Wanderrucksack richtig packen

Mein geliebter Salewa Wanderrucksack - Streamlite 36
Mein geliebter Salewa Wanderrucksack – Streamlite 36

Ob es ein kurzer Trip am Wochenende ist oder ein mehrtägiger Track, der Rucksack beeinflusst die Qualität einer Tour. Die richtige Packtechnik trägt entscheidend zu einem positiven Tragegefühl bei. Die erste Voraussetzung jedoch ist, dass der Rucksack selbst optimal an den Träger angepasst ist. Besonders gilt dies, wenn schwere Lasten transportiert werden sollen. Als Faustregel für trainierte Wanderer gilt zu berücksichtigen, dass die Gesamtlast von bis zu einem Viertel des eigenen Körpergewichts für ein unbeschwertes Tragegefühl nicht überschritten werden sollte. Beachte, dass diese Faustregel für Hobbywanderer etwas zu hoch gegriffen ist. 10 kg am Rücken sind für einen Sonntagswanderer schon recht heftig.

Jedes Kilogramm, was nicht getragen werden muss, erleichtert die Fortbewegung und spart Schweiß beim Erklimmen des Gipfels, daher solltest du ohne Kompromisse packen. Sortiere in jedem Fall aus, was du nicht unbedingt benötigst. Auch das Eigengewicht des Rucksacks darfst du nicht unterschätzen und gerade bei großen Modellen müssen oft drei Extrakilo hinzugezählt werden. Im übertragenen Sinn sagt man, müssen Wanderrucksäcke mit ihren Trägern zu einer Einheit verschmelzen. Du merkst auf den ersten Kilometern schnell, was dies bedeutet. In vielen Outdoor Shops hast du übrigens die Möglichkeit, gepackte Wanderrucksäcke auszuprobieren. Hier merkst du schnell, ob du das richtige Modell ins Auge gefasst hast und es optimal am Rücken sitzt. Wanderrucksack richtig packen weiterlesen

Von Entiklar nach Penon und Margreid

Blick auf Kurtatsch vom Margreider Leitnweg aus
Blick auf Kurtatsch vom Margreider Leitnweg aus

Entiklar, die kleine Fraktion von Kurtatsch, am Ende des Weinlehrpfades Kurtatsch, ist der Startpunkt unserer heutigen Wanderung. Wanderung ist vielleicht nicht das richtige Wort, Spaziergang wäre aufgrund der Länge (6,2 km) angemessener, wenn da nicht die recht arge Steigung wäre. Obwohl saisonal gesehen Winter, kann man die Wanderung aufgrund der sonnigen Lage und der milden Temperaturen als Frühlingswanderung bezeichnen.
Aber Schluss des Rätselratens bzgl. Kategorisierung, wir wollen wandern und die herrliche Sonne im Süden Südtirols genießen, nicht grübeln.

Einen Parkplatz (300 m ü.d.M.) finden wir knapp oberhalb des Schlosses Turmhof, auch bekannt als Weinkellerei Tiefenbrunner.
Die beste Ehefrau von allen holt die Jacke vom Hintersitz. Ein Jauchzen! 100 Euro zwischen Armlehne und Sessel. So eine Überraschung! Da sind sie wieder die seit 10 Tagen vermissten Euronen.

Der Wanderweg führt uns entlang der nur von Penonern (Bewohner der Fraktion Penon) befahrenen Nebenstraße, dem Kofelweg, über den „Kofel“, auch Köfel genannt, hinauf nach Penon.

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Seiser Alm – Puflatsch – Saltria

Schneeschuhwandern auf der Seiser Alm am Fuße des Schlern
Schneeschuhwandern auf der Seiser Alm am Fuße des Schlern

Die Temperaturen sind gestiegen, das Südtirol Wetter ist fabelhaft, die beste Ehefrau von allen will leider immer noch nicht raus zum Wandern. Ich rufe den Andreas an. Habe zwar Bedenken, dass das keine so gute Idee ist, denn der Andreas hat den ganzen Winter über jeden Tag trainiert und für mich ist das heute nach der Winterpause die erste Wandertour. Egal, wird schon irgendwie gehen.

Wir haben uns für eine Schneeschuhwanderung auf der Seiser Alm entschieden. Früh Aufstehen ist angesagt, denn die Straße von Seis zur Seiser Alm hinauf darf nur vor 9.00 Uhr und nach 17.00 Uhr mit dem Auto befahren werden. Ab 9.00 Uhr muss man die Umlaufbahn auf die Seiser Alm hinauf nehmen, was uns Schneeschuhwanderer einiges an Flexibilität bzgl. Heimfahrt nehmen würde.

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Bergsteiger Magazin – auch für Wanderer?

Kälteeinbruch in Europa
Kälteeinbruch in Europa

Ein Kälteeinbruch wie er nur alle 25 Jahre stattfindet. Die Medien berichten ausführlich davon. Das hat auch Auswirkungen auf die Wanderer. Die beste Ehefrau von allen ist unmöglich zu einem Schneeschuh-Wanderspaziergang zu überreden. Alleine will ich auch nicht raus. Resultat: Das Wanderblog leidet unter Unterernährung.

Darum wühle ich mal im Zeitungsberg, den mir der Südtiroler Lesezirkel jeden Monat zustellt.
Neben diversen Computermagazinen und einer Fotozeitschrift fällt mir dabei auch das „Bergsteiger“ Magazin in die Hände, welches mit dem Untertitel Bergwandern, Klettersteige, Alpinismus wirbt. Die beste Ehefrau von allen und ich sind an den Klettersteigen weniger interessiert, wir sind ausschließlich Wanderer und wagen uns bei unseren Touren nur über kurze und leichte Kletterpassagen, die man auch ohne Kletterausrüstung bestreiten könnte, also maximal Schwierigkeitsgrad 1 mit einigen Stellen Schwierigkeitsgrad 2. Mehr ist nicht drin.
Mal schauen, ob der „Bergsteiger“ auch für uns Wanderer genug Lesestoff und Anregungen bietet.

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