Beiträge getagged mit Dolomiten
Furkelpass – Piz da Peres – Hochalmsee – wandern in Südtirol im Naturpark Fanes-Senes-Prags
In der RAI Sender Bozen Sendereihe Bergseen in Südtirol, wurde vor circa 2 Monaten (27. August) eine Rundwanderung vom Furkelsattel hinauf zum Piz da Peres, weiter zum Hochalmsee (Hochalpensee), über die Lapedurscharte (2.252 m) hinunter zur Jägerhütte und von dort zurück zum Furkelpass vorgeschlagen. Diese Bergtour im Naturpark Fanes-Senes-Prags wollen wir heute nachwandern.

Der Hochalmsee im Naturpark Fanes Senes Prags
Die Anfahrt über das Grödnertal, Grödner Joch und Gadertal bis nach St. Vigil in Enneberg und zum Furkel Pass erweist sich als recht zeitraubend.
Höhenweg Alta Via di Bepi Zac – Pellegrino Pass
Verfasst von Dietmar unter Bergtouren am Oktober 4, 2009
Am Pellegrinopass, auf dem Costabella-Kamm kann man auf dem Höhenweg Bepi Zac (Alta Via di Bepi Zac) auf den Spuren des ersten Weltkrieges wandeln und somit Geschichte hautnah erleben. Diese Bergtour wollen wir uns nicht entgehen lassen und so fahren wir heute zu siebt übers Fleimstal bis nach Moena, biegen dort rechts in Richtung Pellegrino Pass ab und folgen der Beschilderung bis wir das Skigebiet am Pellegrinopass erreichen.

Kriegsstollen aus dem Ersten Weltkrieg auf dem Höhenweg "Alta Via Creste di Costabella Bepi Zac"
Anstieg zur Bergvagabunden Hütte
Es ist recht kalt, aber zum Glück hat es keine Minusgrade. Bei circa 6° starten bei dem heute geschlossenen Ski-Restaurant Cima dell’Uomo über ausgedehnten Almwiesen zur Bergvagabunden Hütte empor. Der Anstieg zur Bergvagabundenhütte am Passo delle Selle (2.529 m), wo einst ein großes Barackenlager der Österreicher war, ist problemlos zu schaffen, entweder über den Steig quer durch die Wiesen oder auf dem flacheren, aber dafür längeren Schotterweg. Wir entscheiden uns für letztes und wandern plaudernd der Hütte, die von der Familie Pellegrini (Nachkommen von Bepi Zac) geführt wird, entgegen.
Heiligkreuzkofel – Sass dla Crusc (Rosskofel oder L‘Ciaval)
Verfasst von Dietmar unter Bergtouren am September 5, 2009
Südtirol wandern: Die Heiligkreuzkofel-Gebirgsformation (ladinisch Sass dla Crusc, auch Rosskofel oder L’Ciaval) mit dem Zehner und dem Heiligkreuzkofel hat mich in den letzten Wochen bereits zwei Mal stark beindruckt.

Wallfahrtskirche Heiligkreuz mit Heiligkreuzkofel
Einmal in natura, als wir den Peitlerkofel umrundet hatten und ein zweites Mal auf dem Papier, als ich das wunderbare Buch bzw. den herrlichen Bildband „Dolomiten: Die schönsten Berge der Welt“ von Reinhold Messner und Jakob Tappeiner durchgeblättert und den Bericht zur Erstbesteigung des Mittelpfeilers durch Reinhold und Günther Messner gelesen hatte.
Mich persönlich haben besonders die Bilder tief beindruckt und den Wunsch den Heiligkreuzkofel zu bewandern (nicht zu erklettern!) gefestigt. Außerdem möchte ich heuer noch unbedingt noch einen 3000er erklimmen.
Aus all diesen Eindrücken und Überlegungen ergibt sich nun die heutige Wanderplanung: Fahrt ins Gadertal nach Pedratsches (Pedraces) bis zur Talstation des Sesselliftes Heiligkreuz, hinauf zur Wallfahrtskirche Heilig Kreuz, über den Bergsteig Nr. 7 zum Kreuzjoch (Jud dla Crusc), dann zum Heiligkreuzkofel und weiter zum Zehner. So zumindest die Wander-Planung.
Peitlerkofel – wandern in den nördlichen Südtiroler Dolomiten
Verfasst von Dietmar unter Bergtouren am August 23, 2009

Der Peitlerkofel vom Würzjoch aus gesehen
Der 2.875 m hohe Peitlerkofel (ladinisch Sas de Pütia) markiert das nördliche Ende der Südtiroler Dolomiten. Gelegen zwischen dem Eisacktal und dem Gadertal, südlich des Würzjoches, auf dem Gemeindegebiet von St. Martin in Thurn lädt dieser eindrucksvolle Berg einerseits zu einer gemütlichen Umrundung und andererseits über einen leichten, gesicherten Klettersteig (ich schätze Schwierigkeitsstufe 1) zu einer Besteigung ein.
Für jeden Südtirol-Wanderer und Berggeher ist die Besteigung des Peitlerkofels ein Muss, denn am Gipfel hat man eine wunderbare Aussicht auf die Südtiroler und Trientner Dolomiten mit den Gebirgsformationen: Geislergruppe, Puezgruppe, Sellastock, Marmolada, Tofane und Heiligkreuzkofel, Zehner und Hohe Gaisl.
Wir fahren vom Südtiroler Unterland in Richtung Brenner. Idealerweise würde man ins Villnössertal oder bei Brixen in Richtung Plose fahren und dann weiter bis zum Würzjoch. Zwei Wanderungen rund um Lüsen veranlassen mein Gedächtnis das Würzjoch mit Lüsen zu verknüpfen, was dazu führt, dass wir das Würzjoch über die sehr schmale Lüsner Straße ansteuern.
Pisciadù See, Pisciadù Hütte und Piz Pisciadù am Sella – Grödner Joch (Dolomiten/Südtirol)
Verfasst von Dietmar unter Bergtouren am August 15, 2009
Welches sind die „wichtigsten“ Bergmassive des UNESCO Weltnaturerbes Dolomiten? Laut dem Fernsehbericht des Amtes für Naturparke der Autonomen Provinz Bozen, welchen ich kürzlich im Rai Sender Bozen gesehen habe, die Drei Zinnen, der Rosengarten, der Schlern, der Latemar und der Sellastock. Welche Berggruppe fehlt noch in unserer wandern Südtirol – Sammlung? Der Sella!

Pisciadù See und Piz Pisciadù
Heute soll sich das ändern. Wir fahren über das Grödner Tal bis zum Grödner Joch. Da die beste Ehefrau von allen ihr Veto bzgl. meiner Erstplanung „schwieriger Alpinweg“ eingelegt hatte, habe ich die Planung geändert, sodass wir nun „nur“ noch einen schwierigen Bergweg beschreiten müssen.
Madonna di Campiglio – Vallesinella Wasserfälle – wandern am Fuße der Brenta Dolomiten
Die Gipfel der westlichen Dolomiten, der Brenta-Gruppe (Dolomiti di Brenta) haben wir bei unseren zahlreichen Wanderungen aus der Ferne schon öfters erblickt. Heute wollen wir diesen, westlich der Etsch liegenden, Dolomitenteil aus der Nähe sehen. Eine eher leichte Wanderung ausgehend von Madonna di Campiglio bis hinauf zu den Wasserfällen von Vallesinella (cascate di Vallesinella) schwebt mir im Sinn.

Die Brenta Dolomiten - Blick unweit der Schutzhütte Casinei
Mezzocorona, Val di Non, Val di Sole, links abbiegen, Val Rendena. In Madonna di Campiglio angekommen erweist sich die Parkplatzsuche als nicht ganz einfach. Nach 10 Minuten Hin- und Herfahrerei stellen wir unsere Wagen in der Garage neben einem kleinen See ab. Circa 5 Euro wird uns das kosten, also nicht weiter schlimm.
Schneeschuhwandern auf der Marmolata (Marmolada)
Verfasst von Dietmar unter Schneeschuhwandern am März 14, 2009
Die Marmolata (die Italiener sagen und schreiben Marmolada) wird nicht umsonst als die Königin der Dolomiten bezeichnet. Mit 3.343 m ist sie der höchste Berg und zugleich der einzige größere Gletscher der Dolomiten. Für uns beide soll die Marmolata heute, nach dem Hasenöhrl, der zweite Gletscher werden. Wegen der lawinengefährdeten Jahreszeit werden wir uns aber sicherlich nicht bis zum Gipfel hinauf wagen. Eine sichere Schneeschuhwanderung entlang der Skipiste muss heute genügen.

Korblift auf der Marmolata. Ausblick zum Langkofel und Plattkofel in Gröden.
Wir fahren über Auer, Montan ins Fleimstal (Val die Fiemme), passieren Cavalese, Predazzo und kommen dann ins Fassatal (Val di Fassa) bis nach Canazei. In Canazei biegen wir rechts ab und folgen dem Straßenverlauf in Richtung Fedaia Pass (Passo di Fédaia). Der Fédaia-Pass befindet sich an der Nordflanke der Marmolata (Marmolada). Er verbindet die Region Trentino-Südtirol, Provinz Trient mit der Region Venetien, Provinz Belluno. Auf seinen 2.057 m befindet sich ein Stausee, der auf beiden Seiten eine Staumauer aufweist.
Rosengarten: Wanderung um die Rotwand – Karersee (Carezza) – Dolomiten
Verfasst von Dietmar unter Bergtouren am August 19, 2008
Dienstag, 19. August. Die beste Freundin von allen ist beim Apfel pflücken, wir bedeutet heute: Sibille (Schwester), Rupert (Bruder), Andreas (Freund) und Nives (Schwägerin von Andreas) und natürlich ich. Andreas und ich haben beschlossen die Rotwand am Rosengarten, etwas oberhalb des Karersees (Lago di Carezza), in den Dolomiten zu umrunden. Wir haben aber auch beschlossen, dass die Wanderung nicht allzu lang und streng sein soll. Darum werden wir uns heute des Sessellifts Paolina bedienen.

Rundwanderung Langkofel und Plattkofel – Wandern in Südtirol
Eine sehr schöne und zugleich einfache Rundwanderung um den Langkofel und den Plattkofel können wir am Sellajoch am Ende des Grödner Tales beginnen. Wir parken unser Auto am Sellajoch und können uns dann entscheiden ober wir rechts oder links um die Langkofelgruppe herum wandern wollen.
Langkofel und Plattkofel KML-Datei
Wir entscheiden uns für rechts und beginnen unsere Wandertour entlang des gut markierten Steiges Nr. 526. Zuerst geht es durch eine mit großen Felsbrocken und Latschen durchsetzte Wiese, dann über einen eher breiten Weg über die Ski Hänge bis zur Hütte Piz de Sela.
Hier finden wir eine Wegkreuzung die sehr gut beschildert ist. Wir folgen der Markierung 526A, welche uns nahe an der Nordseite des Langkofels entlang führt. Alternativ könnten wir auch die Route mit der Markierung 526B wählen, die uns in einer etwas auslagenderen Schleife um die Nordflanke des Langkofels führen würde. Dadurch würde sich unsere Wanderung zeitlich etwas verlängern.
Wir gehen also entlang des Steiges 526A bis wir auf die Kreuzung stoßen, bei welcher der Steig 526B wieder in unseren Weg einmündet. Hier haben wir einen herrlichen Ausblick auf den Schlern und auf den hinteren Teil der Seiser Alm:
Nun haben wir den größten Höhenunterschied unserer Wanderung zu bewältigen. Zuerst geht es bergab an der Nordwestflanke des Langkofels entlang bis zur Wegkreuzung mit dem Steig 525 der uns zur Langkofelhütte (liegt zwischen Lang- und Plattkofel eingekesselt) führen würde.
300 m über uns sehen wir die Langkofelhütte zwischen den Felsmassen des Lang-und Plattkofels eingekesselt. Wir beschließen aber in Richtung Plattkofelhütte den Steig. Nr. 527 zu folgen.
Nun müssen wir bergauf und die einzige relevante Steigung (circa 400 m) dieser Rundwanderung bewältigen. Am Ende dieser Steigung erreichen wir eine ebene Wiesenfläche. Wir gehen weiter in Richtung Plattkofelhütte um dort das Mittagsessen einzunehmen.
Im Vergleich zu sonstigen Berghütten hat die Plattkofelhütte eine ziemlich erweiterte Speisekarte. Hier gibt es nicht nur Polenta mit Wurst, Knödel mit Gulasch und dergleichen, sondern auch Tagliata (Rinderfilet in Streifen geschnitten) und Nachspeisen wie Zwetschkenknödel.
Von der Plattkofelhütte startet der Friedrich-August-Weg der uns ziemlich eben mit nur wenig Höhenunterschied etwas leicht ansteigend, die Salèi-Hütte passierend, zu unserem Ausgangspunkt zurückführt.
Eckdaten der Tour:
Ausgangspunkt: Sellajoch
Gehzeit: circa 4,5 Stunden
Höhe: 2.180 m bis 1.950 m, dann rauf auf 2.360 m und zurück auf 2.180 m
Gelände: Fels, mit Steinen durchsetzte Wiesen, Schotter
Schwierigkeitsgrad: leicht
Ausblick: Langkofel, Plattkofel, Schlern, Seiser Alm
Rundwanderung Drei Zinnen – Wandern in Südtirol
Montag, letzter Tag. Heute gönnen wir uns eine leichte Wanderung die man schon fast als Spaziergang bezeichnen kann. Die Umrundung der Drei Zinnen gehört zum Pflichtprogramm eines jeden Südtirolers. Dieses Pflichtprogramm muss einfach mal erfüllt werden!
Normalerweise hätten wir als Südtiroler die Tour im Fischleintal bei der Talschluss Hütte beginnen sollen, aber wieder 1.000 Höhenmeter zu bezwingen ist uns heute einfach zu viel. Wir wählen also die leichte Tour, welche bei der Auronzo Hütte in der Provinz Belluno startet. Die Hütte erreicht man über eine mautpflichtige Straße (20 Euro) von der südlichen Seite der Drei Zinnen in der Provinz Belluno.
Die besten Freundin von allen und ich starten mit dem “Spaziergang” auf 2.326 m bei der Auronzo Hütte und haben mehr oder weniger nur 200 Höhenmeter vor uns. Los geht es in Richtung Osten zur Laveredo Hütte und dann weiter bis zum Paternsattel (Panoramabild 1) dem höchsten Punkt unseres Spazierganges auf 2.452 m.

Bild anklicken um das 360°-Kugelpanorama von den Drei Zinnen zu starten!
Von hier aus beginnt der schöne Nordteil der Rundwanderung mit dem typischen Bild der Drei Zinnen die uns ihren langen Schatten weit entgegenwerfen. Wir könnten, wenn wir wollten, einen kurzen Abstecher zur Drei Zinnen Hütte machen, aber wir entscheiden uns direkt zur Hütte Lange Alm zu gehen. Zuerst wird natürlich noch ein Panoramafoto (Panoramafoto 2) gemacht.

Bild anklicken um das 360°-Kugelpanorama von den Drei Zinnen zu starten!
Bei der Hütte Lange Alm angekommen genehmigen wir uns eine kleine Jause: Speck am Brettl und weil es so schön ist muss ein drittes Panoramafoto (Panoramafoto 3) erstellt werden.

Bild anklicken um das 360°-Kugelpanorama von den Drei Zinnen zu starten!
So nun ist es nicht mehr weit bis zum Ausgangpunkt aber kurz vor dem Ziel was sieht die beste Freundin von allen? Schon wieder eine ziemlich exponierte Stelle mit Tiefblick und einen schmalen Steig. Es muss sein! Im Gänsemarsch geht es Mann hinter Frau nacheinander zurück bis zu unserem Ausgangspunkt.
Eckdaten der Tour:
Ausgangspunkt: Auronzo Hütte
Gehzeit: circa 2 Stunden
Höhe: 2.326 m bis 2.452 m runter auf 2.313 m und dann wieder rauf auf 2.326 m
Gelände: Fels, mit Steinen durchsetzte Wiesen, Schotter
Schwierigkeitsgrad: sehr leicht am Anfang, nur der letzte Teil ist etwas exponiert
Ausblick: Drei Zinnen und umliegende Bergwelt
























Wandern in Südtirol, das ist mein Hobby. Meist bin ich mit der besten Ehefrau von allen auf eher leichten Wanderwegen unterwegs. Dabei fehlt natürlich nie der Fotoapparat. Das Ergebnis unserer Wanderungen kannst du hier in diesem Wander-Blog verfolgen.
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