Beiträge getagged mit Gletscher

Wanderung zum Tschiernock bei Spital an der Drau in Kärnten und Großglocknerhochalpenstraße

Heute versuchen wir mal folgende Strategie: einfach dem schönen Wetter entgegenfahren. Rein ins Auto und ab über die Tauern-Autobahn nach Kärnten. Dort soll – sofern der Wetterbericht recht hat - die Sonne scheinen. Nach fast zwei Stunden Autofahrt erreichen wir Spital an der Drau und werden etwas enttäuscht: Sonne Mangelware, aber zumindest regnet es nicht.

Alpenrosen auf den Weg zum Tschiernock

Alpenrosen auf den Weg zum Tschiernock

Wir verlassen die Tauern-Autobahn A10 in Richtung Millstatt, fahren dann in Richtung Seeboden und dann nach Treffling. Eine gebührenpflichtige Panoramastraße führt uns in das Naturerlebnisgebiet Tschiernock – Hochpalfennock bis zur Hansbauerhütte hinauf.

Hier beginnen wir unsere heutige Bergtour. Wir wandern zuerst in östlicher Richtung dem Jagasteig in Richtung Sommereggerhütte entlang. Der Wandersteig ist hier sehr flach und leicht begehbar. Es dauert sich allzu lang bis wir auf eine Abzweigung treffen, wo sich ein Naturpfad vom Jagasteig trennt. Wir gehen nicht gerade aus, sondern leicht links hoch und folgen nun dem Höhenrundwanderweg.

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Schneeschuhwandern auf der Marmolata (Marmolada)

Die Marmolata (die Italiener sagen und schreiben Marmolada) wird nicht umsonst als die Königin der Dolomiten bezeichnet. Mit 3.343 m ist sie der höchste Berg und zugleich der einzige größere Gletscher der Dolomiten. Für uns beide soll die Marmolata heute, nach dem Hasenöhrl, der zweite Gletscher werden. Wegen der lawinengefährdeten Jahreszeit werden wir uns aber sicherlich nicht bis zum Gipfel hinauf wagen. Eine sichere Schneeschuhwanderung entlang der Skipiste muss heute genügen.

Korblift auf der Marmolata. Ausblick zum Langkofel und Plattkofel in Gröden.

Korblift auf der Marmolata. Ausblick zum Langkofel und Plattkofel in Gröden.

Wir fahren über Auer, Montan ins Fleimstal (Val die Fiemme), passieren Cavalese, Predazzo und kommen dann ins Fassatal (Val di Fassa) bis nach Canazei. In Canazei biegen wir rechts ab und folgen dem Straßenverlauf in Richtung Fedaia Pass (Passo di Fédaia). Der Fédaia-Pass befindet sich an der Nordflanke der Marmolata (Marmolada). Er verbindet die Region Trentino-Südtirol, Provinz Trient mit der Region Venetien, Provinz Belluno. Auf seinen 2.057 m befindet sich ein Stausee, der auf beiden Seiten eine Staumauer aufweist.

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Zum Hasenohr (Hasenöhrl) dem östlichsten Dreitausender Gletscher des Ortlergebietes

Heute am 03.08.2008 – mitten im Hochsommer – nehmen wir uns einen Dreitausender und zwar einen echten Gletscher vor. Ja ich weiß, das klingt extrem ist es aber in Wirklichkeit nicht. Das Hasenöhrl (Hasenohr) ist der östlichste Gletscher des Ortlergebietes. Es erhebt sich als ebenmäßige Pyramide, ist an der Ost- und Nordseite noch vergletschert und kann im Sommer über einen Grat ohne weiteres ohne Eispickel und ohne Kletterausrüstung bestiegen werden. Das soll nun aber nicht heißen, dass man mit Turnschuhe und ohne Schwindelfreiheit und Trittsicherheit die Bergtour wagen sollte!

Zufällig hat der Traminer Alpenverein genau am gleichen Tag zur gleichen Bergtour aufgerufen. Da ich aber weiß, dass da „echte bergtourenerfahrene Männer” dabei sind, deren Schritt nicht nur die beste Freundin von allen, sondern auch ich sicherlich nicht mithalten können, beschließen wir uns meiner Schwester mit ihrer Freundin anzuschließen. Beide „Mädels” sind recht oft im Hochgebirge unterwegs, legen aber für uns ein mithaltbares Schritt-Tempo vor.

Gestern bei der Planung der Tour standen wir vor der Qual der Wahl, ob wir vom Vinschgau aus von der Latscher Alm (1.714 m) oder von der Tarscher Alm (1.939 m) oder lieber vom Ultental aus und zwar von der Kuppelwieser Alm (1.970 m) starten sollen. Da wir uns von der Kuppelwieser Alm einige Höhenmeter ersparen ist die Entscheidung klar.

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