Tag der offenen Gärtnereien und Spaziergang nach Kurtatsch

Frühlingsanfang das bedeutet auch „Tag der offenen Tür“ in vielen Gärtnereien. Und so manche Gärtnerei hat sich dafür etwas Besonderes ausgedacht. So wie die Gärtnerei „Garden Paradise“ in Tramin.

Pony reiten

Eine Hüpfburg und 4 Ponys! Anna und Hannes  sind hin und hergerissen. Aufgedreht auf 180! Zum Glück ist noch nicht ganz so viel los. Wahrscheinlich der Zeitumstellung geschuldet. Wer steigt an einem Sonntagmorgen schon gerne eine Stunde früher aus den Federn? Besser für Anna und Hannes, so brauchen sie die Ponys und die Hüpfburg mit niemand zu teilen.

Blumenpracht in der Gärtnerei „Garden Paradiese“

Das ändert sich schnell. Andere Blumenliebhaber trudeln ein. Ich überlasse der besten Mami von allen die Aufsicht und erkunde das sehr gepflegte Blumenparadies fotografisch.

Von Geschenksideen, Zimmerpflanzen, Garten- und Balkonblumen über Kräuter und Zier- und Nutzbäumchen gibt es hier alles Mögliche zu entdecken.

Eine pummelige Hummel macht sich über die Kirsch- und Pfirsichblüten her. Sie lässt sich von mir nicht aus der Ruhe bringen und „grast“ Blüte für Blüte ab. Den Blüten wird das sehr recht sein, sind sie doch auf die Bestäubung durch Bienen und Hummel angewiesen.

Ich fühle mich wie im Urlaub. Sonne, Blüten, Wärme, das Summen von Bienen – Tramin ist ein Urlaubsparadies!

Essenszeit

11.00 Uhr. Schnell heim. Um 11.15 Uhr muss gegessen werden, denn spätestens um 11.45 Uhr, muss zum Mittagsschlafspaziergang gestartet werden.!

Der Planungswahnsinn holt mich ein. Grummel, grummel…

Frühlingsspaziergang von Tramin nach Kurtatsch

12.00 Uhr, fast wie geplant verlassen wir den Mandlhof und starten Richtung Kurtatsch! Die beste Mami von allen ist eine „Ich-will-immer-exakt-den-gleichen-Weg-gehen“ Mensch. Das beißt sich mit meinen Vorstellungen eines Sonntagsspazierganges.

Der Kompromiss sind zwei Varianten. Nach dem Schneckenthalerhof biegen wir rechts in den Gewürztraminerwanderweg ein. Leider ist nur die erste Hälfte dieses neuen Wein-Themenweges fertig gestellt. So sind wir gezwungen über den betonierten Zufahrtsweg zur „Leitn“ (=steiler Weinberg) von Schwesterherz zur Andreas-Hofer-Straße hinunter zu wandern.

Viertelgraun

Weiter geht es wenige 100 m durch das malerische Viertel Viertelgraun und dann rechts den Wanderwegweiser Nr. 5 folgend (für Kinderwagen Schiebende eigentlich zu steil; uns ist das egal) zur „Tulpen-Leitn“ empor. Zu zweit schon schaffbar, aber streng, vor allem wenn man gleichzeitig seinem Schwager Telefonsupport bzgl. Seiner defekten Internetverbindung geben muss/will.

„Wos schnaufschn so?“, ertönt es aus dem Handylautsprecher. „Geats zu Fuaß außi?“

Die beste Mami von allen hat nämlich im Vorfeld mit ihrer Schwester besprochen, dass wir zum  Gasthof Terzer hinaus zu gehen, da dort ihr Bruder mit der Blasmusikkapelle Penon aufspielt.

Die beste Mami von allen und ich haben das mit dem Gehen selbstverständlich wörtlich genommen. Der Uwe mit seiner Familie sieht das etwas lockerer.

Die Tulpen in der Leitn des Günter Bologna schieben ihre bunte Blütenpracht bereits hervor. Aber es wird noch einige Tage dauern, bis die große Masse in Vollblüte stehen wird. Ich schätzte circa Anfang bis Mitte April wird es soweit sein.

Vom „Giggerblick„, wie der Günter seine Leitn nennt (weil man von dort zum Gigger – Wetterhahn auf der Turmspitze der Traminer Friedhofskirche – runter schauen kann), geht es hinunter nach Rungg und dann weiter nach Kurtatsch – unserem südlichen Nachbardorf.

Es kräht der Hahn

In den Rebzeilen eines Bauerhofes steht ein korpulenter Gigger (=Hahn), der von einer einzelnen Henne umschwärmt wirt.

„Kikeriki, kikeriki!“, und schon ist Anna wach. Das passt in den Zeitplan der besten Mami von allen. So darf Anna dem stolzen Gockel zuschauen und lernen welches Imponiergehabe Obermachos so an den Tag legen. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt – zumindest hofft das der Tati!

Blasmusik tönt von der Obergasse herauf. Im Laufschritt geht es runter zum Gasthof Terzer.

Gasthof Terzer in Kurtatscher

Die Penoner Blasmusikkapelle nimmt ihren Auftrag ernst. Anna ist begeistert. Blasmusik ist ihr Ding. Nach 10 min trifft dann auch der Uwe mit Anhang ein, so können die Zweijährigen im Marschmusik-Rhythmus die Hüften schwingen.

Ein Mineral, einen Kaffee, ein Glas Gewürztraminer und zwei kleine Hefe später treten wir den Rückweg an. Gemeinsam mit Schwager und Schwägerin, die ihr Auto einfach in Kurtatsch lassen.

Die Kleinen müssen den gesamten Rückweg zu Fuß bestreiten, da kennen die Mamis kein Pardon! Ein Tropfen, gefolgt von Donnergrollen. Das schreckt uns auf. Gas, gas! „Wir schaffen das!“, wir können die Wetterfront abhängen!

Und so ist es. Flink wie wir sind, ist das Wetter schnell hinter uns gelassen und der große Stein beim Freisingerhof schnell erreicht.

Die Kleinen machen sich wichtig und erklären uns lang und breit die Geschichte vom großen Stein.

Wetter verzogen, Eile dahin, so genießen wir nun in gemütlicherer Atmosphäre  den Rückweg zum Mandlhof.

Der Runggnerweg von Train nach Kurtatsch und zurück ist netter Familienspazierweg, ideal für eine gemütliche Wanderung im Frühling oder im Herbst.

GPS Track Spaziergang Tramin-Kurtatsch

Fotos Gärtnerei & Spaziergang Kurtatsch

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