2 Kommentare über “Der Weg durch das Schliniger Tal ist eine beliebte Dreiländer-MTB-Strecke. Hier der Blick auf den Wasserfall bei der Schwarzen Wand.”

  1. Karl-Heinz Weller says:

    Lieber Dietmar

    Nun in der Heimat gehe ich angesichts des seit 2 Tagen bescheidenen Wetters so langsam deine Sommertouren durch, nachdem ich mich bereits vor einigen Tagen an deiner Ruderpartie samt Anna und den herrlichen Bildern an den Montiggler Seen erfreut habe.
    Ja das Schlingtal habe ich auch bereits 2 X in der Vergangenheit besucht. Einmal auf fast gleichem Wege wie hier durch dich berichtet zur Hochebene von Sesvenna samt UINA-Schlucht, an der mir die Radfahrer aus Richtung Schweiz schwitzend entgegenkamen. Wie du bereits beschrieben hast, eine beliebte Radroute aus der Schweiz hinauf zur Sesvenna-Hütte und hinab ins Schlnigtal. Aufgrund der unsicheren Bus-Verbindung aus Scuol lief ich dann die Schlucht und auf gleichem Weg zurück durchs Schlinigtal zum Auto.
    Vor 3 Jahren gestaltete ich es anders, indem ich mit dem Sessellift oberhalb Burgeis zur Talstation des Watles fuhr, von dort den leichten aber mit herrlicher Aussicht versehenen Gipfel (2500 m) am Pfaffensee vorbei bestieg und auf dem herrlichen Höhenweg über dem Schlinigtal vom Watles zur neuen Pforzheimer Hütte lief, welche damals noch zum Teil eingerüstet war. Das einzige schwierige auf dem Höhenweg vom Watles zur Sesvenna-Hütte war eine kaum wahrnehmbare, mitten auf dem Wanderweg liegende Kreuzotter die ich zum Glück ca. 5 m vor meinen Füssen bemerkte.
    Ein traumhafter Blick von der kleinen Lacke an der Pforzheimer Hütte zum König Ortler bei traumhaftem „Lichtbedingungen zum Fotografieren“ belohnte mich. Ich war beim Runterlaufen fast letzter Gast in der Schliniger Alm und musste mich sputen noch den Transfer von Schlinig zur Talstation in Plantapatsch am Fuße des Watles zu bekommen. Der von dir fotografierte Wasserfall an der Schwarzen Wand bot traumhaft schöne Bilder ins Schliniger Tal.
    Auf jeden Fall ist auch diese Variante lohnenswert, wenn man die Tour als Rundtour und mit einem Hatscher auf einen leichten Gipfel unternehmen will.

    P.S Auch den Föllakopf habe ich bereits auf meiner noch „To Do-Liste“ der Südtiroler Berge.
    Liebe Grüße bis zum nächsten Mal
    Dein Wanderkamerad Charly

  2. Dietmar Mitterer-Zublasing says:

    Hallo Charly,

    sorry hat etwas gedauert bis ich diesen Kommentar gesehen habe.

    So wie hier beschrieben plus UINA-Schlucht? Wow, das ist aber ein extrem langes Stück, wenn man es dann noch zurück laufen muss. Nicht schlecht. Deine andere Alternative von Watles aus habe ich mal in Planung gehabt, dann mich trotzdem für Start in Schlinig entschieden. Ist sicherlich sehr schön, vielleicht irgendwann mal…

    Achtung bzgl. Föllakopf:
    War für mich so an der Grenze. Es ist zwar kein Klettersteige, nicht einmal versicherte Drahtseilpassagen gibt es, aber der Steig ist teilweise Fuß breit schmal, gleichzeitig im im Querschnitt stark zum Abgrund hängend und mit rutschigen kleinkörnigen Schotter versehen. Genau solchen Sachen empfinde ich als das Gefährlichste überhaupt. Hätte ich das im Vorfeld gewusst, wir wären da nicht rauf. Mittendrin haben wir 2x überlegt ob wir umkehren sollen, auch weil wir im fast totalen Nebel waren.

    Grüße
    Dietmar

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