»Mein« Wanderbuch

Ein Südtirol Wanderführer mit 20 Wohlfühlwegen zum Thema »Wandern für die Seele«

Infos & kaufen

Im Nonstal auf den Spuren des Cammino Jacopeo d’Anaunia

Eines unserer Nachbartäler ist das Val di Non. Obwohl Luftlinie nur 10 km entfernt, verbindet uns Südtiroler Unterlandler eher wenig mit dem interessanten Tal. Das Mendelgebirge trennt uns vom Nonstal. Das Gebirge ist zwar kein hoher Bergzug, doch weil wir Unterlandler uns auf nur 250 m ü. d. M. befinden, gilt es bis zum Mendelpass hinauf 1.400 Höhenmeter zu überwinden oder über Mezzocorona fast 50 km zu fahren um das Parallel-Tal zu erreichen. Dieser Umstand zusammen mit der Sprachgrenze stellt dann doch eine relevante Hürde dar.

Apfelbäume soweit das Auge reicht bzw. zumindest bis zum Horizont, wo die das Brenta Gebirge das Nonstal begrenzt
Apfelbäume soweit das Auge reicht bzw. zumindest bis zum Horizont, wo die das Brenta Gebirge das Nonstal begrenzt

Was uns mit dem Trientner Tal verbindet ist der Apfel. So wie bei uns findet man im Val di Non Obstgärten soweit das Auge reicht. Wir Unterlandler müssen dabei neidvoll anerkennen die Nonsberger können durchgehend Bergäpfel liefern. Ihre Apfelhaine befinden sich auf circa 800 m über dem Meeresspiegel. Klar das gesamte Tal befindet sich mehr oder weniger auf dieser Höhenlage, wenn man von den tiefen Schluchten des Noce, der sich bisweilen auf 268 m ü. d. M. in das Tal hineingräbt, absieht.

Heute werde ich mit dem Andreas die hügeligen Apfelhaine des Val di Non erkunden. Für die Apfelblüte sind wir etwas zu früh unterwegs, auf 800 m blüht es heute noch nicht, doch dafür bieten die Apfelbäume eine gewisse Transparenz, um durch sie hindurch die imposanten Burgen und malerischen Dörfer gut bestaunen zu können.

Wir werden dem beliebten Wanderweg „Cammino Jacopeo d’Anaunia“ folgen. Nicht den gesamten, das wäre zu viel verlangt. Dafür müssten wir mehrere Tage an Zeit mitbringen. Er verläuft nämlich rund um das gesamte Nonstal und reicht sogar ein kleines Stück in Val di Sole hinein. Wir werden „nur“ von Cles nach Nanno und über Tuènno zurück nach Cles wandern. Damit für uns, die wir das Bergwandern und nicht das Talwanderen gewöhnt sind, die geplante Rundtour durch die Apfelhaine nicht allzu Kalorien verbrennungsarm ausartet, werden wir zusätzlich ein wenig in die Berge von Cles hinauf wandern. So zumindest der Plan.

Die Anfahrt erfolgt über dem Mendelpass, weil ich dort die über den Winter geliehene Skiausrüstung abgeben muss. Vom Mendelpass geht es hinunter zum Südende des St. Giustina Sees (ital. Lago di S. Giustina). Es ist ein Stausee. Die Staumauer der St. Giustina-Talsperre ist mit 152 m seinerzeit die höchste Europas gewesen. Noch heute zählt die Talsperre, welche den Noce zum St. Giustina See aufstaut, zu den höchsten Talsperren der Erde. Kein Wunder, denn das Nonstal schaut auf den ersten Blick zwar sanft hügelig aus, wer aber genauer hinblickt der merkt schnell es trägt das Prädikat „Tal der Canyons“ zurecht. Nicht nur längs des Talverlauf gräbt sich der Noce teilweise viele Dutzende m tief in die Landschaft, auch seitwärts sind immer wieder tiefe Taleinschnitte zu erkennen.

Die Staumauer haben wir geraden eben passiert und halten nun kurz vor Cles, dem Hauptort des Nonstal, bei einigen Parkplätzen an. Die Rundtour durch das Apfelparadies der „Mela Val di Non“ kann beginnen.

Nach Tassullo

Der erste Wegweiser „Cammino Jacopeo d’Anaunia“ ist schnell gefunden. Er trägt als Symbol eine gelbe Muschel. Das scheint das Wahrzeichen des Weges zu sein. Wir schlendern südwärts durch Apfelhaine. Klitzekleine frische Triebe zeichnen ein wenig Grün in die Bäume, die Blüte ist leider noch nicht in Sicht.

So geht es gemütlich nach Rallo, einer Fraktion von Tassullo. Wir halten uns nicht auf, passieren den verschlafenen Ort, steigen anschließend leicht an und kommen so zur Kirche „Chiesa dell’Immacolata e di San Zenone„. Sie gehört zu den „Tesori d’Anaunia“ also zu den Schätzen der Gemeinde „Ville d’Anaunia“.

An dieser Stelle sei kurz „Ville d’Aunaunia“ erklärt. Ville d’Anaunia ist eine 2016 neu gegründete italienische Gemeinde. Sie entstand aus dem Zusammenschluss der bis dahin eigenständigen Gemeinden Nanno, Tassullo und Tuenno und ist somit eine Streugemeinde mit vielen kleinen Orten und Fraktionen auf welche sich circa 4.800 Einwohnern verteilen. Selbst gehört sie der Talgemeinschaft Comunità della Val di Non an.

Vom Kirchlein „Chiesa dell’Immacolata“ steigen wir über einen Osthang hinunter nach Tassullo. Rechts, durch die Apfelbaumreihen hindurch, reicht der Blick bis hinüber zum Turm von Castel Valer. Die schlossartige mittelalterliche Burg war einst das Herrschaftszentrum des Ortes. Zusammen mit den benachbarten Burgen Castel Thun, Castel Bragher in Coredo und Castel Nanno bewachte sie das Tal.

Circa 50 Höhenmeter geht es jetzt mit einer wunderbaren Aussicht über das Val di Non hinunter ins Dorfzentrum von Tassulo. Vor dem Gemeindegebäude steht wieder wie oben bei dem Kirchlein ein „Tesori d’Anaunia“-Hinweisschild: „Palazzo Pilati“. Wir biegen links ab, schlendern zur Kirche Santa Maria Assunta hinüber, werfen sogar einen Blick hinein und marschieren dann, mitten durch Tassulo hindurch, Richtung Süden. Ein drei Dutzend Schritte Abstecher zwischen die Häuserzeilen Richtung Osten ermöglicht den Blick auf das „Alta Val di Non„. Wir Deutsche bezeichnen das gesamte Val di Non als Nonsberg oder Nonstal und sagen zum oberen Teil Deutschnonsberg. Die Italiener teilen ihr Tal eher in Alta Val di Non und dem Rest ein. Das Alta Val di Non beginnt genau dort, wo wir nun hinschauen: Dermulo eine Fraktion von Predaia. Von Dermulo startete einst (von 1909 bis 1934) die Dermulo-Fondo-Mendel-Bahn oder auch Nonsbergbahn (italienisch: Ferrovia Elettrica dell’Alta Anaunia) hinauf auf die Mendel. Sie war eine schmalspurige Lokalbahn mit 23,5 Kilometer Länge und überwand von Dermulo (548 m) bis hinauf auf die Mendel (1.357 m) stolze 809 Höhenmeter.

Zwischen uns und dem malerischen Dorf gräbt sich der Noce tief ins Tal ein. Dort unten befindet sich die Einsiedelei „Eremo di Santa Giustina“. Der Einsiedler hauste in einer natürlichen Höhle an der Ostseite des Santa Giustina Canyons. Es soll dort einen faszinierenden Ausblick auf die Felswände des Canyons geben. Ein Spazierweg würde von Tassulo runter führen. Leider ist unsere Zeit endlich. Schade.

Weiter nach Nanno

So wandern wir von Tassullo mit Blick auf das Castel Valer und den weißen Berggipfeln der Brenta als Hintergrund zuerst über die Straße Via di Campo, nach dem Dorfende links abbiegend – wir folgen ständig der Beschilderung „Cammino Jacopeo d’Anaunia“ bzw. dem Symbol der gelben Muschel – durch wunderschöne, hügelige Apfelhaine Richtung Nanno. Hier zeigen vereinzelte Bäume bereits erste roten Apfelblütenknospen. Da wir einige Höhenmeter hinzugewonnen haben, zeichnen sich die Hügel dreidimensional aus dem Boden und Castel Valer, das auf einem solchen steht, protz nun mit einer Postkartenansicht. Herrlich!

Je näher wir Nanno kommen, je näher rückt auch Castel Nanno mit seinem für den Alpenraum recht eigentümlichen, achtstöckigen Turm in Form eines Donjons. Die engen Gassen von Nanno sind schnell durchmarschiert. Wir fühlen uns ein wenig wie in einer anderen Welt, einer ruhigen verschlafenen Welt. Das Dörfchen Nanno markiert den Wendepunkt unserer Rundwanderung. Wir biegen nach der Kirche „Chiesa di San Biagio“ fast 180 Grad ab und steigen bald darauf über einen asphaltierten Weg zum Hügel, auf dem Castel Nanno steht, hinauf. Auch hier wieder ein Informationsschild „Tesori d’Anaunia“. Es behandelt Castel Nanno und seine Geschichte. Der Eingang zum Schloss ist leider verschlossen. Ob das nur jetzt außer der Touristensaison so ist oder immer kann ich nicht sagen.

Nach Tuenno

Mit Castel Nanno im Rücken wandern wir jetzt hinüber auf die Staatsstraße SP10, sehen dort die Kirche „Chiesa dei Santi“, verlassen alsdann die Straße und biegen in einen Feldweg ein. Wie immer ist der Cammino Jacopeo d’Anaunia gut beschildert, sodass wir ohne lang zu überlegen der gelben Muschel folgen können. Ein breiter Hügelrücken bringt uns nach Pavillo hinüber. Am Wegesrand frischgrünes Gras rund um uns herum Apfelbäume, meist ohne Hagennetze und in der Ferne die weißen Gipfel des Illemkammes, eine Gebirgsgruppe der Ortler Alpen. Landschaftsgenuss pur!

Vom Dorfrand Pavillo führt ein kurzer Abstecher ind Zentrum hinein. Den genehmigen wir uns natürlich. Der Weg ist das Ziel. Alsdann marschieren wir über den Cammino Jacopeo d’Anaunia zuerst westwärts dann absteigend bis nach Tuenno. Tuenno ist das größte Dorf der Gemeinde Ville d’Anaunia. Da wir uns näheren hören wir das erste Mal auf unserer heutigen Rundwanderung Menschenstimmen. Kinderlachen dringt an unsere Ohren. Wir freuen uns darüber. Denn jetzt, da uns so langsam der Hunger plagt und wir kein Rucksackproviant mit dabeihaben, hoffen wir auf ein offenes Gasthaus. In den verschlafenen Dörfchen, welche wir passiert haben, hatten wir keines gesehen, nun in Tuenno hoffentlich wir auf Glück.

Das ist uns wohl gesonnen. Am Hauptplatz Piazza Alpini, schräg gegenüber der Kirche, finden wir das Gasthaus Tuenno. Wir kehren ein und speisen einfach und gut.

Durch den Wald der Berge von Cles

Ab Tuenno führt der Cammino Jacopeo d’Anaunia südwärts. Wir wollen aber nach Cles und zwar über die Waldhänge der Cleser Berge. Darum verlassen wir den Cammino Jacopeo d’Anaunia und orientieren uns ab jetzt an dem im Vorfeld geplanten GPS-Track auf meinem Smartphone. Über die Via Lino Franch geht es Richtung Malga Malchetto hinauf. Endlich dürfen wir Höhenmeter machen. Das freut mich nicht nur der sportlichen Tätigkeit halber, sondern auch weil mit jedem Schritt das Nonstal deutlich besser in seiner gesamten Ausdehnung ins Blickfeld rückt. Tuenno unter uns wir stetig kleiner.

Am Ende der Via Lino Franch biegen wir rechts ab, queren mehrere Apfelhaine, genießen den wunderbaren Blick auf den Nonsberg und schreiten ab einer Linkskurve an der Waldgrenze weiter bis wir plötzlich rechts zur Alm „Malghetta di Tassullo “ abbiegen müssen.

Nun wird der Weg steiler, doch da wir uns jetzt im schattigen Wald befinden ist es recht angenehm zum Wandern. Beim Croce del Tou haben wir mit circa 1.130 m ü. d. M. den höchsten Punkt unserer Rundwanderung erreicht. Wir queren die „Montagne di Cles“ indem wir meist auf breiten Waldwegen, einmal kurz absteigend, dann wieder die Höhe gewinnend bis auf die Straße, welche von der Località Piani/Bersaglio über Cles bis ziemlich weit hinauf in die Cleser Bergwelt unter dem Rifugio Peller zum Parkplatz am „Laghetto Durigal“ führt, kommen. Wir folgen ihr hinunter Richtung Cles, verpassen den Einstieg in den Steig. Nr. 313 und biegen darum erst bei einer kleinen Seitenstraße, die hinunter zur Malga Boiara führt, scharf rechts ab. Umso besser den so können wir uns die Alm ansehen. Früher wurde sie im Frühling und im Herbst, also man die weiter oben liegenden Almen noch oder schon nicht mehr nutzen konnte, für das junge Vieh genutzt. Dann ist sie viele Jahre brach gelgen. Mittlerweile hat man die Alm restrukturiert und sie vier Nutzungsmöglichkeiten zugeführt: Präsentationort für die Förderung typischer lokaler Produkte, Möglichkeit der Erholung inmitten der Natur für junge Leute, Anbaumöglichkeit für Gemüse, Veranstaltungsort für Vereine.

Vom unteren Ende der Almwiese können wir auf das Castel di Cles hinunterschauen. Es posiert auf einem Hügel zwischen dem Westufer des St. Giustina Stausees und der Ortschaft Cles.

Nach Cles

Der Abstieg von der Alm nach Cles entpuppt sich als recht interessanter Weg an sich. Er wurde augenscheinlich vom Wasser ziemlich ausgewaschen. Außerdem ermöglich er einen schönen Panoramablick über den See und das Tal.

blank
Cles, Nonsberg, Nonstal, Santa Giustina See, Val di Non, Valle di Non

Bald verlassen wir den Wald, sodass sich die herrlich hügelige Tallandschaft des Alto Val di Non vor uns ausbreitet. Im Halbkreis um Cles und den Stausee schmücken die Dörfer Revo, Sanzeno und Coredo das Tal. Den östlichen Horizont sperrt eine weiße Bergkuppe. Es ist der „Monte Roen“. Von uns, also vom Südtiroler Unterland aus gesehen, bestaunen wir eine fast 2.000 m hohe mächtige Felswand, wenn wir zum 2.116 m hohen Roen hinauf schauen. Von hier aus schaut er nicht mal wie ein Berg, sondern wir ein sanfter Waldhügel aus. So ändert sich die Perspektive.

Wir kommen in der Lokalität „Piani/Bersaglio“ an einem großen Kinderspielplatz und am Gasthaus „Al Bersaglio“ vorbei. Es hat heute leider Ruhetag. Ein Hinweisschild „Frutteto storico“ weist uns darauf hin, dass sich hier irgendwo ein historischer Obstgarten befindet in dem fast 100 Apfel- und Birnensorten aus Omas und Opas Zeiten kultiviert werden um sie für die Nachwelt zu bewahren. Kein Wunder, dass es hier sowas gibt. Der Apfel hat im Nonstal eine lange historische Bedeutung. Mit der „Mela Val di Non (DOP)“ hat er 2003 von der EU die Anerkennung „Denominazione di origine protetta“ (auf Deutsch „Geschützte Ursprungsbezeichnung“) bekommen. Nur die drei Apfelsorten Renetta Canada, Golden Delicious und Red Delicious dürfen die Auszeichnung DOP tragen.

In Cles

Von „Al Bersaglio“ wandern wir 150 m abwärts und dann von Apfelhainen in besiedeltes Gebiet hinein. Cles, der Hauptort des Nonstal ist merklich größer als alle Orte, die wir heute passiert haben. Zuerst über die Via del Monte, dann über die urigen Via del Canalone und Via Giambattista Lampi im Anschluss Schluss über die Via Tiberio Claudio schlendern wir bis zur Piazza Grande. Das Kaffee „Caffè Bertolasi“ verführt uns zum Eisschlecken. Wir haben es nicht eilig, darum warum nicht?

Nach der kühlen Schleckerei geht es für uns auf der Via Gianni e Tina Lorenzoni bis zur Via del Castello. Dieser folgen wir vorbei an einem Apfelhain wie wir ihn noch nie gesehen haben. Sein Gras entspricht in keinster Weise der typischen Begrasung einer Apfelpantage. Es schaut aus wie ein englischer Rasen! Und auf den rostbraun angestrichenen Betonsäulen scheinen irgendwelche Sensoren montiert zu sein. Komisch.

Wir schlendern weiter hinunter bis zum Schloss Cles. Der Weg führt direkt zum Eingang. Doch irgendwie schaut es nicht danach aus, als ob man es besichtigen kann. So bleibt uns nichts anderes übrig als mit unsere Rundwanderung jetzt nahe am Westufer des St. Giustina Sees fortzuschreiten. Bei der Kirche „Chiesa die Santi Pietro e Paolo“ bleiben wir kurz stehen und schauen hinunter auf den See.

Ein Einheimischer spricht uns an. Er fragt uns, ob wir Italienisch sprechen. Da ich nicke beginnt er sofort zu plaudern. Er sei Maler und würde jetzt den See fotografieren, um ihn dann anhand des Fotos malen zu können. Jetzt sei der See besonders toll, da jetzt sein Wasserstand ziemlich tief sei. Man könne jetzt dort drüben am Ostufer sogar römische Brücken sehen, die sich normalerweise unter Wasser befänden.

Er hat Recht. Meine Nachrecherche ergibt Folgendes:

Dort wo sich jetzt das Wasser des St. Giustina Sees aufstaut, da sah man vor der Zeit der Überflutung Hänge, Bäche, Schluchten und Saumpfade, die auf teilweise wackeligen Brücken von einem Ufer zum anderen führten. Diese alten Wege und Pfade sind heute nicht mehr sichtbar, sie sind im See versunken ähnlich wie das Dorf Graun im Rechensee. Wenn aber der Wasserspiegel des Sees für Wartungsarbeiten abgesenkt wird – so wie jetzt – dann ist es möglich in die Vergangenheit zu reisen, da dann drei alte historische Brücken auftauchen. Es sind dies die um 800 konstruierte Brücke „Ponte dei Regai„, die den Canyon zwischen Revò und Senzeno überwunden hat, die von den Römern erstellte Brücke „Ponte Alto„, welche die beiden Seiten einer 100 Meter tiefen Schlucht verband und die Brücke „Ponte dela Mula„, welche die älteste und faszinierendste ist. Sie überwand mit einem charakteristischen Steinbogen den Fluss San Romedio und ist darum so berühmt, weil sich um sie eine Legende rankt. Der Legende nach soll der Baron von Cles von wütenden Bauern verfolgt worden sein. Er flüchtete auf dem Rücken eines Maultiers, doch plötzlich versperrte die tiefe Schlucht des San Romedio Flusses den Weg. Das Maultier, aufgeschreckt durch die Schreie des wütenden herannahenden Mobs, machte einen außergewöhnlichen Sprung und brachte ihn so ans andere Ufer in Sicherheit. Aus Dank dafür hat der Baron die Brücke erbaut.

Am Ostufer des Santa Giustina See ist jetzt, da der Wasserspiegel ziemlich gesenkt ist, die Brücke "Ponte dei Regai" zu sehen.
Am Ostufer des Santa Giustina See ist jetzt, da der Wasserspiegel ziemlich gesenkt ist, die Brücke „Ponte dei Regai“ zu sehen.

So langsam sinkt die Sonne tiefer und tiefer. Es ist Zeit die Rundwanderung abzuschließen. Das machen wir nun auch. Ein schneller knappen Kilometer und schon ist das erledigt.

Karte mit GPS-Daten der Rundwanderung durch das schöne Nonstal

GPX-Track , Position: -km, -m GPX

50 100 150 200 5 10 15 distance (km) elevation (m)
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimalhöhe: Keine Daten
Maximalhöhe: Keine Daten
Differenz max/min: Keine Daten
Höhengewinn (~): Keine Daten
Höhenverlust (~): Keine Daten
Dauer: Keine Daten

Fotos Val di Non

Hoteltipps für Ihren Wanderurlaub in Südtirol

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.