Spaziergang Tramin Runde

An Papis Hand gemütlich durch die Apfelwiesen spazieren.
An Papis Hand gemütlich durch die Apfelwiesen spazieren.

Windig ist es heute. Ein kurzer Spaziergang mit Kind und Kegel ist geplant. Das Kind, oder vielmehr die Kinder, sind in diesem Fall die Ayla und der Laurin und der Kegel deren Anhang inklusive Oma. Durch die Mühlgasse geht es runter bis zur Weinstraße, wobei es die Oma nicht schafft, bei den Zierkarpfen besitzenden Nachbarn vorbei zu laufen, ohne deren Stolz eines weiteren Blickes zu würdigen.

An der Weinstraße, bei der Minigolfanlage, biegen wir rechts ab und spazieren entlang des Gehsteiges vorbei am Hotel Tirolerhof bis zum Betonhaus, wo wir links abbiegen, um durch die Weinberge hinunter zum Choleraweg zu gelangen.

Der Choleraweg bildet mehr oder weniger die Grenze zwischen den Traminer Weinbergen und den Apfelbaumwiesen. Die Apfelblüte ist gerade beim Abklingen.

Wir spazieren Richtung Norden, um kurz vor den Tennisplätzen Tramin rechts abzubiegen und hinunter zum Sportplatz zu kommen. Von dort geht es weiter Richtung Kaltern indem wir die Straße von Tramin nach Auer überqueren und auf einem Feldweg dem Kalterer See entgegen spazieren.

Zur Römerzeit wäre das ein gefährliches Unterfangen gewesen, denn die Unterlandler Talsohle war ein riesiges Sumpfgebiet. Darum verliefen die Römerstraßen wie z. B. die Via Claudia Augusta entlang der Hänge und Hügel wie dem Kastelaz Hügel, auf dem heute das malerische Kastelaz Kirchlein steht, das wahrscheinlich auf den Grundmauern eines römischen Isis-Tempels errichtet wurde.

Die Gräben („Moosgräben“), die heute zwischen den Obstwiesen die Talsohle im Südtiroler Unterland durchziehen, wurden erst zu Zeiten und im Auftrag von Maria Theresia angelegt, um das sumpfige Gebiet zu entwässern und fruchtbar zu machen.

Somit verdanken die Traminer ihre Geschichte den Römern und ihren Wohlstand als Obst- und Weinbauern Maria Theresia.

Mitten durch die blühenden Apfelbäume sehen wir hinauf zum Weißhorn.
Mitten durch die blühenden Apfelbäume sehen wir hinauf zum Weißhorn.

Die Ayla darf jetzt aus dem Kinderwagen raus, sich die Füße vertreten. Den Papa an der linken, den Laurin an der rechten Hand, macht ihr der Bummel zwischen den beiden „Männern“ sichtlich Spaß.

Schnell voran kommen wir so freilich nicht, aber das ist ja auch nicht der Sinn eines Spaziergangs. Bei Tratsch und leichter Plauderei spazieren wir nicht allzu viele 100 Meter in Richtung Kalterer See bevor wir umkehren und wieder zurück bis zum Sportplatz Tramin gehen.

Am Sportplatz Tramin treffen wir auf die Lisa, natürlich mit Anhang. Somit hat sich die Kinderschar beim Sonntags-Familienspaziergang auf 3 vergrößert.

Es ist schon recht spät, eine Verlängerung des Spaziergangs geht sich nicht aus, also dann lieber hinauf zum Mandlhof auf Kaffee und Kuchen. Die beste Ehefrau von allen hat nämlich in weiser Voraussicht einen Schokolade-Weinkuchen (ja, so was gibt es auch, Wein, Schokolade und Kuchen hhhmmm) gebacken.

Vorbei an der Kellerei Tramin, dann entlang der In-der-Au Straße auf der orografisch linken, in Gehrichtung rechten Seite, des Höllentalbaches und weiter über die Rechtenthal Straße dann geradeaus die Wanderwege entlang spazieren wir immer rechts des Höllenbaches vorbei am Johannes-von-Nepomuk-Bildstock, der auf einem vom Bach angeschwemmten Felsbrocken steht, bis hinauf zur Holzbrücke, die zum Schloss Rechtenthal führt. Links, leicht unterhalb der Brücke, befindet sich der Urlaub auf dem Bauernhof Mandlhof, der zugleich auch unser Zuhause ist.

Ein kurzer Kinderwagentauglicher Spaziergang, der vor allem im Frühling oder im Herbst empfehlenswert ist, liegt hinter uns.

GPS-Daten vom Familienspaziergang im Frühling in Tramin

Fotos von der Tramin Runde

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