Tulpen im Weinberg des Günter Bologna

Die Tulpen von Tramin – eine Tulpenwanderung

Eine Steillage zwischen Tramin und Rungg. “Giggerblick” nennen die Einheimischen das Platzl wo der Bologna Günter, seines Zeichens Obmann des Egetmannvereins Tramin, seinen Weinberg hat. Das Plätzchen ist ein Geheimtipp für Liebhaber eines herrlichen Panoramablickes über das Weindorf Tramin bis hinein zum Kalterer See.

Tulpen im Weinberg

Tulpen im Weinberg

Im Frühling, so circa Mitte bis Ende April, bietet der Giggerblick ein zusätzliches Highlight. Bunt wie zu “Maschgra” erblüht der Weinberg in diesen Wochen. Tausende Tulpen: rote Tulpen, gelbe Tulpen, lila Tulpen, weiße Tulpen, einstänglige Tulpen, mehrstänglige Tulpen, kelchförmige Tulpen, rosenförmige Tulpen tauchen den Weinberg des Egetmann Obmann in ein Blütenmeer.

Ein Eldorado für Blumenfotografen, ein Punkt zum Innehalte für Wanderer, eine tolles Motiv für meine Drohne.

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Apfelbaum Blüte und Schneewandern

Südtirol – Magie der Vielfalt – Sonnenbaden am Kalterer See und Wintervergnügen in Maria Weissenstein

Von Tramin zum Kalterer See

Von Tramin zum Kalterer See

Erster Tag der Sommerzeit. Eine Stunde hat man uns “gestohlen”. Entschädigt worden sind wir mit einem herrlichen Frühlingswetter. Um 10.00 Uhr ist es noch etwas zu kühl, so warten wir bis 11.00 Uhr und schlendern dann vom Mandlhof (www.mandlhof.com) die Mühlgasse hinunter in Richtung Traminer Freischwimmbad.

Ein schmaler Spazierweg, führt uns zwischen der Kellereigenossenschaft Tramin und dem Höllentalbach bis zu den Tennisplätzen in der Sportzone Tramin hinunter.

Nun könnten wir zwischen den Tennisplätzen und dem Auffangbecken, welches nach der Unwetterkatastrophe im Jahre 1986, als der Höllentalbach das Freischwimmbad, die Kellerei Tramin und zahlreiche Häuser entlang des Baches unter sich begrub, errichtet wurde, bis unter die Fußballplätze weiter marschieren. Wir biegen aber links ab, überqueren die Straße nach Auer und betreten oberhalb des Gartencenters Paradise die Wein- und Obstgärten. Drüben in der Gärtnerei herrscht Hochbetrieb, es ist Tag der offenen Tür. Wir beide spazieren gemütlich durch die Apfelbaumwiesen bis zum Feldweg, der uns zum Kalterer See bringen soll, weiter.

Wandern durch fast blühende Apfelhaine

Apfelbaumblüte

Die Apfelbaumblüte steht kurz bevor

Einige Apfelbäume, vor allem die Pink Lady, zeigen recht zaghaft die ersten weißrosa Blüten. Lange wird es nicht mehr dauern bis das ganze Südtiroler Unterland in Vollblüte steht. Ich hoffe, dass sich dieses Jahr die Gelegenheit ergeben wird, einige eingeeiste Blüten zu fotografieren. Gestern und vorgestern hatten wir bereits Frostalarm, aber da die Apfelblüte noch nicht im vollen Gange ist, haben die Bauern die Frostschutzberegnung nicht eingeschaltet.

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Rastenbachklamm Brücke

Wandern in Kaltern und Tramin – Altenburg / Rastenbachklamm

Hängebrücke in Altenburg

Hängebrücke in Altenburg bei Kaltern. Auf dem Weg zur Ruine St. Peter

Wandern in Kaltern und Tramin bedeutet vor allem den frühen Frühling und späten Herbst wandertechnisch zu erkunden. Die beiden Nachbardörfer liegen in tiefen und milden Lagen und weißen ein sehr wetterbegünstigtes südländisches Klima auf. Wenn z.B. ein Kalterer oder Traminer in den ersten Frühlingsmonaten aufgrund des vermeintlichen wärmeren Klimas einen Ausflug zum Gardasee unternimmt, ist er oft enttäuscht, weil er keine höheren Temperaturen und kein wärmeres Wetter als in seinem Heimatdorf antrifft.

Unsere beiden Traminer beschließen darum heute in ihrem Tal zu bleiben. Eine Grenzüberschreitung werden sie zwar wagen; mehr dazu später.

Am nordöstlichen Dorfrand von Tramin liegt Finnland. Nicht das echte Finnland, aber das Traminer Finnland. Die korrekte geografische Bezeichnung: Tramin, Mühlgasse 58, gleichzeitig der Standort des Mandlhofs.

Genau von hier starten sie also, die beiden Traminer. Auch das ist nicht ganz korrekt so, denn nur der eine ist ein echter Traminer Spross. Der andere ist eine Sie und “nur” eine “Zuakeiratete” aber das soll uns für diese Wanderbeschreibung egal sein.

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Artikelreihe Kartendienste & GPS Daten – Teil 2

GPX ist die Abkürzung für GPS Exchange Format, ein auf XML basierendes Datenformat zur Speicherung von Geodaten bzw. GPS-Daten. Für mich als Wanderer und Bergsteiger sind GPX Dateien für zweierlei Fällen interessant. Einerseits kann ich im Vorfeld einer Wanderung eine GPS Daten besorgen, in mein GPS Gerät übertragen um bei einer Wanderung stur dem aufgezeichneten Track folgen zu können. Somit gehört sich im Berg verirren der Vergangenheit an. Andererseits kann ich Bergtouren und Wanderungen aufzeichnen, um nach der Heimkehr die aufgezeichneten GPS Daten analysieren, statistisch auswerten oder grafisch auf einer Website darstellen und anderen Wanderliebhabern bereitstellen zu können.

Als Blog schreibender Wanderer ist diese zweite Anwendung überaus interessant um meine Wanderberichte mit den GPX Daten aufzuwerten. So kann ich mich vor Angaben wie z.B. „die Wanderung ist lang, die Bergtour ist streng, die Strecke ist zeitintensiv“ usw. drücken. Der Blogleser kann sich mit Hilfe der grafischen Darstellen und Auswertung der GPX Datei selbst ein Bild über die Länge, die zu erwartende Höhenleistung, den Verlauf, ja sogar die Geschwindigkeit mit der ich die Tour absolviert habe, informieren. Wenn er diese Informationen mit seiner – hoffentlich bekannten Leistungsfähigkeit – in Beziehung setzt, dann hat er nicht subjektiven, sondern einen individuellen Überblick über die Ansprüche der Tour.

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Angelbach

Auf der Kalterer Wasserstraße aus dem Frühlingstal

Der Angelbach plätschert gemütlich auf der Straße richtung Kalterer See

Der Angelbach plätschert gemütlich auf der Straße richtung Kalterer See

Klein Venedig in Kaltern am See, genauso schaut das hier aus. Da wandert doch tatsächlich ein Bach lautstark quer durch Weinberge, schlüpft unter die Drahtrahmen der Spalier hindurch, spaziert entlang der Pergeln, biegt dann links in eine asphaltierte Straße ein, folgt ruhig und schön brav der Straße, bricht nicht aus, obwohl das Gelände rechts und links teilweise ein wenig tiefer liegt. Das Ziel ist klar, der Kalterer See! Leider haben wir keine Gondel (siehe Gondel am Kalterer See) dabei, sonst könnten wir bis zu unserem Startpunkt des heutigen Spazierganges zurück schiffen oder gondeln.

Gerade eben sind wir aus dem Frühlingstal  gekommen. Heuer hat die Blüte der Großen Schneeglöckchen - auch Märzenbecher genannt – ziemlich früh eingesetzt. Der interessierte Spaziergänger oder Wanderer möge hier die Tage vergleichen:

Schneeglöckchen im Frühlingstal

Schneeglöckchen im Frühlingstal

Die Frühlingstal-Wanderung zwischen dem Kalterer See und dem Montiggler See gehört bei uns beiden fast jedes Jahr zum Wanderprogramm. Sie markiert den Beginn des Frühlings und der sich anbahnenden Wandersaison. Heuer war die leichte Wanderung besonders interessant, da der Angelbach, der den großen Montiggler See mit dem Kalterer See verbindet, für seine Verhältnisse (meist nur ein mickriges Rinnsal) sehr viel Wasser führt.

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Artikelreihe Kartendienste & GPS Daten – Teil 1

Mitte der nun folgenden Artikelreihe möchte ich euch die Kartendienste, die GPS Geräte und die Software rund um GPS Daten, welche ich in meinem Alltag einsetzte, aufzeigen. Die Artikel richten sich also an den technisch interessierten Wanderer der nicht nur gern “analog”, sondern auch digital wandert *g*

War vor einigen Jahren nur Google mit Google Maps in den Weiten des Internets zu finden, gibt es mittlerweile zahlreiche Kartendienste und Anbieter von digitalen Karten.

Uns Wanderer, aber auch dem ambitionierten Mountainbiker oder Rennradfahrer, kommen diese Karten als Tippgeber, Planungswerkzeuge und Analysesysteme zu Gute.

Hier nun einige Kartendienste und Werkzeuge rund um GPS-Tracks mit besonderem Blick auf Südtirol und vor allem auf Wander- auch Fahrradtauglichkeit.

Für meine Einsatzzwecke als Wanderer aber auch als Webdesigner spielen – wie sollte es anders sein – die Google Dienste Google Maps, Google Street View und Google Earth eine gewichtige Rolle.

Google Maps, Google Street View und Google Earth – die Dienste des Internetgiganten

Google Maps ist für mich sicherlich das wichtigste Kartensystem, vor allem weil es über zahlreiche einfache aber auch komplexe Möglichkeiten verfügt eine Google Maps Karte in eine Website zu integrieren.

Mit http://maps.google.de steht eine allseits bekannte fertige Kartenanwendung des Inhabers zur Verfügung mit der der Informationssuchende Orte und Adressen suchen und auf sich der Google Karte sich anzeigen lassen kann.

Google Maps

Google Maps

Neben der Suche eines geografischen Punktes ermöglicht der Webdienst auch ein sogenanntes Routing sprich die automatische Streckenfindung von einem Startpunkt zu einem Zielpunkt. Als Kartengrundlage stehen eine Straßenkarte, ein Sattelitenbild und ein Geländemodell zur Verfügung. Sogar Google Earth lässt sich über ein entsprechendes Plug-In in Google Maps integrieren.

Tipp:

Neues Google Maps

Neues Google Maps, interessante reduzierte Navigation aber nicht alle Funktionen des klassischen Google Maps stehen zur Verfügung.

Um die Tipps dieses Artikels nachvollziehen zu können rate ich das klassische Google Maps zu verwenden und nicht die Schaltfläche „Jetzt wechseln“ unter dem Titel „Das neue Google Maps“ anzuklicken. Solltest du diese Schaltfläche trotzdem angeklickt haben, dann kannst du wie folgt zum klassischen Google Maps zurück wechseln:
Unten rechts das Symbol mit dem Fragezeichen anklicken und in der Sprechblase „Zurück zum klassischen Google Maps“ anklicken.
Das neue Google Maps ist für Tablets und Co gut geeignet aber bietet anscheinend nicht alle Funktionen des klassischen Google Maps.

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Spaziergänger am Waalweg Marling

Ein Spaziergang über den Marlinger Höhenweg und den Marlinger Waalweg

Waal am Waalweg Marling

Waal am Waalweg Marling

Von Tscherms (300 m ü. d. M.) führt ein Saumpfad in nur 15 min hinauf auf den Marlinger Waalweg. Von der Hauptstraße biegen wir in den Raffeinweg und dann in die Kaltswettergasse ein die direkt in den Saumpfad (Markierung 33B) übergeht.

Wir sind heute recht gemütlich unterwegs. Das Wetter ist durchwachsen aber außergewöhnlich mild für die Jahreszeit. Die letzten herbstlichen Farbtöne haben uns hier herauf ins Burggrafenamt zu einer gemütlichen Waalweg-Spazierwanderung zwischen Tscherms und Marling gelockt. Dem Fehlen der Sonne ist es zu verdanken, dass ich mich heute gegen das Weitwinkelobjektiv und die 360 Grad Ausrüstung entschieden habe. Im Fotorucksack steckt ein 50 mm f1.4 und ein Makro 105 mm Objektiv.

Etwas unterhalb der Familienresidence Grafenstein links ein verlotterter Weinberg und eine Zeile mit junger aber verwahrloster Golden Delicious. Die meisten goldenen Äpfelchen haben sich bereits ihren Schicksal ergeben und liegen faul am Boden. Ein goldenes ungepflücktes Äpfelchen schaut mich mit bettelnden Augen an. Ich möge es bitte nicht seinem traurigen Schicksal überlassen. Ich habe Erbarmen und so nehmen wir das Äpfelchen mit auf die Reise.

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Dolomitenrundflug

Auf den Schwingen einer stählernen Libelle über die bleichen Berge

21. September 2013, 16.30 Uhr. Der Helikopter der Firma Airway setzt zur Landung an. Kaiserwetter, totale Windstille. Trotzdem verreist es mir die Videokamera. Der Heli verursacht bei Bodenkontakt recht massive Turbolenzen in den umliegenden Luftschichten.

Ich bin schon ganz kribbelig und etwas nervös. Nicht wegen des Fluges, sondern vielmehr bzgl. der Qual der Wahl. Soll ich den Dolomitenrundflug still und ohne Stress genießen, oder mich lieber aufs Fotografieren und Video aufnehmen konzentrieren? Sehr schwierige Entscheidung! Da wir heute mit dem Wetter ein unverschämtes Glück haben – kein einziges Quellwölkchen über den Dolomiten in Sicht – entscheide ich mich für das Zweite.

Ich sitze in der hinteren Reihe, ganz außen links. Der Hubschrauber startet; ich bekomme das fast nicht mit, so sanft ist der Abflug. Mit dem Piloten sitzen 6 Leute im Eurocopter AS 350; ein Passagier vorne, die restlichen 4 hinten. Die Armfreitheit ist nicht wirklich vorhanden, aber mein Sitznachbar beschwert sich nicht, obwohl ich immer wieder Arm-Verrenkungen anstelle um den Fotoapparat mit der Videokamera (und umgekehrt) zu tauschen. Wir haben alle Kopfhörer auf. Die Verständigung läuft über Mikrofon.

Genug des Pfaffengeschwätz, nun sei der grandiose Dolomitenrundflug dokumentiert:

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Durch das Pfossental zur Stettiner Hütte

Gasthof Jägerrast - Vorderkaser - Pfossental

Gasthof Jägerrast – Vorderkaser – Pfossental

Das Pfossental ist das größte Seitental des Schnalstales. Es ist ein uriges, von Skipisten verschontes, Tal. Wer Ursprünglichkeit sucht, der ist hier goldrichtig. Wandertechnisch bietet das Tal einen Almerlebnisweg mit 4 Einkehrmöglichkeiten.

Wir sind bis über die enge Straße bis nach Vorderkaser gefahren, wo der Gasthof Jägerrast (1.693 m), das Ende der befahrenen Straße markiert und zugleich einen gebührenpflichtigen Parkplatz (sehr fairer Preis: 3 Euro inkl. 2 Euro Gutschein für Getränk) bietet.

Der Wanderer hat nicht die Qual der Wahl, es führt nämlich nur ein einziger Wanderweg, der Almerlebnisweg Pfossental in Innere des Tales hinein.

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Festa Ta Mont und Wanderung im Val San Nicolò

wandern im Val San Nicolò - abstieg von den Maerins

wandern im Val San Nicolò – abstieg von den Maerins

Im Val di San Nicolò soll diese Tage ein Almenfest stattfinden. Das Fest “Festa Ta Mont” ist, ähnlich wie das Südtiroler „Schupfenfest“ am Salten und die „König Laurin Schupfenwanderung“ am Fuße des Rosengartens, ein traditionelles Almfest, bei dem der Almwanderer von Hütte zu Hütte schlendert und bei jeder Hütte unterschiedliche traditionelle Gerichte bekommt. Der Unterschied bei dem Fest „Festa Ta Mont“ ist die Sprache der Veranstalter. Im Nikolaustal, einem Seitental vom Fassatal, spricht man nämlich noch ladinisch. Somit vermittelt das Fest ein klein wenig ladinische Kultur und Folklore.

Wir fahren nach Pozza di Fassa (1325 m ü.d.M.) und folgen dann rechts der Beschilderung Val di San Nicolò.

Das Tal ist heute für den Verkehr gesperrt. Der Festbesucher muss zu Fuß das Fest erwandern. Für Gehfaule steht ein Schuttlebus zur Verfügung. Uns ist das egal. Wir wollen nicht nur geradeaus zum Fest hinein, sondern über den Wanderweg Nr. 643 und über die Maerins den Festbesuch mit einer Wanderung verknüpfen. Die Maerins sind zwei mächtige Kalkpfeiler, die bei Kletterern aufgrund des sehr schwierigen Klettersteiges „Via ferrata I magnifici 4“ beliebt sind. Wir werden die Maerins selbstverständlich umwandern, für Kletterpartien sind wir nicht zu haben.

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Wanderungen mit der besten Freundin (jetzt Ehefrau) von allen