Kurtatscher Weinlehrpfad

Genau ein Jahr minus einen Tag ist es her, da sind wir über den Weinlehrpfad Kurtatsch nach Entiklar spaziert. Damals hat die beste Mami von allen noch einen riesen Bauch vor sich her getragen. Heute wiederholen wir den Spaziergang; ohne Bauch, dafür mit Kinderwagen.

Der Weg durch die Weinberge von Kurtatsch ist nicht unbedingt Kinderwagen freundlich. Aber wenn die Räder des Babywagens groß genug sind und wenn man zu zweit ist (bei einer kurzen Passage mit Stufen muss der Wagen getragen werden), dann geht es tadellos.

Zürgelbaum in Kurtatsch - Nord-Süd Blick
Zürgelbaum in Kurtatsch – Nord-Süd Blick

Dann darf man, seinen Nachwuchs durch die herrliche goldgelbe Farbenpracht schiebend, die Weinberglandschaft zwischen Kurtatsch und Entiklar genießen. Drei Zürgelbäume etwas oberhalb unseres Weges haben es mir besonders angetan. Diese drei Bäume stehen ziemlich nahe zusammen, in Nordsüdrichtung ausrichtet. Somit sind sie zwar vom Osten als drei einzelne Bäume erkennbar, aber vom Nordern oder Süden aus, schauen sie wie ein einziger großer Baum aus. Diese Perspektive ist besonders reizvoll, da die Nesselbäume (so werden die Zürgelbäume auch genannt) der goldgelben Weinberglandschaft einen tollen Blickfangpunkt verleihen. Ich glaube, das sind die drei Zürgelbäume die der Autor Martin Schweiggl und der Fotograf Othmar Seehauser in ihrem Buch „Wächter des Waldes“ dokumentiert haben.

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Herbstspaziergang – kreuz und quer durch herbstliche Weinberge

Wieder Sonntagsspazierzeit. Noch sind die Weinberge goldfarben, da reizt es den Tati bei einem Herbstspaziergang durch die Farbenpracht der Reblandschaft unserer Gegend zu wandeln.

Herbstspaziergang - Herbstlicher Weinberg mit Blick auf Schwarzem Kopf
Herbstspaziergang – Herbstlicher Weinberg mit Blick auf Schwarzem Kopf

Zum Glück ist unser Buggy geländefähig. Darum ist es kein Problem nach der Mühlgasse beim Hotel Winzerhof hinein in den Wandersteig „Kalterer Seeweg“ einzubiegen. Wo der Wanderweg rechts in den Wald hinunter abbiegen würde, gehen wir gerade aus weiter. Auf den meisten Wanderkarten leider noch nicht eingezeichnet, aber trotzdem vorhanden, ist nämlich der neue Wanderweg von Tramin nach Söll. Wir folgen dem Steig einige hundert Meter, biegen dann querfeldein durch die Weinberge zur Söller Straße hinauf.

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Spaziergang Bahntrasse Fleimstalbahn

Castelfeder mit Kalterer See
Castelfeder mit Kalterer See

Im Herbst sind nachmittags die orographisch links gelegene Teile des Südtiroler Unterlands sonnen begünstig. So zieht es uns nach Pinzon hinüber. Wir wollen dem beliebten Spazier- und Radweg „Bahntrasse der Fleimstalbahn“ ein Stück folgen.

Geparkt wird an der Castelfeder Straße, einige 100 Meter vor dem Dorfzentrum von Pinzon. Gemütlich geht es zuerst entlang von Weinbergen und Apfelbaumwiesen ins Dorfzentrum des Weilers Pinzon hinüber.

Die Gegend rund um Pinzon bis hinüber nach Mazzon ist bekannt für seine optimale Blauburgunder Lage. Hier reifen exzellente Blauburgunder Trauben, die zum gleichnamigen Wein verarbeitet werden. Heute hängt keine Blauburgundertraube an ihrer Rebe, die Weinlese dieser kräftigen Rotweinsorte ist nämlich schon vorüber.

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Spaziergang durch die Traminer Weinberge und entlang des Choleraweges

Zwischen dem Höllentalbach und den „Pergeln“ geht es hinunter zur Rechtentaler Straße an deren Ende wir links in die Kalterer-See-Straße einbiegen. Kurz nach dem Haus Hanni biegen wir rechts ab und spazieren entlang der Weinberge am Urbanhof vorbei hinunter bis zur Weinstraße.

Durch die Weinberge

Einige Trauben hängen noch, die stehen noch vor der Weinlese.

Goldmuskateller am Wegesrand
Goldmuskateller am Wegesrand

Eine Sorte, die man in unserer Gegend nicht allzu oft findet, sind Goldmuskateller. Wir müssen uns zusammenreißen die aufkeimenden Gelüste nach Trauben stehlen im Zaum halten zu können.

Cabernet Sauvignon Trauben
Cabernet Sauvignon Trauben

Auch die Cabernet Sauvignon Trauben müssen noch „gewimmt“ werden. Die sind zum flüssigen Verzehr zwar ausgezeichnet aber zum festen Verbrauch nicht so schmackhaft wie die Tafeltrauben ähnlichen Goldmuskateller. So gibt es dieses Mal keinen Kampf mit dem Im-Zaum-halten.

Bei der Kellerei Tramin überqueren wir die Weinstraße und durchschreiten die darunter gelegenen Weinberge bis hinunter zum Choleraweg, der Scheide zwischen Weinbau und Obstbau.

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