Von Tramin zur Zogglerwiese und weiter zum Sitzkofel

Kurtatsch
Kurtatsch vom Sitzkofel (Graun) aus gesehen.

Und wieder Freitagabend. Der Andreas ist schon hier so können wir sofort starten. Neben dem Höllentalbach schreiten wir flotten Schritten, in Wanderrichtung rechter Hand des Baches, zuerst zum Moser-Hof, dann weiter bis unter den Psenner-Hof und schlussendlich über den Steig Nr. 4 zur Zogglerwiese (690 m) hinauf.

Das Meterholz von vor 2 Wochen ist immer noch da. So schnell kann die riesige Menge Brennholz augenscheinlich nicht verkauft werden. Wir queren wie vor 2 Wochen bei unserer Gummererhof-Graun-Grauner Loch-Wanderung die Zogglerwiese, wandern den 4er Steig bis zur Forststraße hinauf und schreiten zügig über den Traminer Höhenweg nach Graun hinaus.

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Wanderspaziergang auf der alten Bahntrasse zwischen Montan und Glen

Mountainbiker auf der alten Fleimstaler Bahntrasse zwischen Montan und Glen
Mountainbiker auf der alten Fleimstaler Bahntrasse zwischen Montan und Glen
Das Weindrof Tramin liegt im Südtiroler Unterland an der Westseite des Tales und wird somit bereits in aller Herrgottsfrüh mit Sonne beschenkt. Als Ausgleich dafür hapert es am späten Nachmittag und Abend mit den Vitamen D spendenden Strahlen. So ist es nicht verwunderlich, dass wir Traminer ab und zu auch recht gerne hinüber zur „anderen Seite der Etsch“ (Ostseite) zum Wandern oder für einen sonnigen Spätnachmittagsspaziergang fahren. Genau das wollen wir beide heute auch machen. Zwar starten wir schon am Vormittag, aber da wir zuerst von Montan gemütlich nach Glen zum Lexnhof spazieren wollen und dann später am Nachmittag noch auf den sonnenverwöhnten mediterranen Hügel Castelfeder hinauf wollen, ist es ratsam früh genug zu starten.

Vor allem gemütlich soll es werden, den die beste Ehefrau von allen kommt zur Zeit schnell außer Atem (der eine oder andere Leser wird wissen warum).

Der Schotterparkplatz neben dem Festplatz von Montan bietet sich als Startpunkt an. Gemütlich spazieren wir auf der alten Fleimstaler Bahntrasse, welche vor allem bei Mountainbiker, die ins Fleimstal hinein radeln wollen, recht beliebt ist, nur ganz leicht ansteigend Richtung Süden. Der wunderbare Blick auf das Südtiroler Unterland reicht vom Kalterer See im Norden über unser Heimatdorf Tramin bis nach Kurtatsch und Salurn im Süden.

Castelfeder mit Kalterer See
Castelfeder mit Kalterer See und dem Weindorf Kaltern im Hintergrund

Recht interessant ist der Blick auf Castelfeder. Der karge bewieste Hügel ist von vereinzelten Eichen durchsetzt. Die Mauerreste der Burgruine Castelfeder bilden einen schönen Blickfangpunkt. Kurz bevor uns einige Bäume den Blick gegen Nordwesten versperren bietet sich ein etwas spezielles Panoramabild: im Vordergrund der mediterrane Hügel Castelfeder im Hintergrund der himmelblaue Kalterer See. Einziger Wermutstropfen sind die zahlreichen Hagelnetze, welche seit einigen Jahren das Landschaftsbild etwas belasten. Zum Glück hat das Land Südtirol entschieden, dass Bauern nur die dunklen Netze montieren dürfen, die hellen in der Sonne glänzenden Netze sind verboten.

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Freitag Abend Wanderung: Altenburg-Rastenbachklamm-St. Josef am See

Wieder Freitagabend in Südtirol. Und abermals wollen der Andreas und ich ausgehen. Und wiederum soll das Ziel unser Stammlokal am Traminer Dorfplatz, das „Platzl“ sein. Da aber bekanntlich ein gutes Glas Wein nicht nur Alkohol, sondern auch eine ganze Menge Kalorien beinhaltet, wählen wir wie schon letzten Freitag einen „kleinen Wander-Umweg„. Wir wollen uns das „Glasl“ verdienen.

Die vorige Freitagswanderung ging südöstlich in die Nachbargemeinde Kurtatsch. Heute wollen wir nach Kaltern wandern und zwar bis nach St. Josef am See und dann wieder zurück bis ins „Platzl“ von Tramin wandern.

Abermals Start Mandlhof, eine Stunde früher als letzten Freitag. Ich bin auf dem Geschmack gekommen, da kann ich gut und gerne eine Stunde Arbeitszeit abzwacken 🙂

In den Weinbergen vor dem Schloss Rechenthal sitzen eine Handvoll Mädels, alle bewaffnet mit Block und Bleistift. Fleißig zeichnen sie Gräser und Kräuter ab. Bravo, so gehört sich das, moderne Techniken verschmähen! Wäre ja viel zu einfach mit einen Fotoapparat ein Bild zu schießen. Wer was auf sich setzt, der zeichnet ab *g*!

Vor uns die „Drei Häuser“; wir wanden rechts circa 200 m unter dem Kofler Hof zum Maratscher Hof hinüber und dann weiter nach Söll, wo der Andreas beim Fritzenhof zu den fast reifen Kirschen hinüber gelüstet.

Durch den Seeberg

Blick auf den Kalterer See
Blick auf den Kalterer See

Einige wenige Höhenmeter wandern wir nun abwärts bis zur Feuerwehrhalle von Söll und dann vorbei am Hof des Baron di Pauli in den Forstweg, der ins in den Seeberg hinein führt. Es ist der gleiche Forstweg den ich mit der besten Ehefrau von allen im April 2012 entdeckt hatte (ja auch ein Einheimischer entdeckt in Tramin/Kaltern ab und zu noch einen neuen Wanderweg).

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Die Fennpromenade in Klobenstein am Ritten

Fennpromenade in Klobenstein
Fennpromenade in Klobenstein am Ritten

Eine Stunde zu früh bin ich nun in Klobenstein am Ritten angekommen. Was tun? Geht sich ein kurzer Spaziergang zu den Erdpyramiden noch aus? Wer lange überlegt vertrödelt wertvolle Wanderzeit. Darum auf gehts, mit Aktentasche und, zum Glück, den neuen immer dabei Fotoapparat.

Ich habe mir eine MFT Kamera gegönnt. Bis jetzt bin ich von der Kleinen, die aufgrund ihrer Abmessungen gerne mit einer Kompakten verwechselt wird, in deren Gehäuse aber ein 17,3 x 13 mm großer Micro-Four-Thirds Sensor werkelt, begeistert. Die Fotoqualität kommt an mittelmäßigen Spiegelreflexkameras heran (abgesehen vom Rauschverhalten und vom Dynamikumfang). Die Abmessungen der Panasonic Lumix GM1 sind super kompakt, zumindesten mit dem mitgelieferten Pancake Objektiv 12-32 mm. Zugegeben mit dem 100-300 mm Objektiv schaut sie etwas komisch aus. Die 600 mm (auf KB gerechnet) verschandelt das edle Design. Das ist mir egal, ich freue mich über eine 600 mm Linse, welche im Vergleich zu einer entsprechenden Vollformatlinse zu einem Spotpreis erhältlich ist. Weiteres zur Panasonic GM1 hier http://www.diewebmaster.it/rezension-panasonic-dcm-gm1/

Fennpromenade

Aber zurück zum Ritten, zu den Erdpyramiden und zur Fennpromenade. Schon ganz am Anfang stehe ich vor der Entscheidung. Links Fennpromenade / Lengmoos 5 min und rechts Fennpromenade / Lengmoos 20 min. Hmm… mich interessieren vor allem die Erdpyramiden, die stehen aber auf keinem der beiden Wegweiser. So entscheide ich mich für rechts, für den längeren Weg, vor allem weil der, aufgrund seiner östlicheren Läge, schönere Ausblicke auf die Dolomiten verspricht.

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Freitag Abend Wanderung: Gummererhof-Graun-Grauner Loch

Freitag Abend. Ich will heuer meine Wanderfitness und Wanderausdauer wieder etwas aufbauen. Die letzte defftige Bergtour liegt lange zurück, die Wandern-Muskulatur hat sich schon seit geraumer Zeit verabschiedet. Irgendwie muss die wieder her. Von null auf hundert will ich nicht, kann ich nicht, darum habe ich mit dem Andreas vereinbar, dass wir zukünftig, beim Ausgehen ins „Platzl“, kleine Umwege machen werden 😉

Heute steht nun die erste „zu Fuß Ausgehtour“ an.

Gestartet wird bei mir zu Hause. Vom Mandlhof marschieren wir in der kürzesten möglichen Linie zum Gummererhof hinauf.

Als ich noch ein kleiner Bub war, bin ich öfters diesen Weg zusammen mit meinen Geschwistern hochgelaufen. Damals gab es noch direktere Steige. Heute versperrt eine Mauer oder ein Zaun so manche Abkürzung durch die Weinberge.

Blick auf Tramin in Schwarzweiß
Blick auf Tramin in Schwarzweiß

Damals sind wir mit Lederhose und barfuß unterwegs gewesen. Die „Deitschn“ die uns gesehen hatten waren alle geschockt. Wer um Gotteswillen lässt 3 bis 5 Jahre alte Kinder alleine und noch dazu barfüßig über steile Steige klettern? Sind die eventuell irgendwo ausgebüchst?

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Lamas und Alpakas am Ritten – ein Spaziergang in Oberbozen

Rittnerbahn in Oberbozen
Die Rittner Schmalspureisenbahn

12 min braucht die Rittner Seilbahn um im Vier-Minuten-Takt den Bergluft schnupperwilligen Spaziergänger vom Bozner Stadtboden (275 m ü. d. M.) bis auf 1150 m Meereshöhe, auf das Rittner Hochplateau, hinauf zu befördern.

Die Bergstation der Kabinenseilbahn steht in Oberbozen genau am Bahnhof des „Rittner Bahnls“. So hat der wanderfaule Wanderer die Möglichkeit sich gemütlich nach Klobenstein kutschieren zu lassen. Dem wanderfleißige Wanderer hingegen eröffnen sich zahlreiche Wandermöglichkeiten. Er kann z.B. auch bis nach Klobenstein gelangen, indem er auf der Freudpromenade der Rittner Schmalspurbahn folgt. Kürzer aber auch schön und aussichtsreich (Dolomitenberge: Schlern, Rosengarten, Latemar, Weiß- und Schwarzhorn) ist ein Spaziergang zum Kaserhof (1320 m). Der 4 Blumen Bauernhof ist etwas ganz etwas Besonderes, den er beheimatet neben einem Araber Gestüt Lamas und Alpakas.
Typische Südtiroler Tiere sind Lamas und Alpakas freilich nicht. Auch die Araber Pferde kann man im Unterschied zu Haflinger Pferden nicht mit dem Prädikat Südtiroler Tradition betiteln. Trotzdem kann ich dem Kaserhof neben der Überschrift Exotik auch das Attribut Sehenswert verleihen. Am Kaser Hof hält die Familie Mair nämlich nicht nur ein zwei Lamas, sondern betreibt Europas größte Lama und Alpakazucht. So kann Frau und Herr Südtiroler – natürlich auch der gern gesehene Urlaubsgast – ohne nach Südamerika reisen zu müssen – nicht nur ein Höcker loses Kamel, sondern ganze Heerscharen der sympathischen Anden-Säugetiere bewundern.

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