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Informationen, Tipps, Begrifferklärungen rund ums Wandern in Südtirol und alles was nicht so recht in die anderen Kategorien passt…

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Artikelreihe Kartendienste & GPS Daten – Teil 2

GPX ist die Abkürzung für GPS Exchange Format, ein auf XML basierendes Datenformat zur Speicherung von Geodaten bzw. GPS-Daten. Für mich als Wanderer und Bergsteiger sind GPX Dateien für zweierlei Fällen interessant. Einerseits kann ich im Vorfeld einer Wanderung eine GPS Daten besorgen, in mein GPS Gerät übertragen um bei einer Wanderung stur dem aufgezeichneten Track folgen zu können. Somit gehört sich im Berg verirren der Vergangenheit an. Andererseits kann ich Bergtouren und Wanderungen aufzeichnen, um nach der Heimkehr die aufgezeichneten GPS Daten analysieren, statistisch auswerten oder grafisch auf einer Website darstellen und anderen Wanderliebhabern bereitstellen zu können.

Als Blog schreibender Wanderer ist diese zweite Anwendung überaus interessant um meine Wanderberichte mit den GPX Daten aufzuwerten. So kann ich mich vor Angaben wie z.B. „die Wanderung ist lang, die Bergtour ist streng, die Strecke ist zeitintensiv“ usw. drücken. Der Blogleser kann sich mit Hilfe der grafischen Darstellen und Auswertung der GPX Datei selbst ein Bild über die Länge, die zu erwartende Höhenleistung, den Verlauf, ja sogar die Geschwindigkeit mit der ich die Tour absolviert habe, informieren. Wenn er diese Informationen mit seiner – hoffentlich bekannten Leistungsfähigkeit – in Beziehung setzt, dann hat er nicht subjektiven, sondern einen individuellen Überblick über die Ansprüche der Tour.

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Artikelreihe Kartendienste & GPS Daten – Teil 1

Mitte der nun folgenden Artikelreihe möchte ich euch die Kartendienste, die GPS-Geräte und die Software rund um GPS-Daten aufzeigen, welche ich in meinem Alltag einsetzte. Die Artikel richten sich also an den technisch interessierten Wanderer der nicht nur gern „analog“, sondern auch digital wandert *g*.

War vor einigen Jahren nur Google mit Google Maps in den Weiten des Internets zu finden, gibt es mittlerweile zahlreiche Kartendienste und Anbieter von digitalen Karten.

Uns Wanderer, aber auch dem ambitionierten Mountainbiker oder Rennradfahrer, kommen diese Karten als Tippgeber, Planungswerkzeuge und Analysesysteme zu Gute.

Hier nun einige Kartendienste und Werkzeuge rund um GPS-Tracks mit besonderem Blick auf Südtirol und vor allem auf Wander-, auch Fahrradtauglichkeit.

Für meine Einsatzzwecke als Wanderer aber auch als Webdesigner spielen – wie sollte es anders sein – die Google Dienste Google Maps, Google Street View und Google Earth eine gewichtige Rolle.

Google Maps, Google Street View und Google Earth – die Dienste des Internetgiganten

Google Maps ist für mich sicherlich das wichtigste Kartensystem, vor allem weil es über zahlreiche einfache aber auch komplexe Möglichkeiten verfügt eine Google Maps Karte in eine Website zu integrieren.

Mit http://maps.google.de steht eine allseits bekannte fertige Kartenanwendung des Inhabers zur Verfügung mit der der Informationssuchende Orte und Adressen suchen und auf einer Google Karte sich anzeigen lassen kann.

Google Maps
Google Maps

Neben der Suche eines geografischen Punktes ermöglicht der Webdienst auch ein sogenanntes Routing sprich die automatische Streckenfindung von einem Startpunkt zu einem Zielpunkt. Als Kartengrundlage stehen eine Straßenkarte, ein Satellitenbild und ein Geländemodell zur Verfügung. Sogar Google Earth lässt sich über ein entsprechendes Plug-In in Google Maps integrieren.

Tipp:

Neues Google Maps
Neues Google Maps, interessante reduzierte Navigation aber nicht alle Funktionen des klassischen Google Maps stehen zur Verfügung.

Um die Tipps dieses Artikels nachvollziehen zu können rate ich das klassische Google Maps zu verwenden und nicht die Schaltfläche „Jetzt wechseln“ unter dem Titel „Das neue Google Maps“ anzuklicken. Solltest du diese Schaltfläche trotzdem angeklickt haben, dann kannst du wie folgt zum klassischen Google Maps zurück wechseln:
Unten rechts das Symbol mit dem Fragezeichen anklicken und in der Sprechblase „Zurück zum klassischen Google Maps“ anklicken.
Das neue Google Maps ist für Tablets und Co. gut geeignet aber bietet anscheinend nicht alle Funktionen des klassischen Google Maps.

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Dolomiten Rundflug-Drei Zinnen Hütte

Dolomitenrundflug

Auf den Schwingen einer stählernen Libelle über die bleichen Berge

21. September, 16.30 Uhr. Der Helikopter setzt zur Landung an. Kaiserwetter, totale Windstille. Trotzdem verreist es mir die Videokamera. Der Heli verursacht beim Aufsetzen ziemlich massive Turbulenzen in den umgebenden Luftschichten.

Ich bin schon ganz kribbelig und ein bisschen nervös. Nicht wegen des Fluges, sondern wegen der Qual der Wahl. Soll ich den Dolomitenrundflug in Ruhe und ohne Stress genießen oder mich lieber aufs Fotografieren und Filmen konzentrieren? Sehr schwere Entscheidung! Da wir heute unverschämtes Wetterglück haben – keine einzige Quellwolke über den Dolomiten in Sicht – entscheide ich mich für das zweite.

Ich sitze in der letzten Reihe, ganz links. Der Hubschrauber startet, ich bekomme es fast nicht mit, so sanft ist der Abflug. Mit dem Piloten sitzen 6 Personen im Eurocopter AS 350; ein Passagier vorne, die anderen 4 hinten. Die Armfreiheit ist nicht wirklich vorhanden, aber mein Sitznachbar beschwert sich nicht, obwohl ich ständig meine Arme verrenke, um den Fotoapparat mit der Videokamera zu tauschen (und umgekehrt). Wir tragen alle Kopfhörer. Die Kommunikation läuft über Mikrofon.

Genug des Pfaffengeschwätz, nun sei der grandiose Dolomitenrundflug dokumentiert:

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Bergl Alm, Egger Obertal, Hühnerspiel, Penser Joch, Zinseler

Berglauf Südtirol Ultrarace

In den Sarntaler Alpen, entlang der Hufeisentour, findet der extremste Berglauf Südtirols statt. 124 km und 7.666 Höhenmeter in 40 Stunden sind zu absolvieren. Die Genossenschaft für Regionalentwicklung und Weiterentwicklung Sarntal ist der Organisator dieses Berglaufs.

Das Streckenprofil des Südtirol Ultrarace:

Karte mit GPS-Track des Berglaufs

Akt. Position: -km, -m
↓ download GPX

50 100 150 200 5 10 15 Entfernung (km) Höhe (m)

Eckdaten der Tour

Berglauf Südtirol Ultrarace

  • Dauer: 46:30 h
  • Distanz: 125,5 km
  • Bergauf: 8.086 m
  • Bergab: 8.076 m
Um welche Art von Tour handelt es sich?
Es handelt sich um eine Tour der Kategorie
In welcher Region befindet sich die Tour?
Die Tour befindet sich in der Region Sarntaler Alpen
Um welche Bergkategorie handelt es sich? Auf welcher Höhe liegt die Tour?
Es handelt sich hierbei um einen Berg der Kategorie. Der tiefste Punkt der Tour liegt auf 264 m über dem Meeresspiegel. Der höchste Punkt der Tour liegt auf 2.688 m über dem Meeresspiegel.
Wie lang ist die Strecke?
Die Tour ist 125,5 km lang.
Wie streng ist der Aufstieg (Länge, Höhenmeter, Steigung)?
Es sind 63,0 Kilometer und 8.086 Höhenmeter im Aufstieg zu bewältigen. Das entspricht einer durchschnittlichen Steigung von 13,6 %.
Wie anspruchsvoll ist der Abstieg (Länge, Höhenmeter, Steigung)?
Im Abstieg sind 60,4 Kilometer und 8.076 Höhenmeter zu bewältigen. Das entspricht einem durchschnittlichen Gefälle von 14,2 %.
Wie viel Zeit werde ich für die Tour brauchen?
Ein durchschnittlicher Wanderer benötigt für die reine Gehzeit ca. 58:50 Stunden, ein geübter Wanderer ca. 46:30 Stunden.
Dieser Wert kann individuell stark variieren. Siehe Gehzeitrechner.
Wie viele Kalorien werden bei der Tour verbrannt?
Bei der Wanderung werden ca. 17.296 kcal verbrannt.
Es ist zu beachten, dass die Berechnung des Kalorienverbrauchs auf Faustformeln und allerlei Annahmen beruht, z.B. Gewicht=75 kg, Kalorienverbrauchsvorgaben für Aufstieg, Abstieg, flach usw. und daher nur eine Schätzung und keine exakte Angabe liefert. Wenn du deinen Kalorienverbrauch selbst berechnen möchtest, dann schau dir diesen Kalorienrechner an.

GPS Track von: www.suedtirol-ultrarace.com

 

Pelmo

Monte Pelmo, Thron der Götter

Wanderwetter? Fehlanzeige. Schade, somit ist eine echte Wanderung trotz Frühlingsanfang nicht drin. Bleibt mir nur das Sinnieren. Am besten ich starte damit die Rubrik „Wo ich irgendwann mal rauf oder rundherum möchte“.

Dolomitengipfel Monte Pelmo, il Trono del Padreterno
Dolomitengipfel Monte Pelmo, il Trono del Padreterno

Für die Nummer eins auf meiner Wunschberg-Liste muss ich nicht lange nachdenken. Der Monte Pelmo, der Thron der Götter, da will ich irgendwann unbedingt mal hinauf steigen oder rundherum wandern. Warum? Jetzt bitte nicht lachen, aber es ist tatsächlich die Bezeichnung „Thron der Götter“ die es mir angetan hat. Das erinnert mich nämlich an meine Kindheit als ich die griechischen Göttersagen verschlungen hatte. Der wichtigste Berg in der griechischen Mythologie ist sicherlich der Olymp. Genau so wie der Monte Pelmo ausschaut, genau so stellte ich mir die Behausung der Götter vor. Ein Berg wie eine Pyramide, der die Spitze abgeschnitten wurde. Unter dem Gipfel ein Wolkenband:

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Oceanografic Valencia

Stadtwanderung Valencia

Nicht unbedingt die schönere Hälfte der dieWanderer ist heute am Freitag, 08. März unterwegs nach Spanien und zwar nach Valencia. Die beste Ehefrau von allen musste zu Hause bleiben. An ihrer Stelle treten 18 Jahrgangskollegen. Selbstverständlich ist eine anständige Wandernadel geplant. *g*

Valencia aus der Vogelperspektive mit Stierkampfarena
Valencia aus der Vogelperspektive mit Stierkampfarena

Mit 700 km/h, 10.000 m über dem Meeresspiegel bringt uns Ryanair schnurstracks der spanischen Küstenstadt Valencia entgegen. Der Flug bringt glücklicherweise keine Überraschungen mit sich.

Der Check-in im Hotel Medium Valencia ist schnell erledigt. Schönes 3 Sterne Hotel, dem man auch problemlos 4 Sterne geben könnte. Einziges Manko: Wenn das Flaschenbier ausgeht, wird Mann/Frau mit Dosenbier bedient.

Achter Stock und eine tolle Aussicht vor allem auf das, leider teilweise verdeckte, moderne Opernhaus Palau de les Arts Reina Sofia und einen kleinen Zipfel, ich glaube des Oceanogràfic, dem größtes Aquarium Europas.

Nach der Zimmerbesichtigung geht es ab ins Zentrum von Valencia. Wir suchen ein Restaurant im Viertel Barrio del Carmen auf, was sich für uns Stadtwanderer nicht so ganz einfach erweist. Der eine und andere hat so seine Schwierigkeiten in den engen malerischen Gassen an den zahlreichen Bars, voller Spanierinnen, vorbeizukommen. *g* Hätte mir nicht gedacht, dass so eine Stadtwanderung schwieriger als eine Gipfeltour ist.

Nach einem anstrengenden Gang durchs Labyrinth von Valencia schaffen wir es – nicht ohne GPS Unterstützung – das bereits im Vorfeld auserkorene Restaurant zu erreichen. Der Wandergott meint es gut mit uns.

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Schuster Egetmann Umzug 2013

Vorbereitungen für die Wandersaison-6 Sterne Wellness-Tempel Tramin

Die Wandersaison steht vor der Tür. Die beste Ehefrau von will sich dafür natürlich bestens vorbereiten. Da trifft es gut, dass es in Tramin einen 6 Sterne Wellness Tempel gibt. Ein ganz exklusives Etablissement, nur für VIPs zugänglich, aber der Workaholic, mit dem ich verheiratet bin, will sich mal was gönnen. Recht hat er!

Eine Gesichtsmaske, eine Fußmassage vielleicht ein wenig mehr steht auf dem Programm.
Ich muss die beste Ehefrau von allen natürlich begleiten. Mann darf zusehen, während Frau sich verwöhnen lässt. Die Gesichtsmaske bereits genossen, geht es an die Fußmassage.

Das Personal des Wellness Tempels ist zwar sehr freundlich – da kann man nichts dagegen sagen – aber nach meinem Geschmack etwas laut. Frau scheint die Massage aber zu gefallen. Zumindest habe ich sie selten so lachen sehen!

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Allgäu Ausblick Schloss Hohenschwangau

Kurbäder und Heilbäder in Bayern

„Kommen Sie nach Bayern und atmen Sie durch“, so steht es im Werbeprospekt der AOK. Was dieWanderer in einer AOK Filiale in Bayern machen? Sich im Voralpenland von den hohen Bergen Südtirols erholen? Nein, ganz so ist das nicht, aber wir haben hier zu tun (was, das bleibt ein Geheimnis) und während ich auf die beste Ehefrau von allen warte, blättere ich in der Broschüre „Bayerns Heilbäder und Kurorte“ und bin fast platt wie viele Bäder unsere nördlichen bajuwarischen Verwandten bieten können. Ich persönlich kenne nur Bad Tölz, wo der Bulle von Tölz sein Unwesen treibt, hier sind aber eine ganze Menge mehr Bäder aufgelistet.

60 Heilbäder und Kurorte, das ist gewaltig, da könnte man sich als müder Wanderer oder als Rücken geschädigter Wanderer mal so richtig auskurieren.

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Die Queen in Edinburgh

Ihre Majestät die Queen in Edinburgh

Englischunterricht, eine halbe Stunde Kaffeepause. Absperrungen, Menschenmassen und ein großes Polizeiaufgebot in der Royal Mile vor der St.-Giles-Kathedrale. Was gibt es denn hier zu sehen?

Ein freundlicher Polizist klärt uns auf: „an accolade“.

Aha. also einen Ritterschlag soll es geben. Wer wird zum Ritter geschlagen? Der Duke of Cambridge, alias Prinz William, wird in den „Order of the Thistle“ (Orden der Distel) aufgenommen! Und von wem? Natürlich von der Queen! Wow!

Queen Elisabeth II in Edinburgh
Queen Elisabeth II in Edinburgh

Wir haben mal eben in der Kaffeepause einfach so die Chance, Queen Elisabeth und die Royal Family zu sehen. Uns würde es vom Stuhl hauen, wenn wir nicht sowieso schon stehen würden.

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Schottland Highlands

Scottish Highlands – Bustour

Wandern mit dem Bus, geht das? Natürlich nicht. Trotzdem soll diese Schottland-Busrundreise in dieses Wander-Tagebuch, schließlich kommen wir nicht alle Tage in dieses von unserer Heimat Südtirol so verschiedene Land. Fotos gibt es zwar nur durch das Busfenster, mit entsprechender Qualität, die Schottland-Impressionen bleiben etwas oberflächlich, trotzdem wollen wir als von der Natur verwöhnte Südtiroler unsere Eindrücke von Schottland und den Highlands hier preisgeben.

Die Highlands-Busreise startet im Herzen von Edinburgh direkt vor dem Edinburgh Castle. Der Busfahrer ist zugleich Reiseführer, ein echter Schotte, natürlich mit Schottenrock (engl. Kilt) verspricht eine eindrucksvolle Rundfahrt.

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Themenwege – Sommerliche Familienwanderungen

Die Sommerferien stehen vor der Tür, längst hat sich der Schnee in die höchsten Lagen zurückgezogen. Der aktuelle Wetterbericht verspricht hochsommerliche Temperaturen und die Sonne geht erst nach 21 Uhr wieder unter.

Was könnte schöner sein, als diese Tage mit der ganzen Familie im Freien zu verbringen. Also her mit dem Wanderrucksack und rein in die Wanderschuhe. Die Kinder gehen aber nicht gern? Und die Jüngste schafft es noch nicht so weit?

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Drei Zinnen, Rucksack, Tre Cime, Tre Cime di Lavaredo

Wanderrucksack richtig packen

Ob es ein kurzer Trip am Wochenende ist oder ein mehrtägiger Track, der Rucksack beeinflusst die Qualität einer Tour. Die richtige Packtechnik trägt entscheidend zu einem positiven Tragegefühl bei. Die erste Voraussetzung jedoch ist, dass der Rucksack selbst optimal an den Träger angepasst ist. Besonders gilt dies, wenn schwere Lasten transportiert werden sollen. Als Faustregel für trainierte Wanderer gilt zu berücksichtigen, dass die Gesamtlast von bis zu einem Viertel des eigenen Körpergewichts für ein unbeschwertes Tragegefühl nicht überschritten werden sollte. Beachte, dass diese Faustregel für Hobbywanderer etwas zu hoch gegriffen ist. 10 kg am Rücken sind für einen Sonntagswanderer schon recht heftig.

Jedes Kilogramm, das nicht getragen werden muss, erleichtert die Fortbewegung und spart Schweiß beim Erklimmen des Gipfels, daher solltest du ohne Kompromisse packen. Sortiere in jedem Fall aus, was du nicht unbedingt benötigst. Auch das Eigengewicht des Rucksacks darfst du nicht unterschätzen und gerade bei großen Modellen müssen oft drei Extrakilo hinzugezählt werden. Im übertragenen Sinn sagt man, müssen Wanderrucksäcke mit ihren Trägern zu einer Einheit verschmelzen. Du merkst auf den ersten Kilometern schnell, was dies bedeutet. In vielen Outdoor Shops hast du übrigens die Möglichkeit, gepackte Wanderrucksäcke auszuprobieren. Hier merkst du schnell, ob du das richtige Modell ins Auge gefasst hast und es optimal am Rücken sitzt. Wanderrucksack richtig packen weiterlesen