Laghi di San Giuliano

Die Laghi di San Giuliano bestehen aus den beiden Seen Lago di Garzonè und Lago di San Giuliano
Die Laghi di San Giuliano bestehen aus den beiden Seen Lago di Garzonè und Lago di San Giuliano

Die Rundwanderung in der Presanella Gruppe vor 2 Wochen hatte mir gefallen, darum geht es heute wieder in den Naturpark Adamello-Brenta. Wieder eine Seen-Wanderung, dieses Mal sind die Seen Lago di Vacarsa, Lago di Garzone, Lago di San Giuliano und Lago di Germenega das Wanderziel.

Dabei sind der Andreas, der Armin und der Dietmar. Wir sind somit als Vierer-Männer-Gruppe unterwegs. Das ist mal was ganz anderes. Ich habe die Verantwortung über das Wanderziel übernommen. Die reine Rundwanderung Malga CampoMalga Campostril, Bocchetta dell‘Acqua Fredda – Laghi di San Giuliano – Malga Campo schätze ich für vier gestandene Mannsbilder zu kurz ein, darum muss ein Abstecher zum einsam gelegenen Lago di Germenega die Tour verlängern. Die Wanderung soll ja kein Spaziergang werden!

Obwohl heute Nacht der Uhrzeiger von Sommer- auf Winterzeit umgestellt wurde und wir somit eine Stunde länger schlafen konnten, sind wir erst spät gestartet. Ich will den Sonnenuntergang dabei haben. Die Gelegenheit mit drei unerschrockenen Männern unterwegs zu sein, muss ich nutzen. Da gibt es sicherlich kein Gejammere à la „Jetzt schnell zurück, sonst wird es finster!“. Eine kräftige Stirnlampe, die genug Licht für vier Wanderer auf den Boden wirft, habe ich natürlich eingepackt.

Anfahrt in das Rendena Tal nach Caderzone Terme und Malga Campo

Wie erwartet benötigen wir für die Anfahrt über Trient, dem Lago di Toblino, dem Valle Delle Giudicarie und dem Valle di Rendena circa 1,5 Stunden, wobei ein verhältnismäßig großer Teil für die Bergstraße „Strada per Malga Campo“ von Caderzone Terme bis kurz vor die drauf geht.

Mich haut es fast von den Socken. Ich hätte gedacht, dass wir zu dieser Jahreszeit fast allein unterwegs sein werden. Falsch gedacht! Der Parkplatz am Ende der öffentlichen Straße ist gerammelt voll.

Die Straße ist zu eng, um wenden zu können. Außerdem schieben von hinten weiter Autos. Ein Verkehrschaos sondergleichen. Es hilft nichts wir müssen trotz Fahrverbot die Forststraße Richtung Malga Campo weiterfahren. Es geht schlicht und einfach nicht anders.

Nach 200 m finden wir rechts ein Plätzchen, wo das Auto Platz hat und trotzdem den Verkehr nicht behindert. Armin bemerkt scherzhaft, gescheiter wäre das BZ-Kennzeichen mit TN zu übermalen. Ich lache und denke mir nicht viel dabei. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man hier eine Strafe erhalten werde, wo doch offensichtlich ist, dass wir nur gezwungenermaßen die 200 m in die Forststraße hinein gefahren sind. In einem Monat werde ich eines Besseren belehrt werden: 130 €! Ok, nicht ganz billig umso einprägsamer sitzt die Lehre!

Zur Malga Campostril und dem Lago di Vacarsa

Recht gemütlich wandern wir, entgegen der Massen, die alle gegen den Uhrzeiger starten, in Richtung Alm Malga di Campostril. Der Steig gibt ab und zu den Blick auf die Gipfel des Brenta Massivs frei, besticht jetzt im Herbst aber vor allem aufgrund seiner Farben. Orangefarbene Lärchen verleihen der Landschaft ein pittoreskes Aussehen.

Malga Campostril mit Blick auf die Brenta Gruppe
Malga Campostril mit Blick auf die Brenta Gruppe

Nach circa 2,5 km lichtet sich der Wald. Die Campostril Alm breitet sich vor uns aus und urplötzlich sind auch die Menschenmassen da. Scheinbar führt von einer anderen Seite ein zweiter Wanderweg herauf.

Herbstliche Lärchen rund um dem See Lago di Vacarsa
Herbstliche Lärchen rund um dem See Lago di Vacarsa

Nach einer kurzen Trinkpause wandern wir, das nun etwas steiler werdende, Gelände bis zum ersten Highlight der Rundwanderung empor. Der See Lago di Vacarsa besticht mit seiner Lage an der Baumgrenze, dem türkisfarbenen Wasser und den heutigen herbstlichen Farben rund um den See. Der herrlich sonnige Tag tut sein Übriges. Wow, was für ein Anblick!

Wir müssen rechts um den See um dahinter in Serpentinen hochsteigen zu können. Das ist wunderbar, denn so können wir auch einen Blick aus der Vogelperspektive auf den Vacarsa See erhaschen.

Mittlerweile marschieren wir in einem langen Gänsemarsch. Es ist recht viel los auf dem Steig. Er bringt uns hinauf auf das Joch mit dem lustigen Namen „Bocchetta dell’Acqua Fredda„.

Höchster Punkt – Bocchetta dell’Acqua Fredda

Der Anstieg ist geschafft. Wir stehen auf dem höchsten Punkt der Rundwanderung. Allein sind wir nicht. Wanderer en masse. Das Joch bietet trotzdem genug Möglichkeiten ein ruhiges Plätzchen für die Mittagszeit zu finden. Jeder von uns nimmt einen massiven Granitblock in Beschlag. Wir setzen und natürlich in Richtung Laghi di San Giuliano.

Blick auf die Laghi di San Giuliano von der Bocchetta dell'Acqua Fredda aus
Blick auf die Laghi di San Giuliano von der Bocchetta dell’Acqua Fredda aus

Die beiden Seen, wobei der erste Lago di Garzonè und der zweite Lago di San Giuliano heißen, spiegeln in der warmen Herbstsonne zu uns herauf. Dahinter erhebt sich die höchste Spitze des Naturparks Adamello-Brenta, die Presanella (3.556 m). Links sehen wir hinüber zum südöstlichen Eckpfeiler der Adamello Gruppe, dem vergletscherten Carè Alto (3.465 m).

Der Carè Alto war im Gebirgskrieg des ersten Weltkriegs ein wichtiger Punkt der österreichischen Front. Darum soll es dort oben, ähnlich wie in den Dolomiten, Stellungen, Feldwachen und zahlreichen Verbindungswege geben. Sogar eine Feldseilbahn soll von Pinzolo aus errichtet worden sein.

Mich besticht das Weiß des Gletschers gepaart mit dem Orange der Lärchen im Vordergrund.

Blick von der Bocchetta dell'Acqua Fredda auf die Gipfel zwischen Carè Alto und Cima Presanella, im Tal auf die Alm Malga Garzonè und die beiden Seen Lago di Garzonè und Lago di San Guliano
Blick von der Bocchetta dell’Acqua Fredda auf die Gipfel zwischen Carè Alto und Cima Presanella, im Tal auf die Alm Malga Garzonè und die beiden Seen Lago di Garzonè und Lago di San Guliano

Drehe ich mich auf dem Joch des „Kalten Wassers“ nach rechts, über den Spadalone hinaus, beeindruckt die Brenta Gruppe. Ein herrliches Plätzchen zum Verweilen und trotz Spätherbst, angenehm warm.

Eine Stunde vergeht. Keinen Stress. Das ist der Absenz des Generals, mit dem ich verheiratet bin, geschuldet. Normalerweise bestimmt er einen straffen Zeitplan. Nicht so heute. Den Männern kann ich es ohne weiteres zumuten, auch bei Dunkelheit zu marschieren.

So wandern wir gemütlichen Schrittes von die Bocchetta dell‘Acqua Fredda hinunter zur Alm Garzoné und zum ersten See, dem Lago di Garzonè.

Bei den Laghi di San Giuliano und dem Rifugio San Giuliano

Umrahmt von orangefarbenen Lärchen, sumpfig am südlichen Beginn wo ein Almbach den See bewässert, mit Spiegelung der Presanella – ein Bergsee, der seinesgleichen sucht!

Lago di Garzone und Lago di San Giulian
Lago di Garzone und Lago di San Giulian

Die Wandergruppe muss wohl oder übel stehen bleiben und warten. Das ist der vollkommenen Schönheit des Sees und meinem Unvermögen ohne Klick, Klick vorbei zu marschieren, geschuldet. Den Männern macht das nichts aus. Sie sehen sich selten und haben genug Redestoff während ich mich mit Bilderfang beschäftige.

Lago di Garzonè und Cima Presanella

Rechter Hand des Lago di Garzonè geht es zum Schutzhaus Rifugio San Giuliano, das genau zwischen den beiden Seen steht.

„Geat sich a Kaffee aus?“

Natürlich, kein Stress heute. Aus dem Kaffee wird ein Bier. Es sind so viele Wanderer hier, dass dem Wirt das Weizenbier ausgegangen ist und wir uns mit einem normalen begnügen müssen. Macht nix, kein Stress heute. Ich genieße es einkehren zu dürfen. Das wird mir nämlich recht selten erlaubt. Beim Plaudern vergeht schnell eine Stunde. Die Sonne steht nun tief. In wenigen Minuten wird sie hinter den Baumwipfeln verschwinden.

Wir brechen auf und folgen dem Wegweiser Malga Germenega di Mezzo. Man folgt mir, ohne Fragen zu stellen. Welch ein Genuss! Der Pfad führt uns zwischen den beiden Seen hindurch. Eine kurze Holzbrücke bringt uns über den Verbindungsbach zwischen den beiden Seen. Rechts hinter uns können wir über den San Giuliano See hinaus zur idyllische S. Giuliano Kapelle hinüber schauen.

Holztreppen
Holztreppen

So nun heißt es einige wenige Höhenmeter aufsteigen. Man hat den Pfad mit Stegen und Treppen versehen. Nicht weil er besonders steil wäre, nicht weil er sumpfig ist, nein, es ist den zahlreichen Felsbrocken geschuldet, die eine normale Pfadführung fast unmöglich machen.

Nach nur 80 Höhenmeter geht es abwärts. Ziemlich viel abwärts. So langsam beschleicht meine Wanderkumpel eine Vermutung.

„Do miasn mir ob nit wieder aui?“

Ja, müssen wir. Wir steigen jetzt 160 Höhenmeter zum Lago di Germenega ab und müssen dann wieder rauf, das ist ein Abstecher. Das kommt nicht ganz so gut an. Ich vernehme ein klein wenig „Geraunze“. Da das aber im Vergleich, zu dem was ich sonst so gewöhnt bin, fast gar nix ist, macht es mir nichts aus. Und außerdem habe ich heute einen Trumpf im Ärmel. Ich kann an die Männlichkeit meiner Mitwanderer appellieren.

„Jetzt woll, ohne den Ostechr war des jo ols zu kurz. Kon jo nit sein, dass i mit di Kollgi a kirzere Tour als mit die Kinder moch! Wie tat dies ausschaugn!“

Das wirkt, ich höre keinen Mucks mehr.

Lago di Germenega

Wow, was für ein idyllischer See. Ein Postkartenmotiv dieser Lago Germenega!

Der Wald lichtet sich, die Alm Malga Germenega di Mezzo breitet sich in einem Talkessel vor uns aus. Wir schlendern über sumpfige Graslandschaft rund um den unteren der beiden Laghi di Germenega. Den oberen bekommen wir nicht zu Gesicht. Das macht nichts, denn der im Vergleich zu den Laghi di San Giuliano wenig frequentierten See, ist ein wahres Bergidyll und ein Spiegel für die Presanella-Spitze. Genial!

Die Cima Presanella spiegelt sich im herbstlichen Lago Germenega

Ich genieße die langsame Runde um den See. Klick, klick und nochmals klick. Eigentlich hatte ich extra meine Wanderkammeraden zu Bergschuhen überredet, weil ich sie als Modells missbrauchen wollte. Doch jetzt erweist sich der sich im Wasser spiegelnde Berggipfel als besonderes Fotomodell. Die Kameraden sind trotzdem froh, dass sie Bergschuhe tragen. Denn bei dem weichen etwas sumpfiges Gelände rund um den Germenega See hätten sie mit Turnschuhen schnell nasse Füße bekommen.

Die orangefarbenen Lärchennadeln leuchten sogar ohne direkten Sonneneinfall, nur mit Restlicht. Unten der spiegelnd blaue See, darüber ein oranger Streifen aus Lärchen, darüber die blauen Berge mit dem weißen Gipfel der Presanella und ganz oben ein Himmel ohne Flugzeug Kondensstreifen. Was will der Fotograf mehr?

Ok, bis zum Einbruch der Dunkelheit auf das Dämmerungslicht warten, das wäre noch eine kleine Steigerung. Aber dann hätte ich das Stativ mitnehmen müssen.

Zurück zu den San Giuliani Seen

Nach der Runde um den beeindruckenden Lago di Germenega steigen wir die 160 Höhenmeter wieder hinauf zum San Giuliano See. Flotten Schrittes, wie es sich für echte Männer gehört. Ich voraus, die anderen hinten drein.

„Moa so schnell!“
„Wieso, solang es nou genua Energie zum Reden hobs!“

Schon wieder wirkt appellieren an den männlichen Stolz. Wandern mit Männern das hat was. Die sind viel leichter zu händeln als Frauen und mit dem Stolz hat man einen echten gut wirksamen Hebel an der Hand 😉

Orange rund um der Kapelle Chiesa di San Giuliano am Lago di San Guliano

Wow, auch der San-Giuliano-See leuchtet wunderbar im Restlicht. Ich bin froh so spät gestartet zu sein und froh, dass wir immer wieder genug Zeit vertrödelt haben. Die Kamera fängt Bilder wie gemalt ein.

Und nochmals der See Lago di San Giuliano

Meine Kollegen hat scheinbar trotzdem so langsam das Heimweh gepackt. Sie gehen voraus. Ich bleibe am See etwas hinten, gönne mir noch einige Minuten am sumpfigen Südwestufer des Sees. Von hier habe ich einen tollen Blick zur Einsiedlerkirche San Giuliani, die natürlich dem Hl. Julian geweiht ist.

Bis ich mich vom See losreisen kann, bin ich so weit hinten geblieben, dass ich meinen Wanderbegleitern nachrennen muss und dabei richtig ins Schwitzen gerate.

Abschluss über die Malag San Giuliano und Malga Campo

Malga San Giuliano

Es beginnt zu dämmern. Bei der Alm Malga San Giuliano ist bereits leichtes Abendrot über den Gipfeln der Adamello Bergwelt auszumachen und wenige Schritte danach müssen wir unsere Stirnlampen auspacken.

Kling, kling – das Handy klingelt. Es ist nicht meines.

„Wia, eis seids olm nou unterwegs?“
„Jo, dr Z. muas die Blaue Stunde fotografieren.“

Mir ist es egal, wenn ich als Ausrede für verspätetes Heimkommen herhalten muss. Ich hoffe nur ich werde nicht „geschimpft“.

Der Rückweg zieht sich länger hin, als ich dachte. So wandern wir fast eine Stunde in der Dunkelheit dahin. Macht nix. Meine Led-Stirnlampe hat die Stärke eines Autoscheinwerfers und so kommen wir trotz flotten Schrittes ohne Stolperer gut über Stock und Stein voran.

Die Malga Campo ist erreicht. Da vorne stehen einige Leute bei einem vereinzelten Auto. Scheinbar waren wir nicht die einzigen Nachtwanderer.

Wir kommen näher.

“ Do you speak english?“
„No, ma italiano!“

Drei Mädels und ein Knappe sind sichtlich erleichtert. Warum? Ihr Wagen hat sich im sumpfigen Untergrund der Alm festgefahren. Nun warten sie schon eine Stunde, dass jemand vorbei kommt und hilft.

Natürlich helfen wir. Vier Männer, ein kleiner Punto, das wäre ja gelacht! Dieses Mal bin ich selbst Opfer des Appells an die Männlichkeit. Morgen werde ich das teuer bezahlen. Die Bandscheibe, die ich über eineinhalb Jahre nicht mehr gespürt habe wird sich zurück melden. Aber heute weiß ich davon noch nichts.

Wir positionieren uns vor dem Auto, denn wir müssten es rückwärts auf den Weg hinausschieben. Blöderweise scheint der sumpfige Untergrund mit Kuhmist versetzt zu sein. Es riecht recht stark nach Mist. So ein Mist! Trotzdem sind wir bereit, eh klar, echte Männer kann ein wenig Schlamm und Mist nicht aufhalten!

Eins, zwei – Stopp! Häää? Das Mädel, am Lenkrad hat Wichtiges zu tun. Sie muss telefonieren. Verdutzt schauen wir uns an. Da stehen wir, vier gestandene Männer, die „schöne Maid“ zu retten und die hat nix besseres zu tun als mit einer Freundin zu telefonieren. Das nagt ein wenig an unserem Stolz!

Zweiter Anlauf. Ein, zwei drei: „Schiiiaabbbs!“

Nix, null, nada. Der Wagen macht keinen Ruck. Ups, gekränkter Stolz macht sich nun breit. Auch bei mir, der ihn einige Stunden zuvor noch als Waffe eingesetzt hatte.

Armin meint: „M…, so a Grottn hobn mir friar jo aufklaup! O… vier Knoppm!“

Ok, ich schaue mir den Punto kurz von unten an. Aha, der sitzt komplett auf der Wanne auf. Da geht mit Schieben natürlich nix. Dann hoffen wir mal, dass der Armin recht hat und wir den Wagen aufheben können.

Dieses Mal also nicht schieben, sondern heben!

Eins, zwei, drei…. Ich könnte nun ein wenig schwindeln und schreiben: wir heben den Wagen auf und tragen ihn hinaus auf die Straße, aber das soll eine Wanderreportage, nicht ein Science-Fiction Erzählung sein. Gleichzeitig und mit Schwung versuchen wir den Wagen immer wieder im Rhythmus zu heben, um so mit Unterstützung der Stoßdämpfer ihn einige Zentimeter heben und gleichzeitig ein Brett unter ein Rad stoßen zu können. Das funktioniert, wir können das Auto aus seiner misslichen Lage befreien und uns als Helden feiern lassen.

Die „schöne Maid“, zeigt nun ehrliche Dankbarkeit und Freude. Ja sie lädt uns sogar auf einen Drink unten im Ort Pinzolo ein.

Scheinbar, trotzdem keine „Handy-Tussi“, sondern eine Frau, die weiß, wie man mit edlen Rittern, die jetzt zwar nach Kuhmist stinken“, umzugehen hat. So schließen wir diese recht chaotisch ausgegangen Rundwanderung rund um die Seen Lago di Vacarsa, Lago di Garzone, Lago di San Giuliano und Lago di Germenega ab und lassen uns vom holden Geschlecht in einer Pizzeria in Pinzolo feiern.

GPS-Track der Runde zu den San Giuliano Seen

GPX-Track , Position: -km, -m GPX

50 100 150 200 5 10 15 Entfernung (km) Höhe (m)
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimalhöhe: Keine Daten
Maximalhöhe: Keine Daten
Höhengewinn: Keine Daten
Höhenverlust: Keine Daten
Dauer: Keine Daten

Fotos Seenrunde im Adamello-Brenta

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4 Kommentare über “Laghi di San Giuliano”

  1. Karl-Heinz Weller says:

    Ja hallo lieber Dietmar

    Nachdem ich schon länger hier nichts mehr von mir verlauten ließ, herzliche Gratulation zu diesem wunderschönen Reisebeitrag und den tollen Bildern.
    Traumhaft schön und wunderbare Schnapschüsse “ vom Fest der Farben“ – wunderbar.

    In die Gegend der Brenta verschlug es mich in meinen Urlauben im „Überetsch“ nur selten, die Anfahrt war einfach immer so weit…..
    Aber wenn ich dort war, wie z.b. am Tovelsee, im Val Redena, an den Wasserfällen bei Nardis oder auch den Vallesinella Wasserfällen hatte sich die weite Anfahrt immer gelohnt.

    Am Tovelsee war ich mal mit einem Freund und seiner Frau aus Asien, sie hatte so etwas noch nie gesehen und war hin und weg.
    Aber auch die Ausflüge ins Nonstal waren immer toll, sodass ich mir schon jetzt vornehme, im Frühjahr nächsten Jahres beim Beginn meiner Rente und Planung eines Urlaubs wie früher im Überetsch, der Region in der deine Bilder geschossen wurden, einen Besuch abzustatten.

    Werde vielleicht in den nächsten Wochen wieder öfters auf deinen Seiten sein (Kommentar persönlich per Mail folgt) und freue mich schon jetzt aufs Stöbern deiner immer wieder interessanten Reiseblogs.

    P.S. Männertouren haben schon auch was besonderes …………

    Liebe Grüße
    Charly

  2. Dietmar Mitterer-Zublasing says:

    Hallo Charly,

    wenn du im Überetsch genächtigt hast, bist du wahrscheinlich über die Mendel gefahren, um ins Nonstal zu gelangen. Wenn du dann auf die andere Seite des Lago di Santa Giustina Sees wolltest, dann hast du dafür sicherlich schon mal 1 Stunde gebraucht. Wir als Traminer fahren eher über Mezzocorona, da ersparen wir uns circa 10 min (trotz längerer Strecke). Ich selbst bin durch diese Laghi di San Giuliano Tour und auch durch die Tour Laghi di Cornisello so begeistert vom Brenta Adamello Gebiet, dass ich sicherlich öfters dort hin fahren werden. Die Dolomiten sind toll, keine Frage, aber man vergisst dabei gerne die anderen schönen Berggebiete.

    Mal schauen was sich heuer alles ergeben wird.

    Danke für deinen Kommentar und ich freue mich schon auf weitere!

    Grüße
    Dietmar

  3. Karl-Heinz Weller says:

    Hey und danke für die Antwort.
    Ja ich bin auch schon über den Mendel und Cles aber auch schon über Mezzocorona gefahren, landschaftlich ist es halt über die Mendel und die Hochfläche des Nonstals schöner. Der Apfelgarten des Trentino, wie er ja beworben wird, viele Leute in Deutschland wissen gar nicht, dass in den Supermärkten die meisten Äpfel aus Italien nicht aus dem Vinschgau sondern aus dem Nonstal kommen …..

    Aber falls ich im Frühjähr nächstes Jahr endlich nach viiiiieeelen Jahren mal wieder ins Überetsch komme, statte ich den Brenta und der Gegend um Madonna oder Pinzola auf jeden Fall einen Besuch ab.
    Da war es immer sehr schön, trotz der wie gesagt langen Anfahrt.
    Ich freu mich schon darauf und da sehen wir uns ja dann vielleicht endlich mal.

    Wir hören bis dahin noch sicher öfters hier auf deinen Seiten voneinander.

    Liebe Grüße
    Charly

  4. Dietmar Mitterer-Zublasing says:

    Hallo Charly,

    ich bin immer wieder erstaunt was du alles über Südtirol und auch dessen Umgebung weißt. Ja stimmt, dass Nonstal macht und mit den Äpfeln gehörig Konkurrenz. Südtirol circa 16.000 Hektar und Nonstal 7.000 Hektar. Wobei zu sagen ist, dass das gesamte Nonstal Bergware liefert, was bei uns nicht überall so ist. Mir gefällt das Nonstal auch sehr gut. Diese hügelige Apfelbaum-Landschaft hat einen ganz besonderen Charme. Ich muss mit Neid zugeben, die ist schöner als unsere Apfelpantagen.

    Grüße
    Dietmar

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