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Wanderkarte

Bergsee, Kratzberger See

Über den Kratzberger See zum Sarner Kirchtag

Am ersten Septemberwochenende steht mitten in Südtirol einer der wichtigsten Events des Jahres an. Welcher? Der Sarner Kirchtag. Und heuer schaffen es endlich auch wir einmal hin.

Das Veranstaltungsprogramm ist bunt: Fackelumzug, Ranggelturnier, Frühschoppen, Trachtenumzug, Prozession, großer Bauernmarkt samt Viehmarkt und natürlich jede Menge Musik.

Anna ist für den Trachtenumzug. Perfekt. Wenn wir schon auf den Sarner Kirchtag gehen, dann bitte mit möglichst viel Südtirol und möglichst wenig beliebigem Fest-Rambazamba. Und dafür sind die traditionellen Sarner Trachten natürlich genau richtig.

Traditionelle Sarner Trachten beim Trachtenumzug am Sarner Kirchtag in Sarnthein.
Traditionelle Sarner Trachten beim Trachtenumzug am Sarner Kirchtag in Sarnthein.

Das heißt: Am Sonntag müssen wir um 14.00 Uhr in Sarnthein sein. Und das wiederum heißt, dass wir um 8.00 Uhr in Tramin starten. Nein, die Fahrt ins Sarntal dauert keine sechs Stunden. Wir wollen vorher noch schnell nach Aberstückl, über die Anteranalm zum Kratzberger See wandern und wieder zurück. Ein ganz normales Vormittagsprogramm also.

Wer sich auf dem Sarner Kirchtag ein Hühnchen einverleiben will, muss es sich schließlich erst mit ein paar Wanderkilometern verdienen.

„Gell, Anna?“

Anna lässt sich darauf ein. Schließlich isst sie für ihr Leben gern auswärts.

Von Aberstückl hinauf zur Anteranalm

Wenig später stehen wir am Parkplatz unweit des Lahnerhofs und steigen über den Steig 7A bergauf. Anfangs geht es noch recht gemütlich dahin, doch schon bald wird es deftig. Über die Bergwiesen zieht der Pfad beinahe schnurgerade nach oben.

Der Blick zurück hinunter ins Sarntal wird vom Latemar gekrönt. Von hier, aus der Mitte Südtirols, ist der allerdings schon ziemlich weit entfernt und nur noch als markante Silhouette zu erkennen.

Steil geht es zunächst hinauf zum Kirchnock
Steil geht es zunächst hinauf zum Kirchnock

Anna bleibt etwas zurück. Steil bergauf und noch dazu in der prallen Sonne – das ist nicht unbedingt ihr Ding. Entsprechend lange lässt das obligatorische „Geats nou weit aui?“ nicht auf sich warten.

Zum Glück entdecke ich etwa 30 Meter über mir auf einem größeren Felsblock eine Wandermarkierung. Und zwar eine, die verheißungsvoll nach links abbiegt. Perfekt! Dort macht unser Bergpfad also tatsächlich eine Kurve. Und mit etwas Glück hört er danach endlich damit auf, kerzengerade den Hang hinaufzuziehen.

Und tatsächlich: Hinter der Kurve ist Schluss mit der Direttissima. Plötzlich steigen wir angenehm mäßig und noch dazu im Schatten zum Kirchberg hinauf. Hier müssen wir den Abbruchkegel des Kirchbachs umgehen und gelangen in den Hang der Leiterspitze, den wir nun herrlich flach queren dürfen.

Die Umgebung wird bald offener. Kaum haben wir die 2.000-Meter-Marke überschritten, breitet sich vor uns bereits das weitläufige Almgelände der Anteranalm aus: überraschend flach und ringsum eingerahmt von mächtigen Berggipfeln wie der Videgger Plattenspitze, dem Hönig und dem von einem Gipfelkreuz gekrönten Hirzer.

Zuerst stellen sich uns einige Ziegen, später Kühe in den Weg. Wobei „in den Weg stellen“ eigentlich völlig übertrieben ist. Die Vierbeiner schauen uns neugierig entgegen, doch sobald wir auf fünf Meter herankommen, machen sie artig Platz. So richtig zuvorkommende Viecher.

Zwanzig Meter vor der Almhütte wartet auf Anna noch eine Überraschung: Eine Haflingerstute döst gemeinsam mit ihrem Fohlen in der Sonne. Bearig!

Direkt vor der Hütte stehen einige neugierige Jungkühe. Meine Aufmerksamkeit hält sich allerdings in Grenzen. Denn mein Blick wandert ziemlich schnell an ihnen vorbei – hinüber zur Bierkiste, die verheißungsvoll im Wassertrog vor der Hütte steht. Ein Schild mit dem Hinweis, man dürfe sich gegen ein paar Münzen bedienen, bringt meine guten Vorsätze kurz ins Wanken.

Dann siegt doch die Vernunft. Genauer gesagt: der Zeitplan. Anna ist schließlich vor allem deshalb dabei, weil sie um Punkt 14.00 Uhr in Sarnthein beim Trachtenumzug stehen will.

Von der Anteranalm über den Gebirgsjägersteig (E5) zum Kratzberger See

Darum lasse ich das kühle Blonde schweren Herzens rechts liegen, und wir wandern weiter zu den Anteranlacken. Die mussten dem heißen Sommer allerdings ordentlich Tribut zollen. Nur in einer hält sich noch ein kümmerliches Pfützchen.

Schade. Der Blick knapp über die Wasseroberfläche einer größeren Lacke hinüber zu Langkofel, Sella und Geislergruppe hätte schon etwas hergemacht. Gut, den Ausblick gibt es natürlich trotzdem – nur das spiegelnde Wasser fehlt.

Großes Dolomitenkino – heute ohne Wasserspiegelung.
Großes Dolomitenkino – heute ohne Wasserspiegelung.

Anna und ich ziehen weiter und queren einen Bach, der vom Anteransee zum Sagbach hinunterplätschert. Anna will das lustig dahinhüpfende Wässerchen fotografieren.

Oh, welch eine Genugtuung, einmal ein weibliches Wesen dabeizuhaben, das nicht grantig mault, sobald ein Foto geschossen wird, sondern sogar selbst das Stehenbleiben und Fotografieren einfordert.

Nachdem das Wässerchen ausreichend fotografisch dokumentiert ist, wartet der vermeintlich kritischste Teil des Gebirgsjägersteigs auf uns – zugleich ein Abschnitt des E5 unterhalb der Kratzbergspitze.

Was von Weitem noch ziemlich luftig und ausgesetzt ausgeschaut hat, entpuppt sich aus der Nähe als zwar steiler, letztlich aber ganz normaler Bergsteig.

Richtung Nordosten schauen wir weit ins Pensertal hinein und entdecken sogar das Sarner Weißhorn. Irgendwo dahinter muss sich der Zinseler verstecken, auf dem wir voriges Jahr schon einmal standen.

Pensertal, Sarner Weißhorn – und irgendwo dahinter der Zinseler.
Pensertal, Sarner Weißhorn – und irgendwo dahinter der Zinseler.

Steil unter uns liegt im Sagbachtal die Durralm. Dort werden wir auf dem Rückweg vorbeikommen.

Zuerst aber geht es zu jenem Bergsee, für den wir überhaupt hier heraufgestiegen sind.

Am Kratzberger See auf 2.116 Metern

Eine kleine Wegbiegung – und plötzlich liegt er vor uns: der Kratzberger See.

Der alpine Bergsee liegt auf 2.116 Metern unterhalb der Verdinser Plattenspitze. Helles Granitblockwerk und kleine Sandflächen säumen sein Ufer. Direkt daran vorbei führt der Europäische Fernwanderweg E5.

Und der See hat noch etwas zu bieten: eine Sage. Früher zählte er zu den sogenannten „brüllenden Seen“. Der Überlieferung nach soll er bei herannahendem Schlechtwetter dumpfe Töne von sich gegeben haben.

Für dieses geheimnisvolle Brüllen liefert die Sage natürlich auch eine Erklärung: In der Gegend wurde angeblich einst Gold abgebaut. Die Knappen sollen sich ihre freie Zeit mit einem goldenen Kegelspiel vertrieben haben. Als der Besitzer des Bergwerks davon erfuhr, soll das goldene Kegelspiel schließlich im Kratzberger See versenkt worden sein.

Und genau dieses Kegelspiel soll dort unten noch heute liegen. Wenn es tief aus dem See dumpf poltert, dann rollt der Sage nach wieder einmal die goldene Kugel über den Grund.

Zumindest klingt das deutlich spannender als schnödes Wettergrummeln.

Wir machen Fotopause. Klar.

Über dem Kratzberger See
Über dem Kratzberger See

Ich würde mich am liebsten noch eine Weile ans Ufer legen und einfach nichts tun. Da habe ich die Rechnung allerdings ohne Anna gemacht. See anschauen, fotografieren und vor allem den Wanderstein platzieren, den sie von der Anteranalm bis hierher mitgeschleppt hat – alles bestens. Aber einfach nur dasitzen und dabei womöglich den Trachtenumzug verpassen? Völlig ausgeschlossen.

Also gönnen wir dem Kratzberger See insgesamt nur eine halbe Stunde und überlassen ihn anschließend den anderen Wanderern, die plötzlich in erstaunlicher Zahl auftauchen. Bis hierher sind uns nämlich kaum welche begegnet.

Augenscheinlich sind die meisten über das Sagbachtal heraufgestiegen und haben damit den kürzeren und flacheren Zustieg gewählt.

Abstieg über Kratzbergalm und Durralm

Wir steigen nun über den 4A-Steig zur malerischen Kratzbergalm ab. Das geht erstaunlich flott. Anna springt zügig über Stock und Stein, und meine Knie halten heute überraschend gut mit – ganz ohne Knieschoner und ohne Stöcke.

Vielleicht hilft die konstante Einnahme von Kollagen ja tatsächlich. Oder mein inzwischen bewusst veränderter Abwärtsschritt: Knie leicht gebeugt, die Schritte mit den Muskeln abfangen, statt mit durchgestrecktem Bein auf die Gelenke zu knallen. Wer weiß. Wenn man mehrere Dinge gleichzeitig umstellt, lässt sich hinterher leider schwer feststellen, welches Wundermittel nun tatsächlich gewirkt hat.

Kratzbergalm erreicht. Das Gröbste ist geschafft. Behaupten zumindest die Knie.
Kratzbergalm erreicht. Das Gröbste ist geschafft. Behaupten zumindest die Knie.

Die Kratzbergalm ist bald erreicht und damit auch das steilste Stück des Abstiegs geschafft. Nun wandern wir auf einem etwas breiteren Schotterweg in Serpentinen zur Kaserwiesalm hinunter und anschließend entlang des Sagbachs bis zur Durralm.

Über den Sagenweg zurück nach Aberstückl

Bei der Durralm könnten wir einkehren und etwas essen. Doch wir wollen uns den Hunger für den Sarner Kirchtag aufsparen, also halten wir uns nicht auf. Zuerst geht es noch kurz auf dem Schotterweg weiter, dann biegen wir links in den Sagenweg ein.

Der Themenweg ist mit Zwergenfiguren und Infotafeln zu bekannten Sagen aus der Umgebung ausgestattet. So manchem Zwerg ist allerdings die Nase abhandengekommen. Ob das dem Wetter oder irgendwelchen Vandalen geschuldet ist, wissen wir nicht.

Plötzlich stehen wir vor dem Kirchbergbach, dessen kegelförmiges Einzugsgebiet wir am Vormittag einige Höhenmeter weiter oben noch umgangen haben. Wir halten uns links, überqueren den Bach und steigen anschließend noch einige wenige Höhenmeter aufwärts, bis wir zum Anfang des Sagenwegs und kurz darauf zum malerischen Wippingerhof gelangen.

Wippingerhof. Anna hätte ihre Wohnentscheidung bereits getroffen.
Wippingerhof. Anna hätte ihre Wohnentscheidung bereits getroffen.

„Hier möchte ich gerne wohnen“, platzt es spontan aus Anna heraus.

Ich kläre Anna über die weniger fotogenen Seiten des Bergbauernlebens auf: viel Arbeit, Einsamkeit, eingeschränkte soziale Kontakte und eine Straße, die im Winter vermutlich auch nicht immer lustig ist.

Sie möchte trotzdem am liebsten hier wohnen. Kinder eben. Sie sehen den hübschen Hof inmitten der Bergwiesen. Der beschwerliche Alltag wird in ihrem inneren Wohntraum-Prospekt großzügig ausgeblendet.

Nun geht es gemütlich auf Asphalt und nur noch sehr mäßig steigend zu unserem Ausgangspunkt am Wanderparkplatz oberhalb von Aberstückl zurück.

Durch unser flottes Schreiten haben wir auf dem Rückweg eine gute halbe Stunde herausgeholt. Perfekt. Aus „Das wird knapp“ wird plötzlich „Das geht sich locker aus“.

Laut Routenplaner brauchen wir mit dem Auto rund 20 Minuten. Und tatsächlich passt das haargenau.

Sarner Kirchtag mit Trachtenumzug in Sarnthein

Doch in Sarnthein angekommen, staunen wir nicht schlecht. Gleich am Dorfeingang hat man eine riesige Wiese zum Parkplatz umfunktioniert. So viele Autos auf einem Haufen haben wir noch nie gesehen.

Entsprechend lang ist die Schlange derer, die ebenfalls hineinwollen. Wir reihen uns ein. Es geht langsam, aber weil alles erstaunlich gut organisiert ist, immerhin stetig voran.

Fünf Minuten vor 14.00 Uhr ergattern wir schließlich einen Parkplatz. Perfekt.

Jetzt schnell die rund 500 Meter hinauf ins Dorf laufen?

Nein.

Augenscheinlich hat es hier niemand besonders eilig. Und mit niemand meine ich: sehr, sehr viele. Das bestärkt uns in der Hoffnung, dass der Trachtenumzug wohl doch nicht sekundengenau um 14.00 Uhr starten wird.

So schlendern wir zwischen den wartenden Schaulustigen vom Festplatz unterhalb des Fußballplatzes hinauf zum Griesplatz und über die Südtiroler Straße sogar noch weiter bis ans obere Dorfende. Zuschauer stehen wirklich überall.

Wir kehren wieder um, ungefähr bis zum Gasthof Post, und warten dort auf den Umzug.

14.15 Uhr. Die Schaulustigen vor uns deuten plötzlich aufgeregt Richtung Norden. Musik liegt in der Luft. Und dann geht es Schlag auf Schlag.

An uns ziehen die Fanfarenbläser der Musikkapelle Sarnthein vorbei, dahinter Abordnungen aus Politik, Feuerwehr und Partnergemeinde. Dann folgen Musikkapellen aus dem ganzen Land, Schützen, Schuhplattler, Volkstanzgruppen, Bauernjugend, Handwerker, Haflingerreiter und schließlich die Sarner Goaßlschnöller.

Dazwischen immer wieder Festwagen: Tourismusverein, Jagdrevier, Handwerker, Bauernjugend und „Sarner Gschick – 40 Jahre Drechslerei Fritz“. Ein bunter Lindwurm aus Musik, Tracht, Pferden, Festwagen und Sarner Brauchtum zieht durch das Dorf.

Und selbst über unseren Köpfen geht es weiter. Eine größere Gruppe Paragleiter schwebt über Sarnthein dahin. Die meisten haben heute eine Südtiroler Fahne dabei. Einer zieht zusätzlich eine Rauchspur hinter sich her – gedacht wohl in Rot und Weiß, von unten schaut das Ganze eher nach Rosa und Blau aus.

Was für ein Umzug. Und das alles in Tracht – trotz brütend heißer Sonne.

Nach so viel Folklore lassen wir den bunten Tross allein hinunter zum Festplatz ziehen und schauen uns zuerst noch den Dorfplatz und die Umgebung der Pfarrkirche an. Schließlich war Anna noch nie in Sarnthein.

Lange hält es Anna bei so viel Kultur allerdings nicht aus. Der Hunger meldet sich. Also machen auch wir uns auf hinunter zum Festplatz.

Die Sitzplätze zum Essen sind jetzt am späten Nachmittag zwar gut gefüllt, aber verständlicherweise nicht rammelvoll. Klar, wer geht schon erst deutlich nach 15.00 Uhr zum Essen?

Wir.

Jeweils ein Hühnchen, dazu Pommes – logisch. Die beste Ehefrau von allen ist schließlich nicht hier, um das zu verhindern. Später gönnen wir uns sogar noch eine Portion Sarner Kirchtagskrapfen. Wenn schon, denn schon.

Bauch voll, Durst gestillt – jetzt können wir uns in aller Ruhe den Festbetrieb anschauen. Spiele für Kinder, Blasmusik an einem Ende, im Festzelt Saxl Martl und Queen Laurin für die Jüngeren. Und auf dem Tanzboden? Schuhplattler.

Nach einem kurzen Saxl-Martl-Intermezzo zieht es uns zu den Sarner Plattlern. Schuhplatteln kennen wir zwar bestens – auch in Tramin gehört diese Tradition fest dazu. Aber gerade deshalb wollen wir sehen, wie die Sarner das machen.

Auf dem Tanzboden stehen gleich zwei Gruppen. Jüngere und Ältere wechseln sich ab, dann wird wieder gemeinsam geplattelt. Zwischendurch hacken sie unter viel „Zuhui“ und „Hurra“ einen Baumstamm klein.

Immer wieder schön.

Ganz zum Schluss – zumindest für uns – bleiben wir am Ausgang der Festwiese noch bei einem Blasmusikstück stehen.

Dann reicht es auch für uns. Vollgepackt mit Sarner Eindrücken machen wir uns aus der Mitte Südtirols wieder auf den Weg Richtung Süden.

Wanderkarte und GPS-Download der Wanderung zum Kratzberger See

Akt. Position: -km, -m
↓ download GPX

50 100 150 200 5 10 15 Entfernung (km) Höhe (m)

Eckdaten der Tour

Über den Kratzberger See zum Sarner Kirchtag

  • Dauer: 4:15 h
  • Distanz: 11,5 km
  • Bergauf: 719 m
  • Bergab: 743 m
Um welche Art von Tour handelt es sich?
Es handelt sich um eine Tour der Kategorie Bergtouren, Seenwanderungen
In welcher Region befindet sich die Tour?
Die Tour befindet sich in der Region Sarntaler Alpen
Um welche Bergkategorie handelt es sich? Auf welcher Höhe liegt die Tour?
Es handelt sich hierbei um einen Berg der 2.000er Kategorie. Der tiefste Punkt der Tour liegt auf 1.468 m über dem Meeresspiegel. Der höchste Punkt der Tour liegt auf 2.173 m über dem Meeresspiegel.
Wie lang ist die Strecke?
Die Tour ist 11,5 km lang.
Wie streng ist der Aufstieg (Länge, Höhenmeter, Steigung)?
Es sind 5,4 Kilometer und 719 Höhenmeter im Aufstieg zu bewältigen. Das entspricht einer durchschnittlichen Steigung von 15,0 %.
Wie anspruchsvoll ist der Abstieg (Länge, Höhenmeter, Steigung)?
Im Abstieg sind 6,0 Kilometer und 743 Höhenmeter zu bewältigen. Das entspricht einem durchschnittlichen Gefälle von 13,9 %.
Wie viel Zeit werde ich für die Tour brauchen?
Ein durchschnittlicher Wanderer benötigt für die reine Gehzeit ca. 5:20 Stunden, ein geübter Wanderer ca. 4:15 Stunden.
Dieser Wert kann individuell stark variieren. Siehe Gehzeitrechner.
Wie viele Kalorien werden bei der Tour verbrannt?
Bei der Wanderung werden ca. 1.570 kcal verbrannt.
Es ist zu beachten, dass die Berechnung des Kalorienverbrauchs auf Faustformeln und allerlei Annahmen beruht, z.B. Gewicht=75 kg, Kalorienverbrauchsvorgaben für Aufstieg, Abstieg, flach usw. und daher nur eine Schätzung und keine exakte Angabe liefert. Wenn du deinen Kalorienverbrauch selbst berechnen möchtest, dann schau dir diesen Kalorienrechner an.
Gibt es interessante Wegpunkte?

Ja, es gibt interessante Wegpunkte. Hier ist eine Liste:

Fotos der Wanderung zum Kratzberger See und Sarner Kirchtag

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