Archiv für Kategorie Bergtouren

Höhenweg Alta Via di Bepi Zac – Pellegrino Pass

Am Pellegrinopass, auf dem Costabella-Kamm kann man auf dem Höhenweg Bepi Zac (Alta Via di Bepi Zac) auf den Spuren des ersten Weltkrieges wandeln und somit Geschichte hautnah erleben. Diese Bergtour wollen wir uns nicht entgehen lassen und so fahren wir heute zu siebt übers Fleimstal bis nach Moena, biegen dort rechts in Richtung Pellegrino Pass ab und folgen der Beschilderung bis wir das Skigebiet am Pellegrinopass erreichen.

Kriegsstollen aus dem Ersten Weltkrieg auf dem Höhenweg "Alta Via Creste di Costabella Bepi Zac"

Kriegsstollen aus dem Ersten Weltkrieg auf dem Höhenweg "Alta Via Creste di Costabella Bepi Zac"

Anstieg zur Bergvagabunden Hütte

Es ist recht kalt, aber zum Glück hat es keine Minusgrade. Bei circa 6° starten bei dem heute geschlossenen Ski-Restaurant Cima dell’Uomo über ausgedehnten Almwiesen zur Bergvagabunden Hütte empor. Der Anstieg zur Bergvagabundenhütte am Passo delle Selle (2.529 m), wo einst ein großes Barackenlager der Österreicher war, ist problemlos zu schaffen, entweder über den Steig quer durch die Wiesen oder auf dem flacheren, aber dafür längeren Schotterweg. Wir entscheiden uns für letztes und wandern plaudernd der Hütte, die von der Familie Pellegrini (Nachkommen von Bepi Zac) geführt wird, entgegen.

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Heiligkreuzkofel – Sass dla Crusc (Rosskofel oder L‘Ciaval)

Südtirol wandern: Die Heiligkreuzkofel-Gebirgsformation (ladinisch Sass dla Crusc, auch Rosskofel oder L’Ciaval) mit dem Zehner und dem Heiligkreuzkofel hat mich in den letzten Wochen bereits zwei Mal stark beindruckt.

Wallfahrtskirche Heiligkreuz mit Heiligkreuzkofel

Wallfahrtskirche Heiligkreuz mit Heiligkreuzkofel

Einmal in natura, als wir den Peitlerkofel umrundet hatten und ein zweites Mal auf dem Papier, als ich das wunderbare Buch bzw. den herrlichen Bildband „Dolomiten: Die schönsten Berge der Welt“ von Reinhold Messner und Jakob Tappeiner durchgeblättert und den Bericht zur Erstbesteigung des Mittelpfeilers durch Reinhold und Günther Messner gelesen hatte.

Mich persönlich haben besonders die Bilder tief beindruckt und den Wunsch den Heiligkreuzkofel zu bewandern (nicht zu erklettern!) gefestigt. Außerdem möchte ich heuer noch unbedingt noch einen 3000er erklimmen.

Aus all diesen Eindrücken und Überlegungen ergibt sich nun die heutige Wanderplanung: Fahrt ins Gadertal nach Pedratsches (Pedraces) bis zur Talstation des Sesselliftes Heiligkreuz, hinauf zur Wallfahrtskirche Heilig Kreuz, über den Bergsteig Nr. 7 zum Kreuzjoch (Jud dla Crusc), dann zum Heiligkreuzkofel und weiter zum Zehner. So zumindest die Wander-Planung.

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Durch das Innerfeldtal über das Wildgrabenjoch zu den Drei Zinnen

Ein Wochenende bei Freunden in Olang steht bevor. Die beste Ehefrau von allen und ich freuen uns auf zwei Ferientage im Südtiroler Pustertal. Zwei unterhaltsame und aussichtsreiche Wanderungen, eine bei Rein in Taufers und die zweite bei Sexten durch das Innerfeldtal zu den Drei Zinnen stehen uns bevor.

Dreizinnen im Herzen der Dolomiten - wandern in Südtirol

Dreizinnen im Herzen der Dolomiten - wandern in Südtirol

Am Freitagabend kommen wir zu Viert in Niederolang an und planen voller Eifer für Samstag und Sonntag zwei tolle Wandertouren. Am Samstag wollen wir nach Rein in Taufers zur Sossenalm und zu den Kofler Seen und am Sonntag nach Sexten um vom Innerfeldtal bis zu den weltberühmten Drei Zinnen aufzusteigen.

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Peitlerkofel – wandern in den nördlichen Südtiroler Dolomiten

Der Peitlerkofel vom Würzjoch aus gesehen

Der Peitlerkofel vom Würzjoch aus gesehen

Der 2.875 m hohe Peitlerkofel (ladinisch Sas de Pütia) markiert das nördliche Ende der Südtiroler Dolomiten. Gelegen zwischen dem Eisacktal und dem Gadertal, südlich des Würzjoches, auf dem Gemeindegebiet von St. Martin in Thurn lädt dieser eindrucksvolle Berg einerseits zu einer gemütlichen Umrundung und andererseits über einen leichten, gesicherten Klettersteig (ich schätze Schwierigkeitsstufe 1) zu einer Besteigung ein.

Für jeden Südtirol-Wanderer und Berggeher ist die Besteigung des Peitlerkofels ein Muss, denn am Gipfel hat man eine wunderbare Aussicht auf die Südtiroler und Trientner Dolomiten mit den Gebirgsformationen:  Geislergruppe, Puezgruppe, Sellastock, Marmolada, Tofane und Heiligkreuzkofel, Zehner und Hohe Gaisl.

Wir fahren vom Südtiroler Unterland in Richtung Brenner. Idealerweise würde man ins Villnössertal oder bei Brixen in Richtung Plose fahren und dann weiter bis zum Würzjoch. Zwei Wanderungen rund um Lüsen veranlassen mein Gedächtnis das Würzjoch mit Lüsen zu verknüpfen, was dazu führt, dass wir das Würzjoch über die sehr schmale Lüsner Straße ansteuern.

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Pisciadù See, Pisciadù Hütte und Piz Pisciadù am Sella – Grödner Joch (Dolomiten/Südtirol)

Welches sind die „wichtigsten“ Bergmassive des UNESCO Weltnaturerbes Dolomiten? Laut dem Fernsehbericht des Amtes für Naturparke der Autonomen Provinz Bozen, welchen ich kürzlich im Rai Sender Bozen gesehen habe, die Drei Zinnen, der Rosengarten, der Schlern, der Latemar und der Sellastock. Welche Berggruppe fehlt noch in unserer wandern Südtirol – Sammlung? Der Sella!

Pisciadù See und Piz Pisciadù

Pisciadù See und Piz Pisciadù

Heute soll sich das ändern. Wir fahren über das Grödner Tal bis zum Grödner Joch. Da die beste Ehefrau von allen ihr Veto bzgl. meiner Erstplanung „schwieriger Alpinweg“ eingelegt hatte, habe ich die Planung geändert, sodass wir nun „nur“ noch einen schwierigen Bergweg beschreiten müssen.

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Spronser Seen in der Texelgruppe über Meran und Dorf Tirol

Heute müsste eigentlich das richtige warme Wetter für eine Wanderung zu den Spronser Seen sein. Diese herrlichen Bergseen in der Texelgruppe oberhalb von Meran, Dorf Tirol und den Muthöfen wollten wir schon lange mal bewandern.

Spronser See: Langensee

Spronser See: Langensee

Mit der Seilbahn Hochmut (Hin und Retour 6 Euro für Südtiroler AVS Mitglieder, Nicht-Mitglieder 8,50 Euro) fahren wir zu den Muthöfen auf 1360 m hinauf. Von der Bergstation der Hochmutbahn steigen wir steil zum Gasthof Steinegg empor. Vor fast genau einem Jahr war ich hier zu Mittag essen. Damals mit Freunden ohne der damals noch besten Freundin von allen. Wir sind seinerzeit von der Talstation der Hochmutseilbahn über den Mutkopf hier her zu den Muthöfen gewandert.

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Vom Lavazè Joch zum Zanggen und zum Pampeago Pass

Der Zanggen in Italienisch „Pala di Santa“ liegt nicht nur höhenmäßig im Schatten seiner bekannteren Nachbarn Weißhorn, Schwarzhorn und Latemar. Ziemlich unscheinbar fristet er am Rande des Skigebietes Obereggen/Pampeago sein Dasein. Wenn nicht die Zanggen-Skipiste rauf ginge, würde ich ihn wahrscheinlich nicht mal beim Namen kennen.

Am Zanggen: Blick zum Latemar, Rosengarten und Schlern

Am Zanggen: Blick zum Latemar, Rosengarten und Schlern

Darum möchten ich, nein wir, ihn heute näher kennen lernen. Geplant ist vom Lavazèjoch zu starten, über die Südwestflanke aufzusteigen, über die Nordflanke bis zur Ganischger Alm abzusteigen und an seinem westlichen Fuß zurück zum Lavazè Joch zu wandern.

Wir fahren über Auer, Aldein, Deutschnofen zum Lavazè Joch auf 1.800 m hinauf hinauf, parken das Auto kurz vor dem Pass auf einem großen Schotterparkplatz, der von unzähligen Campern in Beschlag genommen wurde und starten ins südöstlicher Richtung, dem Wandersteig Nr. 547 folgend, zum Zanggen hinauf.

Die Wanderung führt uns zuerst über einen Forstweg, dann links abbiegend über einen schönen Wandersteig durch sehr lichten Wald bis zu einer Abzweigung hinauf.

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Umrundung Latemar – Bergtour vom Karerpass nach Pampeago/Obereggen an der Grenze Südtirol – Trentino

Heute steht die Umrundung des Latemars an. Da die beste Ehefrau von allen auf keinen Fall einen Klettersteig begehen möchte, habe ich mich gestern ausführlich per Internet informiert. So ganz schlau bin ich aber nicht geworden. Meistens hat es geheißen: Trittsicherheit erforderlich, einige kleinere Klettereien, schwieriger Alpinweg, aber keine Seilsicherung erforderlich, kein Klettersteig.

Da mir das etwas wenig aussagekräftig vorgekommen ist, habe ich mich zusätzlich bei meiner Schwester erkundigt, die schon einmal eine Latemar-Runde gemacht hat. Sie sagte: alles problemlos machbar, maximal 4 bis 5 Stunden. Mir kam das zwar etwas Spanisch vor, da laut trekking.suedtirol.info die Tour mit circa 9 Stunden veranschlagt wird, aber was soll‘s.

Auf dem Weg zum Latemar. Blick zum Nachbarberg dem weltberühmten Rosengarten.

Auf dem Weg zum Latemar. Blick zum Nachbarberg dem weltberühmten Rosengarten.

Proviant, Bekleidung und natürlich Fotoausrüstung eingepackt und auf geht es, vorbei am Feriendorf Carezza hinauf zum Karerpass. Wir parken unseren Wagen direkt bei der Talstation des neuen Skiliftes (circa 1.750 m) auf der rechten Seite der Straße und starten zuerst über den Wanderweg Nr. 17 und dann über den Bergsteig Nr. 18 zur kleinen Latemarscharte (circa 2.500 m) empor. Wir haben uns absichtlich für diesen Startpunkt und für diese Richtung entschieden um den anstrengenden Teil, mit den direkten Höhenmetern (circa 900 m), am Beginn der Bergtour hinter uns bringen zu können.

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Von der Maiskogelalm zum Alpincenter am Kitzsteinhorn

Im Westen und Osten des Zeller Sees waren wir schon. Heute kommt der Süden an die Reihe. Wir fahren nach Karpun, um uns dort mit der Maiskogelseilbahn (7 Euro einfache Fahrt) durch eine dichte Nebeldecke hinauf zum Maiskogel auf 1.675 m chauffieren zu lassen.

Auf den Weg zum Fuße des Kitzsteinhorns - Aufsteig zur Dreiwaller-Höhe

Auf den Weg zum Fuße des Kitzsteinhorns - Aufsteig zur Dreiwaller-Höhe

Zum Glück liegt der Nebelschleier jetzt unter uns, aber als herrlich kann man das Wetter trotzdem nicht bezeichnen.
Wir beginnen unsere heutige Wanderung über den Wandersteig Nr. 5 dem Alexander-Enzinger Weg in Richtung Jausenstation Großglocknerblick.

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Bergtour von Thumersbach zum Hundstein

Hundstein, das klingt so lustig, da müssen wir unbedingt rauf“, so die beste Ehefrau von allen vor zwei Tagen vor einem Wanderschild, während der Seerundwanderung um den Zeller See. Kein Problem, können wir machen. Die Planung verspricht eine deftige Bergtour. Mir soll es recht sein.

Auf den Weg zum Hundstein - Blick auf den Zeller See

Auf den Weg zum Hundstein - Blick auf den Zeller See

Heute soll die Wolkendecke auch hier, mitten im Pinzgau, zumindest teilweise aufreißen. Wahrhaftig, präsentieren sich nach dem Frühstück die ersten Sonnenstrahlen. Der Zeller See liegt unter einem Wolkenloch.

Wir fahren mit dem Auto bis nach Thumersbach und dann bis ans Ende der Talstraße des Thumersbacher Tales.

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