Von der Plätzwiese zum Dürrenstein – Wandern in Südtirol

Tag Nr.2, Samstag, 04. August: die besten Freundin von allen und ich wollen den Dürrenstein bezwingen. Man hat uns gesagt, der Ausblick ist einer der schönsten der gesamten Dolomiten. Nun wir werden sehen.

Wir fahren über eine mautpflichtige Straße (5 Euro) bis zur Plätzwiese (1.990 m) und parken unser Auto. Wer ganz tapfer ist, kann dieses Stück auch zu Fuß bewältigen, wir wollen lieber die Kräfte für die Gipfeltour, welche laut Tourbeschreibung zwar unschwierig, aber streng ist, sparen.

Wir starten also bei den beiden Gastbetrieben (das eine Hotel, das Hotel Hohe Gais ist ein Partnerbetrieb unserer Unterkunft) links hoch, dem Steig Nr. 40 folgend. Es geht aufwärts über die Dürrensteinalm bis zu einer Wegkreuzung. Hier gehen wir nicht in Richtung Dürrensteinhütte, sondern biegen links ab in Richtung Gipfel. Der Weg führt uns zunächst über Almwiesen mit vereinzelten Fichten, dann über steile baumlose Wiesen und zum Schluss über Geröll bis zu einer Vorspitze des Dürrensteins. Von dieser Vorspitze gelangt man über einen Kamm zum Gipfelkreuz des Dürrensteins (2.839 m) hinüber. Dieses Stück ist ein gesicherter, extrem exponierter Steig und entsprechend gefährlich. Die beste Freundin von allen entscheidet sich das Wagnis nicht einzugehen, sie wartet lieber bei der Vorspitze auf meine Rückkehr.

360° Dürrenstein unten
360° Dürrenstein unten –  Bild anklicken, um das 360°-Kugelpanorama vom Dürrenstein zu starten!

Das „Wagnis“ lohnt, der Rundumblick beim Gipfelkreuz des Dürrensteins ist gewaltig: Hohe Gaisl, Tofana, Monte Cristallo, Drei Zinnen. Die gesamten Sextner Dolomiten erschließen sich vor meinen Augen. Schade, dass sich die beste Freundin von allen nicht getraut hat…

360° Dürrenstein oben
360° Dürrenstein oben – Bild anklicken, um das 360°-Kugelpanorama vom Dürrenstein zu starten!

Der Rückweg ist der gleiche wie der Hinweg, aber viel leichter, außer für jemanden, der mit einem leicht angeschlagenen Kreuzband unterwegs ist ;-).

Eckdaten der Tour:

Ausgangspunkt: Plätzwiese
Ziel: Dürrenstein
Gehzeit: circa 2 Stunden im Anstieg
Höhe: 1.990 m bis 2.839 m
Gelände: Almwiesen, Geröll, Fels
Schwierigkeitsgrad: leicht, aber sehr streng, das letzte Stück (50 m) Klettersteig
Ausblick: Sextner Dolomiten, Drei Zinnen, Hohe Gaisl, Tofana, Monte Cristallo, Plätzweise, Altprags, Toblach

Bildimpressionen:

Wanderurlaub Prags:

Tag 1, Tag 2, Tag 3, Tag 4

Hoteltipps für Ihren Wanderurlaub in Südtirol

Wandern Meran Hotel Lana

Willkommen Urlaub im Berghotel Südtirol

Hotel Rogen - Natur erleben im Naturhotel

Romantisches Wander & Wellness Hotel Südtirol

10 thoughts on “Von der Plätzwiese zum Dürrenstein – Wandern in Südtirol”

  1. Gabriele Britz says:

    Hallo, deine Seite ist toll.
    Bin heute nach nach Hause gekommen, war in den Dolomiten. Ich war auf dem Dürrenstein, auf dem Monte Piano, den Touristensteig hinauf, auf der Berti Hütte über den Burgstall hinauf und über das Innerfeldtal über das Wildgrabenjoch rauf zu der 3 Zinnen Hütte und noch ein paar weitere Touren haben wir gemacht bei 8 Tagen tollstem Wetter.
    Danke für deine Seite, habe ein paar Bilder runtergeladen.
    Liebe Grüsse
    Gabriele
    Die Dolomiten sind toll, besonders vom Hochpustertal aus. Ich liebe sie!!

  2. Dietmar says:

    Danke dir Gabriele für den netten Kommentar.
    LG
    Dietmar

  3. Karl-Heinz Weller says:

    Hallo Dietmar,

    ich bins schon wieder, habe nun auch deine (Eure) Wanderung auf den Dürrenstein nochmals visuell nachgewandert, nachdem ich im Sommer im Juni 2010 bei Traumwetter diesselbe Wanderung unternommen habe.

    Da ich nicht gänzlich schwindelfrei bin, kann ich Deine damalige beste Freundin (Frau) auch gut verstehen, denn auch mir gings angesichts des schmalen Grades vom Vor- zum Hauptgipfel ähnlich und musste mich auch überwinden die kurze ab knackige gesicherte Stelle zum Hauptgipfel überhaupt zu gehen. Nach kurzem Mutfassen und etwas Überwindung habe ich dann alleine die Stelle ganz gut gemeistert und war froh auf dem Hauptgipfel mit Massen von Mernschen darunter einer unglaublich leichtsinnigen Schulklasse ohne Betreuung angekommen zu sein.
    Unglaublich was sich manchmal in den Bergen abspielt und warum auch so viel passiert wenn man sieht, so wie ich an diesem Tag, dass da oben rumgetollt und abrollenden Äpfeln nachgerannt wird. Ich musste schnell wieder weg angesichts dieser Leichtsinnigkeit.

    Hatte dann noch das Higlight als ich auf dem Rückweg bei der „Almhütte“ einkehren wollte und Schüsse gehört habe. Es wurde da gerade die italienische Forstserie mit Terence Hill gedreht und trotz Annäherungsverbot habe ich ihn ca. 20 m vor mir leibhaftig stehen gesehen, ein kleines Erlebnis inmitten einer Woche voller toller Wanderungen, wie die von euch begangene Tour zur Zinnen Hütte, Seekofelumrundung usw.

    Bleibt gesund und munter und habe ein wenig Verständnis für deine beste Frau, ich kann sie ganz gut verstehen.
    Freu mich bereits auf weitere so toll bebilderte Touren von Euch, habe nun fast alle durchgeklickt, einfach wunderschön.

    Euer Karl-Heinz (Charly)

  4. Dietmar says:

    Hallo Karl-Heinz,

    ja du hast ganz Recht. Ich muss etwas mehr Verständnis für die beste Ehefrau von allen aufbringen. Ist aber nicht leicht, denn so einen Gipfel möchte man natürlich gemeinsam erleben. Andererseits, wenn sich jemand wirklich nciht getraut ist es besser es nciht zu erzwingen.

    Das mit der Schulklasse ist schon gewaltig fahrlässig. Was sich manche Lehrer nur denken.

    Terence Hill mein Jugendheld. Hätte ich auch gerne gesehen.

    Bzgl. weiterer Wanderungen:
    Habe so circa 6 Wanderungen noch in Arbeit. Werden im nächsten Monat online gehen obwohl sie noch vom Herbst sind… Komme leider mal nicht mit der Arbeit nach…

    Grüße

  5. Elke Kemper says:

    Hallo Dietmar, vielen Dank für deine Beschreibung.
    Wir machen morgen oder übermorgen die Tour.
    Wir würden sehr gern gemeinsam mit unserem bergerfahrenen Hund krakseln – ist das machbar (evtl dann die letzten 50m auslassen??)
    LG Elke

  6. Dietmar says:

    Hallo Elke,

    wenn es eurem Hund nichts ausmacht lange auf Schotter zu gehen und wenn ihr die letzten 50 m auslasst, dann wird das sicherlich gehen 🙂

    Viele Spaß!
    LG
    Dietmar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.