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Friedensweg Altenburg-Kaltern | Abschnitt Mut

Pünktlich wie von der Südtiroler Wetterprognose vorhergesagt ist um 13.00 Uhr ein Regenschauer niedergegangen. Jetzt um 15.00 Uhr reißt es auch wie prognostiziert wieder auf. Eine kurze knackige Wanderung wäre gefragt.

Auf geht es über Hängebrücke zur Kirchenruine St. Peter (Altenburg)

Es braucht etwas Gerhinschmalz bis uns Altenburg mit der Hängebrücke zur Kirchenruine St. Peter und die Rastenbachklamm mit dem Friedensweg einfallen. Durch die Rastenbachklamm hinauf oder entlang entlang des Friedenswegs, das wäre für heute zu lang. Aber vom Kirchlein zum Hl. St . Vigil hinaus auf die Aussicht zum Kalterer See, dann über die abenteuerliche Hängebrücke hinüber zur Kirchenruine St. Peter, weiter über die steilen Treppen hinunter in die Rastenbachklamm und dann über den interessanten Abschnitt Mut des Friedenswegs, entlang de Altenburgerbaches hinauf zum Mülleregg und über den Wanderweg oberhalb der Altenburger Straße zurück nach Altenburg, das ist genau die gesuchte Wanderroute für heute.

Über die Hängebrücke zur Kirchenruine St. Peter

Blick hinunter zum Kalterer See (Südwestufer)

Wie so oft sind wir zu siebt unterwegs. Die beiden Zweieinhalbjährigen müssen während des gesamten Weges geführt werden. Es macht ihnen aber richtig Spaß. Der Blick hinunter zum türkisfarbenen Kalterersee (360° Foto von St. Josef am See aus) ist ihnen zwar recht egal, aber die luftige Hängebrücke, welche ordentlich in Schwingung gerät, wenn Tati richtig hüpft, löst Begeisterung aus.

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Spaziergang von Altenburg bis zur Forststange Zogglerwiese

Kalterer See
Kalterer See

Ganz ganz kurz soll er sein, der heutige Spaziergang mit dem Kinderwagen. Und ganz ganz wenig weit fahren, das ist die zweite Bedingung. Kein Problem, alles machbar. Von Tramin bis hinauf nach Altenburg sind es nur 6 Autominuten. Von dort führt ein gemütlicher Forstweg zum Gummererhof oder zur Zogglerwiese und nach Graun hinüber. Das werden wir machen.

Heiß ist es wieder. Darum können wir es verschmerzen, dass der Forstweg Wanderwegnummer 4B wenig aussichtsreich ist; zumindest liegt er teilweise im Schatten.

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Friedensweg in Altenburg/Kaltern

Die beste Mutter von allen kennt nur einen einzigen Spazierweg: über den Runggner Weg nach Kurtatsch. Dieser Spazierweg ist ideal für Kinderwagen, recht aussichtsreich und bzgl. Steigung schön abwechslungsreich. Nach x-ter Absolvierung bin ich ihn aber so langsam überdrüssig. Heute will ich woanders hin! Einfach ist es nicht, aber schlussendlich kann ich mich durchsetzen.

Altenburger Kirchlein St. Vigil
Altenburger Kirchlein St. Vigil

Wir packen die Kleine ins Auto und fahren bis zur Kapelle am Altenburger Weg hinauf. Wir hätten auch herauf spazieren können. Aber wir haben nur ein 2,5 Stunden Zeitfenster, was für einen gemütlichen Spaziergang über den Steig Nr. 11 bis zur Sportzone Altenburg/Kaltern und zurück über den Friedensweg, relativ knapp bemessen ist.

Der Steig Nr. 11 würde links hinter dem Landgasthof Sonnegghof starten. Da ich mich nicht mehr erinnere, ob das erste Stück des Wandersteiges bis hinüber zum Mülleregg Kinderwagen tauglich ist, spazieren wir lieber entlang der Straße „Altenburger Weg“ am „Kuhstall“ vorbei bis zum Schotterparkplatz am Mülleregg. Hier mündet der Friedensweg für alle diejenigen, die die Rastenbachklamm umgehen wollen. Wir überqueren die Straße und schieben den Kinderwagen die Betonpflastersteine zum Steig Nr. 11 am Mülleregg hinauf.

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Wandern in Kaltern und Tramin – Altenburg / Rastenbachklamm

Hängebrücke in Altenburg
Hängebrücke in Altenburg bei Kaltern. Auf dem Weg zur Ruine St. Peter

Wandern in Kaltern und Tramin bedeutet vor allem den frühen Frühling und späten Herbst wandertechnisch zu erkunden. Die beiden Nachbardörfer liegen in tiefen und milden Lagen und weißen ein sehr wetterbegünstigtes südländisches Klima auf. Wenn z.B. ein Kalterer oder Traminer in den ersten Frühlingsmonaten aufgrund des vermeintlichen wärmeren Klimas einen Ausflug zum Gardasee unternimmt, ist er oft enttäuscht, weil er keine höheren Temperaturen und kein wärmeres Wetter als in seinem Heimatdorf antrifft.

Unsere beiden Traminer beschließen darum heute in ihrem Tal zu bleiben. Eine Grenzüberschreitung werden sie zwar wagen; mehr dazu später.

Am nordöstlichen Dorfrand von Tramin liegt Finnland. Nicht das echte Finnland, aber das Traminer Finnland. Die korrekte geografische Bezeichnung: Tramin, Mühlgasse 58, gleichzeitig der Standort des Mandlhofs.

Genau von hier starten sie also, die beiden Traminer. Auch das ist nicht ganz korrekt so, denn nur der eine ist ein echter Traminer Spross. Der andere ist eine Sie und „nur“ eine „Zuakeiratete“ aber das soll uns für diese Wanderbeschreibung egal sein.

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Rundwanderung Tramin – Kalterer See – Rastenbachklamm – Gummererhof

Heute ist unser Ziel die wild romantische Rastenbachklamm oberhalb des Kalterer Sees (Südtirol) und der Gummererhof oberhalb von Tramin. Wir starten in Tramin und zwar am Anfang der Straße nach Söll beim Hotel Winzerhof.

Wir gehen 50 m die asphaltierte Söller-Straße, oberhalb des Hotels Winzerhof, entlang in Richtung Norden und wandern dann bei der ersten Linksbiegung der Straße geradeaus weiter, direkt in einen Schotterweg (Kalterer Seeweg) hinein. Dieser führt uns durch Weinberge in Richtung Kalterer See. Im Herbst während der Weinlese ist dieses Stück des Weges natürlich besonders interessant. Nach circa 20 min Gehzeit biegen wir der Beschilderung folgend rechts ab und kommen in den Söller-Wald hinein. Wir folgen dem Steig und der guten Beschilderung, wenden uns nicht nach links Richtung Söll hinauf, sondern gehen immer geradeaus in Richtung St. Josef am See. Ab und zu gibt der Wald einen tollen Blick zurück auf das Weindorf Tramin und einen Blick nach vorne zur Leuchtenburg, welche über dem Kalterer See thront, frei.

Dieser Teilabschnitt unerer Wanderung mündet wieder in Weinbergen. Jetzt müssen wir der asphaltierten Weinstraße (circa 50 m) folgen, bevor wir zuerst auf einem Schotterweg (Teil des Seerundweges) die von uns so genannte Campingkurve abkürzen und dann auf einem Gehsteig entlang der Kalterer See Straße bis zum Kirchlein St. Josef am See wandern können.

Hier können wir uns entscheiden, ob wir die Weinstraße überqueren wollen und rechts unterhalb des Kirchleins direkt zum Kalterer See spazieren möchten (Promenadenweg), um anschließend wieder hoch zum Ortskern von St. Josef am See gehen zu müssen oder ob wir den Kalterer See auslassen und direkt nach St. Josef am See weitergehen.

Alternative mit Besuch des Kalterer See (ist etwas länger!)

Höhenprofil und Details

Wir entscheiden uns für zweiteres damit die Tour nicht zu lang wird.

In St. Josef am See gibt es genügend übersichtliche Beschilderungen. Wir folgen der Beschilderung Rastenbachklamm (zuerst Nr. 10, anschließend Nr. 13 und Nr. 1), die uns zuerst über eine wenig befahrene asphaltierte Straße hoch führt, um dann in den Wald mit dem Steig zur Rastenbachklamm (Nr. 13) zu münden.

Nun beginnt der interessantestes Teil dieser Wanderung. Über den Waldsteig Nr. 13 und dann über Stiegen (Nr. 1) geht es durch die wild romantische Rastenbachklamm, welche sogar einen Wasserfall (kurzer Abstecher von circa 30 m) aufweisen kann. Es lohnt sich, immer wieder einen Blick zurück zum Kalterer See zu werfen, aber auch die Klamm selbst bieten allerlei Sehenswertes.

360° Rastenbachklamm

Die gut gesicherten Stiegen bringen uns hinauf bis nach Altenburg, wo wir wiederum einen Abstecher (circa 50 m) zur St. Peter Ruine (der vermutlich ältesten Ruine bzw. Kirche Tirols) machen. Anschließend geht es über eine Hängebrücke bis zum Kirchlein von Altenburg. 10 m vor dem Kirchlein befindet sich eine herrliche Aussichtstelle, die den Blick auf Kaltern, St. Josef am See mit dem Kalterer See und der darüber thronenden Leuchtenburg und im Hintergrund dem Weißhorn und dem Schwarzhorn freigibt.

Nach diesem Genuss für unseren Sehnerv wandern wir entlang der kaum befahrenen Altenburger Straße (Nr. 11) in Richtung Tramin / Gummererhof. Am Ende von Altenburg geht die Straße hinunter nach Tramin, wir wandern aber geradeaus leicht rechts in den Forstweg Nr. 4B hinein. Am Ende dieses Weges kommen wir auf eine asphaltierte Straße, der wir nur circa 200 m folgen. Nach einer Hofstelle biegen wir rechts ab (Weg Nr. 10) zum Gummererhof, der mitten in Wiesen und Weinbergen liegt.

Der Gummererhof ist ein Berggasthaus. Hier können wir gemütlich auf der sonnigen Terrasse speisen. Auf der Speisekarte finden wir Gerichte wie: Bauernomelette, Kaiserschmarrn, Spiegelei, Schlutzkrapfen, Knödel mit Gulasch und Nachspeisen wie Strudel, Bauernkrapfen und Buchweizentorte.

Nach dem Mittagessen können wir uns in einem der Liegestühle, welche für die Gäste bereit stehen, ausstrecken oder auf einer der Wiesen ausruhen.

Nach der Siesta treten wir unseren Rückweg an. Dieses Mal wählen wir die asphaltierte Straße zurück, die uns vorbei am Steinhof bis zu einer Kreuzung führt. Hier biegen wir rechts ab und gehen unterhalb des Steinhofes (Nr. 4A) in Richtung Zoggler Wiese und Graun weiter. Bei der Forststange befindet sich ein Brunnen, da können wir unsere Wasserflasche auffüllen bevor wir links abbiegen (nicht gerade aus) und über die Forststraße (10A) nach Tramin hinunter spazieren. Diese Forststraße endet nach circa 20 min und dann geht es auf einer asphaltierten, aber fast überhaupt nicht befahrenen Straße weiter durch Waldstücke, vorbei an einigen Hofstellen und Weinbergen bis zur Fortbildungsakademie Schloss Rechtenthal. Ab hier sind es nur noch 5 min bis zu unserem Ausgangspunkt.

Eckdaten der Tour:

Ausgangspunkt: Tramin
Gehzeit: circa 4,5 Stunden
Höhe: 300 m bis 210 m, dann rauf auf 730 m und zurück auf 300 m
Gelände: Weinberge, Wald, Nebenstraßen
Schwierigkeitsgrad: leicht, in der Rastenbachklamm Kinder an die Hand nehmen
Ausblick: Tramin, Kalterer See, Weißhorn, Schwarzhorn

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