Maiser-Waalweg

Der Maiser Waalweg führt von Obermais unterhalb von Schenna nach Saltaus ins Passiertal. Jetzt im Herbst, nach der Ernte, führt der Waal leider kein Wasser. Trotzdem, eine Wanderung entlang des Maiser Waalweges ist auch im Herbst lohnend.

Blick auf Schenna

Bereits nach wenigen 100 m schauen uns vor den weißen Berggipfeln des Passiertales – vom Kirchhügel Schenna – das markante, neugotische Mausoleum, die Pfarrkirche Schenna und das Schloss Schenna entgegen. Umrahmt von der herbstlichen Landschaft ergibt das ein sehr anschauliches Bild.

Richtung Dorf Tirol sehen wir nur den Dorfrand mit dem Johanneum, aber der Weinberghügel Dorf Tirol mit der weißen Texelgruppe im Hintergrund zeichnet trotzdem ein nettes Bild in die Landschaft.

Informationsschilder am Maiser Waalweg

Gemütlich – das hat ein Waalweg an sich, sein Verlauf weist immer nur minimales Gefälle auf – geht es entlang goldgelber Rebenblätter Richtung Norden. Immer wieder quert ein Rinnsal oder ein Bach den Waalweg. Der Heimatpflegeverein Obermais hat den Waalweg mit zahlreichen metallenen Namensschilder versehen. Da steht dann zum Beispiel:

Steinbach – Schtuanpach – Ein Hof zum ‚Stainigenpach‘ in Schenna/Tschivon wird schon 1362 urkundlich erwähnt.

Beim Waalerhaus

beim Waalerhaus am Maiser Waalweg

Wir kommen zu einem malerischen Haus. „beim Waaler“ steht an der Hauswand. Scheinbar hat hier der ehemalige Waaler gelebt, der für die Instandhaltung und die Kontrolle des Waals zuständig war. Ein Wasserrad im Waal, das ein Glöckchen, die sogenannte „Waalschellle“ zum Klingeln brachte, hatte den Waaler akustisch informiert, dass das Wasser floss. Verstummte das Glöckchen, musste der Waaler nach dem Rechten sehen.

Getränkeservice

Heute erklingt keine Waalschelle, es fließt kein Wasser. Das Waalerhaus ist nicht nur schön anzusehen es bietet dem Wanderer einen nützlichen Service. In einem Holzstapel eingebaut gibt es einen Getränkeselbstbedienungsladen.

Links über uns schaut die weiße Kirche von Kuens zu uns herunter. Wir marschieren weiter. Riffian zieht auf der anderen Talseite an uns vorbei. Wir wandern bis fast nach Saltaus.

Beim Kehrhof ist vom Waal nur noch eine Rinne in der grünen Wiese zu sehen. Nach dem Kehrhof könnten wir über ein Brücke nach Saltaus hinüber. Wir bleiben aber auf der orographisch linken Seite der Passer und schlendern entlang des Passer Radweges zurück Richtung Meran.

Rückweg über den Radweg Passeiertal

Nach einigen 100 Metern bringt uns der Radweg Passeiertal über eine Brücke auf die rechte Seite der Passer, um kurz vor Meran uns wieder zurück auf die linke Seite zu führen.

Zum Schluss geht es links abzweigend über Seitenstraßen und Gassen zurück zum Ausgangspunkt.

GPS-Track Maiser-Waalweg

GPX-Track , Position: -km, -m GPX

50 100 150 200 5 10 15 Entfernung (km) Höhe (m)
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimalhöhe: Keine Daten
Maximalhöhe: Keine Daten
Höhengewinn: Keine Daten
Höhenverlust: Keine Daten
Dauer: Keine Daten

Fotos Maiser Waalweg

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