Blick auf den Rosengarten vom Ende der Oswaldpromenade aus gesehen

Oswaldpromenade

Die Oswaldpromenade - auch für nicht ganz so Fitte geeignet ;-)

Die Oswaldpromenade – auch für nicht ganz so Fitte geeignet ;-)

Am Sonntag vor zwei Wochen war ich mit dem Andreas zum Latzfonser Kreuz unterwegs. Heute ist Familientag angesagt. Ein flacher aussichtsreicher Spazierweg, geeignet für Schwangere, in der Umgebung von Bozen soll es sein. Da fällt die erste Wahl nicht schwer. Die Oswald Promenade hat mir in solchen Situationen schön öfters ausgeholfen. Stopp, das ist nun geflunkert. Das Attribut “für Schwangere geeignet” ist heute das erste Mal mit dabei ;-)

Bei der Seilbahn Jenesien finden wir mit viel Glück ein Plätzchen fürs Auto.

Der heutige Herbsttag verwöhnt uns mit Sonnenstrahlen en masse. Entlang des Ufers der Talfer, dem Radweges folgend, schlendern wir in Richtung Talferwiesen hinunter und queren die St. Antonbrücke. Ups, das ist doch nicht die St. Antonbrücke! Dumm gelaufen! Wir sind doch tatsächlich daran vorbei spaziert und müssen nun auf der gegenüber liegenden Flussseite wieder zurück in Richtung Sarntal.

Weiterlesen

Gipfelkreuz Kassianspitze über dem Latzfonser Kreuz

Von Reinswald zum Latzfonser Kreuz wandern

Wallfahrtskirche am Latzfonser Kreuz

Wallfahrtskirche am Latzfonser Kreuz

Am Latzfonser Kreuz steht eine bei Wanderern recht beliebte Wallfahrtskirche. Das Kirchlein Heiligkreuz auf Ritzlar ist die höchstgelegene Pilgerstätte Südtirols und eine der höchsten Europas. Eigentlich würde mich der Kreuzgang, der von Latzfons über die Klausner Hütte zum Schutzhaus Latzfonser Kreuz und natürlich auch zur Wallfahrtskirche Heiligkreuz auf Ritzlar hinauf führt, interessieren.

Aber ich habe mit dem Andreas ausgemacht von Reinswald aus das Latzfonser Kreuz zu erwandern. Damit die Wandertour auch ein Gipfelerlebnis erhält, bauen wir – mit der Kassianspitze – die Wanderung zu einer Bergtour aus.

So liest sich die Wanderbeschreibung in kurz: von der Talstation der Kabinenumlaufbahn Reinswald zum Pichelberg (2.070 m) hinauf, dann über den Wandersteig Nr. 8 vorbei am Plattensee und Getrumsee bis zur Kassianspitze (2.580 m) hinüber, hinunter zur Schutzhütte und Wallfahrtskirche Latzfonser Kreuz und über den 7er Steig, vorbei an der Getrumalm, zurück zur nach Reinswald. Alles klar?

Der Südtiroler Wetterbericht hat Hochnebelfelder angekündigt. Die sollten sich im Laufe des Tages verziehen. Zur Zeit schaut es nicht so aus,mziemlich undurchsichtig das Ganze. Hoffen wir das Beste.

Weiterlesen

Sonnenaufgang am Roen-Blick zu den Dolomiten

Sonnenaufgang auf dem Roen: Dolomitenblick

Sonnenaufgang Roen

Sonnenaufgang Roen

Den Sonnenaufgang auf dem Traminer Hausberg, dem Roen einfangen, dieses hohe Ziel habe ich mir gesteckt. Keine leichtes Unterfangen, wenn man die heurigen Wetterverhältnisse Revue passieren lässt.

“Anstrengender Steig mit leichtem Rucksack oder leichter Wanderweg und schwerer Rucksack?” Der Andreas ist für die zweite Lösung. Mir persönlich ist die auch lieber, den so kann ich 12 kg Ausrüstung mitnehmen :-)

Bereits mittags habe ich zwei Schlafplätze in der Überetscherhütte reserviert. Recht gemütlich wandern wir vom Mendelpass, von den Golfwiesen, über die Skipiste zur Halbweghütte hinauf. Damit ist für heute die maximale Steigung schon geschafft. Der Wanderweg, der im Winter zur beliebten Schneeschuhwanderstrecke wird, führt uns bis zur Alm Roen und dann links haltend weiter bis zur Überetscher Hütte.

Überetscher Hütte

Nachtaufnahme Überetscher Hütte

Nachtaufnahme Überetscher Hütte

Der Wirt hat schon den Tisch fürs Abendessen gedeckt. Wir speisen, trinken und vertreiben uns die Zeit mit Stichwatten und Trischetten. Beides sind typische Südtiroler Kartenspiele, wobei Trischettn schon fast vom Aussterben bedroht ist. Habe zwar in jungen Jahren mit der Urnena oft Trischetten gespielt, aber das ist lange her und meine grauen Zellen erinnern sich nicht so recht an die Regeln. Zum Glück hatte ich vor 5 Jahren die Idee die Trischetten-Regeln mittels Blog und der Hilfe einiger Kommentarschreiber zu ergründen. Somit hilft uns jetzt diesuedtiroler.it aus der Patsche.

Weiterlesen

Neue Wanderebenen in der Südtirol Karte

Endlich ist es soweit. Ich habe es geschafft das digitale Wandernetz Südtirol in die Karten dieses Wanderblogs zu integrieren.

Übersichtskarte meiner Wanderungen

Übersichtskarte meiner Wanderungen

Die Übersichtswanderkarte hat nun zwei neue Ebenen fürs Wandern erhalten. Zum Umschalten bitte das Listenfeld (1) oben rechts in der Karte benutzen. Die beiden neuen Wander-Ebenen enthalten die Wanderwege Südtirols; das eine Layer „Wandern K“ auf Grundlage einer Schummerungskarte und das andere „Wandern S“ auf Grundlage des Südtirol Orthofotos 2011. Die Wanderkarten werden mittels WMTS-Schnittstelle vom Server der Autonomen Provinz Bozen ausgeliefert. Ein sehr tolle Sache, da nun der interessierte Wanderer meine Wandertouren nicht nur nachvollziehen, sondern auch recht einfach Varianten ausloten kann.

Südtirolkarte mit Wanderebene der Autonomen Provinz Bozen - Schummerungskarte

Südtirolkarte mit Wanderebene der Autonomen Provinz Bozen – Schummerungskarte

Natürlich sind auch in den Karten am Ende jedes Wanderberichtes die beiden Wanderebenen eingebaut. Allerdings wird dort nicht die WMTS-, sondern die langsamere WMS-Schnittstelle zur Auslieferung der Wanderkarten genutzt.

Einfach mal auf die neuen Ebenen umschalten (3) und dann die Fullscreen Funktion (4) aufrufen und das Stöbern in den geografischen Informationen Südtirols kann beginnen.

Links:

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff bei Meran

Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff bei Meran.

Zum Geburtstag hatte ich einen Essensgutschein für das Restaurant Trauttmansdorff und eine Eintrittskarte für die Gärten von Schloss Trauttmansdorff bekommen. Natürlich für zwei. Darum stehe ich nun mit der besten Ehefrau von allen vor dem Einlass der schönsten Gärten Europas.

Klingt etwas hoch gegriffen, gebe ich zu. Ist es aber nicht. Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff zählen nämlich nicht nur zu den schönsten Gärten Europas, sie sind es auch tatsächlich wie diverse Auszeichnungen beweisen. Im Jahre 2005 wurden sie z.B. zum “Parco più bello d’Italia” (schönster Garten Italiens) und im Jahre 2013 in Toronto zum “Internationalen Garten des Jahres 2013″ gekürt worden.

Wir beide sind gespannt. Gleichzeitig hoffen wir, dass uns das Wetter nicht einen Strich durch die Rechnung macht.
Die auf jeden Fall schönsten Gärten Merans und Südtirols in Worte zu fassen ist schwierig. Darum lasse ich lieber einige Bilder sprechen:

Viel zu spät bemerken wir, dass wir viel zu wenig Zeit für den Besuch des botanischen Garten eingeplant hatten. Schade. So bleibt uns nur, die verbleibende Zeit bis 19.00 Uhr, voll auszukosten.

“Woasch nou, den englischen Gortn, in Edinburgh?”
“Jo, ah schean gewesen, obr mit den do konn der sel nur bzgl. Greasn mitholtn!”

Und genau so ist es. Die Briten sind zwar für ihre englischen Gärten berühmt, aber das ist wohl eher auf den penibel gepflegten Rasen und dessen Ausmaße, als auf Pflanzenvielfalt, zurück zu führen. Andererseits ist klar, im kühlen Norden gedeiht eben nicht alles. Wir hier in Südtirol sind diesbezüglich von den Göttern geküsst.

Hier noch ein zwei ältere Fotos von Südtirols schönsten Gärten:

Lage der Gärten von Schloss Trauttmansdorff bei Meran

Steg am Völser Weiher

Wanderung zum Völser Weiher

am Völser Weiher

am Völser Weiher

Der Völser Weiher ist ein beliebter Badesee 200 m oberhalb des Berg- und Urlaubdorfes Völs am Schlern. Zum Schwimmen wollen wir zwar nicht, aber eine gemütlicher Spaziergang bzw. kurze Wanderung durch die schattigen Nadelwälder am Fuße des Schlerns kommt uns heute, aufgrund der extremen Hitze, gerade recht.

Eine Schranke mit Ampel regelt und begrenzt den Verkehr zum See. Kein Problem, wir hatten nicht vor mit dem fahrbaren Untersatz zum See zu gelangen. Wir stellen den Wagen lieber in St. Anton, einer Fraktion von Völs am Schlern, etwas nördlich des Hauptortes Untervöls ab und marschieren gemütlich an den vor der roten Ampel wartenden Autofahrern vorbei.

Weiterlesen

alter gelber Frauenschuh - Orchidee

Kräuterwanderung oder besser gesagt Orchideenwanderung zum Bad “Klopf”

Orchidee - Breitblättriges Knabenkraut

Orchidee – Breitblättriges Knabenkraut

Ob es noch echte Hexen gibt? Ja natürlich gibt es sie. Werden sie immer noch auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Natürlich nicht, heutzutage werden sie verehrt. Zwar haben die modernen Hexen die Kunst des Wettermachens und der Zauberei verlernt und verstehen sich mehr auf die Durchsetzung der Rechte von Frauen (Brockerhexen oder Mannsweiber) oder der Naturheilkunde (Kräuterhexen) aber geben tut es sie noch, die Hexen.

 
Mit einer davon (von der zweiten Kategorie!) bin ich verwandt. Sie will heute zum Bad „Klopf“ hinauf, nachschauen ob die Frauenschuhe schon blühen.
 
Da sie mir erzählt hat, dass am Gummererhof, in der oberste Wiese, die der Bauer mittlerweile nicht mehr bewirtschaftet und sich somit zu einer Magerwiese gewandet hat, unzähliges Breitblättriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis) blühen, bin ich neugierig geworden und habe beschlossen sie zu begleiten.
Am Pragser Wildsee

Mit 14 bis 600 mm am See – Pragser Wildsee

Nicht der warme mediterrane Kalterer See, nein der kraftvolle klare Pragser Wildsee (1.494 m)‚ hat es mir heute angetan. Ein Bergsee wie aus einem Tiroler Bilderbuch entsprungen. Wäre ich etwas esoterisch angehaucht würde ich behaupten ein magischer Kraftpunkt oder eine Energiepunkt. Esoterisch bin ich aber nicht, dafür stark heimatverbunden das fast in Tiroler Kitsch gipfelt. Bei akustischen Klängen wie z.B. “Wohl ist die Welt so groß und weit” oder bei “Zu Mantua in Banden” bekomme ich eine Gänsehaut. Ja so was gibt es ;-)

Visuellen Eindrücke, welche ein ähnliches Gefühl bei mir hervorrufen sind Tiroler Bergpanoramen und die Tiroler Bergwirtschaft Idylle, sozusagen die Zutaten für Südtiroler Kitsch.

Am Pragser Wildsee kann man herrlich rudern

Am Pragser Wildsee kann man herrlich rudern und den mächtigen Dolomitengipfel Seekofel bewundern.

Hier stehe ich nun mit einer Gänsehaut, groß wie die Berggipfel auf die ich gerade blicke. Der vom Großen Apostel, Kleinen Apostel, dem mächtigen Seekofel (2.810 m) und dem Schwarzberg eingekesselte Bergsee, das Bootshaus im Vordergrund, die Ruderboote auf dem türkisblau glitzernden Bergsee; der UNESCO-Weltnaturerbe Pragser Wildsee ist wahrlich eine Perle Südtirols, die dem Wahrzeichen des Hochpustertals den Drei Zinnen keinen Millimeter nachsteht.

Weiterlesen

Kurtatsch vom Sitzkofel aus

Von Tramin zur Zogglerwiese und weiter zum Sitzkofel

Kurtatsch

Kurtatsch vom Sitzkofel (Graun) aus gesehen.

Und wieder Freitagabend. Der Andreas ist schon hier so können wir sofort starten. Neben dem Höllentalbach schreiten wir flotten Schritten, in Wanderrichtung rechter Hand des Baches, zuerst zum Moser-Hof, dann weiter bis unter den Psenner-Hof und schlussendlich über den Steig Nr. 4 zur Zogglerwiese (690 m) hinauf.

Das Meterholz von vor 2 Wochen ist immer noch da. So schnell kann die riesige Menge Brennholz augenscheinlich nicht verkauft werden. Wir queren wie vor 2 Wochen bei unserer Gummererhof-Graun-Grauner Loch-Wanderung die Zogglerwiese, wandern den 4er Steig bis zur Forststraße hinauf und schreiten zügig über den Traminer Höhenweg nach Graun hinaus.

Weiterlesen

Castelfeder mit Kalterer See

Wanderspaziergang auf der alten Bahntrasse zwischen Montan und Glen

Mountainbiker auf der alten Fleimstaler Bahntrasse zwischen Montan und Glen

Mountainbiker auf der alten Fleimstaler Bahntrasse zwischen Montan und Glen

Das Weindrof Tramin liegt im Südtiroler Unterland an der Westseite des Tales und wird somit bereits in aller Herrgottsfrüh mit Sonne beschenkt. Als Ausgleich dafür hapert es am späten Nachmittag und Abend mit den Vitamen D spendenden Strahlen. So ist es nicht verwunderlich, dass wir Traminer ab und zu auch recht gerne hinüber zur “anderen Seite der Etsch” (Ostseite) zum Wandern oder für einen sonnigen Spätnachmittagsspaziergang fahren. Genau das wollen wir beide heute auch machen. Zwar starten wir schon am Vormittag, aber da wir zuerst von Montan gemütlich nach Glen zum Lexnhof spazieren wollen und dann später am Nachmittag noch auf den sonnenverwöhnten mediterranen Hügel Castelfeder hinauf wollen, ist es ratsam früh genug zu starten.

Vor allem gemütlich soll es werden, den die beste Ehefrau von allen kommt zur Zeit schnell außer Atem (der eine oder andere Leser wird wissen warum).

Der Schotterparkplatz neben dem Festplatz von Montan bietet sich als Startpunkt an. Gemütlich spazieren wir auf der alten Fleimstaler Bahntrasse, welche vor allem bei Mountainbiker, die ins Fleimstal hinein radeln wollen, recht beliebt ist, nur ganz leicht ansteigend Richtung Süden. Der wunderbare Blick auf das Südtiroler Unterland reicht vom Kalterer See im Norden über unser Heimatdorf Tramin bis nach Kurtatsch und Salurn im Süden.

Castelfeder mit Kalterer See

Castelfeder mit Kalterer See und dem Weindorf Kaltern im Hintergrund

Recht interessant ist der Blick auf Castelfeder. Der karge bewieste Hügel ist von vereinzelten Eichen durchsetzt. Die Mauerreste der Burgruine Castelfeder bilden einen schönen Blickfangpunkt. Kurz bevor uns einige Bäume den Blick gegen Nordwesten versperren bietet sich ein etwas spezielles Panoramabild: im Vordergrund der mediterrane Hügel Castelfeder im Hintergrund der himmelblaue Kalterer See. Einziger Wermutstropfen sind die zahlreichen Hagelnetze, welche seit einigen Jahren das Landschaftsbild etwas belasten. Zum Glück hat das Land Südtirol entschieden, dass Bauern nur die dunklen Netze montieren dürfen, die hellen in der Sonne glänzenden Netze sind verboten.

Weiterlesen

Wanderungen mit der besten Freundin (jetzt Ehefrau) von allen