Wandern im Paganella Gebiet von Molveno zum Croz dell’Altissimo

Blick vom Croz dell'Altissimo zum Molveno See
Blick vom Croz dell'Altissimo zum Molveno See

Mezzolombardo, Fai della Paganella, Andalo, Molveno – angekommen. Mit dem Korblift von Molveno nach Pradel in Richtung Brenta Gipfel hoch. Korblifte sind für einen passionierten Landschaftsfotograf was Tolles. Sie bieten Bewegungsfreiheit und einen herrlichen Talblick. Unter uns liegt der Molveno See, leicht links das Skigebiet Paganella und über uns die wunderbaren Berggipfel des Naturparks Adamello Brenta.

Der Korblift bringt uns von 860 m auf 1.357 m über dem Meeresspiegel. Dann müssen wir auf einen Sessellift umsteigen, welcher uns bis zur Schutzhütte bzw. dem Gasthaus La Montanara auf 1.525 m bringt.

Eine herrliche Bergkulisse eröffnet sich hier dem begeisterten Wanderer. Die Brenta Dolomiten in ihrer vollen Pracht: Cima Brenta Alta, Campanile Alto, Cima Brenta, Cima Sella, Croz dell’Altissimo usw.

Wir begutachten die Wanderschilder:
Blick auf die Berggipfel des Naturpark Adamello Brenta
Blick auf die Berggipfel des Naturpark Adamello Brenta
  • Rifugio Selvata: 2 h
  • Rifugio Pedrotti: 3 h 30 min
  • Passo Dagnola: 1 h 40 min
  • Malga Spora: 3 h
  • Pizz. Gallin 3 h
  • Cima Croz Altissimo: 2 h 30 min
  • Cima Lasteri: 3 h 30 min
  • Passo Clamer: 3 h 30 min
  • Sentiero Grotte: 1 h 20 min
  • Rifugio Croz Altissimo: 1 h 20 min
  • Molveno: 1 h
  • Andalo: 1 h

Hmm… Wohin? Der Andreas ist für Cima Lasterie. Ok, auf geht es.

Der Wanderweg Nr. 352 Bis (Achtung stimmt nicht mit Kompass Wanderkarten überein) führt steil, teilweise über Serpentinen, über einen Waldhang empor. Wir wandern plaudernd bis zum mit Latschen bewachsenen Palon de Torre auf 1.811 m hinauf. Die Schatten spendenden Bäume sind Latschen gewichen, somit brennt die Sonne erbarmungslos auf uns nieder.

Von Molveno über den Palon de Torre zum Croz dell'Altissimo".
Von Molveno über den Palon de Torre zum Croz dell'Altissimo".

Es ist richtig heiß, so dass mir auf dem Palon de Torre, die Ausrede ein 360° Foto anfertigen zu müssen, gerade recht kommt.

Ab dem Palon de Torre geht es immer wieder durch übermannshohe Latschen hindurch, über Meter hohe Felsbrocken bis zum Passo del Camoso. Die Landschaft ist typisch für die Brenta Dolomiten: grasig mit Felsfasern versetzt, welche teilweise eine eigentümliche, gleichlaufende Rillung aufweisen (ich tippe auf Gletscherabnutzung, der Andreas auch). Einmal müssen wir sogar über eine Spalte im Boden (aufpassen!) drüber springen.

Nun steigen wir über einige Schroffen zu einer Terrasse auf und wandern dann recht gemütlich entlang eines grünen Hangs zu einem Joch oder Pass hinauf. Oben angekommen folgen wir der Markierung, biegen also links ab und wandern dem vermeintliche Gipfel Cima dei Lasteri entgegen. Vermeintlich darum, weil ich erst beim Schreiben dieses Wanderberichtes in Erfahrung bringen werde, dass wir nicht die Cima dei Lasteri, sondern das Croz dell’Altissmimo ansteuern.

Mittlerweile sind dicke Regenwolken aufgezogen. Ich ärgere mich wieder einmal, zu spät gestartet zu sein. Vor einer knappen Stunde hatten wir noch herrlichen Sonnenschein, nun stehen wir unter einer grauen Wolkendecke. Schnell noch auf den Gipfel hinauf, ein, zwei Fotos und dann wieder runter. So lautet jetzt die Devise.

Cima dei Lasteri, nein Croz dell’Altissimo

Am Gipfel des Croz dell'Altissimo. Blick auf den Molveno See und die in einer Wolkendecke verhülten Berggipfel der Brenta Dolomiten.
Am Gipfel des Croz dell’Altissimo. Blick auf den Molveno See und die in einer Wolkendecke verhüllten Berggipfel der Brenta Dolomiten.

Am Gipfel angekommen, sind wir nicht alleine. Ich beginne sofort zu fotografieren. Die anderen Gipfelstürmer, insbesondere einer, fragen uns, warum ich die Steine am Boden fotografiere. Der Andreas erklärt es ihm: das wird ein 360° Kugelpanoramafoto. Der Fragende entpuppt sich als Bozner. Seine Frau, auch eine Boznerin, arbeitet in Kaltern. Nachbarn also!

Schade, dass die Sicht ziemlich zu wünschen übrig lässt. Der Bozner scheint sich nämlich recht gut hier im Brenta Gebiet auszukennen und könnte sicherlich alle Gipfel benennen. Somit muss ich mich mit dem Fußansatz des Campanile Alto begnügen.

Da der Andreas nicht viel Lust hat zu warten, bis sich die Wolken verziehen und weil das – wie der Bozner meint – sicherlich bis morgen in der Früh dauern würde, brechen wir nach nur 20 Minuten auf und treten den Rückweg an. Der Abstieg geht recht zügig voran und so erreichen wir zeitgleich mit den ersten Regentropfen die Schutzhütte La Montanara.

Schutzhütte La Montanara

Ziemlich früher Nachmittag, wir kehren ein, nach einer kurzen Entscheidungspause lassen wir uns bei leichtem Nieselregen Polenta mit Capriolo (=Reh) bzw. mit Pilzen servieren. Vorzüglich gespeist, wir warten eine Regenpause ab und schaffen es fast trockenen Fußes bis ins Dorf Molveno hinunter zu kommen.

Für die verabredete Grillfeier am Abend ist es noch zu früh. Deshalb machen wir noch einen touristischen Spazierrundgang durch das Dorf von Molveno und die wunderbare, tipp topp gepflegte, frei zugängliche Badeanlage am Molveno See.

Um 16.00 Uhr setzt wieder Regen ein und so verlassen wir bei 13°C das Paganella Gebiet um nach Hause ins Südtiroler Unterland (25°C) zu fahren.

GPS Tour: Wanderung von Molveno zum Groz dell’Altissimo

Fotos wandern in Molveno zum Croz dell’Altissimo

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