Kalterer See Foto-Hotspots und der Römerweg zwischen Söll und Altenburg

Den Kalterer See nicht umrunden, nein, ihn aus einer neuen Perspektive erkunden, das ist heute unser Wanderziel.

Der eben erst angebrochene Frühling spielt uns dabei in die Hände. Die Blätter sind noch nicht gesprossen, so können wir sicherlich den einen und anderen Blick durch das Geäst des Mischwaldes des Altenburger Seebergs erhaschen.

Wanderstart Söll/Tramin

Von der Feuerwehrhalle in Söll marschieren wir vorbei am „Höfl unterm Stein“, lassen die Abzweigung „Römerweg“ vorerst links liegen und wandern gerade aus der Forststraße entlang.

Blick auf die Traminer Fraktion Söll

Die Gewürztraminer Weinreben des Nussbaumerhofs rechts unter uns stehen noch nicht im Trieb, trotzdem leuchtet die Weinberglandschaft rund um die Söller Mauritius Kirche zart grün. Der Frühling kommt übers Land.

Eine Sitzbank bietet uns die Gelegenheit eine kurze Rast einzulegen und die Fraktion Söll von ihrer Nordseite zu erkunden.

Frühling rund um den Kalterer See

Der Forstweg Platzereien schlängelt sich in sechs Serpentinen 100 Höhenmeter abwärts und gibt ab den letzten zwei Kehren – jetzt da das Laub der Bäume noch fehlt – den Blick auf den türkisfarbenen Kalterer See frei. Erster Kalterer See-Foto-Hotspot gefunden! Herrlich.

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Kaltern-Montiggl-Frühlingstal

Vorige Woche waren wir zwischen Kaltern und Eppan im Frühlingstal spazieren. Heute wollen wir eine ähnliche, aber nicht genau gleiche, etwas längere Rundwanderung zusammen mit der Familie der Schwägerin bezwingen. Wir werden sehen ob das mit drei Kindern funktioniert oder ob wir die Wanderung verkürzen müssen.

Schwarzweiß-Blick auf den Kalterer See vom Maontiggler Weg aus gesehen

Von der Kellereistraße in Kaltern geht es zuerst hinunter zur Kellerei Ritterhof und dann über den Wanderweg „Montigglerweg“ zuerst entlang von Weinbergen mit Blick auf den Kalterer See, dann etwas absteigend durch einen Buchen- und Eichenwald, weiter das Lavasontal querend, wieder ansteigend bis in den Montiggler Wald. Ab hier geht wandern wir gemütlich bis ins Dorfzentrum von Montiggl und dann weiter bis zum Südufer des großen Montiggler See.

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Frühlingstal

Bild des Frühlingstales von Anna

„Es waren viele Blumen. Große Schneeglöckchen, Märzenbecher und eine Blume aus Holz ausgeschnitten. Wir haben Fotos gemacht. Die Blumen waren schön. Ich, Anna, habe auch Fotos gemacht und gearbeitet. Die Mutter ist auch mitgegangen.“ Das sind das was Anna zum Spaziergang durch das Frühlingstal einfällt.

Ich hingegen hätte die Wanderreportage eher so geschrieben:

Endlich ist es wieder soweit. Die Großen Schneeglöckchen im Frühlingstal zwischen Kalterer See und Montiggler See blühen wieder. Endlich, weil das für uns das Ende des Winters und den Beginn der Sommerwandersaison markiert.

Märzenbecher im Frühlingstal

Wie jedes Jahr starten wir nördlich des Kalterer Sees, am unteren Ende des Frühlingstales. Einige Mandelbäume blühen, die einen rosa die anderen weiß.  Die Weinreben haben noch nicht ausgetrieben. Das Gras zwischen den Rebzeilen färbt die Landschaft trotzdem frühlingshaft grün. Den 2 km entfernten hellblau schimmernden Kalterer See im Rücken, wandern wir zu Dritt dem Blumenmeer entgegen. Obwohl wir jedes Jahr diese Frühlingswanderung absolvieren, kann sich Anna an kein einziges Mal mehr erinnern. Ok, ist für eine Vierjährige vielleicht etwas zu viel verlangt.

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Ein sonderbarer Spaziergang durch Tramins Gassen

Hier scheint noch alles in Ordnung zu sein. Das Weindorf erwacht…

Im malerischen Dorf Tramin lässt es sich normalerweise hervorragend gemütlich spazieren. Heute klappt das mit dem „Gemütlich“ nicht so richtig. Ich wollte eine ruhige Runde durchs Weindorf drehen – was in den Weinbergen oberhalb von Tramin, noch geklappt hat.

Arme Zigeuner
Arme Zigeuner

Doch jetzt, am Rathausplatz, kommt mein verdienter Dienstagvormittagsspaziergang ins Stocken. Über den Hauptplatz ist fast kein Durchkommen. Traktoren mit Anhänger versperren den Weg. Und allerlei Gesinde scheint sich heute hier rumzutreiben. Zigeuner, alte Weiber, schwarze Männer – weiß der Teufel was da los ist. Ärgerlich – ich wollte doch nur in Ruhe einen Kaffee zu mir nehmen.

Schnappviecher (Wuddelen)

Ein älterer Herr, versucht seinen Wagen zwischen einer Herde urtümlicher, fürchterlich klappernder Schnappviecher hindurch zu manövrieren. Er dreht die Scheibe runter, flucht die Ungetüme lautstark an. Die sind für solch eine Anmache aber wenig empfänglich.

Weibelen mit „Zenzi“ Wagen

Was ist das? Hmm… scheint eine fahrbare Gefängniszelle zu sein. „Zenzi“ steht drauf. Sonderlich! Das Wetter wäre formidabel, aber etwas stark riechende, schlecht gekleideten herumlungernde Weibsbilder und komische schwarze Männer, mit den zugegebenermaßen recht lustigen Luftballons, verderben etwas das Bild.

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