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Wanderung von St. Josef am See über den Barleiterweg nach Kaltern

Die letzten Apfelbaumblüten genießen und zugleich den Kleinen etwas Aktivität mit ihren Laufrädern ermöglichen. Am besten bei uns im Urlaubsparadies Süden Südtirols, wo es heute sommerlich warm, ja schon fast heiß ist. Die Kalterer See Runde würde sich anbieten, aber der Abwechslung wegen wollen wir lieber von St. Josef am See über den Barleiterweg nach Kaltern hinauf und dann über die Obstwiesen zurück zum See wandern.

Barleiter Weg – Wein Weg zwischen St. Josef am See und Kaltern

Wir treffen uns am Südufer des Sees – die beste Mami von allen ist nämlich direkt vom Mandlhof aus gestartet und hat den Kinderwagen bis zum See rein geschoben. Ich und der Schwager mit Anhang kommen mit dem Auto nach. So dürfen die Kleinen noch kurz den zahlreichen Fröschen lauschen, die sich hier in den Entwässerungsgräben zwischen den Apfelbaumfeldern auf Brautschau eingefunden haben.

Nun fahren wir bis zum Bärental hinauf (da beginnt der Barleiterweg) und laden die Mamis mit den Kleinen ab. Wir wollen nämlich ein Auto am Startpunkt des Barleiterweges und ein anderes am Kalterer See abstellen, sodass wir nicht eine geschlossene Rundwanderung machen müssen.

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Spaziergang Mitterberg

Blick auf den Kalterer See, auf Tramin und auf Kaltern, vom Mitterberg aus.
Blick auf den Kalterer See, auf Tramin und auf Kaltern, vom Mitterberg aus.

Vormittags hat es geregnet, jetzt schaut die Sonne recht zaghaft zwischen den Wolken hervor. 23 Grad im Schatten, das ist für Ende Juli in Südtirols Süden extrem kühl. Die ideale Gelegenheit, eine kurze Wanderung von Gmund über die Rosszähne zur Leuchtenburg zu unternehmen. Normalerweise kann man den Mitterberg zu dieser Jahreszeit unmöglich bewandern, wenn man nicht einen Hitzeschlag erleiden möchte; aber heute könnte es gehen.

Wir parken bei der „Knottnbar“, so nennen wir Traminer das Würststandl „Viktors Imbiss“, welches sich an der Auererstraße kurz vor der Autobahnunterführung befindet. Ab nächster Woche wird man die Knottnbar zwar nicht mehr Würststandl nennen können, denn der Viktor wird auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein neues „festes Standl“, ein richtiges Lokal eröffnen. Für Traminer wird es aber immer die Knottnbar bleiben.

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Wandern mit Wanderführer

Wo es lang geht in Südtirol, sagen Wanderkarte, Navi-Handy oder GPS Geräte. Okay. Das kann praktisch sein, was die Streckenführung angeht, hilft aber leider, was die Umgebung und die kleinen Schätze links und rechts des Weges angeht, überhaupt nicht weiter. Dafür gibt es die Südtiroler Wanderführer.

Ob bei einer Obst- und Weinwanderung in Südtirols Süden, auf dem Ultner Höhenweg im Meraner Land oder bei einer Kräutergenusswanderung im Eisacktal – je nach Region setzen die ausgebildeten Wanderführer bei ihren Wandertouren unterschiedliche Themenschwerpunkte. Das ist aber nicht das einzige, was das Wandern mit einem Wanderführer interessant macht.

Schön ist vor allem, dass man so auf Wanderungen stößt, auf die man selbst nie gekommen wäre. Und wenn man dann auf der Suche nach Wildspuren durch Wälder und über Almen streift, beim Hüttentrekking in den Dolomiten im Hüttenlager nächtigt oder im Weinberg die bäuerliche Kultur des Landes erlebt, dann erschließt sich einem beim Wandern ein ganz neuer Blick auf Land und Leute.

Denn es sind die Insidertipps; die Tipps von Menschen, die ihre Heimat wie die eigene Westentasche kennen, die uns eine Wachsamkeit für zunächst unscheinbar Details der Natur- oder Kulturlandschaft Südtirols entwickeln lassen. Details, die alle zusammengenommen ein neues Bild vermitteln, dem was wir sehen, wenn wir allein wandern, eine neue Erfahrung hinzufügen.