»Mein« Wanderbuch

Ein Südtirol Wanderführer mit 20 Wohlfühlwegen zum Thema »Wandern für die Seele«

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Dolomitenrundwanderung zum Zendleser Kofel

Im schönen Dolomitental Villnöß unter den anmutigen Geisler-Gipfeln waren wir bereits zwei Mal. Vor 11 Jahren haben wir zu zweit die imposante Dolomitengruppe umrundet. Ein zweites Mal vor 3 Jahren sind wir zu siebt vom begehrenswerten Fotohotspot, dem Ranui Kirchlein oberhalb von St. Magdalena, zur Brogles Alm hinauf gewandert und sind anschließend über den Adolf-Munkel-Weg und die beiden Almen Gschnagenhardt und Geisler Alm zurück marschiert.

Heute wollen wir zu dritt auch wieder ins ruhige Tal der Villnößer. Dieses Mal von der Zanser Alm ausgehend zur Gampen Alm hinauf. Dieselbe ist etwas weniger frequentiert ist als oben genannte Almen. Doch zuerst möchten wir hoch hinaus, und zwar auf den Aussichtsberg Zendleser Kofel 2.422 m (italienisch Col di Poma). Dort wollen wir in das Dolomiten-Bergpanorama zwischen Peitlerkofelgruppe und Geislergruppe eintauchen.

Die aussichtsreiche Bergtour ist Kilometer mäßig bescheiden. Auch die zu bewältigen Höhenmeter halten sich in Grenzen. Warum ich sie heute ausgesucht habe? Weil Anna mit dabei ist? Nein, Anna mute ich ziemlich mehr zu. Es ist der besten Ehefrau von allen geschuldet, dass ich eine eher bescheidene Bergtour geplant habe. Sie bestand darauf, dass es nicht zu deftig werden solle. Sie sei es nicht mehr gewohnt Rucksack und Bergschuhe zu tragen und außerdem sei sie übernächtigt. Die Zeugnis Schreiberei habe sie ihrer Energie beraubt. Ja so ist das. Wer mit der besten Lehrerin von allen verheiratet ist, der darf sich nicht über eine müde Ehefrau wundern.

Aber weil ich weiß, dass es der besten Ehefrau von allen keinesfalls an Energie oder gar Fitness fehlt, sondern allemal an der Einstellung – und die wird sich im Laufe der Bergtour ändern – habe ich eine optionale Tour Verlängerung vorgeplant. Ich bin sicher, wir werden sie nutzen!

Aufstieg zur Schlüterhütte

Vom gebührenpflichtigen Parkplatz (8 €) am Fackenboden knapp unterhalb der Zanser Alm starten wir zuerst angenehm schattig rechts des Kaserillbaches auf einem breiten Schotterweg (Wegnummer 33) Richtung Zendleserkofel. Der Aufstieg ist mit 2 h 10 min angeschrieben.

Fußgängerbrücke über den Kaserillbach. Im Hintergrund der Gipfel des Zendleser Kofel.
Fußgängerbrücke über den Kaserillbach. Im Hintergrund der Gipfel des Zendleser Kofel.

Nach circa 1,5 km überqueren wir auf einer Fußgängerbrücke den Kaserillbach, bleiben bei einer Wegkreuzung am Messnerwiesl links des uns entgegen fließenden Baches (Richtung Kaserill Alm), sodass wir uns nun auf dem Wanderweg Nr. 32 befinden.

200 m nach der Wegkreuzung überqueren wir abermals den Kaserill Bach. Das Gelände wird steiler. Über uns sehen wir das Gipfelkreuz, zu dem wir hinauf wollen. Doch zuerst wandern wir über drei Kehren bis zur bewirtschafteten Kaserill Alm hinauf.

Grauvieh unter der Hütte, drehbare Liegestühle vor der Hütte, die Gipfel der Geislergruppe in Blickweite und überall gelb getupfte Wiesen. Zurzeit überzieht ein Teppich von Hahnenfuß und Trollblumen die Weiden. Herrlich.

Anna würde die drolligen Butterblumen am liebsten pflücken. Doch ich erkläre ihr, dass die gelben Goldköpfchen unter Naturschutz stehen. Das mache ich, weil ich sonst zulassen müsste, dass sie einen gelben Butterrosenstrauß pflücken und mitschleppen würde nur um oben auf dem Gipfel festzustellen, dass die lustigen Budabinkerl nicht mehr ganz so lustig sind und die Köpfchen hängen lassen. In Wirklichkeit stehen in Südtirol alle natürlich vorkommenden und wild wachsenden Pflanzen unter teilweisen Naturschutz. Das heißt man darf davon 10 Blütenstengel pro Kopf und Tag pflücken. Alle anderen Pflanzen sind entweder vollkommen geschützt, dürfen somit nicht gepflückt werden oder gehören der Liste jener Pflanzen an (invasive Pflanzen wie Neophyten lasse ich außer Acht, die darf und soll man entfernen), die man im Sinne von Artikel 8 Absatz 5 für den Eigenbedarf sammeln darf. Es sind dies:

  • Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium): oberirdische Pflanze,
  • Frauenmantel (Alchemilla spp.): oberirdische Pflanze,
  • Echte Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi): Blätter,
  • Gewöhnliche Birke (Betula pendula): Blätter,
  • Echter Hopfen (Humulus lupulus): junge Triebe,
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum): oberirdische Pflanze,
  • Weiße Taubnessel (Lamium album),
  • Himbeere (Rubus idaeus): Blätter,
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra): Blüten,
  • Aufgeblasenes Leimkraut (Silene vulgaris),
  • Gewöhnlicher Löwenzahn (Taraxacum officinale): gesamte Pflanze mit Blattrosette,
  • Linde (Tilia spp.): Blüten,
  • Huflattich (Tussilago farfara): Blüten und Blätter,
  • Große Brennessel (Urtica dioica): oberirdische Pflanze,
  • Vogelsalat (Valerianella locusta): Blattrosette.

Die Butterblumen finde ich nicht auf der Liste der vollkommen geschützten Blumen und auch nicht auf der Eigenbedarf-Liste, somit sind sie teilweise geschützt und wir dürften theoretisch 10 Blütenstengel pro Kopf und Tag mitnehmen. Mir ist es aber lieber Anna weiß das nicht. Die suggestiven Blumen – die zahlreiche Anzahl der Trivalnamen sprechen für sich – sind meines Erachtens auf den herrlichen Almwiesen viel besser aufgehoben als in ihrer Hand. Sorry Anna!

Über der Kaserillalm geht der Schotterweg, nach einer Linkskurve, von der Markierung mit der Nr. 32 in die Nr. 31 über. Gleichzeitig bleibt er zwar breit, aber er wird steil. So richtig steil. Es sind die deftigsten Steigungsprozente, die es hier zu bewältigen gilt. Belohnt werden wir mit einen stetig sich ausweitenden Panoramablick auf sie Nordwestwände der Geislergruppe und bald darauf ab der Bühlerschupfe mit einem weiteren Blumenmeer. Dieses Mal sind es blaue Enziane. Sowohl Fühlingsenziane, auch Schusternägel genannt, als auch Echte Alpenenziane wachsen hier eingestreut in rosa Alpen Mehlprimeln en masse.

Wow! Unsere Dolomitenbergtour entpuppt sich als Alpenblumenwanderung erster Klasse! Solch ein Glück hatten wir selten. Meist waren wir für diese herrliche Almwiesenblüte saisonal zu spät unterwegs. Jetzt Anfang Juni scheint der optimale Zeitpunkt für eine Alpen-Blumen Wanderung zu sein. Großartig!

Kurz vor der Wörndleloch Alm macht unser Weg eine 180 Grad Wende. Wir wandern jetzt auf einem wiesigen Steig, nur mäßig ansteigend, am Fuße des Zendleserkofel-Gebirgsstock Richtung Schlüterhütte (Wegnummer 31) entlang.

Bald erreichen wir eine Anhöhe „Plauer-Wadl“ und kurz darauf können wir nicht nur die Schlüterhüte hoch über uns, als auch die Gampen Alm unter uns sehen. Begrenzt wird die grüne Almlandschaft, die von der Schlüterhüte ins Villnößtal abfällt, von dem Bergkamm Sobutsch-Juval, der nur getrennt durch das Kreuzjoch an die mächtigen beindruckenden Geisler Felswände anschließt. Von den Geislerspitzen Campiller Turm, Furchetta, Sas Rigais, Geislerspitze, Große Fermeda, Kleine Fermeda fallen lange Schatten bis zu den weißen Steinlanen knapp oberhalb des grünen Nadelwaldes hinunter. Am Ende der imposanten Dolomitengruppe können wir die Bergstation der Seceda Skipiste, die ins Grödental hinab führt, ausmachen. Darunter die Brogles Alm, rechts davon der Aussichtsberg Raschötz, den man mit einer Standseilbahn von St. Ulrich im Grödnertal aus erreichen kann.

Nun ist der Aufstieg (Weg Nr. 32, zugleich Dolomiten Höhenweg 8) zur Schlüterhüte als genussvoll zu bezeichnen. Nicht nur weil ihn die wunderbare Bergwelt versüßt, auch weil er nicht besonders anstrengend ist. Interessant ist, dass uns die gelben Trollblumen bis hinauf auf die 2.306 m hoch gelegene Hütte begleiten. Interessant darum, weil die gelben Butterrosen eine Vorliebe für Feuchtwiesen haben. Es muss hier oft regnen. Anders können wir uns die gelbe Blumenpracht nicht erklären. Wahrscheinlich melken die mächtigen Dolomitenberge immer wieder die Wolken in einem kurzen Regenguss ab. Umso mehr freuen wir uns heute einen Schauer freien Pfingstmontag getroffen zu haben.

Bei der recht großen Schlüterhüte auf 2.306 m angekommen sind wir etwas verwundert. Die Hütte ist geschlossen. Komisch. Aha laut Website: Die Hütte ist vom 17.06. – 09.10.2022 durchgehend geöffnet. Wir sind einige Tage zu früh. Gefühl befinden wir uns zwar seit einem Monat im Sommer, aber klar der Kalender zeigt „nur“ den 6 Juni an.

Egal, wir wollen eh zum Gipfelkreuz des Zendleser Kofel hinauf. Diese letzten 116 Höhenmeter, zuerst auf das Kreuzkofeljoch und dann auf den Gipfel sind fast nicht spürbar und das nicht nur, weil die panoramareiche Fernsicht ablenkt.

Zendleser Kofel (2.422 m)

Obwohl der Zendleser Kofel nicht unbedingt im Fokus der Mainstream-Wanderer liegt, sind wir heute nicht allein auf dem Gipfel. Wahrscheinlich ist es dem herrlichen Wetter geschuldet, dass ein bunter Mix aus deutschen und italienischen Urlaubsgästen und einheimischen Wanderern hier herauf gefunden hat. Macht nichts. Der Gipfel bietet für uns alle Platz genug. So genießen wir bei einer deftigen Brotzeit den Fernblick auf die Sarntaler Alpen im Westen, auf die Pragser Dolomiten, auf die  Fanesgruppe im Osten und natürlich jene Dolomitenberge, die von hier aus zum Greifen nahe erscheinen. Es sind dies der wuchtige Peitlerkofel im Norden und die filigranen Felsspitzen der Villnößer Geisler im Süden. Letztere vereinen sich von dieser Perspektive aus gesehen mit dem Puez-Massiv, sodass augenscheinlich wird, warum sich der hiesige Naturpark „Naturpark Puez-Geisler“ nennt.

Ausblick vom Zendleser Kofel auf die Geislergruppe, die Peitlerkofelgruppe und in der Ferne auf die Fanesgruppe.
Ausblick vom Zendleser Kofel auf die Geislergruppe, die Peitlerkofelgruppe und in der Ferne auf die Fanesgruppe.

Nach so viel Bergherrlichkeit tun wir uns schwer den Aussichtsberg zu verlassen. Die von mir im Voraus geplante Erweiterungsalternative steht mittlerweile insofern nicht mehr zur Diskussion, als dass die beste Ehefrau von allen sie – so wie von mir vermutet – als ganz selbstverständlich hinnimmt. Der Aufstieg von der Zanser Alm bis hier herauf auf den Zendleser Kofel war weniger streng als erwartet und für eine direkte Rückkehr ist ihr die Bergtour zu kurz und mir der Bergtag zu schade. Und Anna? Anna wird nicht gefragt. Ihr verheimlichen wir die Möglichkeit schnell und direkt zurück zu kehren. Ihr machen wir die Gampen Alm schmackhaft, indem die beste Ehefrau von allen ihr verspricht, unten in der Baumzone einige Lärchenzweige abzubrechen und dann bei der Alm ein Lärchenkörbchen zu flechten. So einfach geht das bei Anna. Schade, dass ich die beste Ehefrau von allen nicht mit so simplen Methoden steuern kann!

So schlendern wir zuerst zurück zum Kreuzkofeljoch, biegen nicht rechts zur Schlüterhütte hinunter, sondern wandern gerade aus auf den Wanderpfad Nr. 3 über das Bronsoijoch, dann circa 90 m auf Felsuntergrund ansteigend, bis zu einem Aussichtspunkt hinauf, von dem wir ins Gadertal hinunter blicken können. Eigentlich nicht ins Gadertal, sondern in eines seiner Seitentäler, ins Campilltal. Dort unten befindet sich Campill, eine Fraktion von St. Martin in Thurn und das Mühlental, das Richtung Peitlerkofel hinauf zieht. Das Haupttal, das Gadertal wird von einer niedrigen Bergkuppe um den Spizan verdeckt. Dafür krönt die mächtige Felswand der Fanesgruppe das Ladinien-Panorama. Der Heiligkreuzkofel hat es mir angetan. Jedes Mal, wenn ich ihn erblicke bekomme ich eine Gänsehaut. Wahrscheinlich, weil damals, als wir ihn von Abtei zur Heilig Kreuz Kirche hinauf und dann über den Klettersteig „Ferrata da Crusc“ bezwungen haben, fast mein Lebensfaden gerissen wäre. Nur der Göttin Fortuna kann ich es verdanken, dass ich heute noch hier stehe.

Weiter wandern wir nun flach den Pfad Nr. 3 folgend bis zur Ütia Mendalges und dem Kreuzjoch. Der Abschnitt fällt mit dem Traumpfad München Verona (TMV) zusammen. Traumpfad trifft es dabei wie die Faust aufs Auge. Herrlich die schräg ins Campilltal abfallenden mit Trollblumen übersäten Alpenwiesen und der Blick der sich im heute mit Schneerinnen durchzogenen Puez-Massiv verfängt. Wir können den zickzackigen Verlauf des TMV hinauf auf die Roa-Scharte erspähen.

Ich: „Schau Anna, do entn bin i mit der Mama aui.“
Anna: „Miasn mir heint a zem aui?“
Ich: „Nein, wir müssen heute nicht da rauf. Damals vor 10 Jahren bin ich mit der Mami dort rauf, weil wir die Geisler komplett umrundet hatten. Das war eine lange strenge Rundwanderung. Heute biegen wir dort drüben beim Kreuzjoch nach rechts hinunter und sind somit vieel kürzer unterwegs.“
Anna: „Zum Glück!“

Vom Kreuzjoch sehen wir hinunter auf die Glatschalm, hinüber zum Raschötz und zur Seceda und seitlich in die weißen Gerölllanen am Fuße der Geislerspitzen hinein.

Abstieg vom Kreuzjoch zur Gampen Alm

Wir steigen ab. Sobald die Baumgrenze erreicht ist, beginnt Anna nach Lärchen Ausschau zu halten. Obwohl hier vor allem Zirbelkiefern wachsen, hat Anna bald eine vereinzelte Lärche gefunden und so bleibt uns nichts anderes übrig als lange Lärchenzweige für ein Körbchen abzubrechen und mitzutragen.

Abstiege vom Kreuzjoch. Blick auf den Fuß der Geislergruppe und den Raschötz im Hintergrund.
Abstiege vom Kreuzjoch. Blick auf den Fuß der Geislergruppe und den Raschötz im Hintergrund.

Kurz nach der Hütte Tschantschenon erreichen wir den Fahrweg, der hinunter nach Zans führt. Wir halten uns aber rechts und folgen ihm aufsteigen Richtung Gampen Alm. Das ist bzgl. Rückkehr zum Auto eine Verlängerung, aber das muss Anna ja nicht wissen. Sie hat sowieso nur ihr Lärchenkörbchen im Kopf und fragt ständig, wann wir endlich bei der Gampen Alm seien und sie ihr Lärchenkörbchen geflechtet bekommen würde.

Der ansteigende Schotterweg führt am Fuße des Juval herum und gelangt bald in Almwiesengelände. Wieder sind es die drolligen gelben Feuchtwiesenblumen die zusammen mit dem Dolomitengranden Sas Rigais meine fotografische Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Derweil sind die beste Ehefrau und Anna bereits beim Spielplatz der Gampenalm angelangt und flechten fleißig am Lärchen-Körbchen. Da ich sie erreiche ist es noch in Arbeit. So habe ich Zeit mir einen Kaffee und eine Buchtel auf der Terrasse der Alm zu gönnen. Anschließend geselle ich mich zu meinen beiden Mädels, assistiere ihnen bei der Fertigstellung des Behälters und amüsiere mich anschließend mit Anna auf der Wippe und dann am Tischtennistisch. Ja auf der Gampenalm kann man sogar ein Tischtennis spielen.

Abstieg von der Gampen Alm zur Zanser Alm

Bei so viel Spielspaß wird es etwas schwierig Anna zum Aufbruch zu motivieren. Die beste Mami von allen schafft es. So wandern, nein schlendern – der Abstieg erweist sich als ein Idyll von Pfad –  wir auf den Steig Nr. 33 hinunter Richtung Zanser Alm.

Zuerst ein Meer von Trollblumen, dann ein uriger Zaun, rechts gräbt sich ein Seitenarm des Kaserillbaches tief in die Landschaft ein, links hinter der Gampenwiese streben die filigranen Spitzen der Geisler Richtung Himmel. Ein Traumsteig wie er im Buche steht. Ich bin froh, dass wir die Bergwanderrunde im Uhrzeigersinn abgegangen sind und nun bei tief prangender Sonne diesen fantastischen Abstieg erleben dürfen. Während ich mich an Gottes Schöpfung erfreue, macht Anna das mit ihrem Körbchen. Wie eine Schneekönigin stolziert sie mit ihrem Lärchenkörbchen den Zaun entlang, zupft mal hier mal dort und füllt ihr Körbchen mit Blüten, Gräser und Tannenzapfen.

Naturerlebnispfad Zans entlang des Wildgeheges

Es ist direkt schade, dass wir bald unten am Kaserilbach stehen, ihn überqueren und so zu unseren Aufstiegssteig gelangen. Wir folgen ihm jetzt wenige Meter abwärts, bleiben aber dieses Mal orographisch rechts des Baches und wandern so auf dem Steig Nr. 25, dem Naturerlebnispfad Zans zum Wildgehege hinunter. Über eine Fußgängerbrücke könnten wir zwar abkürzen aber die verschmähen wir, denn das Wildgehege wollen wir uns selbstverständlich nicht entgehen lassen.

Rehe, Damwild oder sogar Rotwild? Wir haben keine Ahnung was da vor unserer Nase grast.
Rehe, Damwild oder sogar Rotwild? Wir haben keine Ahnung was da vor unserer Nase grast.

Der Naturerlebnispfad Zans ist barrierefrei. Für uns nicht unbedingt notwendig, aber gemütlich. So schreiten wir auf leisen Sohlen entlang des Wildgeheges und spähen in den Wald hinein. Anna ist ein wenig enttäuscht. Kein Hirsch, kein Reh nichts ist zu sehen. Wahrscheinlich ist das Gehege zu groß und das Wild zu scheu. Am Ostende des Geheges unterhalb der Strickalm werden wir eines Besseren belehrt. Es ist genau umgekehrt. Das Wild hält sich unten fast direkt an der Straße auf. Es ist nicht scheu, es ist neugierig! So kommen wir zum Schluss dieser erlebnisreichen Dolomitenrundwanderung in den Genuss von Rotwild, Damwild und Rehwild. Toll!

Wanderkarte mit Wanderverlauf und GPS-Track

GPX-Track , Position: -km, -m GPX

50 100 150 200 5 10 15 distance (km) elevation (m)
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimalhöhe: Keine Daten
Maximalhöhe: Keine Daten
Differenz max/min: Keine Daten
Höhengewinn (~): Keine Daten
Höhenverlust (~): Keine Daten
Dauer: Keine Daten

Bilder Villnöß, Geisler, Zendleser Kofel

 

 

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