finden. Zum Piz Boè – Wandern in der Sellagruppe weiterlesen

Zufallhütte

Spaziergang vom Marteller Talschluss zur Zufallhütte

Die Fahrt vom Dorf Martell bis zum Marteller Talschluss ist länger als gedacht. Vorbei an Erdbeerfeldern – Martell ist bekannt für den Anbau der süßen Früchte und hat sogar eine Erdbeerkönigin, so wie wir eine Weinkönigin haben – und vorbei am Zufritt Stausee fahren wir bis zum Ende der Straße, wo wir einen gebührenpflichtigen Parkplatz vorfinden.

Ein breiter Wanderweg führt uns zuerst über Wurzeln, dann über Schotter und Erde, in circa 40 Höhenmetern, zur Zufallhütte hinauf. Scheinbar ein extrem beliebtes Ziel für Spaziergänger mit Familie.

Die Gletscherzungen der Zufallspitze bzw. des Cevedale reichen zwar nicht bis zu unserem Wanderweg herunter, wie es bei unserer letzten Bergtour auf dem Neves Höhenweg der Fall war. Trotzdem können wir auch hier das besondere Flair der Gletscherriesen erleben. Mit Blick auf die Zufallspitze gerichtet, lassen wir uns einen Strudel und einen Kaffee schmecken. Hier vor der Zufallhütte ist es heute trotz der Nähe zum Gletscher regelrecht heiß.

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Schafherde

Wandern im Vinschgau: Laaser Spitze (Orgelspitze 3000er)

Ein klein wenig habe ich ein schlechtes Gewissen. Den letzten Dreitausender, die Tofana di Mezzo, habe ich nämlich nur zur Hälfte erwandert. Für die letzten Höhenmeter bis zum Gipfel hinauf, nahm ich damals die Hilfe der Seilbahn in Anspruch. Darum geht es heute zum Wandern in den Stilfser Joch Nationalpark. Dort gibt es auch für unsereins (Nicht-Kletterer, Nicht-Gletschergeher) so manchen 3.000er, der auf Normalwegen bezwingbar ist. Die Orgelspitze, auch Laaser Spitze genannt, ist mit ihren 3.305 m Höhe eine dieser Bergspitzen.

Über Meran fahren wir in den Vinschgau hinauf, biegen bei Goldrain links ins Martelltal ein und folgen dem Straßenverlauf bis nach Martell. Während der Fahrt durch das Martelltal fällt der besten Ehefrau von allen sofort auf, dass hier sogar noch auf 1.000 m Meereshöhe Apfelbäume gedeihen. Ab 1.000 m ist dann aber auch hier Schluss mit dem Apfel. Rund ums Dorf Martell sehen wir nur noch Erdbeer-Plantagen.

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Neves Gletscher

Neves Höhenweg: wandern am Gletscher-Fuß

Letzter Urlaubstag unseres Wanderurlaubs. Den dürfen wir wandertechnisch natürlich nicht ungenutzt verstreichen lassen. Wir möchten die Heimreise von Sexten nach Tramin nutzen, um noch eine Hochgebirgswanderung mitzunehmen, die „fast” auf dem Weg liegt. Darum biegen wir bei Bruneck links ab und fahren ins Tauferer Tal hinein. In Mühlen entscheiden wir uns links weiterzufahren, und gelangen so ins Mühlwaldertal, vorbei an Mühlwald bis nach Lappach. Nun führt eine sehr enge Straße bis zum Neves Stausee (gebührenpflichtig) hinauf. Damit haben wir den Startpunkt unserer Wunschtour für heute erreicht.

Am Neves Stausee

Der Neveser Höhenweg in den Zillertaler Alpen soll wunderschön sein. Geplant wäre eigentlich, die komplette Runde auf dem Neves Höhenweg zu bestreiten, und zusätzlich eine kurze Gipfeltour auf die Napf Spitze (2.888 m) hinauf zu unternehmen, da die anderen Gipfel: Hoher Weißzint (3.371 m) und Großer Möseler (3.479 m) – beides Gletscher – für uns zwei Normalwanderer unerreichbar sind. Ob sich das aber alles ausgeht, muss sich erst noch zeigen. Neves Höhenweg: wandern am Gletscher-Fuß weiterlesen