Wandern oder Arbeiten? Diese kniffelige Frage, die schon des Öfteren in ein Drama ausgeartet ist, stellt sich im obersten Stock des Mandlhofs an jedem Wochenende, welches bzgl. Wetterprognose nicht gerade gesegnet ist.
Steg Fennberger See
Heute ist es wieder mal soweit. Zum Weiterwegfahren ist der Wetterbericht zu unsicher, das Bergwetter soll eher schlecht sein. Außerdem haben wir immer wieder die Erfahrung gemacht, dass der Wettergott immer den Unterlandlern, vor allem den Traminern, am gnädigsten ist!
Ok, dann wollen wir mal nicht weit fahren und uns eher auf den Süden einstellen. Von Entiklar zum Fennberger See hinauf soll uns die heutige Wanderung führen.
Der kleine Weiler Entiklar gehört zur Gemeinde Kurtatsch an der Weinstraße. Bekannt ist er vor allem durch die Kellerei, die Jausenstation und den Schlossgarten der Familie Tiefenbrunner mit seinen Sagengestalten, den biblischen Szenen und fantastischen Kreaturen.
Das Nonstal soll auch sehr gut zum Wandern geeignet sein. Leider müssen wir dabei auf die überaus vorteilhafte Planung mittels trekking.suedtirol.info verzichten. Macht nichts. „Chi non risica, non rosica“ sagt der Italiener. Auf geht’s über die kurvige Mendelstraße hinauf zum Mendelpass und von dort hinunter nach Fondo im oberen Nonstal.
Auf gut Glück am Straßenrand geparkt, Bergschuhe angezogen, nochmals die Karte konsultiert und – umentschieden. Lieber noch bis nach St. Felix weiter fahren und dann durch das Wassertal bis zum Mittagsschartl hinauf steigen.
Ein Tipp aus „Südtiroler Spazierwege und Promenaden“ von Hanspaul Menara: die Gaulschlucht bei Lana. Länge 3 km, Höhendifferenz 0 m. Das geht natürlich nicht, viel zu kurz. Darum kombinieren wir noch eine Wanderung dazu: Rauf aufs Vigiljoch. Das sind dann stolze 1.400 Höhenmeter.
Das Auto stellen wir beim Parkplatz der Vigiljoch-Seilbahn (circa 300 m ü.d.M.) ab. Der ist zwar eigentlich nur für Fahrgäste gedacht, aber da wir vorhaben mit der Seilbahn hinunter zu fahren, haben wir kein schlechtes Gewissen.
Jetzt heißt es, den Einstieg in die Gaulschlucht zu finden. Wir wandern die Straße entlang in südlicher Richtung, biegen dann bei einem braunen Wanderschild rechts ab und steigen zwischen den Häusern in Richtung Ultner Straße empor, die wir alsbald überqueren. Ich wundere mich etwas, denn laut Hanspaul Menara sollten wir, um in die Gaulschlucht zu gelangen, praktisch keine Höhenmeter machen. Komisch.
Ich habe mich lange dagegen gesträubt. Heute muss ich nachgeben. Eine Wallfahrt, eigentlich eine Wallfahrtswanderung, steht an, und zwar von Leifers nach Maria Weißenstein bei Petersberg. Warum ich mich so lange habe bitten lassen? Wanderungen zu Wallfahrtsorten sind meist relativ wenig aussichtsreich, sodass das Wandern mir dabei wenig Spaß macht. Als wir im August 2008 von Graun zur Wallfahrtskirche San Romedio gewandert sind, war das so, und die Wanderung von Leifers nach Petersberg und Maria Weißenstein verspricht, ähnlich zu werden, da wir permanent auf halber Höhe durch das Brantental wandern werden, das sich von Ost nach West erstreckt. Chancen, auf einen Gipfel oder Aussichtspunkt zu treffen, haben wir bei dieser Wanderung jedenfalls nicht.
Durch das Brantental von Leifers zur Wallfahrtskirche Maria Weißenstein bei Petersberg
Egal, wir machen uns auf nach Leifers und starten unseren Aufstieg beim Haus Emmaus (Ex-Gasthof Moser) auf dem steilen, mit Natursteinen gepflasterten Wallfahrtssteig (Wegmarkierung 1). Der Pilgerweg führt uns zuerst recht steil bis zum Peterköfele empor, wo eine kleine Kirche über der Stadt Leifers thront. Fotografieren ist angesagt.
Hmm… Das kleine Kirchlein ist von hinten fast schöner als von vorn. Also mal die Hinterseite ablichten. Weil ich es aber nicht übers Herz bringe, nur die Hinterseite digital eingefangen zu haben, schaue ich mal vorn vorbei und will mich schon ans Aufstellen des Dreibeins machen, da gibt mir eine augenscheinlich einheimische Familie einen Tipp: Da vorn, außerhalb des Holzgeländers, befindet sich ein Felsen, der einen wunderbaren Aussichtspunkt markiert.
Kennen Sie das Gefühl, wenn die Füße immer schwerer werden, die Schritte immer kleiner… die Berge vor Ihren Augen bleiben immer gleich weit entfernt – zumindest scheint es so… Ich spüre meinen Puls schnell schlagen… das Atmen fällt mir schwerer… mir wird heiß und kalt zur gleichen Zeit… ich habe Angst, ich könnte es nicht mehr schaffen… aber dann stehe ich genau unter ihnen… Dieses Wunder der Natur lässt mich all den Schweiß und die Anstrengung wieder vergessen. Von welchem Wunder der Natur ich spreche? Von den Geislerspitzen natürlich!
Selectedhotels das sind ausgesuchte Wanderhotels in Südtirol
Angefangen hat mein Wandertag um 7:00 Uhr in der Früh. Für einen Samstagmorgen ist diese Uhrzeit viel zu früh für mich. Aber meine Entdeckungslust lässt mich schnell wach werden und nach Villnöss und an vielen Wanderhotels vorbei fahren. Obwohl ich kein geübter Wanderer bin, sondern eher ein Sportmuffel, wage ich mich von Ranui aus zur Geisleralm (fünf Stunden und bis zu einer Höhe von 1996 m) zu gehen. Von diesem Weg habe ich in einem Wanderhotel erfahren, das sich aufs Wandern in Südtirol spezialisiert hat. Obwohl man auch von der Zanser Alm starten und sich dabei 2 Stunden sparen könnte, habe ich mich überreden lassen mich den ganzen langen Weg von meinen Füßen tragen zu lassen.
Die beste Ehefrau von allen und ich sind die Mendel-Standseilbahn gewöhnt, aber die StandseilbahnRaschötz (Resciesa) ist ein ganz anderes Kaliber. Zumindest bzgl. der gefühlten Geschwindigkeit, mit der sie uns von St. Ulrich in Gröden in nur 8 Minuten um 818 Höhenmeter höher zum Eingang des Naturparks Puez-Geisler (seit 2009 UNESCO Weltnaturerbe) bringt.
Gipfelkreuz Außerraschötz
Die meisten Mitfahrer sind Rodler, welche die 6 km lange, heute nur bis zur Mittelstation der Standseilbahn befahrbare, Rodelpiste nutzen möchten. Wir beide sind mit den Schneeschuhen unterwegs.
Auf der Bergstation angekommen, genießen wir kurz den Ausblick auf das Grödnertal mit seiner eindrucksvollen Bergkulisse (Langkofel, Sella) bevor wir uns von den Rodlern trennen und rechts abbiegen in Richtung Cason Alm. Die Schneeschuhe haben wir noch nicht umgeschnallt, und so werden wir in den 5 Minuten – solange braucht man bis zur Cason Alm – immer wieder daran erinnert, wie viel leichter das Schneewandern mit den rutschfesten Gehhilfen ist.
Der sagenumwobene Rosengarten, der Ort, an dem der Zwergenkönig Laurin dem Helden Dietrich von Bern unterlag, ist heute unser Ziel. Zum „Gartl“, dem wunderschönen Rosengarten des Zwergenkönigs, wollen wir zwar nicht hinauf, aber ganz nah an die Laurinswand soll es schon gehen.
Wir fahren nach Tiers / St. Zyprian (1.175 m), dann auf der Nigerpassstraße weiter und finden wenige hundert Meter nach dem Hotel Cyprianerhof auf der rechten Straßenseite einen Parkplatz (1.200 m), der zugleich auch den Startpunkt des Wanderweges Nr. 7 (Sagenweg) markiert.
Die Schneeschuhe untergeschnallt und auf geht’s. Eine große Tafel heißt uns im Schneeschuhwanderparadies willkommen.
Wein und Wandern – eine ideale Kombination. Und weil sich Natur- und Kulturgenuss bei einer Wanderung durch die Weinberge am südlichen Ende von Südtirol so herrlich verbinden lassen, hier einmal eine Auswahl an Naturlehrpfaden rund um den Wein:
Kurtatscher Weinlehrpfad Besonderheit: Der Weg begleitet „den Lebensweg der Traube“ – von der Pflanzung bis zur Weinbereitung – und erklärt Rebsorten, Anbauformen und das Weinbaujahr. Amphoren mit Geruchsproben („So riecht Wein“) und Info-Schautafeln über Rebsorten und die Landschaft sind Teil des Pfads. Kurtatsch–Margreid, Länge: ca. 8 km, Gehzeit: ca. 2–2,5 h
Gewürztraminer Weg Besonderheit: Der Weg liegt in den warmen, gut belüfteten Südhanglagen oberhalb von Tramin, die ideal für die Rebsorte Gewürztraminer sind. Genau diesen Wein thematisiert der Weinweg. Tramin, Länge: circa 3,5 km, Gesamtgehzeit: circa 1-1,5 h
Blauburgunderweg (Pinot-Noir-Weg) Besonderheit: eines der bekanntesten Pinot-Noir-Gebiete Italiens Neumarkt–Montan, Länge: ca. 14 km, Gehzeit: ca. 4 h
Weinlehrpfad Girlan „Hoher Weg-Gschleier“ Besonderheit: Ein kurzer Rundweg mit 15 Infotafeln, traditionellen Trockenmauern und über 100 einheimischen Pflanzenarten, der Weinbau, Natur und Aussicht auf die Weinberge Girlans verbindet. Eppan-Girlan, Länge: ca. 3 km, Gehzeit: ca. 1 h
Terlaner Weinweg Besonderheit: Der leichte Rundweg mit rund 20 Infotafeln führt durch historische Ansitze und typische Terlaner Weinlagen. Auf anschauliche Weise werden dort Rebsorten, Lagen und die lokale Weinbaugeschichte vermittelt. Terlan, Länge: ca. 4 km, Gehzeit: ca. 1,5 h
Weinbergweg Brixen Besonderheit: Der Weg ist ein Weinwanderweg rund um Brixen. Er führt durch Weinberge und an alten Trockenmauern vorbei und bietet einen Ausblick auf den Talkessel. Brixen–Kranebitt, Länge: ca. 5 km, Gehzeit: ca. 1,5–2 h
Weinweg Kaltern Besonderheit: Die Schleife führt durch die Weingärten rund um Kaltern und weist auf die einzelnen „Riegel“ bzw. Lagen hin. Die Kalkschwellen tragen die Namen der Weinlagen – eine Besonderheit dieses Wegs. Kaltern, Länge: ca. 10 km, Gehzeit: ca. 3 h
WeinKulturWeg Marling Besonderheit: Besonderheit: Entlang des Weges gibt es Info-Stelen zur Weinkultur sowie überlebensgroße Weinbau-Werkzeuge (Reber, Moster, Pazeide), die als historische Zeugnisse der Weinproduktion dienen. Marling bei Meran, Länge: ca. 4 km, Gehzeit: ca. 1,5 h
Weinwanderweg Rebe Besonderheit: „kunstvolle Weintreppe“ mit Installationen zu Weinbau, Rebsorten und Geschichte; führt durch Weingärten zwischen Ritten und Bozen, mit Panorama auf Bozen und Dolomiten. Bozen. Ritten, Länge: ca. 3,5 – 3,6 km; Gehzeit: ca. 1–1,5 h (Abstieg) bzw. ca. 1,5–1,75 h (Auf-/Abstieg)
Auch die geologischen Besonderheiten der Region können auf eigens angelegten Wanderwegen entdeckt werden. Besonders zu empfehlen sind:
Die Villanderer Alm soll leichte Schneeschuhwanderungen mit Einkehrmöglichkeit bieten. Perfekt für alle, die noch wenig Erfahrung mit Schneeschuhen haben.
Schneeschuhwandern mit den Dolomiten im Hintergrund
Zu sechst (die beste Freundin von allen, ihre Schwester und ihr Schwager, ich, meine Schwester und ihre Freundin) starten wir in Richtung Klausen, weiter nach Villanders und hinauf zur Villanderer Alm.
Schnee gibt es heuer hier in Südtirol genug. Wir haben uns schon vor Weihnachten Schneeschuhe besorgt, denn auf das Christkind wollten wir uns nicht verlassen. Ein wunderschöner, wolkenloser, blauer Tag, das heißt, wir müssen unbedingt auf den Roenhinauf.
Ausblick auf die Trasse der Mendelbahn vom alten Mendelsteig aus gesehen
Mein Entschluss steht fest. Die beste Freundin von allen muss sich fügen. Mein Plan: Mit der Mendelbahn von St. Anton / Kaltern bis zum Mendelpass und dann mit den Schneeschuhen über den Schneeschuhweg hinauf bis zum Roen.
Der Winter hat Südtirol fest im Griff und das ganze Land in eine wunderschöne Wintermärchenlandschaft verwandelt. Uns Wanderbegeisterten juckt es in den Beinen. Wir müssen unbedingt raus in die weiße Pracht. Schneeschuhe müssen her und zwar schnell. Gesagt, getan, Schneeschuhe ausgeliehen und los geht’s in Richtung Grauner Joch.
Schneeschuhwandern und Tourenskifahren
Ring, ring, … das Telefon klingelt. Schwesterherz ist am Apparat. „Geat’s mit Reinwold eini? Mir gean aui.“ Sinngemäß übersetzt: Wollt ihr mit uns (gemeint sind mein Bruder und meine Schwester) ins Skigebiet Reinswald fahren? Wir fahren mit den Tourenski hoch. Da Schwesterherz uns versichert, dass wir mit unseren Schneeschuhen (Ciaspole) locker mithalten können, lassen wir uns breit schlagen und nehmen die Autofahrt in Kauf.
Um 11.30 Uhr passieren wir Sarnthein und kommen gegen 12.00 Uhr in Reinswald an. Der Parkplatz ist fast voll, aber ganz hinten finden wir noch ein Plätzchen.
Die beste Freundin von allen und ich müssen erst einmal lernen, wie man die Schneeschuhe anzieht. Es dauert ein, zwei Minuten, bis wir begreifen, dass wir die Steighilfe nach vorne klappen müssen, damit die Schneeschuhe nicht parallel zum Boden stehen, sondern leicht angewinkelt die Steigung weniger steil erscheinen lassen. Nach vier Minuten ist es geschafft. Die Schneeschuhe sitzen und es kann losgehen.
Oh Schreck! Keine Handschuhe dabei! Was nun? Zum Glück hat mein Bruder noch ein zweites Paar im Rucksack. Noch einmal gut gegangen, aber damit ich beim nächsten Mal nichts vergesse, hier eine kleine Checkliste:
Skijacke oder vergleichbare Jacke
Skihose oder Tourenskihose (eventuell auch Gamschen)
Bergschuhe
Warme Kappe
Sonnebrillen
Wanderstöcke
Handschuhe
Schneeschuhe
Rucksack mit Getränke
GPS (leider finde ich im Internet wenig Schneeschuhtouren für das Gerät)
Wir starten quer durch den ca. 40 cm tiefen Schnee. Die Schneeschuhe können mein Gewicht mit dem 10 kg schweren Rucksack nicht immer an der Schneeoberfläche halten. Immer wieder breche ich ein. Meine beste Freundin hat es besser. Ihr Fliegengewicht gepaart mit „Null-Gepäck“ zahlt sich aus.
Der Schneewanderweg führt uns entlang der Rodelbahn in Richtung Sunnolm (1.850 m). Immer wieder kürzen wir einige Kehren ab, indem wir durch den Tiefschnee stapfen. Rupert mit den Tourenskiern voraus. Er gibt das Tempo vor. Die beste Freundin von allen und ich folgen mit den Schneeschuhen und hinter uns Sibille mit den Tourenski.
Das Queren von steilen harten Hängen erweist sich mit unseren Schneeschuhen (TSL 225) als etwas mühsam, da sie etwas wenig Seitenhalt bieten.
Wir beide Schneeschuhwanderer können auf harten Untergrund recht gut mithalten, ja wir könnten sogar die Tourenski Läufer überholen. Auf weichen Untergrund, brechen wir etwas in den Schnee ein und müssen uns den Tourenskigehern geschlagen geben.
Wir passieren die Sunnolm. Rupert legt einen Zahn zu – nein zwei Zähne! Irgendwie fühle ich mich nicht fit. Ich kann nicht mithalten. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich gewohnt bin mit den Wanderstöcken stark mitzuhelfen, was angesichts der Schneedecke von 30 bis 60 cm nicht machbar ist.
Mit unseren Schneeschuhen (TSL 225) ist das Queren der steilen und harten Hänge etwas mühsam, da sie etwas wenig Seitenhalt bieten.
Auf hartem Untergrund können wir zwei Schneeschuhgeher recht gut mithalten und die Tourenskifahrer sogar überholen. Auf weichem Untergrund brechen wir etwas ein und müssen uns den Tourenskifahrern geschlagen geben.
Wir passieren den Sunnolm. Rupert legt einen Zahn zu – nein, zwei! Ich kann nicht mithalten. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich es gewohnt bin, mit den Stöcken kräftig nachzuhelfen, was bei einer Schneedecke von 30 bis 60 cm nicht möglich ist.
Kabinenbahn Skigebiet Reinwald
Nach ca. einer guten Stunde erreichen wir nacheinander die Bergstation der Gondelbahn bei der Pichlberg-Alm & Luis’ns Iglu (2.130 m).
Nun beginnt die große Suche nach einem Tischplatz im Inneren, denn draußen ist es bitterkalt und wir sind völlig durchgeschwitzt. Doch wir haben Glück, finden ein Plätzchen und quetschen uns zwischen ein Pärchen und eine Familie an den Tisch.
Wir essen und trinken wie die Götter und wärmen uns mit einem Jagertee auf. Leider reicht einer nicht und Rupert bestellt einen zweiten mit einer kleinen Bemerkung für die Wirtin: „Sog’sch in Luis an schean Gruaß und er soll in Tee a an Jagertee eini tean!“ Die Kellnerin versteht die Anspielung. Die zweite Runde kommt deftig, wie es sich gehört, und ein Schnapsl gibt’s obendrauf.
Gegen 15 Uhr machen wir uns auf den Rückweg ins Tal. Jetzt haben wir Schneeschuhgeher keine Chance mehr und so verabreden wir uns mit Bruder und Schwester in der Bärnstub (1.570 m) bei der Talstation der Gondelbahn.
Glitzernde Wiesen, winterliche Bäume, eine märchenhafte Landschaft! Abseits der Pisten stapfen wir durch den tiefen Schnee. Mit den Schneeschuhen geht es zügig bergab. Der Schnee bremst unsere Schritte, so dass wir auch an steilen Hängen ohne Probleme und ohne unsere „Kniescheibenbremsen“ allzu sehr beanspruchen zu müssen, zügig absteigen können. Einmal gönne ich mir sogar einen Sturz in das weiche Weiß!
Etwa zwanzig Minuten dauernd der Abstieg, dann ist das Schneeerlebnis leider vorbei. Schade!
Hier breche ich nun diesen Schneeschuhwanderbericht ab, denn nun beginnt der Teil in der Bärnstubn, der nichts mit Wandern und Fitness zu tun hat *g*.
In Reinswald kann man ganz hervorragend Schneeschuhwandern. Vorteil: ein sicherer Weg, keine Lawinengefahr, genügend Einkehrmöglichkeiten. Nachteil: viele Leute, viel Trubel, den man als Schneeschuhwanderer nicht immer haben möchte. Aber ab und zu sicher toll!
Einkehrmöglichkeiten Reinswald:
Talstation: Bärnstub (1.570 m), Reinswald/Talstation Kabinenbahn, Tel. (+39) 0471 625534 , www.baernstub.com, Fassungsvermögen: 130 Sitzplätze, Besonderheit/Specials: Sonnenterrasse, Iglu-Stimmung, Bar-Restaurant-Pizzeria, Ziel der Rodelbahn, direkt am Parkplatz und an der Bushaltestelle (Skibus) an der Talstation gelegen.
Schneeschuhwandern in Südtirol – Reinswald (Sarntal)
Dauer: 2:15 h
Distanz: 3,0 km
Bergauf: 531 m
Bergab: 0 m
Um welche Art von Tour handelt es sich?
Es handelt sich um eine Tour der Kategorie Schneeschuhwandern, Winterwandern
In welcher Region befindet sich die Tour?
Die Tour befindet sich in der Region Sarntaler Alpen
Um welche Bergkategorie handelt es sich? Auf welcher Höhe liegt die Tour?
Es handelt sich hierbei um einen Berg der 2.000er Kategorie. Der tiefste Punkt der Tour liegt auf 1.604 m über dem Meeresspiegel. Der höchste Punkt der Tour liegt auf 2.138 m über dem Meeresspiegel.
Wie lang ist die Strecke?
Die Tour ist 3,0 km lang.
Wie streng ist der Aufstieg (Länge, Höhenmeter, Steigung)?
Es sind 2,8 Kilometer und 531 Höhenmeter im Aufstieg zu bewältigen. Das entspricht einer durchschnittlichen Steigung von 19,2 %.
Wie anspruchsvoll ist der Abstieg (Länge, Höhenmeter, Steigung)?
Im Abstieg sind 0,1 Kilometer und 0 Höhenmeter zu bewältigen. Das entspricht einem durchschnittlichen Gefälle von 9,9 %.
Wie viel Zeit werde ich für die Tour brauchen?
Ein Schneeschuhwanderer benötigt ca. 2:15 Stunden für die reine Gehzeit. Dieser Wert kann individuell stark variieren. Siehe Gehzeitrechner.
Wie viele Kalorien werden bei der Tour verbrannt?
Bei der Schneeschuhwanderung werden ca. 750 kcal verbrannt. Es ist zu beachten, dass die Berechnung des Kalorienverbrauchs auf Faustformeln und allerlei Annahmen beruht, z.B. Gewicht=75 kg, Kalorienverbrauchsvorgaben für Aufstieg, Abstieg, flach usw. und daher nur eine Schätzung und keine exakte Angabe liefert. Wenn du deinen Kalorienverbrauch selbst berechnen möchtest, dann schau dir diesen Kalorienrechner an.
Bildimpressionen Schneeschuwanderung Reinswald
Anni, Schneeschuhwandern, Winter, inverno, weiße Jahreszeit, winter
Der Gardasee ist nicht nur der größte See Italiens, sondern auch ein Paradies für Wanderer und Biker. Und das Beste: Er liegt in einer richtig warmen Gegend, die für die beste Freundin von allen perfekt ist. Also, auf geht’s, ab in den Süden! Nach ungefähr einer Stunde sind wir in Torbole, einem kleinen Dorf am nördlichsten Zipfel des Gardasees.
Der Panoramaweg Busatte – Tempesta bei Torbole am Gardasee
Ich habe mich vorher schon schlau gemacht und eine leichte Panorama-Wandertour, also eher einen Panoramaspaziergang, auf mein GPS geladen.