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Herbstspaziergang Montan – Bahntrasse Fleimstalbahn

Die Bahntrasser der ehemaligen Fleimstalbahn ist ein idealer Spazierweg und Mountainbikeweg
Die Bahntrasser der ehemaligen Fleimstalbahn ist ein idealer Spazierweg und Mountainbikeweg

Ein herrlicher goldener Herbsttag zwingt uns außer Haus. Die Entscheidung, ob wir uns links oder rechts der Etsch halten, ist nicht so einfach. Tramin-Kurtatsch oder doch lieber Montan-Glen. Da es etwas später geworden ist, entscheiden wir uns für die alte Bahntrasse, welche von Auer ins Fleimstal nach Predazzo hineinführt. Rund um Montan und die Fraktion Glen bleibt die Herbstsonne bedeutend länger als wir sie rund um Tramin und Kurtatsch genießen könnten. Vom Montaner Sportplatz starten wir gemütlich in Richtung Glen. Am Festplatz von Montan findet gerade ein Törggelefest statt. Wir spazieren am Fest vorbei bis zum Anfang der Bahntrasse. Der Bahnsteig der Fleimstalbahn führt uns fast eben über Pinzon nach Glen. Dabei bietet die ehemalige Strecke der Fleimstaler Bahn einen umfassenden Panoramablick auf das Südtiroler Unterland von Kaltern mit dem Kalterer See über Tramin und Kurtatsch bis zur Salurner Klause hinunter.

Glockengeläut aus dem Pinzoner Kirchturm begleitet uns, während wir in einer langgezogenen 180 Grad Kurve über ein Viadukt spazieren.

Nach der Kurve verlassen wir die Bahntrasse und wandern nach Glen weiter. Unser Ziel ist der Buschenschank bzw. Agritur Lexenhof in Glen.

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Über die Katzenleiter von Aldein nach Auer

Von Holen über die Katzenleiter nach Auer
Von Holen über die Katzenleiter nach Auer

Tief unter der Aldeiner Brücke liegt Holen, eine kleine Fraktion von Aldein. Zwei, drei Häuser, ein Gasthaus, kleinere Wiesen und der Holenbach, auch Auererbach oder Schwarzenbach, genannt. Uns interessiert das Gasthaus Bernhard (740 m ü.d.M.), wir sind zum Mittagessen verabredet.

Die Wirtin des Gasthauses schmeißt den Laden ganz alleine. Sie ist Baristin, Kellnerin und Köchin zugleich und – Hut ab – man glaubt es kaum, alles zugleich schafft sie das trotz einer für ein Berggasthaus recht umfangreichen Speisekarte ohne Probleme.
Nach Speis und Trank breche ich mit meiner Schwester zu Fuß auf. Wir wollen über die Katzenleiter nach Auer hinunter.

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Wanderung auf das Schwarzhorn

Etwas verwundert bin ich jetzt schon. Warum wohl steht das Schwarzhorn so eklatant im Schatten seines kleineren Bruders, des Weißhorn? Der circa einstündige Wanderpfad vom Jochgrimm über die Nordflanke hier herauf bis zur Spitze des Schwarzhorn auf 2.435 m war landschaftlich abwechslungsreicher und schöner als der Pfad, der zum Weißhorn hinauf führt. Um 6.10 Uhr sind wir vor dem Hotel Schwarzhorn gestartet, dann kurz über einen breiten Weg bis zu einem umzäunten Weiher gegangen, anschließend durch Almrosen und mannshohe Latschen steil empor gestiegen und zum Schluss über, wie soll ich sagen, gerölliges bis felsiges Porphyrgestein bis hier herauf gewandert.

Gipfelkreuz und Marienstatue am Schwarzhorn
Gipfelkreuz und Marienstatue am Schwarzhorn

Zu unserer Rechten hatten wir einen tollen Ausblick auf das Weißhorn. Zurückschauend konnten wir die sich im Gegenlicht befindlichen Silhouetten der bekannten Dolomitengebirgsgruppen: Lagorei, Latemar, Rosengarten und Schlern erblicken. Nasse Waden haben wir uns geholt. Nachts hatte es gewittert, der Pfad unten bei den Almrosen war recht eng, so dass wir durch das Almgestrüpp fast durchwaten mussten.

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