Vom Mandlhof über die Zoggler Wiese zum Gummererhof

Idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, Bergtouren und MountainbikeTouren. So oder so ähnlich beginnen viele Sätze in touristischen Websites die ich im Laufe der Zeit erstellt habe. Auch in der Website des Mandlhof findet man so einen Satz. Ich will nun nicht behaupten, dass dieser Satz in allen anderen Websites nicht zutrifft, aber ich kann mit ruhigen Gewissen sagen, dass er auf den Mandlhof auf jeden Fall zutrifft! Wenn man Tramin als Ausgangpunkt einer Wanderung, eines Spazierganges oder einer MountainbikeTour wählt, dann kann man entweder durch die Obstwiesen und Weinberge spazieren oder mit dem Rad fahren oder auf Fortwegen oder Steigen das Mendelgebirge unterhalb des Roens erkunden. Wählt man die zweite Möglichkeit so ist der Mandlhof ohne zu übertreiben der ideale Ausgangspunkt! Es ist sogar so, dass viele Einheimische Bozner, Neumarkter, Aurer oder Kalterer und Kurtatscher Gäste extra bis vor unser Haus kommen und Ihr Auto in der Mühlgasse parken um nach Kurtatsch, Graun, Altenburg, Kaltern oder sogar zur Überetscherhütte oder den Roen zu wandern.

Heute am Ostermontag möchte ich dir eine kurze Wanderung ausgehend vom Mandlhof über die Zoggler Wiese bis zum Gummererhof vorstellen. So wie der Mandlhof der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen und Mountainbiketouren ist, ist der Gummererhof das Ziel dieser Touren. Fast alle Wanderwege führen am Gummererhof vorbei. Außer der Überetscher Hütte ist der Gummererhof das einzige Berggasthaus Tramin’s. Ich persönlich habe eine ganz besondere Beziehung zum Gummererhof, es ist nämlich der Geburtshof meiner Mutter Theresia (Resi) Gummerer. Geführt wird er nun von meinem Onkel Franz Gummerer und meiner Oma Irmgard Pernstich. Ich bin darum etwas voreingenommen, wenn ich hier vom Gummererhof berichte. Ich hoffe aber, dass dies den interessierten Wanderer nicht abschreckt diesen Bericht weiter zu lesen.

Ausgangspunkt Mandlhof

Also starte in der Mühlgasse bei der Kreuzung mit der St. Jakob Straße in Richtung St. Jakob. Nach circa 50 Meter biegst du rechts ab und gehst über die asphaltierte Straße nördlich am Fuße des Kastelaz Hügels circa 300 Meter bis zum Beginn der Forststraße nach Kurtatsch hinauf. Dies ist zugleich der Beginn des Traminer Trimm-Dich-Pfades. Die Fortstange lässt du nun hinter dir und nach circa weiteren 100 Meter biegst du wieder rechts ab und wanderst entlang des Steiges Nr. 6 empor. Der Steig Nr. 6 führt dich durch den Wald, bietet dem Wanderer aber öfters einen tollen Ausblick auf das Südtiroler Unterland, auf Tramin und der Fraktion Söll, auf den Kalterer See, auf Auer und auf Neumarkt und auch auf die Gipfel des Weißhorn und des Schwarzhorn. (Ich werde die Wanderung im Frühjahr, wenn die Natur erwacht ist, nochmals wiederholen und eine Fotos schießen und hier einfügen.)

Brunnen Zogglerwiese

Du brauchst circa 1/2 Stunde bis zur Zoggler Wiese. Die Zogglerwiese ist eine von mächtigen Lärchen umringte ebene Wiese mit einem Forsthütte und einem Brandschutz – Weiher. Hier kannst du Rast machen, frisches Wasser vom Brunnen trinken, ja sogar Fußball spielen oder dich einfach auf der Wiese in die Sonne legen. Heute am Ostermontag ist es leider dafür etwas zu frisch 😉

Gummererhof von der Zogglerwiese aus gesehen

Nun gehst du weiter über den Forstweg Nr. 4A in Richtung Osten (von hier aus kann man den Gummererhof schon sehen) bis zum Beginn der Forststraße, dann über einen asphaltierten Weg bis zu einer Abzweigung. Hier geht es über den Weg Nr. 10 zum Berggasthaus und Weinhof Gummererhof. Leider ist heute noch geschlossen, der Gummererhof öffnet am 1. April und bietet außer am Montag dem hungrigen und durstigen Wanderer Speis und Trank (siehe Speisekarte Gummererhof).

Nach der Einkehr im Gummererhof kannst du über den Weg Nr. 10 zurück bis zum Ausgangpunkt wandern und dabei die Höfe vom Psenner Ernst, vom Moser und die sogenannten „drei Häuser“ passieren. Alternativ kannst du auch die Forststraße Nr. 4A nach Altenburg bewandern und dann nach Söll und Tramin gehen. Ich nehme mal an du entscheidest dich für die zweite Möglichkeit. In sonnigen Söll, dem „Gewürztraminer-Hochplateau“ (so bezeichnet unser Bürgermeister die Fraktion Söll) kannst du das Kirchlein von Söll anschauen oder beim Restaurant, Pizzeria, Gasthaus „Plattenhof“ einkehren und bei unserem Bürgermeister Werner Disssertori ein gutes Glas Gewürztraminer trinken. Anschließend gehst du entlang mit in Blüten stehenden Mandelbäumen, vorbei bei der Fortbildungsakademie Schloss Rechtenthal zurück bis nach Tramin zum Mandelhof. Nein falsch! Nicht Mandelhof sondern Mandlhof (abgeleitet von Mandl = kleiner Mann siehe Dialekt Wörterbuch Südtirol Buchstabe M).

Die Wander-Tour zum nachwandern:

Fotos Wanderung Mandlhof-Zogglerwiese-Gummererhof-Söll-Tramin

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6 thoughts on “Vom Mandlhof über die Zoggler Wiese zum Gummererhof”

  1. Phuket Fan says:

    Hallo!

    Das ist doch wirklich einmal eine gelungene Vorstellung! Besonders die schönen Fotos machen das Lesen hier besonders interessant.

  2. admin says:

    Vielen Dank für Ihre nette Rückmeldung.

  3. SEO Wulffy says:

    Dem kann ich nur zustimmen. Man wandert schon fast mit, so wie Du es beschreibst. Wird Zeit, dass Du eine Website „Tramin Street View“ erstellst, bei der man sich „real“ an der Wanderung beteiligen kann.

    Du solltest nur vorsichtig sein, sonst wirst Du noch zum bekanntesten Wanderführer von Südtirol, obwohl man Dich doch wohl kaum als Wanderführer engagieren kann?! 😉

    Ich bin auch völlig begeistert von http://www.trekking.suedtirol.info. Gut gemacht.

  4. admin says:

    Nein als Wanderführer kann man mich nicht engagieren. Einerseits kann ich nicht alles machen und andererseits habe ich mich dafür in der Vergangenheit (circa vor 10 Jahren disqualifiziert). Damals haben zwei Brixner Mädles meinen Freund und mich angerufen, weil Sie den Fennberger Klettersteig (in Margreid circa 10 km südlich von Tramin) nicht alleine gehen wollten. Wie haben uns natürlich als Führer gerne zur Verfügung gestellt. Der Aufstieg war auch kein Problem, aber als es dann wieder zurück ging, hatte jemand die Idee den markierten Steig zu verlassen und durch das Bachbett des Fennberger Baches abzusteigen.

    Nach der Hälfte des Weges ging es nicht mehr weiter. Wir mussten querfeldein durch den Wald. Leider war es schon sehr spät und als wir über der Felswand über Margreid angekommen waren, war es stockdunkel. Es half nichts wir mussten circa 300 Meter über dem Dorf Margreid im Felsen übernachten. Die Mädels hätten am nächsten Tag in den Urlaub fahren müssen, die hatten keine große Freude! Außerdem war es sehr sehr kalt! Sogar übereinander liegen hat nichts geholfen.

    Am nächsten Tag war der Abstieg kein Problem.

    Nach zwei Tagen hat mich mein Freund angerufen und mir am Telefon gesagt: „Schaue mal deinen Bauch an!“ Ich habe gar nichts verstanden und nicht kapiert was er von mir will. Als ich dann meinen Bauch angeschaut habe, ach oh Schreck: lauter kleine roten Pünktchen! Wir haben uns Milben eingefangen, das sind kleine Spinnentiere die unter der Haut durch die Gegend krappeln und ein schreckliches Jucken verursachen!

    Von den Mädels haben wir nichts mehr gehört und wir beide sind in der Traminer Faschingszeitung Schweflmaschin gelandet.

    Ok, zu dieser Zeit gab es noch nicht die tolle Website: trekking.suedtirol.info und auch keine Google Maps oder Google Earth aber ich glaube ich habe mich trotzdem disqualifiziert 🙁 .

  5. Wulffy says:

    Vielleicht solltest Du vor dem nächsten Mal einen Vernunfttest mit denen, die Du führen wirst, machen? 😉 – Hilft in solchen Fällen nicht die ADAC-Luftrettung?

    Da sind mir Zecken ja schon lieber als Milben. Das ist ja ekelhaft. Was kann man tun, um den Kontakt zu verhindern? Oder fallen die Milben auch von Bäumen? *huuuaaaa*

  6. Dietmar says:

    Nein Zecken, das ist was Gefähliches! Milben (bei uns sagt man „Schlernbeiß“ dazu, da Sie früher nur am Schlern in den Dolomiten anzutreffen waren) machen gar nichts. Die spazieren nur unter deiner Haut ein wenig durch die Gegend und sind nach einigen Tagen tot. Ich weiß nicht einmal mehr ob wir überhaupt was auf die Haut geben mussten. Ich glaube das ist ganz von alleine wieder verschwunden. Also aufgefressen haben sie uns nicht….

    Ich lebe noch 😉

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